Welche Parteien stellen wahrscheinlich die Regieru

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SchwarzerLor.:

Welche Parteien stellen wahrscheinlich die Regieru

 
30.07.02 17:39
#1
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TD714788:

Es könnte tatsächlich auf eine große Koalition...

 
30.07.02 18:00
#2
...hinauslaufen. Was würde das für Deutschland bedeuten ? Schröder hat ja bisher eine gr.Koalition kategorisch abgelehnt, wird er sich auch nach der Wahl daran halten ? Ist Schröder/Stoiber auch bereit Juniorpartner in einer großen Koalition zu werden ? Wer übernimmt die Rollen, wenn beide nur bleiben, wenn sie tatsächlich Kanzler werden/bleiben ? Würden die FDP und die Grünen sowie die PDS von einer großen Koalition profitieren ? Würde der undemokratische rechte und linke Rand von einer großen Koalition profitieren ?

Das sind die Fragen, die mich in diesem Zusammenhang interessieren.

Grüsse,
Tyler Durdan

<img src= Welche Parteien stellen wahrscheinlich die Regieru Papa">
Papa:

ist doch egal alle ziehen uns über den Tisch

 
30.07.02 18:02
#3
Ein Junge, Bernie mit Namen, zog aufs Land und kaufte bei einem alten
Bauern einen Esel für 100$.
Der Bauer versprach den Esel am nächsten Tag vorbei zu bringen.
Am nächsten Tag fuhr der Bauer auf den Hof und sagte: "Tut mir leid
Junge, ich habe schlechte Nachrichten für Dich. Der Esel ist tot"
Bernie antwortete: " Also gut, gib mir mein Geld zurück"
Der Bauer zuckte mit den Schultern: "Geht nicht. Ich hab' das Geld
bereits ausgegeben"
Darauf Bernie: " OK, lad' den Esel eben aus"
Der alte Bauer fragt: " Was machste denn mit dem?"
Bernie: "Ich werd' ihn in 'ner Lotterie verlosen"
Bauer: "Quatsch, man kann doch 'nen toten Esel nich' verlosen"
Bernie: "Klar kann ich das. Pass gut auf. Ich sag einfach keinem dass er
tot ist."

Einen Monat später trifft der Alte Bernie wieder und fragt ihn: "Wie ist
das mit dem toten Esel denn so gelaufen?"
Bernie: " Ich hab' ihn verlost. Ich hab' 500 Lose zu 2$ das Stück
verkauft und einen Gewinn vonn 998$ gemacht, der nicht in den Büchern steht.
Der Verlust von 100$ für 'nen toten Esel steht aber drinn"
Bauer: "Hat sich denn keiner beschwert?"
Bernie: "Klar, der Typ der den Esel gewonnen hat. Also hab' ich ihm seine
2$ zurückgegeben."

Heute gibt es 10000 von Berni´s die nebenbei regieren oder predigen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!­!!!!!!!!!!!
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SchwarzerLor.:

@TD: Große Koalition?

 
30.07.02 18:30
#4
Das würde in der Tat die Ränder stärken, denn wenn einer der Partner sich etwas aus der Mitte rausschiebt, besetzt der andere diese umkämpfte Mitte. Von daher klare Stärkung der Ränder. Aber wäre es das nicht wert, wenn dadurch endlich mal 4 Jahre ohne Rücksicht auf Bundesratsblockaden Reformen abgewickelt würden?
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SchwarzerLor.:

Wer Abstimmungen liebt...

