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"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"

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Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VM4XX14 , DE000VG93U35 , DE000VJ9HCD9 , DE000VJ126C4 , DE000VJ70J34 , DE000VJ9HDQ9 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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Gold 4.479,81 $ +2,29% Perf. seit Threadbeginn:   +472,21%
 
LIVE TRADER:

Beercoin

4
09.03.10 22:42
Hat jemand schon mal damit im Biergarten bezahlt?
Wieviele Beers bekommt man dafür wohl?

Die muss ich unbedingt mal im Biergarten testen, sobald nun endlich mal die Sonne wieder raus kommt.
Mal sehen wie die Bedienung reagiert. ;-)
Antworten
SteG1:

Lieber SOS

4
10.03.10 06:30
Du darfst mich gerne als weltfremd bezeichnen, von bestimmten Menschen sehe ich das als Kompliment. Ich wurde ebenso bezeichnet als es um die "hereinbrechende Schweinegrippe", die kurz bevorstehende Hyperinflation, das Platzen der Anleihenblase etc. ging...

Aber kurz zu deinen "Argumenten":
Die "verschleierten" Programme: Zunächst sich diese nicht verschleitert, sondern in jedem Arbeitsmarktbericht nachzulesen. Dann ist der Zusammenhang mit der Krise leider sachlich schlicht falsch. Frührente, Umschulungen, ABM Maßnahmen gibt es nicht seit der Krise, sondern schon sehr lange. Kurzarbeit ja, das ist der einzige Punkt, der richtig ist. Aber mit Kurzarbeit und dem Anstieg der Arbeitslosigkeit (die zuvor ebenfalls "verschleiert" war, um deinen falschen Terminus zu verwenden), hat sich der Arbeitsmarkt in D erstaunlich widerstandsfähig gezeigt.

Alles oder die meiste Arbeit resultiert aus schuldenfinanzierten Konjunkturprogrammen:
Also, ich möchte dir nun als "Unternehmer" auch nicht "nahe treten", aber ist dir schon klar welchen Unsinn Du da schreibst. Allein in D reden wir über ein BIP von über 2 Billionen Euro. Neben der Bankenrettung (die ja keine Auswirkungen auf BIP bzw. Arbeit hat) ist also deine Meinung, dass D über 1 Billion Euro (das meiste, also über 50%) oder über 2 Billionen Euro (alle Arbeit in D) durch schuldenfinanzierten Konjunkturprogrammen angedeckt wird? Ist mir nicht bekannt, aber als "Unternehmer" mit fundierten Fachkenntnissen werden dir ein paar Begründungen sicher nicht schwer fallen, oder?

Du bist froh, wenn 2/3 deiner Auftrgäge bezahlt werden. Ja, das ist nun wieder eher amüsant bei deiner kleinen Frima. Nur für eine schwarze Null würdest Du dann mal eben so eine Umsatzrendite von 33% benötigen. Bei deiner kleinen Firma wirst Du wahrscheinlich so im mittleren fünfstelligen Bereich an EK liegen, also bei 50.000 Euro benötigst Du eine Ek Rendite von 66%.  Du sitzt wahrscheinlich locker lächelnd vor dem Fernseher, wenn Herr Ackermann seine Renditeziele publiziert, oder?
Antworten
SteG1:

Nachtrag @sos

3
10.03.10 06:58
Könnest Du mir und allen doch bitte deine Branche als "Unternehmer" mitteilen, bei der Du derartige Renditen erwirtschaftest? Ich bin zwar mit meinem Dasein sehr zufrieden, aber bitte, für einen Umstieg ist es ja nie zu spät...
Antworten
SOS10:

@ Steg1

4
10.03.10 08:10
Hab ich mir doch gedacht, du gehörst warscheinlich doch zu den ganz schlauen Anzug tragenden Zahlenverdrehern oder möchte gern Intelektuellen mit (ihrer Meinung nach) besonderen Kenntnissen in Fachchinesisch die in eine Zeit geboren wurden ohne jede Probleme und die denken die Zauberworte "Wachstum" oder "Redite" sind das Maß aller Dinge und es wird immer so beiben?
Man kann dir ja keinen großen Vorwurf machen, du weist es halt scheinbar nicht wirklich besser.

Mit Realität haben deine Aussagen so rein garnichts zu tun.

Es wäre zu mühselig für mich zu versuchen dir zu erklären was ich meine, du könntest es eh nicht verstehen. Du lebst scheinbar in deiner für dich heilen Welt, glaubst das was dir gesagt wird und "funktionierst" prima. Solange sich daran nichts ändert ist das sicher toll für dich.
Antworten
Tony Ford:

@Börsensieger..., tulip

 
10.03.10 08:54
Von Fonds-managern halte ich persönlich nicht allzuviel, denn schaut man sich Beispielsweise die Aktienfonds an, so performen 70% davon schlechter als der Gesamtmarkt und lediglich 10% besser als der Markt.

Die wahren Gewinner sind einmal mehr die Großanleger, die gezielt Aktien auswählen.
Diese Anleger sollte man fragen und nicht irgendwelche gut bezahlten Fondsmanager, die nunmal nur selten zur Anlegerelite zählen, zumindest nicht mit den Fonds die sie managen. ;-)

@tulip
Sehe es als Werbung, doch wenn ich mir die vielen anderen Postings anschaue, so ist es mindestens genauso viel Werbung für einen Kauf von Gold.
Der Unterschied zu meinen Empfehlungen (gegen Gold) besteht jedoch darin, dass ich mich zu gunsten der statistischen Wahrscheinlichkeitsrechnung bewege, während die Goldanhänger auf ein Szenario setzen, welches vielleicht wahrscheinlich scheint, jedoch statistisch gesehen äußerst unwahrscheinlich ist.
Antworten
SOS10:

