Man nimmt alles, wie man es braucht.
Seit Jahren reden Leute davon, dass hießige "Demokratie" nur eine Worthülse ist.
Sie funktioniert bei schönem Wetter und praller Börse.
Hat man beides nicht, guckt eine andere Fratze hervor. Das ist überall und zu jeder Zeit so, so gewesen.
Sich dann immer das Genehme rauszusuchen, ist bequem, neunmalklug aber eben völlig naiv.
Spinnen wir mal den Empörungsfaden weiter...
Gäbe es eine Macht, der deutsche Anarchie willkommen wäre, würde sie über allmögliche Medien die Hetze anfachen. Bei den offenen Grenzen bzw im Drehkreuz des int. Terrors wäre es kein Problem Waffen oder subversives Zeugs reinzubringen, zu verteilen.
Hach, wie würden sich einige freuen, "damit gestärkt" aufzutreten.
Ehrlich? Ich bin fast der Überzeugung, dass das schon so ist :-o
Und dann ein Plautz.
Prompt würden die staatlichen Organe aktiv. Dann gäb es Sperren, Kontrollen, Verhaftungen.
Außenpolitisch würde man isoliert. Die Währung , das Geld rationiert, geschnitten vllt abgewertet.
Innenpolitisch hätte man überall Beschränkungen, die Wirtschaft humpelte, der Wohlstand verflüchtigte sich.
Dann käme Julian mit roten Karten und noch strengeren Sanktionen.
Warum kommt niemand auf die Idee die Auswirkungen anarchistischer Akte zu verallgemeinern?
Ist man wirklich derart naiv, hier, da und dort völlig losgelöst zu betrachten?
Es gibt überall nur EIN Schema!
Auch wenn man mal Demokratie, Diktatur, Faschismus, Sklaverhalter oder Kommunismus dranschreibt: Die Frage "der Macht und ihres Erhaltes" ist überall gleich.
Es gibt Hierarchien - ob man es einsieht oder nicht. Nur darüber läuft ALLES.
#...241 ist ein typischer Artikel, der an instinktiv erkannten Grenzen scheitert - und dann ins wutige, unsachliche, beleidigende abzudriften droht.
Und diesen hilflosen Versuch unternehmen leider viele.
Solange das nicht systemrelevant wird, läßt man sie toben. Das nennt man "Freiheit" :-D
Bloß gut, dass das paternostermäßig auftritt und nicht permanent.
So gibt es wenigstens mal Phasen der Ruhe.