 
31.07.02 10:28
#5
, der findet hier eine weitere Möglichkeit zur gleichen Sache:

www.waehlen2002.de/abstimmen_koalitionen.html
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SchwarzerLor.:

Interessant: Weitere Abstimmungsmöglichkeit -->

 
31.07.02 10:31
#6
www.waehlen2002.de/abstimmen_koalitionen.html
<img src= Welche Parteien stellen wahrscheinlich die Regieru hjw2">
hjw2:

Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom

 
31.07.02 11:07
#7
<img src= Welche Parteien stellen wahrscheinlich die Regieru Depothalbierer">
Depothalbierer:

Nachdem sich die SPD als genauso korrupte

 
31.07.02 11:23
#8
Scheißpartei wie die CDU herausgestellt hat, nur daß sie so tun, als täten sie was für den Normalbürger, wird die Entscheidung schwierig.
Ich werde dieses Jahr die Wahl ausfallen lassen.
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SchwarzerLor.:

Nichtwähler stützen das aktuelle System.

 
31.07.02 11:27
#9
Respektive Regierung. Nichwählen wird am Wahlabend für 10 Sek. zur Kenntnis genommen und das wars. Es ist demnach eine Stimme dafür, daß alles bleibt wie es ist.
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hjw2:

Depothalbierer, das kommt nicht in die Tüte

 
31.07.02 11:27
#10


da wird ein feiner fetter

                                 ______________________

auf das Zettelchen gemacht

http://www.ariva.de/board/...6846&search_id=&jump=737213&1#jump737213  
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SchwarzerLor.:

SPD: Kurs auf neue Koalitionen?

 
01.08.02 07:20
#11
Aus der FTD vom 1.8.2002  
Schröder steckt Wahlziel zurück
Von Tina Stadlmayer und Maike Rademaker, Berlin

Bundeskanzler Gerhard Schröder hat das Wahlziel seiner SPD zurückgesteckt. Damit fachte er Spekulationen über andere Koalitionen als Rot-Grün an.

"Unser Ziel ist, dass wir stärkste Partei werden und dass gegen die SPD keine Regierung gebildet wird", sagte Schröder am Mittwoch vor Journalisten in Berlin. Bislang hatte die SPD-Spitze stets das Ziel genannt, die rot-grüne Koalition fortzusetzen. Doch nun erwähnte Schröder die Option Rot-Grün überhaupt nicht mehr, die nach aktuellen Umfragen auch unmöglich erscheint.

Das zweite von Schröder genannte Teilziel - keine Regierung gegen die SPD - ist bescheiden: Es ließe sich sogar dann verwirklichen, wenn die Union stärkste Kraft würde, wie alle Umfragen es voraussagen. Die SPD könnte in der Regierung bleiben, wenn es statt eines Bündnisses von Union und FDP eine große Koalition von SPD und Union oder eine Ampelkoalition mit SPD, FDP und Grünen geben würde.

Bislang hat die SPD-Spitze ein solches Drei-Parteien-Bündnis als unerwünscht, unpraktikabel und wenig stabil bezeichnet. Inzwischen halten führende Sozialdemokraten eine "Ampel" aus SPD, FDP und Grünen dagegen für machbar.

Schröder selber öffnet mit seinen Bemerkungen Tür und Tor für Spekulationen über andere Koalitionen nach der Bundestagswahl am 22.September.

Provokation für die Grünen

Bisher wollten er und SPD-Generalsekretär Franz Müntefering solche Spekulationen unbedingt vermeiden. Noch vor zwei Monaten wurde der damalige brandenburgische Ministerpräsident Manfred Stolpe von Schröder zurückgepfiffen, als er eine große Koalition als möglich bezeichnete. Die schlechten Umfragewerte zwingen die SPD nun zu mehr Realismus.

Die Bereitschaft der SPD-Führung, andere Bündnisse als das rot-grüne anzupeilen, ist für die Grünen eine Provokation, die zu einem Schwenk in ihrem Wahlkampf führen könnte. Für den Notfall hat die Grünen-Führung sich auf einen Wahlkampf gegen eine große Koalition vorbereitet.

