da wird alles angesprochen, nur die wichtigsten Dinge nicht.
Der Schwarze Peter wird hin und her gezogen, auf der Strecke bleiben die Deutschen als Top Verlierer. Ein Konsens wird es nie geben, denn die nationalen Interessen der meisten anderen sind wichtiger.
Robbi: das CO2 bietet sich als bestes Argument für eine Steuer. Man muss nur daran glauben, dass es das CO2 ist, welches unser Klima steuert und nichts anderes.
Wenn ich mir mal eine neue Theorie zu Buche führe, glaube ich langsam an gar nichts mehr: eine besagt, dass Völkermord das Klima steuert:
Ein Team von Wissenschaftlern sagt nun, dass die europäische Kolonisierung dazu führte, dass ein riesiger Teil der landwirtschaftlichen Fläche der Indianer-Kulturen einfach verschwand und von schnell wachsenden Bäumen bedeckt wurde. "Das große Sterben der indigenen Völker Amerikas führte zur Aufgabe von so viel Land, dass die daraus resultierende Aufnahme von terrestrischem Kohlenstoff einen spürbaren Einfluss auf die Atmosphäre und die globalen Oberflächentemperaturen hatte", schreibt Alexander Koch in der Studie, die in "Quaternary Science Reviews" veröffentlichtet wurde.
Um zu dieser These zu gelangen, haben die Wissenschaftler zunächst versucht, Bevölkerungszahlen zu ermitteln. Demnach lebten Ende des 15. Jahrhunderts etwa 10 Prozent der damaligen Weltbevölkerung in ganz Amerika, das sind 60 Millionen Menschen. Hundert Jahre später blieben fünf bis sechs Millionen übrig. Mitautor Professor Mark Maslin sagt, dass die tatsächliche Abkühlung etwa doppelt so hoch ausfiel, als wenn sie allein durch natürliche Prozesse verursacht wäre. "Um eine Abkühlung in diesem Umfang zu erhalten, benötigt man diese vom Völkermord erzeugte Zunahme des CO2."
www.stern.de/panorama/wissen/...hlte-die-welt-ab-8561806.html
Damals starben also innerhalb von 100 Jahren 50 Mio Menschen, was das Klima zur Hälfte in Richtung Kälte mitbestimmt haben sollte. Nun haben wir aber statt 500 Mio Menschen etwa 16 mal so viel auf der Erde. Da müsste doch alleine der Menschen wegen das Klima extrem stärker angestiegen sein. Und dann kommen ja noch die Kohlenwasserstoffe dazu, die seit dem 19ten Jahrhundert in enormen Quantitäten verbrannt werden und zig fach CO2 erzeugt haben. Da sehe ich nur bedingt einen Zusammenhang, denn ähnliche Schwankungen in den Klimazyklen gab es auch schon früher. Ohne den vielen Menschen und massivem Verbrennen fossiler Brennstoffe.
Auch die Daten von Gernot Patzelt, einem alpinen Hochgebirgsforscher aus Innsbruck, deuten darauf hin, dass es in den letzten 10 Tausend Jahren des öfteren Gletscher Retreats gab, die weit in die alpinen Hochtäler reinreichten. Uns werden aber solche Informationen vorenthalten, zerstören sich doch das einfache Bild eines angeblich linearen Zusammenhanges zwischen anthropogen erzeugten CO2s und dem Temperaturanstieg.