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"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"

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Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VM4XX14 , DE000VG93U35 , DE000VJ9HCD9 , DE000VJ126C4 , DE000VJ70J34 , DE000VJ9HDQ9 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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Gold 4.479,81 $ +2,29% Perf. seit Threadbeginn:   +472,21%
 
Tony Ford:

freier Kapitalismus ist...

 
15.12.09 08:33
für mich, wenn Kapital über den Weg des Geldes entscheidet und dies ist in der aktuellen Situation weiterhin gegeben bzw. wurde bestätigt.

Nicht zu verwechseln mit freier Marktwirtschaft, bei dem der Markt "reguliert" und keine Staaten eingreifen oder subventionieren.
Eine freie Marktwirtschaft funktioniert jedoch nur so gut, wie die Vernunft der Menschen es hergibt.
Daher ist eine freie Marktwirtschaft nicht anzustreben, da es sogar den Fortschritt hemmt.
Würde es z.B. keine staatlichen Subventionen geben, würden wir heute nicht über eine effektive Nutzung von Solar & Wind sprechen oder würde es auch keine Raumstation geben.

Im Kommunismus hingegen entscheidet nicht das Kapital, sondern die politisch getriebene Macht einer Gruppe von Leuten. Man setzt sich sozusagen über die Macht des Kapitals hinweg, man diese Macht "übertrupft" , indem man eine noch höhere Macht "installiert".
Antworten
maba71:

Goldbericht für den 14.12.2009

3
15.12.09 08:39
Gold & Gesellschaft: Gläubiger oder Real-Vermögensbesitzer

In meinem Bericht vom letzten Donnerstag habe ich unter dem Titel Ausstieg aus dem Sozialstaat über das Schneeball-System unserer nach dem Generationen-Vertrag arbeitenden Renten-Versicherung berichtet. Dieses System gibt heute Gelder für Rentner aus, die als Beiträge von den Arbeitenden erbracht werden müssen.
Das System funktioniert im Prinzip nur solange wie das Verhältnis zwischen Arbeitenden und Rentnern im Lot ist. Jedoch hat sich schon seit Ende der 60er-Jahre abgezeichnet, dass die Arithmetik, die diesem System zugrunde liegt, zukünftig nicht mehr stimmen wird.
Erstes Problem: Das längere Leben der Rentner-Generation
Zweites Problem: Durch absinkende Geburten-Zahlen verschiebt sich das Verhältnis Rentner zu Arbeitenden zu Lasten der Arbeitenden
Drittes Problem: Von der Arbeitsfähigen fallen eine immer größer werdende Anzahl von potentiellen Zahlern aus, da sie nur noch von dem Sozial-Staat leben
Ein Leser meiner Berichte teilte zwar meine Meinung bezüglich der in dem Bericht beschriebenen Symptome. Er sieht die Ursache der heutigen Problematik aber wo anders: Die Ursache der Verschuldung sind nicht die Hartz IV Empfänger oder Rentner, sondern die Monopolisten (Multimilliardärs-Familen), die soviel Kapital angehäuft haben, dass die Zinserträge exponentiell ins Unermessliche wachsen.