Wahlkampfschlager "Hartz" droht auszufallen

Schröders neue Bescheidenheit beim Wahlziel ist nicht nur die Folge der verschlechterten Umfragewerte für die SPD. Sie ist auch eine Reaktion darauf, dass die Hartz-Kommission zur Reform des Arbeitsmarktes als politischer Trumpf für die heiße Wahlkampfphase auszufallen droht. "Ich glaube nicht mehr, dass es einen einheitlichen Bericht geben wird", sagte Isolde Kunkel-Weber aus dem Vorstand der Gewerkschaft Verdi am Mittwoch nach einer Sitzung der Kommission in Berlin.

Erst vor wenigen Tagen hatte Schröder an die Kommission appelliert, sich zu einigen. Nur wenn Gewerkschaften und Arbeitgeber einen Konsens finden, kann der Kanzler mit den Hartz-Vorschlägen punkten.

Doch mit der Sitzung am Mittwoch schwinden diese Chancen. Auch Kommissionsmitglied Heinz Fischer, Personalvorstand der Deutschen Bank, äußerte sich enttäuscht, weil es zum Thema Leistungskürzungen bei Arbeitslosen erneut keine Einigung gab. Trotz dieser Differenzen wurde laut Kommissionsleiter Peter Hartz ein erster Reformentwurf als "Rohdiamant" vorgelegt.

Die Kommission reibt sich an der Frage auf, inwieweit Arbeitslose individuell oder generell Leistungskürzungen hinnehmen sollen. "Mir schien, dass das Fass in dieser Sitzung neu aufgemacht wurde", sagte Kunkel-Weber.

Die Verhärtung dürfte auch auf die jüngste Intervention der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände zurückzuführen sein. Ihr Präsident Dieter Hundt hatte am Montag generelle Leistungskürzungen gefordert und gedroht, andernfalls das Konzept nicht mitzutragen.

Schröder setzt auf den Schlussspurt

Schröder sagte am Mittwoch, die SPD habe ihr Wählerpotenzial noch nicht ausgeschöpft. Die meisten Wähler würden ihre Entscheidung in den letzten vier Wochen vor der Wahl treffen: "Es kommt jetzt alles auf die Endphase des Wahlkampfs an, da wird es eine starke Personalisierung geben." Immerhin liege er laut ZDF-Politbarometer bei der Frage, wen die Leute als Kanzler haben wollten, sieben Prozentpunkte vor Stoiber: "Wenn das Wahlergebnis auch so aussieht, bin ich zufrieden", witzelte der Kanzler.

Es sei richtig gewesen, den Startschuss für die heiße Phase des Wahlkampfs vorzuziehen, bekräftigte der SPD-Chef. Dies diene vor allem der Motivation der Wahlkämpfer vor Ort: "Je schlechter die Umfragen sind, desto wichtiger ist es zu sagen: Jetzt geht’s los."

© 2002 Financial Times Deutschland

Quelle: www.ftd.de/sp/ak/1027868056939.html?nv=hptn
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SchwarzerLor.:

FTD: Keine "Ampel" mit Schröder?

 
02.08.02 10:45
#12
Aus der FTD vom 2.8.2002  
Ampel fällt für Kanzler Schröder aus
Von Gerrit Wiesmann und Claus Hulverscheidt, Berlin

Die Optionen von Bundeskanzler Gerhard Schröder für eine Regierungsbildung nach der Wahl schwinden. Nachdem nun auch an der SPD-Spitze die Fortsetzung des rot-grünen Bündnisses als kaum realistisch gilt, erteilten am Donnerstag Politiker von Grünen und FDP einer Ampelkoalition eine Absage.

Schröder hatte am Montag bei einem Gespräch mit Journalisten seine Wahlziele zurückgesteckt: es solle keine Regierung gegen die SPD gebildet werden. Während Schröder bei dieser Gelegenheit die Wiederauflage der Koalition nicht mehr erwähnte, sagte Regierungssprecher Bela Anda der FTD am Donnerstag, Rot-Grün sei noch das Wahlziel des Kanzlers.

