... auf den Punkt - will die FDP mitregieren so muss sie ihre eigenen Prinzipien der "schwarzen Null" über Board werfen. Die FDP wird gezwungen sein Laschets Spiel mit den unendlichen Schulden immer weiter fortzuführen: NRW als Modellregion - nur die Finanzindustrie profitiert weiter!
Es ist nicht besser auf den Punkt zu bringen:
Auszug:
"...Die Rede ist von der Dreiecksbeziehung zwischen Geldhäusern, Staat und Notenbanken, die ich in einem meiner Bücher als „Bastardökonomie“ bezeichnet habe. Bastard deshalb, weil sich hier drei Organismen gepaart haben, die nach den Regeln der marktwirtschaftlichen Biologie die Artengrenzen niemals hätten überspringen dürfen.
Der Philosoph Peter Sloterdijk greift den Begriff in seinem Buch „Die schrecklichen Kinder der Neuzeit“ auf und definiert ihn derart präzise, dass dem nichts hinzuzufügen ist:
„Bastardökonomie bezeichnet die zutiefst illegitime, von den Akteuren regelmäßig geleugnete, sachlich jedoch evidente Komplizenschaft zwischen Regierung, Notenbankgouverneuren und Hochfinanz, die kein anderes Ziel verfolgt, als den erreichten Grad an Unhaltbarkeit durch den Übergang zu einem noch höheren Grad derselben Verlegenheit zu „stabilisieren“. Der Bastard ist in diesem Fall der circulus vitiosus, der aus der pervers-intimen Beziehung eines enthemmten Staatsausgabensystems mit einem aus den Fugen geratenen Bankensystem entsprang.“
Dieser Bastard hat – und deshalb kommen wir heute Morgen auf ihn zu sprechen – nun den Schleier gelüftet und sich in der Stunde seiner gefühlten Bedrohung in die öffentliche Debatte eingemischt.
Er sieht plötzlich aus wie Elliot Hentov vom Vermögensverwalter State Street und wie Martin Lück, Kapitalmarktstratege von BlackRock. Beide warnen im „Handelsblatt“ vor einer Regierungsbeteiligung der FDP, weil durch eine solide Finanzpolitik – Schwarze Null, Schuldenrückbau, keine weitere Kapitalaufnahme durch die Schuldenfonds der EU – das Blut in den Bahnen der Bastardökonomie ohne neue Maßnahmen der Geldverdünnung verklumpen würde:
Die Investoren fühlen sich sicherer, wenn mehr gemeinsame Schulden gemacht werden, weil das den Zusammenhalt der Euro-Zone stärkt. “
sagt Elliot Hentov. Der Mann von BlackRock fügt hinzu:
"Die FDP dürfte stark auf einen ausgeglichenen Bundeshaushalt achten, die sogenannte Schwarze Null. Eine konservative fiskalpolitische Haltung könnte zu Spannungen innerhalb der EU führen.
Fazit: Die expansive Geldpolitik, die nach dem Zusammenbruch des Bankhauses Lehman Brothers und dem davon ausgelösten Weltfinanzbeben ihre Berechtigung besaß, ist zur Bedrohung für unseren Wohlstand geworden. Die Bastardökonomie geriet durch die immer neuen Schulden von EU und EZB nicht ins Grübeln, sondern in Ekstase. Ihr wachsen immer neue Köpfe. Einer muss jetzt den Drachentöter spielen.
Oder anders ausgedrückt: Die Warnungen der Finanzinvestoren sind für die FDP keine Warnungen, sondern ein Empfehlungsschreiben.
Quelle:
www.gaborsteingart.com/steingarts-morning-briefing/
Fazit:
WER so naiv ist, und er Metapher Laschets "von den goldenen zwanziger Jahren träumt" - dem stelle ich dann die Frage, was ist in den darauffolgenden Jahren geworden???
Lieber Herr Laschet, Ihre Politik der Schulden, Korruption, starren Verwaltungen und lahmen Behörden wie in NRW, wird ein Großteil der Menschen wie in den dreissiger Jahren mit weitere Enteignung über Inflation und dem vielleicht kompletten Verlust ihres Vermögens bezahlt werden !
Geschichte wiederholt sich - leider!
Nun ja, die Jugend kann dann an ihren Defiziten in punkto Finanzwissen arbeiten -
Ironie off!
(Verkleinert auf 48%)

