Gold & Gesellschaft: Die politisch korrekte CDU
Wir stehen vor einer Zeitenwende: Der faustische Pakt zwischen der Politik und den Alchemisten unseres Finanz-Systems hat nicht das sprichwörtliche Gold für die Masse aus dem Nichts erschaffen, sondern ist gerade dabei, die Menschen als Tribut für sein Tun in der Hölle schmoren zu lassen.
Überall brechen derzeit die Dämme. Die sozialen Sicherungs-Systeme können nur mit exponentiell steigenden neuen Zahlern finanziert werden. Wo wir doch auf Grund der Geburten-Statistik wissen, dass die neuen Zahler exponentiell abnehmen. Sie können nur noch mit staatlichen Zuzahlungen, die wiederum über neue Staatsschulden finanziert werden, den Schein eines Sicherungs-Systems wahren. Das Geld für die Staatschulden kommt aus den elektronischen Druck-Maschinen unserer Zentralbanken.
Oder unsere Ersparnisse, liegen sie nun auf Konten, in Lebensversicherungen oder sonstigen Papier-Anlageformen. Auch hier gibt es nur ein Versprechen auf Zahlungen in der Zukunft. Der Schuldner kann jedoch seine fälligen Zahlungen nur noch dadurch begleichen, in dem er laufend neue Gläubiger, sprich Einzahler, findet. Und diese Gattung ist ja bekanntermaßen eine aussterbende Spezies.
Klassische Schneeball-Systeme oder Ponzi Schemes, die solange gut laufen, bis sie in ihrer Expansion an ihre natürliche Grenze stoßen: Nämlich der Anzahl der zur Aufrechterhaltung des Systems dringend erforderlichen neuen Zahler.
Mit Gold, einem transparenten Wertespeicher-System wäre das nicht passiert.
Nun versuchen ausgerechnet diejenigen, die uns diese Entwicklung eingebrockt haben, mit verschiedenen Sorten von Nebel-Kerzen Ablenkungs-Manöver zu inszenieren. Denn keiner soll das Ausmaß der wirklichen Situation erkennen dürfen. Das scheint auch zu gelingen. Oder vielleicht doch nicht?
Wundern Sie sich nicht auch, dass eine Vielzahl dieser Nebel-Kerzen, nachdem sich der Rauch verzogen hat, nichts zurücklässt als die wirkliche Situation. Da haben wir die angebliche Klima-Katastrophe, die Grippe-Pandemie und die sozial gerechte Gesellschaft -- und alles das fällt jetzt innerhalb kürzester Zeit in sich zusammen.
Wir sehen mit Thilo Sarrazin und der Entscheidung des Schweizer Volkes zum Thema Minarett-Verbot, dass diese Ablenkung jetzt nicht mehr länger zieht. Und glauben tut man den Politikern schon lange nicht mehr.
Deshalb ist es befremdlich, wenn Angela Merkel die CDU auf diese, auf dem absteigenden Ast befindlichen Themen einstimmen möchte.
Der SPIEGEL schreibt in seiner Print-Ausgabe unter dem Titel Kampf der Kulturen, wie Merkel aus der auf katholischen Wurzeln fußenden CDU eine politisch korrekte Partei stricken möchte.
Einige Zitate aus dem SPIEGEL dazu: Das Umweltministerium führt Norbert Röttgen, der gerne ein deutscher Al Gore werden würde. ... Er sei linker und ökologischer geworden, outete sich Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust vorige Woche. Liberaler, weiblicher und ostdeutscher, so stellt sich das Adenauer-Haus die neue CDU vor.
Und der neue CDU-Generalsekretär Gröhe outet sich auch als fremde Religionen-Versteher: Er erzählt, wie er eine Moschee besuchte und vom Gemeindevorstand einen Koran geschenkt bekam; er habe sich revanchiert mit einer Bibel.
Nach Aussage der neuen Familien-Ministerin sei es wichtig, homosexuelle Partnerschaften zu fördern. Da braucht man sich ja nicht zu wundern, dass keine neuen Beitrags-Zahler heranwachsen.