FDP-Generalsekretärin Cornelia Pieper dagegen begrüßte "die Abkehr des Bundeskanzlers von Rot-Grün". Zugleich lehnte sie ein rot-gelb-grünes Bündnis ab. "Jede Hoffnung auf eine Verlängerung einer Regierung unter Gerhard Schröder per Ampel scheitert an unserem klaren Nein", sagte sie der FTD. Zu einer "Zweier-Koalition" sei die FDP allerdings bereit. "Ob Schwarz-Gelb oder Rot-Gelb - beides ist besser als Rot-Grün."

Angesichts des Umfragetiefs hatte SPD-Generalsekretär Franz Müntefering mit dem Hinweis "alle demokratischen Parteien können miteinander" jüngst die Bereitschaft der Sozialdemokraten signalisiert, bei einer Niederlage von Rot-Grün am 22. September andere Bündnisse einzugehen. Nach jetzigem Umfragestand könnte die SPD nur durch eine Koalition mit der Union oder ein Dreier-Bündnis mit zwei kleinen Parteien an der Macht bleiben.

Farbenlehre  

Rot  

Sie SPD hinkt der Union in den Umfragen hinterher. Neben einer großen Koalition kommt nur ein Dreierbündnis in Frage.

Gelb  
Die Liberalen wollen mit der Union oder mit der SPD koalieren.  
Eine rot-gelb-grüne Ampel lehnen sie ab.  

Grün  
Die Grünen geben wegen der SPD-Schwäche  
die Hoffnung auf eine Verlängerung  
Auch sie wollen keine Ampel.  

Sowohl FDP- als auch Grünen-Politiker geben sich deshalb überzeugt, dass Schröder im Falle eines Sieges der Union versuchen wird, eine Ampelkoalition zu schmieden. "Lieber Chef einer Ampel als Juniorpartner in einer große Koalition", beschreibt ein FDP-Stratege die vermutliche Strategie eines Wahlverlierers Schröder. "Wenn ich Kanzler wäre und gegen Stoiber verlieren würde, würde ich auch die Ampel versuchen", sagte auch ein führender Grünen-Politiker. Vertreter von Gelb und Grün sind aber sicher, dass ihre Parteien das ablehnen würden - auch wenn es einige Sympathisanten gebe.

"Ein Ja zu einer Ampel würde das strategische Ziel der FDP zerstören, dritte Kraft neben Union und SPD zu werden", heißt es in der Parteizentrale. Nach dem klaren Nein zur Ampel sei eine Kehrtwende ohnehin nicht mehr möglich. "Dann würden die Bürger erst recht sagen, die Liberalen machen alles mit, um an die Regierung zu kommen." Im Parteivorstand würde deutliche Mehrheit vier weitere Oppositionsjahre im Falle einer großen Koalition in Kauf nehmen. "Dann werden wir eben größte Oppositionspartei", heißt es.

Experten: Ampel macht keinen Sinn

Ähnlich sehen das die Grünen. "Wir können nicht auf der einen Seite sagen, die FDP sei unser Hauptkonkurrent, und auf der anderen Seite mit ihr koalieren", sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Verbraucherschutz- und Agrarministerium, Matthias Berninger, der FTD.

Ein Bündnis aus einer großen und zwei kleinen Parteien ergibt nach Einschätzung von Parteistrategen aber auch grundsätzlich keinen Sinn. "FDP und Grüne haben in ihren jeweiligen Koalitionen bewiesen, dass sie es sind, die den großen Partner zu Reformen drängen", sagte ein führender Grüner. "Wenn aber nun zwei Schlepper den großen Tanker SPD ziehen sollen, dann funktioniert das nur, wenn beide in die gleiche Richtung fahren. Bei einer Ampel würde aber wohl eher der eine Kapitän am Bug und der andere am Heck ziehen."

Die Grünen müssten sich aber außerdem überlegen, was ihnen mehr bringe: die Beteiligung an einer "Krampf-Koalition" oder die Freiheit einer Oppositionspartei mit einem starken Oppositionsführer Joschka Fischer. "Das wird wie in den 90ern, als die SPD unter Rudolf Scharping am Boden lag und die Grünen zweistellige Ergebnisse erzielten", heißt es in Parteikreisen. "Von daher ist diese Option für uns gar nicht so unattraktiv."

