Es ist immer wieder verwunderlich wie wenig die Menschen über Wirtschaft wissen, bzw. sich nicht entsprechend informieren.
Die von mir im letzten Jahr aufgestellte These, dass wir pandemiebedingt zunächst eine deflationäre Phase und im weiteren Verlauf eine stark inflationäre Phase erleben hat sich mehr als bestätigt, wie man leicht an den aufgestellten Zahlenreihen feststellen kann.
Die reale Inflation wird berechnet:
Geldmengenwachstum M3 - BIP = Inflation
Heisst konkret, wird die Geldmenge M3 überproportional dem Bruttoinlandsprodukt ausgedehnt, steht überproportional viel Geld dem Waren- und Dienstleistungsangebot gegenüber; man muss mehr Geld "zahlen" um die gleiche Leistung zu erhalten.
Somit ergeben sich für März 2021 folgende Zahlen:
Geldmengenausweitung M3 +10,1%
schrumpfendes BIP -3,3% -> Wir rechnen:
10,1% - (-3,3%) = + 13,4% Realinflation
Natürlich ist es sinnvoll in wirtschaftlich rezessiven Zeiten die Geldmenge kurzfristig zu erhöhen - als Stimulus - ABER das permanente (Miss-) Wirtschaften über unsere Verhältnisse seitens des Staates, bedeutet die langfristige Enteignung seiner Bürger. Folglich sind die Warenkorbberechnungen reine Makulatur und politisch gewollt, das kann ich auch gut erklären.
Fakt: Würden die echten Zahlen der Öffentlichkeit präsentiert werden, so gäbe es ein Aufschrei und der ein oder andere Bankrun würde einsetzen, Flucht in Gold, Fremdwährungen etc. wären die Folge.
Dieser Trend ist übrigens seit der Finanzkrise 2008 UNGEBROCHEN, und kann leicht an den Aktien- und Immobilienpreisen abgelesen werden.
Blasen sind entstanden und das nächste Übel kündigt sich schon an!
Warum? weil es die Leute dem Staat gleich tun und über ihre Verhältnisse leben - Beispiel Immobilienmarkt: hier sind viel zu viele Null Finanzierungen zu horrenden Baupreisen abgeschlossen worden, die Vergabepraxis der Banken wird für viele privaten Häuslesbauer der Sargnagel von Morgen werden.
Ich bin kein Gegner von Immos - im Gegenteil, das war das erste was ich mir gekauft habe - aus vielerlei Hinsicht
ABER sollte die Wirtschaft stark anziehen, werden die Zinsen steigen und die Anschlußfinanzierungen verteuern sich. So werden viele vor dem Dilemma stehen, nicht ausreichend zu tilgen da sie mehr oder weniger nur für die Zinsen leben müssen.
Die Banken wissen dass sehr genau, bewilligen trotzdem und finanzieren meist nur Kurz- oder Mittelläufer, stecken aber in dem Dilemma Kredite verkaufen zu müssen um keine Strafzinsen zu bezahlen.
Aber wer wie Scholz mit der "Bazooka" schiesst, trifft letztlich die eigenen Leute!
Quellen:
www.bundesbank.de/de/publikationen/berichte/monatsberichte
www.goldsilber.org/wahre-inflation.php
(Verkleinert auf 62%)

