Wenn ich so was lese:
Zitat: Dann wird die Minderheit der Gesunddeutschen, die Starken, in die Speichen und zu den Waffen greifen und aufräumen.
Frag ich mich, was denn das Resultat einer solchen Aufräumaktion mit Waffengewalt sein sollte?
Man schaue sich die Beispiele in der Geschichte an. Die französische Revolution spülte erst völlig unfähige Gewalpolitiker an die Macht, die einem Blutrausch erlagen. Aufräumten. Sie endeten am Ende alle selber auf der Guillotine und Napoleon überzog dann Europa mit Krieg und Elend und wurde dann auch in die Verbannung geschickt und heute leidet F immer noch an der zentralisierten Macht.
Die russische Revulitiuon räumte auch mit Gewalt auf, aber verteilte nicht die Macht an das Volk, sondern diese wurde von der Revolution an sich gerissen und somit entstand eine neue Hierarchie der Privilegien und des Wohlstandes. Neueres Beispiel Nigagarugua, wo sich der Clan von Ortega die Vermögenswerte des einst gestürzten Clans von Somoza einverleibte und nun selber mit revolutionären Kräften konfrontiert ist und diese unterdrückt.
In Internet mag schnell die Illusion entstehen, dass es einen Konsens gäbe, wer dann entsorgt werden solle. Rache- und Gewaltfantasien und das Bedürfnis zu unterdrücken und selber zu herrschen. Ob fähig oder nicht, spielt wohl keine Rolle, wer am lautesten brüllt und am meisten Waffen hat, würde obsiegen. Sieg heil.
Am ersten Mai gab es in der Vergangenheit auch grosse Gewaltausbrüche in Zürich, doch niemand sah darin ein Anzeichen von Revolution, denn ein paar hundert zogen da jeweils enorme Aufmerksamkeit auf sich, ohne Konzept, zu leiden hatten oft auch kleine Ladenbesitzer, doch repräsentiete das noch lange keine Mehrheit deswegen, weil es laut und brutal war, man kann auch sagen primitiv. Die Mehrheit hier will ZZ keine Gewalt und keine Klugscheisser, welche sich mit solcher an die Macht bringen wollen und sich dann als skrupellose Egoisten entpuppen. Vom Regen in die Traufe.
Was wäre denn das Ziel solcher Gewalt, was will m an denn? Mehr Gerechtigkeit? ist Blabla, wenn es kein Konzept dafür gibt. Auch Marx forderte in seinem komunistischen Manifest, zuerst müsse Demokratie erreicht werden. Also Mitsprache der Bevölkerung in allen Bereichen wäre das. Ins Mittelalter wollen wohl die wenigsten zurück, wo das Faustrecht des Stärkeren gilt und Macht unantastbar ist, es keine Meinungsfreiheit mehr gibt, doch genau das wäre das vorhersehbare Resultat eines Umsturzes durch Gewalt. Ja, da hätten dann manche Schafe ihren Henker selber heraufbeschwört und herbeigesehnt.