@Steg1

5
10.03.10 09:04
Nur noch so als Zusatz: Dein Stichwort Schweinegrippe ist gut. Am Thema Schweinegrippe sehe ich wie gut du "funktionierst".
Ich kann dir mal was zum Thema Schweinegrippe erzählen.
- durch die ganz normale saisonale Grippe sterben jedes Jahr nachweislich mehr Menschen weltweit wie durch das an den Haaren herbeigezogene Phänomen "Schweinegrippe"
- durch die WHO als Pandemieausrufendes Organ der Welt wurden kurz vor dem ausrufen der "Schweinegrippe Pandemie" die Richtlinien nach welchen eine Pandemie ausgerufen werden darf geändert, es wurden ganz einfach die geforderten Todeszahlen heruntergesetzt
- durch ausrufen einer Pandemie durch die WHO sind Staaten durch Abkommen gezwungen Maßnahmen zu treffen (zum Beispiel muss Impfstoff gekauft werden) das ganze natürlich Weltweit
- die WHO finanziert sich hauptsächlich aus Spenden der Pharmaindustrie

Sagt dir das was? Mir sagt das schon was.
Antworten
SteG1:

Lieber SOS

5
10.03.10 09:16
Also, zunächst korrigiere ich dich zwar nicht gerne, aber das waren deine Aussagen auf die ich mich bezogen habe. Dass Du dieses nun als weltfremd bezeichnest, ist etwas schwierig verständlich, aber bitte...

Zudem kann ich in deinem Posting bis auf diversen Populismus und ein paar nette "Seitenhiebe" keinerlei sachlichen Bezug feststellen. Ist das dein Niveau als Unternehmer?

Ich wollte dir eigentlich nur "durch die Blume" mitteilen, dass fast sämtliche deiner Aussagen schlicht Unsinn sind. 1/3 Zahlungsausfall überlebt kaum ein Unternehmen, außer es erwirtschaftet exorbitante Renditen. Ebenso dass bei uns oder weltweit die meiste oder alle Arbeit schuldenfinanzierten Konjunkturprogrammen zugrundeliegen würde etc., etc.

Wenn Du auf solche Aussgane angesprochen wirst und dann nichts als "heiße Luft" als Antwort kommt, dann schreibe ich: Ich habe keine Ahnung davon, aber ich denke mir das halt so! Dann ist es in Ordnung und jeder kann die Qualität selbst einordnen. Aber wenn Du dich hier als Unternehmer bezeichnest und derartige "Sachverhalte" postest, dann sollest Du auch in der Lage sein, einfach sachlich zu begründen...
Antworten
SteG1:

Lieber SOS

5
10.03.10 09:18
Beim Thema Schweinegrippe, da sind wir ja mal einer Meinung. Das hättest nur vor ca. 6 Monaten hier im Forum ein paar Usern erklären müssen z.B. biomuell etc. Mir sicher nicht, da ich immer dieser Meinung war...
Antworten
Tony Ford:

@SOS...

3
10.03.10 09:49
wie du an der Schweinegrippe erkannt hast, wird die Welt durch systematische Panikmachen "gesteuert". Dann müsstest du eigentlich doch auch zu dem Schluss kommen, dass mit Griechenland & Co. viel zu viel Panik verbreitet wird, oder etwa nicht?

Ich frage mich manchmal, wieso ich eigentlich immer noch in Frieden und gesund auf dieser Welt leben kann, schließlich müssten wir doch alle schon längst Pleite, das System am Ende, die Ozonschicht müsste uns schon längst fehlen, an Schweinegrippe müssten Millionen schon gestorben sein, das Klima müsste so warm sein, dass wir keinen Winter mehr erleben, usw.

Doch was passiert?

Die Pleitewelle ist da, jedoch nicht ungewöhnlich nach solch einer Krise
Das Geld hat immer noch wert, die Inflation ist weiterhin weit entfernt von einer Hyperinflation a la 10%
Die Ozonschicht ist immer noch da, das Ozonloch relativ klein geblieben
Die Schweinegrippe war nicht mehr und nicht weniger als ein Schnupfen und auch Grippeerreger die von Tier auf Menschen überspringen gibt es schon seit Jahrmillionen und passiert unwillkürlich regelmäßig, nur bekommen wir es eben nicht mit wenn die tibetische Bergziege den Tibeter ansteckt. ;-)
Naja und dieser Winter war an vielen Stellen in Deutschland  der kälteste Winter seit Jahrzehnten und auch das Nordpolareis ist die letzten 3 Jahre wieder deutlich angewachsen.

Panik regiert die Welt, dumm nur, dass die Profiteure oftmals die Verbreiter der Panik selbst sind und nicht wir naiven Leser der FAZ ;-)

Ergo wenn Panik auftritt und das Ende der Welt prognostiziert wird, dann ist es Zeit genau dagegen zu setzen und sich mit den "Panikmachern" zu bewegen.

Ich glaube nicht, dass goldseiten & Co. die Tage dick in Gold investieren werden, denn die sind schon bei 300$ rein und versuchen nun Gold und andere Edelmetalle so weit wie möglich zu pushen um dann auf hohen Niveau verkaufen zu können, was sie vermutlich schon die letzten Wochen getan haben.
Immerhin kaufte Indien, Russland und China so manche Tonnen an Gold auf, doch der Goldpreis stagnierte weitestgehent.

Ich werde zumindest nicht der Depp sein, der Gold auf diesem hohen Niveau kauft und dann zusehen muss, wie es über Jahre immer wertloser wird bzw. Aktien den Kursen wegrennen.

