"wo sind die Billionen hin, wo sind sie geblieben?"...
Ein guter Teil des Geldes waren Kredite (Unternehmensanleihen usw.), die durch Tilgung tatsächlich verschwunden (ausgebucht) sind, zuzüglich der nicht unerheblichen Zinsen. Geplatzte Kredite gehen zu Lasten der Geldgeber. Ein anderer Teil ging an Aktionäre, Eigentümer, Verwaltung, Beteiligungen. Dann noch Zulieferer, Personal und Steuern, sowie externe Dienstleister. Ganz normal ebent. Aktien kann man sich auch als Teil des Unternehmens vorstellen - der Erlös aus der Emission ging ja an das Unternehmen, befindet sich in irgendeiner Form noch dort oder wurde ausgegeben - (Lieferanten,Gehälter, Boni usw.). Deshalb kommen dividendenstarke Titel wieder in Mode, weil diese einen Ausgleich zum Risiko bieten. Aber ich schweife ab, im Kern ist es so, dass die Banken (Fonds, Hedgefonds usw. ) das Geld umverteilen, meist zu den Reichen, über den Zinseszins oder Anlagerenditen. Fallende Löhne und steigende Preise sorgen dafür, dass Sparguthaben/Rücklagen aufgelöst werden und damit die Geldknappheit (Deflation) weiter vorantreibt. Du brauchst dafür eigentlich nur 2 Grössen beobachten: die Einzelhandelsumsätze und das BIP.
www.bild.de/BILD/ratgeber/haustier/2009/05/...eko-streber.html