Und weiter wird argumentiert: Damit die Zinsen der Geldvermögen bedient werden können, die bekanntlich exponentiell zunehmen, muss der Staat bzw Staatsbürger oder Unternehmer sich um diesen Betrag verschulden. Das heißt, dass der Staat bzw die Personen, die dem Staat gehören (Anleihebesitzer) über die Zinserträge reicher und reicher werden und der Arbeit leistenden Bevölkerung entzogen werden, da der Zins nie kreiert wurde.
Bevor ich auf diese Aussage eingehe, müssen wir uns im Klaren sein was Geldvermögen überhaupt ist und welche Auswirkungen dieses auf die Schuldner hat. Erst einmal müssen wir feststellen, dass jedem Besitzer von Geldvermögen (Gläubiger) ein Schuldner gegenübersteht, der sich verpflichtet hat, seine Leistung in Form von Zins-Zahlungen und einer zukünftigen Rückzahlung zu erbringen. Ein Gläubiger kann also nur existieren, wenn es einen Schuldner in gleicher Höhe gibt.
Das ist ein fundamental anderes Konzept, als wenn man Vermögens-Gegenstände wie beispielsweise Land und Gold besitzt. In diesem Fall ist man zwar auch ein Besitzer eines Vermögens, aber nicht von der Leistungsfähigkeit bzw Willigkeit des Schuldners abhängig, seine vereinbarten Zahlungen zu leisten.
Land und Gold können nicht pleitegehen, der Schuldner jedoch schon.
Einer der Vermögen besitzt, wird sich nur dann für das Geldvermögen entscheiden, wenn er sich einen Vorteil gegenüber dem Real-Vermögen erwartet. Dieser Vorteil ist die Zins-Zahlung. Die Entrichtung eines Zinses ist also diejenige Komponente im Schuldner/Gläubiger-Verhältnis, welche die Verschuldung überhaupt möglich macht.
Unser Papiergeld-System reflektiert nicht mehr als dieses Verhältnis zwischen Schuldner und Gläubiger. Mit der Zins-Zahlung ist das Risiko der Ausleihung beispielsweise durch einen Bankrott des Schuldners plus ein Aufgeld zu entrichten. Ohne entsprechend hohes Aufgeld hätte Papier-Geld keinen Wert, weil keiner unter diesen Bedingungen Gläubiger sein möchte.
Betrachtet man die heutigen großen Gläubiger, dann sind darunter sicherlich eine Reihe von Familien mit einem milliardenschweren Vermögen. Allerdings sind die größten Gläubiger immer noch die Bürger selbst. Ihr Vermögen liegt in
·             Lebensversicherungen: Damit werden zum großen Teil Staatsanleihen gekauft
·             Pensionsfonds: Damit werden Staatsanleihen, Unternehmensanleihen und Hypotheken gekauft
·             Geldvermögen: Hiermit werden Commercial Papers für kurzfristige Unternehmens-Finanzierungen und kurzfristige Staatsanleihen, aber zum Teil auch langfristige Anlagen finanziert
Die Milliardärs-Familien häufen dagegen eher Ländereien, Firmenanteile und andere Real-Vermögen an. Sie sind also nicht Ursache der Zins-Belastungen für den Staat, die Unternehmen und die Privat-Haushalte. Das sind wir nämlich im Wesentlichen selbst.
Selbst Millionen-Vermögen müssen nicht für einen besonders hohen Reichtum stehen. Beispielsweise für Freiberufler und andere Selbständige, die selbst für ihre Rente sorgen müssen. Wollen die eine monatliche Rentenzahlung von EUR 3.000 ansparen, dann besitzen sie kurz vor Eintritt des Rentenfalls bereits ein Vermögen um die EUR 750.000.
Die Zinszahlungen des Staates sind die Zinserträge unser eigenen Geldanlagen. Oder anders herum betrachtet, gibt der Staat bereits jetzt das Geld aus, dass wir später für unsere Altersvorsorge ansparen.
Das Papier-Geldsystem arbeitet also nach dem gleichen Prinzip wie unser derzeitiges Renten-System: Die Gelder werden bereits jetzt schon konsumiert in der völlig unwahrscheinlichen Erwartung, dass Andere in der Zukunft ebenfalls Gelder in dieses System einzahlen werden (d.h. Staatanleihen kaufen).
Die kapitalgedeckte Altersversorgung ist also vom Prinzip her gar nicht besser als unser auf einem Generationen-Vertrag basierendes Renten-System: Wir erwerben Ansprüche ohne eine realistische Chance zu haben, dass diese in der Zukunft erbracht werden können.
Damit geht es zwar den heutigen Gläubigern besser, als denen im alten Rom. Diese wurden nämlich kurzerhand für vogelfrei erklärt und mussten wegen des Schuld-Titels mit ihrem Leben bezahlen. Das wäre sicherlich eine Methode unserer heutigen Politiker, wenn deren Gläubiger die Milliardärs-Familien wären. Diese sind allerdings aus Jahrhunderte langer Erfahrung klug geworden.