Solange der Goldkurs-Aufwärtstrend noch intakt ist, will ich jetzt keine Verkaufspanik verbreiten, doch spätestens wenn der langfristige Trend gefallen ist, dann ist der Goldrausch für mehrere Jahre vorbei ;-)
Antworten
SOS10:

@ Steg1 siehst du mal

6
10.03.10 09:57
das kannst du dir nicht vorstellen das ein Unternehmen 1/3 Zahlungsausfall überstehen kann? Tja, dann sag ich dir mal was, mit deinem angeblichen "Fachwissen" könnte ich mir das auch nicht vorstellen.
Wie für dich ein Unternehmen in der heutigen Zeit aussieht ist mir schon klar. Dazu gehören sicherlich viele Kredite, geleaste Fahrzeuge, ein gutes Gehalt für den "Geschäftsführer" und eventuell noch die ein oder andere Spekulation an der Börse.
Obendrauf unterstellen wir dann noch unsereren Geschäftspartnern/Subunternehmern das sie schlecht gearbeitet haben und bieten einen Vergleich an mit dem Zusatz "nimm die Hälfte oder lass es sein". Wenn alles nichts hilft, dann gibt es ja noch unsere Rechtsabteilung, die wird es schon richten.
Natürlich muss das mindestens als GmbH aufgezogen werden um nicht übermässig zu haften wen es schief geht. Wenn wir dann insolvent sind und keine Firma mehr gründen können, dann macht das halt die Frau oder die Kinden. So kann man man ja lange und gut leben, natürlich 1/3 Ausfall ist nicht wirklich drinn bei der Sache.
Dem Staat ist das sowiso egal der verdient ja gut mit eine Firmengründung hier eine Insolvenz dort und immer schön Gebühren und Auflagen MwSt. und was weis ich nicht alles.


So und nun meine "sachliche Begründung", ich bin seit 15 Jahren selbständig, vom ersten Tag an Schuldenfrei, ich hatte noch nie was geleast, finanziert oder was auch immer. Ich bin niemanden eine Mark/Euro schuldig und hab auch noch keinen betrogen!
Soviel mal zum Unternehmer, jetzt muss ich aber arbeiten sonnst kann ich nämlich das 1/3 auch nicht mehr abfangen!
Antworten
Minespec:

SOS bist eine Ausnahme

2
10.03.10 10:01
die Regel und Realität in Deutschland sieht anders aus.
Antworten
dixi00:

Amerikanische Problemlösungen...

9
10.03.10 10:50
...Im Jahr 2001 hätte -ohne den 11.September- der gesamte FED-Plan tatsächlich schon mit dem Offenbarungseid der USA enden können – was in der Folge sicher zu einem Aufstand gegen die FED, und evtl. sogar zu einem Zusammenbruch des Rothschild-Dollar-Imperiums hätte führen können.

Folgende Probleme waren zu lösen und sie alle wurden mit dem 11.9.2001 zugunsten des Rothschild-Dollar-Imperiums gelöst.
Es gab noch 7 Länder auf der Erde, die Rothschild noch nicht durch sein Banksystem im Würgegriff hat:
Kuba , kleines Widerstandsnest seit 50 Jahren, aber unwichtig
Libyen, das sich aus der Lockerbie-Falle irgendwie freigekauft hat
Nordkorea  hässlicher Diktator mit A-Bombe, aber wenig Rohstoffen
Iran puristisch, islamisch und verdammt rohstoff-REICH
Sudan  mit einem Präsidenten, der sich nicht kaufen lässt
Afghanistan – mit den nunmehr “bösen” Taliban
Irak – mit dem nunmehr “bösen” Saddam

www.schweizmagazin.ch/2010/03/10/...ikanische-problemlosungen/

www.schweizmagazin.ch/category/news/911-special/

Amerikanische Problemlösungen...auch edelmetalle....sind sehr gewaltig, oder nicht?
Den privaten Notenbanken muss die Geldhoheit entzogen werden.
Die Wirtschaft muss dem Volke dienen, und das Kapital (Geld) der Wirtschaft.
Antworten
SOS10:

@ Tony Ford, ich stimme dir zu beim Thema

4
10.03.10 11:48
Panikmache, nur glaube ich sind all die von dir genannten Themen ein hilfloser Versuch eine am Ende stehende Gesellschaftsordnung (Wirtschaftssystem/Finanzsystem) mit aller Gewalt am Leben zu erhalten obwohl alle Fakten dagegen sprechen.

Ich hoffe ich irre mich!
Antworten
ksaig:

Deutsche Exporteure erleiden katastrophalen

3
10.03.10 12:14
Rückschlag trotz fallendem Euro.....

Unerwarteter Rückschlag für die deutschen Exporteure: Die Ausfuhren sanken im Januar so stark wie seit einem Jahr nicht mehr. Der Branchenverband BGA erwartet in diesem Jahr aber dennoch ein Umsatzplus, weil sich der Welthandel wieder gefangen hat. Ökonomen reagierten überrascht auf die Zahlen und fürchten nun negative Folgen für die Konjunkturerholung. In China dagegen explodieren die Exporte regelrecht.

www.handelsblatt.com/politik/...strophalen-rueckschlag;2543207
Zahlen lügen nie, die Menschen tuen es..
It's always better to be out wishing you were in, than being in wishing you were out.
Antworten
LIVE TRADER:

§ 313 Störung der Geschäftsgrundlage

8
10.03.10 14:11
Nachtrag:

da ich wegen Urheberrechtsverletzungen Auszüge aus juristischen Gesetzestexten nicht veröffentlichen darf, nehme ich mal als Quelle Wikipedia:

Anmerkung:
"Lieferanten" bitte mal mit "Banken" ersetzen
"Waren" bitte mal mit "Kreditzahlungen" ersetzen

Historisches Beispiel für die Entstehung von Richterrecht, das „contra legem“ (also entgegen den Wortlaut des Gesetzes) entstand, ist der sog. „Wegfall der Geschäftsgrundlage“, welcher heute in § 313 BGB als Störung der Geschäftsgrundlage geregelt ist. Während der Zeit der Inflation kam es in Deutschland zu Situationen, in denen der eine Vertragspartner auf Grund einer vertraglichen Bindung eigentlich zur Lieferung der Ware zu einem fest vereinbarten Kaufpreis verpflichtet gewesen wäre, der Preis auf Grund der Inflation jedoch unangemessen niedrig gewesen wäre. Es gab keine gesetzliche Grundlage, die dem Lieferanten eine Möglichkeit gegeben hätte, für seine Waren einen angemessenen Preis zu verlangen, schließlich war ein fester Preis vertraglich vereinbart worden. In dieser Situation entwickelte das Reichsgericht die Lehre vom Wegfall der Geschäftsgrundlage.
Quelle: Wikipedia

Frage:
Warum wurde dieser kleine fiese Paragraph 2002 (vor gerade einmal 8 Jahren) wohl wieder eingeführt?

