|
www.ftd.de/finanzen/maerkte/...rtet-zum-comeback/50051539.html
Die Fed rückt dabei in den Blickpunkt. Ängste vor Inflationsgefahren und einem daraus resultierenden Verfall des Dollar erscheinen zunehmend unbegründet, schrieben die Währungsanalysten der Commerzbank. Sie begründen die Einschätzung mit Blick auf die aktuelle Entscheidung der Fed vom Mittwoch, den Leitzins bei 0 bis 0,25 Prozent zu belassen. "Auch wenn das Statement der Fed kaum neue Informationen über das Timing des "Exit" geliefert hat, so hat es die Sorge genommen, die Fed könnte langfristig den Dollar ruinieren", urteilten die Commerzbank-Experten. "Die endgültige Wende für den Dollar dürfte damit geschafft sein." Ähnlich gestimmt sind die Experten von Credit Suisse. Kurzfristig sehe er den Dollar stabil, schrieb Credit-Suisse-Volkswirt Marcus Hetting in einem Researchbericht.
Haben Sie eine andere Wahl als di niedrigen Zinsen? Nein!
"Exit Strategie" hat gute Chancen auf das Unwort des Jahres 2009 mit verlängerung für 2010 .....
Auf die Exit Strategie dürfen wir weiter gespannt sein! Die Literatur hat mir leider noch keine geliefert
Sehr kontrovers wird im Ölsektor die Peak Oil Theorie diskutiert. Sie geht davon aus, dass die Produktion in Form einer Glockenkurve verläuft. Die Ölfelder haben somit ein Fördermaximum, das in vielen Ländern bereits erreicht zu sein scheint, denn die Produktionszahlen gehen seit dem Beginn des neuen Jahrhunderts kontinuierlich zurück. Eine ganz ähnliche Situation kennzeichnet auch den Goldsektor, weshalb einzelne Stimmen auch hier bereits von einem Peak Gold sprechen.
Besonders drastisch fiel der Rückgang der Produktion in Südafrika aus. Anfang der 70er Jahre wurden am Kap noch über 1.000 Tonnen Gold pro Jahr gefördert und Südafrika führte über Jahre hinweg die Liste der wichtigsten Goldproduzenten an. Diese Zeiten sind nun vorbei. In Südafrika werden nicht einmal mehr 200 Tonnen Gold pro Jahr aus dem Boden geholt und den Spitzenplatz auf Liste der Förderländer nimmt inzwischen China ein.
China steigert seine Produktion momentan zwar deutlich. Doch diesem schnellen Anstieg könnte schon bald ein ebenso schneller Abstieg folgen, denn die Reserven- und Ressourcen im Reich der Mitte sind begrenzt. Die Situation in China spiegelt ein wenig die Lage auf der ganzen Welt wider. Aktuell steigt die Produktion vor allem, weil Indonesien mehr Gold fördert, doch der langfristige Abwärtstrend kann mit den momentanen Zuwächsen nicht dauerhaft gebrochen werden.
Das Londoner Edelmetallhaus GMFS rechnet für 2009 mit einem Produktionsanstieg von 3,7% auf 4.000 Tonnen Gold. Auch im nächsten Jahr könnte die Produktion noch einmal steigen, aber spätestens ab 2011 wird die Branche den veränderten geologischen Bedingungen und ihren eigenen Versäumnissen Tribut zollen müssen.
Geologische Probleme und hausgemachte Schwierigkeiten
Zwei einander verstärkende Einflüsse können dazu beitragen, dass der Goldpreis langfristig hoch bleibt: Aus geologischer Sicht ist festzuhalten, dass das einfach zu fördernde Gold bereits gefunden und der Erde entrissen wurde. Der Goldgehalt der Lagerstätten sinkt beständig und Werte, die heute als gut und wirtschaftlich abbaubar gelten, wären vor 20 Jahren ohne mit der Wimper zu zucken als Schrott abgetan worden. Geologisch hat sich die Lage also deutlich verschlechtert. Heute muss viel tiefer und intensiver nach Gold gesucht werden. Das treibt die Kosten und stützt auf der anderen Seite den Goldpreis.
Der zweite Faktor ist hausgemacht. Er betrifft die Versäumnisse in den 90er Jahren. Damals lag der Goldmarkt danieder und der Preis für die Feinunze ging beständig zurück. Erst Ende des Jahrzehnts wurde mit Preisen von 250 US Dollar je Feinunze das Tief erreicht. Für die Minen lag es nahe, in diesem schwierigen Geschäftsumfeld die eigenen Kosten im Griff zu halten. Das kann man im Bergbau besonders einfach, indem man die Explorationsausgaben kürzt. Aus Explorationsgesichtspunkten waren die 90er Jahre eine verlorene Dekade und es liegt auf der Hand, dass man das Gold, das in den 90er Jahren nicht entdeckt hat, heute nicht fördern kann.
Es bedarf also einer großen Anstrengung, um die Versäumnisse der 90er Jahre aufzuholen. Dazu ist auch viel Risikokapital erforderlich, dass die Investoren Minen und Explorern 2008 gar nicht mehr und in 2009 auch nur eher zögerlich zur Verfügung stellten. Gleichzeitig wird von den Investoren viel Gold nachgefragt. Den Goldpreis sollte diese Konstellation deshalb auch weiterhin stützen, sodass auf dem derzeitigen Niveau noch nicht von einer Blasenbildung gesprochen werden kann.
www.rohstoff-giganten.de/edelmetalle/...endes-angebot-stuetzt-preise/
|
| Wertung | Antworten | Thema | Verfasser | letzter Verfasser | letzter Beitrag | |
| 379 | 329.529 | "Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!" | maba71 | kalleari | 28.03.26 16:04 | |
| 55 | 56.694 | Die besten Gold-/Silberminen auf der Welt | Bozkaschi | grafikkunst | 27.03.26 22:18 | |
| 31 | 21.791 | Gold und weitere interessante Anlagemöglichkeiten. | spgre | Robbi11 | 27.03.26 16:53 | |
| 62 | 4.875 | Silber - alles rund um das Mondmetall | Canis Aureus | peter47 | 27.03.26 12:04 | |
| 7 | DMET.NEO (Denarius Metals) | 1ALPHA | 1ALPHA | 05.03.26 14:49 |