Aktuelle Entwicklung an den Gold-Märkten

Abu Dhabi hat heute in letzter Minute mit einer Geldspritze von $10 Mrd das marode Dubai-Finanzgeflecht vor einem Konkurs bewahrt. Gleichzeitig wurde bei der österreichischen Hypo Alpe Adria durch Verstaatlichung ein Konkurs verhindert. Das Abenteuer hat der bislang von vielen Finanz-Skandalen geplagten Bayerischen Landesbank nun bereits über drei Milliarden Euro gekostet.
Das ist zwar ein Ende mit Schrecken, den Schrecken ohne Ende dürfen jetzt allerdings die Österreicher auslöffeln. Dadurch, dass man diese Bank als systemrelevant eingestuft hat, sind weitere ein- bis zweistellige Milliarden-Beträge Finanzhilfen für den österreichischen Staat vorgezeichnet.
Bis auf den Fall Griechenland hat man nun zwei von drei Baustellen zumindest fürs Erste wieder unter Kontrolle gebracht.
Gold entwickelte sich heute früh im asiatischen Handel positiv. Dabei konnte sogar die Marke von $1.125 nach oben durchbrochen werden. Im Londoner Vormittags-Handel ging es aber wieder südwärts, so dass sich eine Fortsetzung der Entwicklung von der letzten Woche abzeichnete. Der A.M. Fix kam mit $1.120,00 (EUR 764,61) aber noch mit leicht positiven Vorzeichen im Vergleich zum Schluss-Stand vom letzten Freitag zustande. Im Vergleich der A.M. Fixe musste Gold aber weitere $20 abgeben.
Gold schwankte im Nachmittags-Handel nervös zwischen $1.120 und $1.125, ohne dass eine klare Richtung sichtbar wurde. Erst der P.M. Fix mit $1.123,75 (EUR 767,33) bestätigte die leicht positiven Vorzeichen. Der P.M. Fix war gegenüber dem Stand vom letzten Freitag damit zumindest unverändert.
Zum Ende des Handels an der New Yorker COMEX kam es zu keinen wesentlichen Verschiebungen mehr. Gold beendete den Handel mit $1.122,00 mit leicht positiven Vorzeichen.
Die heutigen Vorzeichen sind noch zu schwach, um daraus eine Trendwende herleiten zu können. Für einen Anstieg von Gold spricht die Tatsache, dass zwei Mega-Baustellen erst einmal unter Kontrolle gebracht wurden und eine weitere Drückung aus Sicht der Europäer und Asiaten nicht mehr notwendig sei. Außerdem haben die stark nachgebenden Kurse eine Reihe von spekulativen Shorts angezogen, die massiv Leerverkäufe getätigt haben. Möglicherweise haben die Gold-Kartell Banken auf diese Weise einen Teil ihrer Positionen wieder glätten können. Eine leichte Erholung bei Gold könnte diese Shorts in Panik versetzen, so dass es wieder zu einer kräftigen Gegenbewegung nordwärts käme.
Auf der anderen Seite besteht weiterhin die Gefahr, dass frisches Gold aus dem Nahen Osten die Märkte unter Druck hält. Außerdem sind die Probleme Griechenlands und damit des Euro-Raums noch nicht gelöst. Die EZB-Banken könnten ermutigt sein, sich zur Stützung ihres Währungsraums von Gold-Reserven zu trennen.
Der US-Dollar und sie Renditen der 10-jährigen Treasuries waren heute praktisch unverändert.
www.bullionaer.de/shop/showZiemann.php/action/latest
Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt! 283641
"Je weniger die Leute wissen, wie Würste und Gesetze gemacht werden, desto besser schlafen sie." (Otto von Bismarck)
"Ein Dummkopf der zuviel weiß, ist gefährlicher als ein Unwissender!"
Antworten
Tony Ford:

Goldbericht...