Logische Antwort:
Die überlasse ich Euch!
Antworten
hormiga:

was für ein Schmarrn

5
10.03.10 14:22
"ein hilfloser Versuch eine am Ende stehende Gesellschaftsordnung (Wirtschaftssystem/Finanzsystem) mit aller Gewalt am Leben zu erhalten obwohl alle Fakten dagegen sprechen"

Im letzten Quartal 2009 sollten wir doch eine Hyperinflation, Bankruns, Bürgerkrieg und Millionen von Toten wegen der "Schweine"-grippe haben?

Und? Was ist passiert? Ausser Beleidigungen à la SOS, NICHTS ! NADA !

Billige Panikmache und Propaganda, momentan haben die Popup-Blocker nichts anderes zutun, als diese billigen Seiten zu sperren, wo Oma und Opa zum Goldverkauf quasi "gezwungen" werden.

Wenn's nicht so peinlich wäre, dann könnte man wenigstens darüber schmunzeln ..

Mein Tip an alle Bürgerkriegsfanatiker: in Afrika könnt' ihr euch mal eine Nase holen und wenn ihr zurückkommt, dann erzählt mal, ob's wirklich so lustig war ... aber Kriegsspiele am PC sind eine andere Nummer.
Antworten
LIVE TRADER:

@hormiga

4
10.03.10 14:33
Für dich gibt´s natürlich auch eine passende Coin.
Die kannst du dir während deiner PC-Kriegspiele in dein Decolté hängen. ;-)
(Verkleinert auf 93%) vergrößern
Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt! 305417
Antworten
maba71:

Goldbericht für den 09.03.2010

6
10.03.10 14:53
Gold & Gesellschaft: Der Euro-Betrug

Der Stern des Euros befindet sich weiter im Sinkflug – nun fällt auch DER SPIEGEL über die gemeinsame Währung her. Unter dem Titel Kultur des Tricksens fällt man ein vernichtendes Urteil: Der Euro ist unter Beschuss wie nie zuvor, er ist angreifbar geworden, weil sich die Versprechen, auf denen er gegründet wurde, als Lügen erwiesen. Um die Gemeinschaftswährung zukunftssicher zu machen, müssen die grundlegenden Konstruktionsfehler beseitigt werden.

Wie kann bei einem grundlegenden Konstruktionsfehler und einem auf Lügen basiertem Versprechen dieses System noch zukunftssicher gestaltet werden – das klingt nach einem Widerspruch in sich.

Ist es auch. Auch wenn sich das Autoren-Team am Schluss des Berichtes darauf versteift hat, eine Lösung für die Rettung der Gemeinschafts-Währung gefunden zu haben. Die Passagen wirken im Zusammenhang mit dem vorher gesagten nicht als überzeugendes Argument für den Euro.

Aber zurück zu dem SPIEGEL-Bericht: Dieser ist nicht deshalb so interessant, weil dort neue Informationen dargestellt werden. Denn ein Großteil der Argumente und Beweggründe wurde die letzten Tage, Wochen und Monate bereits an dieser Stelle vorgestellt. Wichtig ist, dass sich nun auch einer der intellektuellen Presse-Meinungsführer dieser Argumentation anschließt.

Im Einzelnen umfasst dies folgende Punkte:

1.         Die Bösen sitzen nicht in den Zentralen der Hedge-Fonds und Investment-Banken. Nein, es sind die Politiker in den Regierungskanzleien in Athen, Madrid, Berlin oder Brüssel, die den Euro dazu genutzt haben, mit Tricks und Fälschungen jahrelang auf Kosten anderer zu leben. Oder absichtsvoll wegzuschauen.

2.         Der Euro ist nach seiner Einführung von der Stabilitäts-Verpflichtung und einer Verpflichtung zur soliden Finanzpolitik augenblicklich zu einer Schuldengemeinschaft mutiert. Der SPIEGEL sagt, dass der Euro auf nichts anderes gegründet sei, als auf Lügen.
3.         Die EZB-Politik des Ankaufs aller Arten von Staatspapieren machte ein intra-Euro Carry Trade Geschäft zu einer lukrativen Anlageform insbesondere für die französischen und deutschen Banken. Diese kauften griechische Staatspapiere mit einer Realverzinsung von fünf bis sechs Prozent und ließen sie von der EZB mit einem Zinssatz von ein Prozent monetarisieren. Den Zinsgewinn, so dachten die Banken, könnten sie für ihre Boni und Aktionäre risikolos einstreichen. Dieser todsichere Deal zum Gelddrucken wird nun zur Bedrohung insbesondere für die französischen Banken.
4.         Der Druck auf die europäischen Regierungen, Griechenland unter die Arme zu greifen, kommt nicht von den Politikern selbst, sondern von den Banken, die sich mit diesen Carry Trade Geschäften verzockt haben.
5.         Der Aktionismus von Joe Ackermann von der Deutschen Bank war rein darauf begründet, die offene Flanke seines Konzerns durch staatliche Garantien abzusichern. Soviel Intelligenz hatten die deutschen Politiker schon, dieses Ansinnen zu durchschauen und abzulehnen.
6.         Ein Rettungspaket aus Krediten und Garantien für Griechenland schlummert in den Schreibtisch-Schubladen der EU-Länder. Das Abrufen dieser Hilfezahlungen wäre für die Bundesregierung wohl der GAU gewesen. Nicht dass damit die No-Bailout-Klausel des Artikels 125 des Vertrages über die Arbeitsweise der EU ad absurdum geführt würde. Nein, Deutschland würde damit in einer Schicksalsgemeinschaft zum ewigen Zahlmeister der anderen Staaten.
7.         Selbst das Argument, dass die Aufgabe der Deutschen Mark der Preis des damaligen französischen Präsidenten Mitterand für die deutsche Wiedervereinigung war, findet sich in dem SPIEGEL-Bericht wieder. Ich hatte in meinem Bericht vom 11. September 2009 darüber berichtet (Wiedervereinigung_kostete_Deutschen_die_D-Mark)

Niemand soll behaupten, man hätte ihn nicht vorher gewarnt.