Der SPIEGEL schreibt über diese neue Form der Political Correctness: Nun verbieten sich Ausfälle gegen den Islam, weil man dessen Anhänger gewinnen will. Das Gleiche gilt für Hartz-IV-Empfänger, denen man nicht mehr Arbeitsverweigerung unterstellen darf, seit die Union ihr Herz für Benachteiligte entdeckt hat.
Nur die Wähler der CDU scheinen diesen Trend nicht ganz folgen zu wollen: Bei der Bundestagswahl verlor die Union 1,1 Millionen Wähler an die FDP und noch in etwa die gleiche Anzahl an die Gruppe der Nichtwähler.
Wunsch-Vorstellungen – auch gerne als veröffentlichte Meinung publizistisch proklamiert – entsprechen eben nicht der Realität, wie sie sich in der Reaktion der Menschen niederschlägt.
Dabei lahmen die frischen Pferde, mit denen Merkel in Zukunft die Rennen um die Wählergunst bestreiten möchte, ja jetzt schon. Und vor lauter Mitleid über den erbarmungslosen Zustand der Themen Klimakatastrophe, Sozialstaat, schützenswerte Minderheiten und religiöse Nathan der Weise Wunschvorstellungen bleibt eigentlich für jene nur noch der Gnadenschuss.
Aktuelle Entwicklung an den Gold-Märkten
Nach den kräftigen Preisanstiegen der beiden letzten Handels-Tage lag heute eine Reaktion des Gold-Kartells in der Luft. Zu sehr standen deren Trader bei der Verteidigung der täglichen Zwei-Prozentmarke unter Druck.
Auch das US-Öl macht derzeit Probleme. Mit fast $83 pro Barrel ist das schwarze Gold nicht mehr weit von der Marke von $100 entfernt. Wie will die Weltwirtschaft da wieder Fuß fassen, wenn ein hoher Ölpreis eine Erholung im Keim erstickt. Der Verbraucher spürt dies an den hohen Benzin-Preisen an der Zapfsäule, die auch nicht mehr als 10 bis 15 Cent von ihrem Höchststand im Sommer 2008 entfernt sind.
Im asiatischen Markt heute früh sah es noch nach einer Fortsetzung der positiven Preis-Entwicklung beim Gold aus: Gold trat in einen Korridor zwischen $1.150 und $1.155 ein. Diese Entwicklung bestätigte sich auch im Londoner Vormittags-Handel. Mit $1.152,75 (EUR 794,84) zum A.M. Fix verlor Gold auf 24-Stundenbasis fünf Dollar.
Im Nachmittags-Handel kam etwas Druck auf, die den Gold-Preis mit Beginn des Handels an der COMEX unter die Marke von $1.145 trieb. Zum P.M. Fix konnte sich Gold aber wieder auf $1.151,25 (EUR 793,15) stabilisieren. Das ist lediglich ein Rückgang von zwei Dollar im Vergleich zum gestrigen P.M. Fix.
Zwei Stunden vor Schluss des Handels wurde Gold aus dem Nichts bis auf die Marke von $1.125 gedrückt. Zum Schluss der COMEX konnte sich Gold nur leicht auf $1.128,00 erholen. Im Tagesvergleich hat Gold damit $23 verloren.
Diese Drückung ging paradoxerweise mit keiner Dollar-Hebung einher. Außerdem wurden neben Gold nicht nur Silber, sondern auch das üblicherweise vom Gold-Kartell verschonte Edelmetall Platin kräftig nach unten gedrückt. Auch US-Öl hat es erwischt: Minus zwei Dollar.
Durch die Presse kursieren Nachrichten, dass China seine Wirtschaft wieder an den US-Dollar binden will. Das heißt, dass China auch weiterhin US-Treasuries aufkaufen wird. Die Renditen der 10-jährigen Papiere sanken heute seit langem Stillstand auf 3,7 Prozent.
Der US-Dollar veränderte sich heute nicht.
Steckt China also hinter der heutigen Aktion?
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"Je weniger die Leute wissen, wie Würste und Gesetze gemacht werden, desto besser schlafen sie." (Otto von Bismarck)
"Ein Dummkopf der zuviel weiß, ist gefährlicher als ein Unwissender!"