2
15.12.09 08:51
Durchaus ein interessanter Bericht.

In Punkto Shortseller und kurzfristige Kursentwicklung bin ich jedoch einer ganz anderen Meinung, denn es ist nicht damit zu rechnen, dass binnen weniger "fallender" Tage eine größere Menge an Leerverkäufen getätigt wurden. Eine größere Anzahl von Leerverkäufen findet man eigentlich nur bei "bestätigten" Abwärtsbewegungen bzw. Abwärtstrends, da sonst das SHORT-Risiko einfach viel zu hoch ist.

D.h. es kann momentan nicht von einem SHORT-Squeeze ausgegangen werden, sondern kann eine Aufwärtsbewegung nur durch neue Käufer "genährt" werden.
Antworten
Sommerer.:

Was passiert mit den Cals..

 
15.12.09 09:09
wenn der Goldkurs ca. 1 Woche relativ unverändert bleibt ?
Was fasziniert, ist das Ausmaß, welches Gold als ultimatives Zahlungsmittel besitzt und die Herrschaft über das Finanzsystem als ultimative Quelle der Zahlung !
Antworten
biomuell:

kommt auf die Laufzeit and und

2
15.12.09 09:14
die implizierte Volatilität. Letztere fällt dabei (damit der Wert des Calls) - steigt aber dann wieder wenn die Vola weder zunimmt. Zeitwert:  wenn dein Call bis Juni oder länger 2010 läuft, dann acht eine Woche Zeitwertverlust nicht wirklich was aus. Läuft der Schein bis ende December und dann kollabiert der Schein (entsprechend des Zeitwertanteils am Gesamtwert des Scheines. zT ist dein Schein aus dem Geld und läuft nur noch bis Ende Dez - dann ist eine Woche unveränderter Goldpreis  bereits ein "Desaster"...).
Antworten
Eidgenosse:

Was hast Du für einen @Sommerer?

 
15.12.09 09:21
Wie soll man Deine Frage vernünftig beantworten? Es gibt tausende verschiedener Optionsscheine.
Investiere in Bildung und Gesundheit, das kann Dir niemand nehmen.
Antworten
Sommerer.:

servus bio !

 
15.12.09 09:23
Danke für die aufschlußreiche Erklärung.

Hält die Mehrzahl der Goldcalzeichner lange oder kurze Cals ?
Was fasziniert, ist das Ausmaß, welches Gold als ultimatives Zahlungsmittel besitzt und die Herrschaft über das Finanzsystem als ultimative Quelle der Zahlung !
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biomuell:

die kleineren Spekulanten

2
15.12.09 09:29
sind seit Jahren eher long.

ich wäre generell, aber besonders im Moment sehr vorsichtig. Bei einem steigenden USD gegenüber Euro, sind tödlich für solche Derivate, denn Trends bei den Devisen können monate- ja jahrelang anhaltend. Dann kann es passieren (wenn der USD weitersteigt), dass Leute, die Gold mit €uros gekauft haben, sogar Gewinne machen (oder seitwärts, kaum verluste),  aber dein Gold-Call zerbröselt über Wochen und Monate. Sofern überhaupt: dann aktuell mM nur einen währungsgesicherten Goldcall (selbstredend, dass diese Währungsabsicherung auch etwas kostet...)
Antworten
Sommerer.:

Keine Angst !

 
15.12.09 09:39
Bin kein Zocker und  fast NUR in echten Werten. ( Land, Wald, Gold und Silber )

War für mich pers. mal interessant diese Frage aufzugreifen.

Wenn wir genügend Einfluss auf den Goldpreis hätten, und Cals als schadhaft betrachten würden, könnten wir also mit erhöter Passivität im Handel und steigendem Dollar diese Cals sozusagen " liquidieren " ??

