Es wird wieder kalt und Winter, der 01.01.2010 ist nicht mehr fern!
Die Ukraine ist noch maroder in den letzten 12 Monaten geworden, Väterchen Russland lauert im Stillen! (...sorry Väterchen Putin natürlich!!!)
Gibts dann wieder kein Gas oder braucht Russland wieder ein Druckmittel, um an die Euro-Mrd. zu kommen?
Es wird hochspannend!
Wien. In der Ukraine herrschte am 1. Jänner 2009 Katerstimmung – und daran waren nicht nur Silvesterfeiern schuld. Denn am Neujahrstag drehte die russische Gazprom ihre für die Ukraine bestimmten Gaslieferungen ab. Der seit Jahren schwelende Konflikt zwischen den beiden ehemaligen Bruderstaaten war zur kältesten Zeit des Jahres eskaliert.
Ukraine hat kein Geld
„Aufgrund der Krise geht es der Ukraine heuer wirtschaftlich noch schlechter. Der nationale Gaskonzern Naftogaz ist ziemlich pleite“, sagt Boltz. Unbezahlte Gasrechnungen der Ukrainer waren im Vorjahr der Auslöser für den Lieferstopp Russlands. Dahinter steht jedoch ein Konflikt um den Zugang zu den wichtigen Gastransitleitungen. Diese führen von Russland großteils über ukrainisches Territorium nach Westeuropa, was der kremlfernen Regierung in Kiew – beispielsweise mittels Transitgebühren – viel Macht verleiht. Moskau trachtet daher danach, direkten Zugriff zu erhalten.
Europa hat in diesem Konflikt nur die Rolle des Vermittlers oder leidenden Dritten. „Aus der Krise des Vorjahres haben wir aber viel gelernt. Daher sind wir heuer wesentlich besser vorbereitet“, meint Boltz. So müssen die Energieversorger und andere Großverbraucher detailliertere Informationen an die Behörden abliefern. Dadurch soll bei einem Druckabfall im Gasnetz viel schneller und zielgerichteter reagiert werden können.
Eine entscheidende Rolle spielen bei der Krisenvorsorge auch die heimischen Gasspeicher. In Summe sind unter heimischem Boden 4,4 Mrd. Kubikmeter Gas gespeichert – rund die Hälfte des jährlichen Verbrauchs. Ein Teil davon (aus dem Salzburger Speicher Haidach) kann zwar nur ins deutsche Netz eingespeist werden. Eine Rückleitung dieses Gases nach Österreich ist seit dem vergangenen Winter jedoch vereinfacht worden. Außerdem werden laut Boltz in ganz Europa Anlagen in die Netze eingebaut, um Gas auch von West nach Ost transportieren zu können.
Den gesamten Winter können die Speicher eine Versorgung jedoch nicht sicherstellen. „Wenn die Krise von November bis April dauern würde, hätten wir ein Problem“, so Boltz. Dies sei jedoch nicht sehr realistisch. Wesentlich kritischer sei da schon der „Flaschenhals“ bei den Speichern. So können pro Stunde maximal 2,2 Mio. Kubikmeter herausgeholt werden. An besonders kalten Tagen könnte es sein, dass der Bedarf höher als diese Menge ist. Dann müssten industrielle Großverbraucher mit Abschaltungen rechnen
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An der Börse wird das "meiste" Geld mit Marktbewegungen verdient, die die "wenigsten" Marktteilnehmer erwarten!