Aktuelle Entwicklung an den Gold-Märkten

Warum sehen wir diese Woche einen verstärkten Druck auf den Goldpreis, wurde ich gefragt. Weil die US-Treasury diese Woche eine rekordverdächtige Menge von insgesamt $210 Milliarden an Staatsanleihen am Markt platzieren will. Davon sind allein $74 Milliarden länger laufende Treasury Notes, darunter die für das langfristige Zinsniveau als Benchmark dienenden 10-jährigen und 30-jährigen Notes. In den letzten Tagen sind die Realzinsen der 10-jährigen Treasury Notes auf 3,7 Prozent und höher gestiegen. Das ist eine Entwicklung, welche die US-Regierung auf alle Fälle verhindern muss.

Die heutige Methode der Drückung aller in Konkurrenz zu den geldigen Treasuries stehenden Assets lautete (wieder einmal) Drückung an den Devisen-Märkten. Das Währungs-Paar Dollar/Euro erscheint dafür nicht besonders geeignet, weil die EZB mit dem Euro derzeit schon genug Probleme hat. Da kann man nicht dem US-Dollar wegen einer riesigen Treasury-Auktion noch zur Hilfe eilen, ohne dass die Spannungen sich weiter verschärfen.

Also hat man sich auf das Währungs-Paar US-Dollar/Yen eingeschossen. Wenn man sich die heutige Entwicklung an den Devisen-Märkten anschaut, dann steigt der US-Dollar gegen alle anderen Währungen um bis zu 0,8 Prozent. Bloß gegenüber dem Yen fällt der US-Dollar um 0,7 Prozent.

Das Währungs-Paar Euro/Yen ist dadurch heute um 1,3 Prozent gefallen. Noch am Freitag ist der Euro gegenüber dem Yen um 1,7 Prozent gestiegen. Zur Erinnerung: Am Freitag haussierten die Asset-Märkte bis auf Gold, das wegen der Arbeitsmarktzahlen durch das Gold-Kartell unter Kontrolle gehalten wurde.

Der heutige starke Anstieg des Yen löste einen Rückgang von Platin um $23, von Palladium um $15 und von Silber um 33 Cent aus. Gold gab um $10 nach.

Ein Narr, wer diesen Zusammenhang nicht sieht. Und es ist wohl offensichtlich, warum diese kleine kontrollierte Deflation der Assets herbeigeführt wird: Man will die Treasury-Käufer bei der Stange halten.

Gold folgte dem heutigen Tag der Entwicklung des Devisen-Marktes, insbesondere des Verhältnisses vom Euro zum Yen: Starker Yen gleich schwache Asset-Preise und schwacher Yen gleich starke Asset-Preise.

Der Druck begann sich gestern Abend schon im späten Access Handel aufzubauen. Der asiatische Markt tendierte ebenfalls leichter. Mit dem beginnenden Londoner Vormittags-Handel verstärkte sich die Abwärtsentwicklung beim Gold. Zum A.M. Fix stand das gelbe Metall bereits bei $1.120,00 (EUR 824,32) um $14 niedriger als noch vor 24 Stunden.

Kurz nach dieser Marke ging es weiter bergab in Richtung von $1.115. Das war auch die Marke, mit der Gold im New Yorker COMEX-Handel startete. Die Anfangsdrückung dort drückte Gold noch auf unter $1.110. Diese Marke hielt jedoch und zum P.M. Fix stand Gold wieder bei $1.115,75 (EUR 821,43).

Eine Stunde nach Schluss des Londoner Handels konnte sich auch Gold mit den wieder nachgebenden Devisen-Kursen stabilisieren. Mit $1.122,10 zum COMEX-Schluss stand Gold nur noch drei Dollar niedriger als gestern zur gleichen Zeit.

Der US-Dollarindex hat seine anfänglichen Gewinne, die ihn auf über 80,8 Punkte hochgetrieben haben, wieder zum großen Teil abgegeben. Es verblieb ein magerer Tagesgewinn von 0,1 Punkten. Die Treasury-Renditen blieben erwartungsgemäß stabil.

www.bullionaer.de/shop/showZiemann.php/action/latest
Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt! 305431
"Je weniger die Leute wissen, wie Würste und Gesetze gemacht werden, desto besser schlafen sie." (Otto von Bismarck)
"Die Glocke klingt so laut, weil Sie leer ist!"
Antworten
SOS10:

@ hormiga, das was du aufzählst ist

5
10.03.10 14:56
Schmarn ohne Frage, aber denkst du nicht das eine komplett und ausweglos überschuldete Geselschaft mit einem Heer an Arbeitslosen ohne Perspektive ein gewisses Gefahrenpotential birgt? Keine Ahnung wie es dir erging, ich für meinen Teil habe von ca. 20 Jahren eine Situation erlebt mit der ich in meinen kühsten Träumen nicht gerechnet hatte.
Der best bewachte Staat der Welt mit dem best organisiertesten Geheimdienst aller Zeiten ist von heute auf morgen nicht mehr existent gewesen!
Ich als einer der dieses System haunah miterlebt hat, hätte nie und nimmer, nicht in meinen kühsten Träumen geglaubt das das möglich sein könnte, so wie du warscheinlich denkst dieses System hat auch ewig Bestand?
Und eines ist sicher, durch Sprüche wie "Wir sind das Volk" ist das mit Sicherheit nicht geschehen!
40 Jahre Mißwirtschaft mit unzähligen Arbeitslosen, die zwar offiziel keine waren aber trotzdem fürs nichtstun bezahlt werden mussten (Harz4 lässt grüßen), diverse sinnlose Ausgaben für Rüstung, unbezahlbare Sozialleistungen, Stasi u.s.w., und natürlich ein großer Bruder dem selbst auch das Wasser bis zum Halse stand haben dieses System letztlich in die Knie gezwungen.