Wie groß ist der Einfluß der Cals auf den Goldpreis ?
Was fasziniert, ist das Ausmaß, welches Gold als ultimatives Zahlungsmittel besitzt und die Herrschaft über das Finanzsystem als ultimative Quelle der Zahlung !
Antworten
biomuell:

derivate

2
15.12.09 09:46
sorgen meiner Meinung nach nur die Volatilität. Den langfristigen Trend bestimmt letztlich doch die PHYSISCHE Nachfrage und Angebot. Das ist genauso wie bei Öl und anderen Rohstoffen.

Deerivate Bits & paper kann man nicht essen. Konsumiert wird aber Weizen und Kaffee, Öl wird verbrannt, Gold wird als Schmuck verarbeitet bzw. landet in Geierwillis safe.... ;0)

Derivate ziehen die Zocker an bzw. Goldproduzenten können damit vorab einen fixen Verkaufspreis erzielen und können damit besser kalkulieren. Aber wie gesagt, bei ALLEN Rohstoffen entscheidet die physische Nachfrage und Angebot den langfristigen Trend.
Antworten
Sommerer.:

Ist die Annahme richtig ...

 
15.12.09 09:56
das ich im jetzt gegebenen Szenario mit Cals prima Gold  billig, von Minen oder wem auch immer, vorkaufen könnte wenn ich Staat oder Mrd. schwerer Anleger wäre ?
Was fasziniert, ist das Ausmaß, welches Gold als ultimatives Zahlungsmittel besitzt und die Herrschaft über das Finanzsystem als ultimative Quelle der Zahlung !
Antworten
Börsensieger:

@Tony Ford

5
15.12.09 10:08

Deine einstellung in aller ehren. Ich gehe auch davon aus das es wieder mal besser wird.

Aber momentan haben wir noch gar keine richtige Krise die kommt erst noch.

Und man wird das Ding an die Wand fahren. Warum? Weil man sich in eine Sackgasse manifriert hat.

Schau doch dir mal die Welt an. Ein Gipfel zu weis auch was immer jagt den nächsten.

Es wird "diskutiert" wie nie zuvor. Und was kommt dabei raus? Nichts! gar nichts.

Auf die BRD bezogen. Eine Reform nach der anderen und wenn man die Gesetze sich ansieht. Bull Shit.

Ja man will ja keinem weh tun und man muss den Armen helfen, passiert das?

Nein es ist eine Mogelpackung und die Umverteilung läuft knall hart von unten nach oben.

Alle Gesetze die die letzten Jahre gemacht wurden laufen genau auf dies hinaus.

Das erzeugt noch gewaltige Soziale Spannungen. Denn es wird zwangsläufig immer schwieriger.

Und irgendwann wird man sich hinstellen und sagen. Hey Volk so gehts nicht weiter wir müssen jetzt mal einen Schnitt machen.

Und zwar in allen Bereichen, sei es Rente, Krankenversicherung, Umweltschutz, Peak Oil.....

Aber das umeindergeeire der Politik kann und wird keine Verbesserung bringen. Und ganz ehrlich mich kotzt das an.

Den wer Kinder hat der denkt auch an deren Zukunft und da sehe ich nur noch schwarz.

Und das unser Geldsystem die wurzel allen Übels ist sollte auch jedem klar sein. So kann es auf jedenfall nicht weiter gehen und wird es auch sicher nicht. Was danach kommt weis der Himmel aber ich geh davon aus das danach etwas entsteht das wesentlich besser ist als den Zustand den wir jetzt haben. Und von dem muss man die Leute überzeugen. Festhalten an diesem Schrott ist der falsche Weg. Und je schneller das System kolabiert desto schneller kann man etwas neues tragfähiges aufbauen.

Das was jetzt läuft ist reine Zeitverschwändung und bereichert nur die die eh schon viel zu viel haben. Anstelle das die Übeltäter vor Gericht gestellt werden, werden diese mit Bonis überschüttet. Meiner Meinung ist das System tot krank. Es erzeugt zwar noch ein paar zuckungen aber der sichere Tod kommt und deswegen seh ich scharz für den Aktienmarkt. Denn Aufschwung heißt auch Wachstum und ich wüsste nicht mal im ansatz wo dies herkommen sollte. Vorlalem wenn die ganze Welt überschuldet ist.

