Seit über einem Jahr wird vom erreichen der Talsole und der nun kommenden Trendwende hier gesprochen. So eine Geschichte habe ich auch schon mal woanders gesehen. Habe es sogar erlebt, das das Unternehmen eine Trendwende geschafft hat, der Aktienkurs aber davon unbeeindruckt blieb.
Auch wenn ich selber mit einer baldigen Trendwende rechne, investiere ich erst in Vestas, wenn es von der unternehmerischen Seite her wieder stimmt bzw. zumindest in die richtige Richtung geht. Was kümmert mich ein Umsatzanstieg, wenn dieser Verluste einfährt. Der Wind in der Windbranche wird zunehmend härter werden.
Off-Shore bringt mehr Probleme mit sich, als erwartet.
Bremse ist die Infrastruktur wie z.B. europäische Stromtrassen. Ähnliches gilt im Greenvalley in den Staaten.
Netzspannung schwankt jetzt schon durch den eingespeisten Windstrom gefährlich stark.
Also, hier ist momentan ordentlich Sand im Getriebe der Windbranche. Das Management von Vestas reagiert erstaunlich spät. Die Eurokrise ist das Salz in der Suppe. Und der Kurstrend ist der blanke Horror.
Meinte damals schon bei 8 Euro, das das Kurspendel erst viel zu hoch ausgeschlagen ist und dann eben das selbe in der anderen Richtung möglich ist. Vestas halte ich schon für unterbewertet, aber oft geht es viel tiefer, als man es für möglich hält. Wer hätte zum Jahreswechsel eine 5 am Anfang des Kurses für möglich gehalten? Wie weit wird die pessimistische Unterbewertung noch gehen? Fragen, die niemand beantworten kann. Wie denn auch, the future is not ours to see...
Meine Rechtschreibfehler sind übrigens gratis!