Mal ehrlich, irgendwie regt das doch zumindest zum Nachdenken an oder nicht?
Ich möchte mit Sicherheit keinen dazu bewegen Gold zu kaufen oder nicht zu kaufen oder sonnst irgendetwas, ich habe nichts davon, ich mach mir nur so meine Gedanken. Wenn ich mir die heutige Situation so anschaue, weis ich wirklich nicht was ich davon halten soll.

P.S. kuckst du hier, nicht nur in Griechenland

www.jungewelt.de/2010/03-08/034.php
Antworten
LIVE TRADER:

@sos

 
10.03.10 16:11
"Die junge Welt ist eine linke, marxistisch orientierte, überregionale Tageszeitung mit einem hohen Anteil an Hintergrundberichten und umfassenden Analysen."

Liest du so etwas als Unternehmer?
Ist das nicht ein Widerspruch?
Antworten
Minespec:

D- EU- tschland

7
10.03.10 16:18
wenn ich das lese, komme ich auf den Gedanken, dass der Hosenanzug mit Bernhardinerblick
und Freunde D weiter ausbluten lassen wollen....

Quelle: golseitenblog.de
link: www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/...tregierung-eilt-iii
Antworten
SteG1:

Lieber SOS

 
10.03.10 16:21
tja, also dein posting zu deiner Selbstständigkeit kann ich mir nur mit totaler Unkenntnis erklären...

Zunächst noch eine Anmerkung zur GmbH: Du als "Praktiker" solltest zumindest so viel Ahnung von der Praxis haben, dass die Haftung bei der GmbH faktisch aufgehoben wurde. Auf dem Papier haftest Du schon nur der Einlage, aber Du bekommst von einer Bank nicht mal eine Kreditlinie ohne persönliche Haftung. So viel nur am Rande für die wirklichen "Praktiker" hier...

Deine Selbstständigkeit: Sry, das ist realtitätsfern und zwar vollkommen. Am Beginn einer Selbstständigkeit musst Du (leider) erst mal etwas investieren, beginnt beim Geschäftswagen (Du least ja nicht) und endet bei solch marginalen Dingen wie einem Kopierer. Zusätztlich kann dein "Unternehmen" noch nicht die laufenden Kosten z.B. hatte ich anfangs nur eine geringfügig beschäftigte Person für das Telefon und Schriftverkehr, aber die ist leider nötig. Dann ist es leider nicht so, dass anfangs 100 Kunden vor der Türe stehen und alle nur dich wollen. Nein, der Weg ist schwierig und zu Beginn musste ich beispielsweise mit extrem niederen Preisen Kunden "anlocken". Zumindest war es bei mir so und der Start ohne FK war nur über die "Quersubventionierung" der Immobilien möglich. Nach 3 oder 4 Jahren, ja dann wäre es möglich gewesen. Komplett am Anfang unmöglich, egal in welcher Branche... Wenn musst Du halt dazu sagen, dass Dir Papi oder Mami diverses Geld geschenkt hat, Du geerbt hast, Lottogewinn etc.

Zu deinem 1/3 Zahlungsausfall: Das ist vollkommen unrealistisch, Du solltest solchen Unsinn wirklich unterlassen. Wir sprechen ja nicht über einen "einfachen" Umsatzrückgang sondern über Zahlungsausfälle von erbrachten Leistungen z.B. dir sind Materialkosten, Lohnkosten etc. angefallen. Kennst Du eigentlich eine "durchschnittliche" Umsatzrendite eines Unternehmens? Scheinbar hast Du davon wirklich aber auch nicht die geringste Vorstellung. Bei 1/3 Zahlungsausfall ist auch ein komplett Ek finanziertes Unternehmen pleite. Entweder hast Du solche exorbitanten Renditen um das aufzufangen oder Mami, Papi und/oder du selbst gleichst die Verluste mit privatem Geld aus. Wenn das beides nicht zutriffst, dann hast Du keinerlei Ahnung von einem Unternehmen, aber wirklich überhaupt keine. Bei 1/3 Zahlungsausfall auf erbrachte Leistungen innerhalb von 12 Monaten ist JEDES Unternehmen pleite, vollkommen egal wie es finanziert ist. Insofern ist deine "Begründung", dass Du 1/3 Zahlungsausfall wegen der EK Finanzierung deines Unternehmens "auffangen" kannst, schlichtweg Unsinn...
Antworten
maba71:

@Mines

5
10.03.10 16:29
EWF = (E)uropäisches (W)ährungs(F)aß ohne Boden!
Jetzt versuchen die Großkopferten den Maastrichtvertrag von hinten unten aufzuhebeln!
Denn ansonsten fliegt Ihnen der ganze Mist um die Ohren!
Darüber sollte man hier im Thread mal ein paar Zeilen verschwenden!
Die werden uns Deutsche bluten lassen, darauf kann man sich einstellen!
Es ist ja sonst keiner mehr da!

P.S. England hat wieder horrende Zahlen zum Defizit gemeldet! Und wenn man die Zahlen von Spanien anschaut, dann kann man sicher davon ausgehen, welche Sau als nächste zur Schlachtbank geführt wird!
"Je weniger die Leute wissen, wie Würste und Gesetze gemacht werden, desto besser schlafen sie." (Otto von Bismarck)
"Die Glocke klingt so laut, weil Sie leer ist!"
Antworten
maba71:

"Wir sind nicht länger bereit.........