Also lasst es gegen die Wand fahren und bereitet euch best möglich darauf vor um so weniger schlimm wird es.

 


„Unnütz, jemandem einen Gedanken erklären zu wollen, dem eine Anspielung nicht genügt.“
Antworten
Börsensieger:

@Tony Ford

2
15.12.09 10:09

Deine einstellung in aller ehren. Ich gehe auch davon aus das es wieder mal besser wird.

Aber momentan haben wir noch gar keine richtige Krise die kommt erst noch.

Und man wird das Ding an die Wand fahren. Warum? Weil man sich in eine Sackgasse manifriert hat.

Schau doch dir mal die Welt an. Ein Gipfel zu weis auch was immer jagt den nächsten.

Es wird "diskutiert" wie nie zuvor. Und was kommt dabei raus? Nichts! gar nichts.

Auf die BRD bezogen. Eine Reform nach der anderen und wenn man die Gesetze sich ansieht. Bull Shit.

Ja man will ja keinem weh tun und man muss den Armen helfen, passiert das?

Nein es ist eine Mogelpackung und die Umverteilung läuft knall hart von unten nach oben.

Alle Gesetze die die letzten Jahre gemacht wurden laufen genau auf dies hinaus.

Das erzeugt noch gewaltige Soziale Spannungen. Denn es wird zwangsläufig immer schwieriger.

Und irgendwann wird man sich hinstellen und sagen. Hey Volk so gehts nicht weiter wir müssen jetzt mal einen Schnitt machen.

Und zwar in allen Bereichen, sei es Rente, Krankenversicherung, Umweltschutz, Peak Oil.....

Aber das umeindergeeire der Politik kann und wird keine Verbesserung bringen. Und ganz ehrlich mich kotzt das an.

Den wer Kinder hat der denkt auch an deren Zukunft und da sehe ich nur noch schwarz.

Und das unser Geldsystem die wurzel allen Übels ist sollte auch jedem klar sein. So kann es auf jedenfall nicht weiter gehen und wird es auch sicher nicht. Was danach kommt weis der Himmel aber ich geh davon aus das danach etwas entsteht das wesentlich besser ist als den Zustand den wir jetzt haben. Und von dem muss man die Leute überzeugen. Festhalten an diesem Schrott ist der falsche Weg. Und je schneller das System kolabiert desto schneller kann man etwas neues tragfähiges aufbauen.

Das was jetzt läuft ist reine Zeitverschwändung und bereichert nur die die eh schon viel zu viel haben. Anstelle das die Übeltäter vor Gericht gestellt werden, werden diese mit Bonis überschüttet. Meiner Meinung ist das System tot krank. Es erzeugt zwar noch ein paar zuckungen aber der sichere Tod kommt und deswegen seh ich scharz für den Aktienmarkt. Denn Aufschwung heißt auch Wachstum und ich wüsste nicht mal im ansatz wo dies herkommen sollte. Vorlalem wenn die ganze Welt überschuldet ist.

Also lasst es gegen die Wand fahren und bereitet euch best möglich darauf vor um so weniger schlimm wird es.

 

 

„Unnütz, jemandem einen Gedanken erklären zu wollen, dem eine Anspielung nicht genügt.“
Antworten
Sommerer.:

Hilfe .. Börsensieger,

 
15.12.09 10:17
ich sehe deinen Bericht doppelt, ohne das ich was getrunken oder Sonstiges zu mir genommen habe !
Was fasziniert, ist das Ausmaß, welches Gold als ultimatives Zahlungsmittel besitzt und die Herrschaft über das Finanzsystem als ultimative Quelle der Zahlung !
Antworten
Börsensieger:

@Sommerer

 
15.12.09 10:25
Ariva hat wohl ein kleines Problem. Erst erscheint gar nix und dann doppelt.
Mod bitte eines davon löschen! Danke!
„Unnütz, jemandem einen Gedanken erklären zu wollen, dem eine Anspielung nicht genügt.“
Antworten
Sommerer.:

EU erlaubt Rekordstaatshilfe

3
15.12.09 10:47
www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,667012,00.html
Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt! 283687
Was fasziniert, ist das Ausmaß, welches Gold als ultimatives Zahlungsmittel besitzt und die Herrschaft über das Finanzsystem als ultimative Quelle der Zahlung !
Antworten
Sommerer.:

Dubai gerettet - Pleitemeldungen völliger Unfug!

