der Regierung haben wir Folgendes gelernt:
Wenn das Wirtschaftswachstum stottert oder schrumpft, muss die Nachfrage angekurbelt werden. Wie wird die Nachfrage angekurbelt? Durch Ausweitung der Geldmenge. Das ist das, was die EZB kann (im Sinne von konditioniert).
Das wird die Angebotsseite nur insoweit interessieren als das man die Angebotspreise erhöhen wird. Gleichgewichtspreis.
Was man von den Keynsianern/Sozialisten allenthalben hört ist nur: Da bisher noch kein Crash eingetreten ist, wird er auch nicht eintreten. Also wird weiter die Geldmenge ausgeweitet. Da sind wir ja schon. Wie lange sich die Gewerkschaften noch zurückhalten mit deutlichen Lohnsteigerungen bleibt abzuwarten. Aber die Inflation ist da, bleibt nur, wie schnell wirds werden. Das geht dann wie 1923.
Was wird die Regierung machen, wenn sie dann bald merkt, dass das Ankurbeln der Nachfrage keine Besserung bringt, sondern alles nur viel schlimmer macht? Zwei Optionen:
- Währungs-Reset wie 1948 (Freiheit)
- Preiskontrollen und Preisfestsetzung (Sozialismus)
Mit dem bisherigen Personal (sollte es sich weiter an der Macht halten können) wird es wohl Sozialismus geben (erst einen leichten, dann einen immer strengeren - weil Sozialismus nicht funktioniert und Gewalt braucht - siehe Kuba am Wochenende)
Mit neuer Demokratie, einer echten Verfassung und einer Ablösung des alten Personals und Zerstörung der EU, wie wir sie heute haben, ist vielleicht ein Währungs-Reset möglich.
Enteignet wird ein Großteil der Bevölkerung so oder so. Bei Entscheidung für die Freiheit wirds aber zumindest einen schnellen Aufschwung geben (natürlich mit nationalstaatlichen Währungen).
Zur Abwechslung kann man ja mal aus Geschichte lernen.