9
10.03.10 17:24
eure Kriege zu finanzieren!"

China fordert Ablösung des Dollars – und was tut Europa?
Der Bundesnachrichtendienst (BND) scheint zum ersten Male in seiner Geschichte eine Analyse erstellt zu haben, die im Kern auch vom linken politischen Spektrum nicht einfach als Legitimation und Handlungsempfehlung für die Bundesregierung zur Bewahrung oder zum Ausbau der Dominanz der entwickelten Industriestaaten abgetan werden kann. Zwar hat es bisher innerhalb des Regierungsapparates noch kein Leck gegeben, doch war die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) so freundlich, uns über ihr Publikationsorgan Internationale Politik (IP) einen Einblick in die vertrauliche BND-Studie zu gewähren.
Die Linke in Deutschland und Europa wird sich übrigens an den Begriff «Geopolitik» gewöhnen müssen, ohne sofort in den Haushofer-Abwehrreflex zu verfallen.
Denn um Geopolitik geht es nicht erst, seit sie der BND entdeckt hat. Vielmehr ist die Geschichte Europas seit der Strategie der «Balance of Power», mit der das britische Empire die Staaten Europas in Schach zu halten wusste, ohne Geopolitik genausowenig zu verstehen wie der kalte Krieg und die Entwicklung seit 1989, beide massgeblich geprägt und mitgestaltet vom Schüler des Geopolitikers Sir Halford Mackinder, Zbigniew Brzezinski, oberstem aussenpolitischem Berater Präsident Obamas.
Wenden wir uns der Studie zu in der Hoffnung, dass der IP-Autor Andreas Rinke die Grundannahme der Verfasser richtig wiedergegeben hat. Der BND macht die globale ­Finanz- und Wirtschaftskrise und die jeweiligen Rezepte in den USA, China und Russland für ihre Bewältigung zum Ausgangspunkt seiner Überlegungen, die in drei Szenarien münden.

US-Volkswirtschaft auf tönernen Füssen

Zwar wird richtig gesehen, dass die Folgen des von der angloamerikanischen Finanz­oligarchie inszenierten, nunmehr kollabierten, gigantischen Schneeballsystems Einfluss auf die globalen Kräfteverhältnisse haben werden. Der BND erweckt aber den Eindruck, als hätten die je angenommenen Erfolgs- oder Misserfolgsszenarien, die sich aus den verschiedenen Antikrisenmassnahmen ergeben, einen entscheidenden Einfluss auf etwas, das sich seit Jahren abzeichnet: Das bevorstehende definitive Ende des «amerikanischen Jahrhunderts», dessen Grundlagen nach den Blaupausen der «War and Peace Studies» 1944 in Bretton Woods mit seinen Institutionen und dem Dollar als Leitwährung gelegt wurden. Das wäre jedoch nicht mehr als Wunschdenken. Zwar ist die US-Volkswirtschaft noch immer die grösste der Welt; sie steht jedoch auf tönernen Füssen, weil ihr systematisch die industrielle Basis zugunsten der Wertschöpfung im Finanzsektor entzogen worden ist. Ermöglicht wurde dies durch das globale Dollarsystem, das den USA jahrelang eine immer höhere Verschuldung beim Rest der Welt, die Verlagerung der eigenen Produktion in ausländische Standorte und einen auf Schulden aufgebauten Konsum erlaubte. Letzterer stand bis Ende 2008 für 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts der USA
Transatlantisches Wunschdenken ...
Rinkes Beitrag zufolge hat die BND-Studie davon abgesehen, der Bundesregierung Handlungsoptionen aufzuzeigen, wie sie auf die globale Kräfteverschiebung reagieren könnte. Das ist ohne Zweifel ein Manko, weil zu befürchten steht, dass sich die Planungsstäbe im Bundeskanzleramt und im Auswärtigen Amt perspektivisch eher innerhalb des Vierjahreszeitraums einer Legislaturperiode bewegen, während sich die anbahnenden Veränderungen über weitaus längere Zeiträume erstrecken werden. Gleichwohl muss sich deutsche und europäische ­Politik auf diesen Prozess einstellen, der in der einschlägigen Literatur seit gut zehn Jahren thematisiert wird. Beispielhaft genannt seien Chalmers Johnson9, James Cumes , Andre Gunder Frank  und Kishore Mahbubani.
Was durch die derzeitige Krise nunmehr auch von einer wachsenden Öffentlichkeit zur Kenntnis genommen wird, kommt also nicht aus heiterem Himmel. Trotzdem wird die europäische Politik nach wie vor von denjenigen Kräften bestimmt, die glauben, sie könnten Dämme errichten gegen die aufstrebenden Wirtschaftsmächte in Asien und Lateinamerika. Nichts anderes ist nämlich der Versuch, eine Transatlantische Freihandelszone13 zu errichten, eine Idee, der sich besonders Elmar Brok, Europaabgeordneter der CDU, verschrieben hat...........................
www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2010/...ure-kriege-zu-finanzieren/
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"Die Glocke klingt so laut, weil Sie leer ist!"
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maba71:

Gold 2010: Hinter den Kulissen - Teil 2

7
10.03.10 17:27
In insgesamt drei Episoden widmet sich Silvior-Chef Hubert Roos der Frage, welche Geschehnisse hinter den Kulissen den Goldpreis zukünftig beeinflussen dürften. Auf die Frage, weshalb Gold in den letzten Jahren so stark an Wert gewonnen hat und sich auch in Zukunft sehr positiv entwickeln wird, werden immer wieder mannigfaltige Gründe und Argumente geliefert. Dazu zählen steigende Rohstoffpreise im Allgemeinen, die Sorge vor einer anziehenden Inflation bis hin zu Ängsten vor einer Hyperinflation, geopolitischen Risiken oder der Angst vor einem Dollar-Crash.
Eine genaue Klärung dessen, was die Zentralbanken im Goldmarkt anstellen, wird erschwert durch zum Teil undurchsichtige Methoden der Bilanzierung ihrer Reserven. Nach den Richtlinien des Internationalen Währungsfonds (IWF) zur Bilanzierung der Goldreserven trifft kaum eine der Zentralbanken eine Unterscheidung zwischen dem Gold, das tatsächlich physisch in den Tresoren liegt und dem Gold, das ausgeliehen ist.