 
15.12.09 11:21
das-bewegt-die-welt.de/...d=1:berichte-wirtschaft&Itemid=2
Was fasziniert, ist das Ausmaß, welches Gold als ultimatives Zahlungsmittel besitzt und die Herrschaft über das Finanzsystem als ultimative Quelle der Zahlung !
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alura:

werteinlagerung

 
15.12.09 11:24
die macher der g+s ekg haben eine gbr gegründet zur bankenunabhängigen einlagerung von em. für leute die in etwas unsicheren gegenden leben oder sich änger im ausland aufhalten bestimmt interessant. info auf werteinlagerung.de.
weiss jemand wo man schwere alte tresore auftreiben kann?
Herr Rossi sucht das Glück - und fands in kaZantip
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#13219

biomuell:

#13212 Börsensieger

4
15.12.09 11:31
in allen Bereichen deiner Meinung, nur würde ich trotz ALLEM nicht alles so schwarz sehen, insbesondere das nicht:

"Den wer Kinder hat der denkt auch an deren Zukunft und da sehe ich nur noch schwarz."

Mach aus deinen Kindern anständige Menschen und verbringe viel Zeit mit ihnen. Ob Sie sich dann eines Tages eine S-Klasse (elekrtrisch natürlich) leisten können, einen Twingo oder gar kein Auto, wird dann für das tatsächliche Glück deiner Kinder von gringerer Bedeutung sein.

Das soll nicht heissen, dass man sich nicht um die persönliche Vorsorge kümmern soll, aber das Glück und die Zukunft deiner(unserer) Kinder hängt von bedeutend mehr und anderen Dingen ab als alleine von der zukünftigen politischen und wirtschaftlichen Entwicklung.  Mir ist schon klar, dass das für dich und andere nichts neues ist. Aber man vergisst es immer wieder. Und bei all unserem (wirtschaftlichen) Pessimismus, sollten wird uns nicht zu totalen Schwarzsehern entwickeln. Geierwilli macht es vor - im Gegenteil, wir versuchen die richtige Vorsorge zu treffen und können daher - zumindest für uns persönlich und für unserer Kinder - optimistischer sein!
Antworten
biomuell:

90-Prozent-Steuer auf Bankerboni

3
15.12.09 11:51
hatte ich vor einigen Tagen hier als geeignete Massnahme empfohlen !

Wenn das noch ein paar andere Länder tun, ja - wohin sollen sie denn gehen die "Top-bankster". England und Frankreich sprechen von 50 %.

Obama schimpft zwar auf die "fat cat" bankster der Wallstreet, aber ähnliche (Besteuerungs)massnahmen lassen noch auf sich warten.

Unbedingt zu Grichenland lesen: hier brennt echt mehr als nur "der Hut":

www.orf.at/091214-45811/45812txt_story.html
Antworten
Tiefstapler:

die Griechen sollen Steuern zahlen...

