Nick Giambruno: Der Kampf um strategische Ressourcen in Afrika spitzt sich zu
www.goldseiten.de/artikel/...rika-spitzt-sich-zu.html?seite=1
Hier ein Ausschnitt aus dem Bericht von Nick Giambruno
Es lohnt sich aber den ganzen Bericht zu lesen.
Ich glaube er trifft es ziemlich auf den Punkt.
Teil des Bereichtes:
Es ist eine Zeit großer Gefahren, aber auch enormer Chancen. Kurz gesagt, die derzeitige Weltordnung wandelt sich von einer unipolaren Welt unter Führung der USA zu einer multipolaren Welt. Meines Erachtens konkurrieren zwei große geopolitische Blöcke miteinander. Erstens gibt es die Länder, die zum Westen gehören oder mit ihm verbündet sind. Ich zögere, diesen Block als "den Westen" zu bezeichnen, weil die Menschen, die ihn tatsächlich kontrollieren, Werte vertreten, die der westlichen Zivilisation zuwiderlaufen.
Eine passendere Bezeichnung wäre "NATO & Freunde". Der andere Block umfasst Russland, China und andere Länder, die eine multipolare Weltordnung befürworten. Nennen wir sie die BRICS+. BRICS+ ist keine perfekte Bezeichnung, aber es ist eine angemessene Darstellung der Länder, die die entstehende multipolare Weltordnung befürworten.
Zwar gibt es bereits Reibungen im Freihandel - Sanktionen, Zölle, Exportverbote, Verstaatlichungen, Embargos, strategischer Wettbewerb usw. - zwischen der NATO und ihren Freunden und den BRICS+, aber ich erwarte, dass sie mit dem Entstehen der multipolaren Weltordnung noch erheblich zunehmen werden. Dies wird schwerwiegende Folgen für Rohstoffe haben, die von BRICS+ dominiert werden.
Da die Spannungen zwischen NATO & Freunde und BRICS+ weiter zunehmen, rechne ich mit einer weiteren Störung des Rohstoffhandels zwischen den beiden Ländern. Wir sehen dies bereits weltweit, auch in Zentral- und Westafrika. Die Quintessenz ist die folgende. Versorgungsunterbrechungen bedeuten höhere Preise. Das ist ein Ergebnis, auf das wir wetten können.
Ich gehe davon aus, dass sich die Länder in beiden geopolitischen Blöcken zunehmend darauf konzentrieren werden, wichtige Rohstoffe zu sichern und ihren Zugang zu stabilen Lieferungen zu gewährleisten. Kurz gesagt, ich denke, dass der geopolitische Wettbewerb zwischen den beiden Blöcken zu einer erhöhten Nachfrage und einer instabilen Versorgung führen wird.
Deshalb könnte ein Engagement in strategischen Rohstoffen angesichts der sich verändernden Weltordnung ein gewinnbringender Schachzug sein. Hier kommen Zentral- und Westafrika ins Spiel. Diese Länder verfügen über strategische Rohstoffe wie Gold, Uran und Kobalt. Sie befinden sich seit kurzem in den vordersten Reihen dieses eskalierenden geopolitischen Wettbewerbs.