Erliegen....Der Krieg in der Ukraine und die westlichen Sanktionen gegen Russland hinterlassen ihre Spuren auf den Arbeitsmärkten beider Länder. Von Entlassungen betroffen sind zuerst die dort tätigen Arbeitsmigranten, darunter auch viele Beschäftigte aus dem Südkaukasus. Ausbleibende Überweisungen an die in der Heimat verbliebenen Familien haben erhebliche Auswirkungen auf das Kaufkraftgefüge in den südkaukasischen Ländern.
In der mit mehr als 10 Millionen Einwohnern bevölkerungsreichsten südkaukasischen Republik Aserbaidschan kamen 2021 hohe 55 Prozent (623 Millionen US$) der offiziell erfassten privaten Geldzuflüsse (1,1 Milliarden US$) aus Russland. Nach Angaben von Rashad Hasanov, Wirtschaftsexperte des Topchubashov Center, Baku, gab es Anfang 2022 in Russland und der Ukraine geschätzte 2 Millionen Arbeitsemigranten aserbaidschanischer Herkunft. Das russische Innenministerium spricht von etwa 650.000 Arbeitsmigranten (Anfang 2022).
Der von den Banken erfasste Zufluss privater Gelder aus dem Ausland nach Armenien summierte sich 2021 auf 2,1 Milliarden US$, darunter 41 Prozent (866 Millionen US$) aus Russland. Die Regierung Armeniens erwartet für 2022 einen Rückgang der Überweisungen aus Russland um bis zu 40 Prozent. Amtliche russische Quellen geben die Anzahl der in Russland tätigen armenischen Arbeitsmigranten mit gut 300.000 an (Anfang 2022). In Georgien machten Transfers aus Russland 2021 etwa 18 Prozent (411 Millionen US$) der offiziell registrierten Geldüberweisungen aus dem Ausland in Höhe von 2,3 Milliarden US$ aus.
Unter Einschluss informeller Transfermethoden übersteigen die privaten Geldzuflüsse die offiziellen erfassten Überweisungen für alle drei Länder deutlich. So dürften die jährlichen Gesamtzuflüsse privater Gelder nach Aserbaidschans die 3-Milliarden-US$-Marke und somit eine Größenordnung von 8 bis 9 Prozent des offiziell ausgewiesenen nominalen Einkommens der Bevölkerung erreichen. Die offiziellen Geldüberweisungen aus Russland machten 2021 in Aserbaidschan 1,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus (1,8 Prozent den Nichtöl-BIP), in Armenien 6,2 Prozent und in Georgien 2,2 Prozent des BIP.
bit.ly/3a2fuRV
In der mit mehr als 10 Millionen Einwohnern bevölkerungsreichsten südkaukasischen Republik Aserbaidschan kamen 2021 hohe 55 Prozent (623 Millionen US$) der offiziell erfassten privaten Geldzuflüsse (1,1 Milliarden US$) aus Russland. Nach Angaben von Rashad Hasanov, Wirtschaftsexperte des Topchubashov Center, Baku, gab es Anfang 2022 in Russland und der Ukraine geschätzte 2 Millionen Arbeitsemigranten aserbaidschanischer Herkunft. Das russische Innenministerium spricht von etwa 650.000 Arbeitsmigranten (Anfang 2022).
Der von den Banken erfasste Zufluss privater Gelder aus dem Ausland nach Armenien summierte sich 2021 auf 2,1 Milliarden US$, darunter 41 Prozent (866 Millionen US$) aus Russland. Die Regierung Armeniens erwartet für 2022 einen Rückgang der Überweisungen aus Russland um bis zu 40 Prozent. Amtliche russische Quellen geben die Anzahl der in Russland tätigen armenischen Arbeitsmigranten mit gut 300.000 an (Anfang 2022). In Georgien machten Transfers aus Russland 2021 etwa 18 Prozent (411 Millionen US$) der offiziell registrierten Geldüberweisungen aus dem Ausland in Höhe von 2,3 Milliarden US$ aus.
Unter Einschluss informeller Transfermethoden übersteigen die privaten Geldzuflüsse die offiziellen erfassten Überweisungen für alle drei Länder deutlich. So dürften die jährlichen Gesamtzuflüsse privater Gelder nach Aserbaidschans die 3-Milliarden-US$-Marke und somit eine Größenordnung von 8 bis 9 Prozent des offiziell ausgewiesenen nominalen Einkommens der Bevölkerung erreichen. Die offiziellen Geldüberweisungen aus Russland machten 2021 in Aserbaidschan 1,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus (1,8 Prozent den Nichtöl-BIP), in Armenien 6,2 Prozent und in Georgien 2,2 Prozent des BIP.
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