5
15.12.09 11:56
Ob die sich das gefallen lassen? Kennen die doch gar nicht. Auf die Immobiliensteuern bin ich besonders gespannt. Das dürfte uns auch blühen, denn wenn wir die ganzen Wackel-Staaten gerettet haben, geht es auch hier ans Eingemachte.
Antworten
biomuell:

Alternative zu Gold

6
15.12.09 12:01
nachdem wir uns gestern mit den lustigen angeblichen "besseren Alternativen" zu Gold (Picassos, Briefmarkensammlungen & alter - "flaschengereifter" Whiskey ;-)   amüsieren könnten,  hier zu etwas ernstzunehmenderen Alternativen zu Gold:

Immobilien. Griechenland:  
Zitat: "....Neben der Einführung einer Steuer in Höhe von 90 Prozent auf Bankerboni kündigte der Premier auch die ERHÖHUNG von IMMOBILIENSTEUERN und indirekten Steuern an ! Mit einem neuen Steuersystem sollen auch Off-Shore-Unternehmen künftig besteuert werden....."

www.orf.at/091214-45811/index.html

JEP - so ist es, in der Not, ist nichts einfacher für den Staat als Gebühren und oder Steuern für Immobilien zu erhöhen.   Bei meinen Goldunzen wird das für den Staat schon VIEL VIEL schwieriger bis unmöglich.

Sollte es der Staat einmal nötig haben und versuchen meine Goldunzen zu besteuern (oder gar zu verbieten, weil Besteuerung des Gold-BESITZES in der Praxis kaum möglich) , dann kann man davon ausgehen,  dass dann Gold zu diesem Zeitpunkt bedeutend höher notieren wird und dass derjenige der dann Gold hat, etwas richtig gemacht hat.

Hinzukommt: sollte Immobilienbeitz nennenswert besteuert werden, wird man sich so manchen Immobilienbesitz  wirtschaftlich überlegen müssen, ob es überhaupt Sinn macht !   Neukäufe werden darunter leiden, die Preise werden fallen. Nicht im Sinne von "Werterhalt".

Das soll kein Argument gegen Immobesitz sein, in dem man wohnt, aber sehr wohl, dass der von einigen angepriesene Immobilienbesitz darüberhinaus eine bessere Alternative zu Gold wäre. Und wie der Name schon sagt  IM-MOBILIE..... nicht sehr flexible, wenn man verziehen will/muss - sei es aus privaten oder beruflichen Gründen. Vom Auswandern fange ich hier gar nicht....
Antworten
Börsensieger:

@biomuell: #13212 Börsensieger

 
15.12.09 14:15
Absolut richtig!
Vielleicht habe ich es falsch ausgedrückt. Ich meinte wenn das so weiter geht wie jetzt sehe ich schwarz.
Denn die werden dann mehr oder weniger "versklavt" als ewiger Zinszahler.
Allem anderen Stimme ich die absolut zu!
„Unnütz, jemandem einen Gedanken erklären zu wollen, dem eine Anspielung nicht genügt.“
Antworten
Börsensieger:

@Tiefstapler

6
15.12.09 14:46
So ähnlich sehe ich das auch. Nur wird in Griechenland kein müder Euro mehr eingenommen, das kann man sich doch denken. Die haben jetzt schon kein richtige möglichkeit Steuern einzutreiben und werden das auch zukünftig nicht so eng sehen. Die werden weiter machen wie bisher die koruption blüht und alles andere bezahlt der Rest der EU. Was meint ihr was ihn Griechenland los wäre wenn der Staat in sachen steuren ernst machen würde?
Da brennt ja jetzt schon der Baum. Straßenschlachten gehören da schon zur normalität.
Und noch etwas, in Deutschland sieht es nicht viel besser aus. Sprach letztens mal mit einem Finanzbeamte. Und ich sage euch da wird einem Speiübel. Eine Bananrepublik ist das. Nur der brave Arbeitnehmer ist der dumme, dem wird die Steuer von vornherein abgezogen. Die gut betuchten kennen die schlupflöcher.

Hier ein artkel dazu. Ganz offiziel und es pasiert rein gar nichts. Nullinger der brave Bürger sieht dem treiben tatenlos zu.
Leben im Steuerparadies
Die Finanzämter und die Superreichen
www.wdr.de/tv/monitor//sendungen/2008/0221/steuerparadies.php5
„Unnütz, jemandem einen Gedanken erklären zu wollen, dem eine Anspielung nicht genügt.“
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