In ihren Jahresberichten behandeln die meisten Zentralbanken ihre Goldpositionen zusammengefasst in einer einzigen Position als „Gold und Goldforderungen“; damit werden Forderungen gegenüber Bullionbanken genau so behandelt wie Gold, das greifbar in physischer Form vorliegt. Erstmals aufgedeckt wurde diese zweifelhafte Methodik von der 1999 gegründeten gemeinnützigen Organisation GATA, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Machenschaften um eine Goldpreisdrückung offen zu legen.

Im Jahr 2000 präsentierte GATA einen Untersuchungsbericht, der diese Tricks erstmals aufzeigte und den Vorwurf erhob, dass die Finanzmarktakteure von den Notenbanken systematisch  getäuscht wurden. Nicht nur nach US-Gesetzen ist es illegal, freie Märkte wie den Goldmarkt zu manipulieren und aus diesem Grunde wurden hohe Beamte des US-Finanzministeriums wie auch der damalige Vorsitzende der US-Zentralbank Federal Reserve (Fed), Alan Greenspan, zu diesem Tatbestand vernommen. Klar war natürlich, dass alle Befragten jedwede Art von „Verfehlungen“ abstritten.

Unterstützung erhielt GATA im Jahr 2004 von sehr hoher Stelle aus Russland. Anlässlich einer Rede des stellvertretenden Vorsitzenden der Russischen Zentralbank, Oleg Mozhaiskov, im Juni 2004 vor der LBMA (London Bullion Market Association), dem Verband, zu dem die oben erwähnten und führenden Bullionbanken gehören, sagte dieser: „Viele Menschen kennen mittlerweile die Gruppe von Wirtschaftsfachleuten, die sich in der GATA-Organisation zusammen gefunden haben.  …  Sie glauben, dass einige hohe Beamte mit Unterstützung einer Zahl größerer Finanzinstitute den Goldmarkt seit 1994 manipulieren. In der Folge fiel der Goldpreis unter 300 USD pro Unze zu einem Zeitpunkt, zu dem der Preis im Hinblick auf die Inflation bei 740 bis 760 Dollar hätte stehen müssen. Ich möchte dazu persönlich keine Stellung nehmen, aber ich möchte annehmen, … dass die wahren Kräfte, welche im Goldmarkt aktiv sind, nichts mit denjenigen zu tun haben, die man in Lehrbüchern über die Preisfindung an freien Märkten findet“.

Das russische Interesse an der Arbeit von GATA wurde dadurch bekräftigt, dass der persönliche Wirtschaftsberater von Wladimir Putin, der Präsident der Akademie für Strategische Partnerschaften und Energiesicherheit Andrey Bykov, an der GATA-Konferenz  mit dem Titel „Gold-Rausch 21“ vom 8. bis 9. August 2005 in Yukon, Kanada, teilnahm.

Einer der Auslöser für GATA`s Theorie über die Goldpreismanipulation war die Rettungsaktion im Rahmen der LTCM-Krise. Der Sagen umwobene Hedge Fund  LTCM (Long Term Capital Management) hatte ein Aktienkapital von 3 Milliarden Dollar auf 140 Milliarden Dollar Schulden und 1,25 Billionen Dollar in Derivaten gehebelt. Im Zuge der Asien- und Russlandkrisen 1997 und 1998 flog das LTCM-System in die Luft. Es gab starke Gerüchte, wonach der Fonds 300 Tonnen Gold leer verkauft hatte, was einem damaligen Marktwert von 2,9 Milliarden US-Dollar entsprach.

Nur mit Hilfe einer von der amerikanischen Notenbank organisierten Rettungsaktion durch ein Konsortium von 14 Großbanken konnte eine finanzielle Kernschmelze im globalen Finanzmarkt verhindert werden. Das Hauptverdachtsmoment und gleichzeitig der stichhaltigste Fall für GATA im Zusammenhang mit der Goldpreismanipulation war die Ankündigung der Bank von England über den Verkauf von 415 Tonnen Gold im Mai 1999.

Nach GATA`s Ansicht war dies eine eindeutig politisch motivierte Entscheidung, um den Goldpreis zu jener Zeit unter 300 US-Dollar pro Unze zu halten. Die öffentliche Ankündigung des Verkaufs war geradezu eine Garantie dafür, den niedrigsten möglichen Verkaufspreis zu erzielen, denn allen potenziellen Käufern wurde damit bekannt gegeben, dass nun für eine bestimmte Zeit ein Überangebot am Markt herrsche, welches sich negativ auf die Preisgestaltung auswirken würde.

Und es funktionierte tatsächlich. Der Goldpreis kollabierte auf 252 Dollar und die erste Tranche des Verkaufs von 25 Tonnen wurde mit 262 Dollar abgewickelt – 262 Dollar, das sind fast 10 Prozent unter dem Kurs, der kurz  vor der Ankündigung gestellt war. Bezeichnenderweise geschah diese Aktion unmittelbar, nachdem eine von der englischen Regierung unterstützte Kampagne der USA unter dem damaligen US-Finanzminister Robert Rubin gescheitert war, welche den Internationalen Währungsfonds (IWF) dazu bewegen sollte, Gold aus dessen Beständen zu verkaufen, um einen Schuldenerlass für Entwicklungsländer zu finanzieren....................................
www.wirtschaftsfacts.de/?p=2848#more-2848
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