Berninger teilt die These führender SPD-Politiker, wonach es in Deutschland keine strukturelle Mehrheit für Mitte-links gibt. Die Schlussfolgerung von SPD-Wahlkampfchef Matthias Machnig, Rot-Grün sei deshalb 1998 eine Art Betriebsunfall gewesen, sei aber falsch: "Wir sind nicht einfach eine linke Partei. Wir stehen vielmehr in manchen Politikbereichen - etwa in der Wirtschafts- und Finanzpolitik - mehr in der Mitte als die SPD".

© 2002 Financial Times Deutschland
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SchwarzerLor.:

Emnid: Klare Mehrheit für Schwarz-Gelb.

 
07.08.02 09:58
#13
Union+FDP kommen auf 50%, die PDS fliegt mit 4% raus, und die abgehalfterte Regierung steht bei sagenhaften 42%. Und was noch übrig bleibt sind 4% für andere Parteien.

Quelle: www.election.de/
<img src= Welche Parteien stellen wahrscheinlich die Regieru flamingoe">
flamingoe:

Die Umfrage müsste eigentlich lauten: Welche

 
07.08.02 10:57
#14
Patienten stellen wahrscheinlich die Regierung ab 22.9.

Gruß flamingoe
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SchwarzerLor.:

Wahlbarometer: Union+FDP bauen Vorsprung aus.

 
12.08.02 14:17
#15
Aus der FTD vom 12.8.2002
www.ftd.de/wahl-barometer
Wahlbarometer: CDU/CSU und FDP können ihren Vorsprung ausbauen
Von Melanie Hinter
Der frühe Start in die heiße Wahlkampfphase hat den Sozialdemokraten bisher nicht den erhofften Stimmungswandel gebracht. Nach den Prognosen der sechs führenden Meinungsforschungsinstitute können CDU/CSU und FDP weiterhin für einen Regierungswechsel nach dem 22. September planen.
Umfrage zur Bundestagswahl
Eine Trendwende zu Gunsten der rot-grünen Koalition ist trotz aller Anstrengungen der SPD-Spitze nicht in Sicht. Auch mit ihrer Positionierung als Anti-Kriegs-Partei konnte die SPD bisher keine Wähler für sich gewinnen. In den jüngsten Umfragen ist ihr Zuspruch unverändert, ein Institut verzeichnet sogar einen leichten Rückgang in der Wählergunst. Bundeskanzler Gerhard Schröder hatte in den vergangenen Tagen jede deutsche Beteiligung an einem US-Angriff auf den Irak strikt abgelehnt.
Erfreulich sind die Umfrageergebnisse für Union und FDP. Ohne große eigene Anstrengungen konnten sie ihre Zustimmungswerte stabilisieren und teils leicht zulegen. Der Vorsprung vor Rot-Grün wuchs weiter.
Die Grünen haben die Diskussion um die unzulässige Nutzung von Bonusmeilen durch einige ihrer Spitzenpolitiker bisher unbeschadet überstanden. Angesichts der Schwäche der SPD droht ihnen dennoch eine Wahlniederlage.
Der Rücktritt des PDS-Politikers Gregor Gysi macht sich in den Umfragewerten seiner Partei negativ bemerkbar. Der Einzug in den Bundestag wird für die PDS immer mehr zu einer Zitterpartie.
© 2002 Financial Times Deutschland , © Illustration:  FTD

Quelle: www.ftd.de/sp/ak/1029050910227.html?nv=hpm
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Viele Wähler noch unentschlossen.

 
#16
UMFRAGE

Fast jeder Zweite weiß nicht, was er wählen soll

Die Wahl ist noch offen, sagen die Politiker - und so ganz falsch scheinen sie damit nicht zu liegen. Einer Umfrage zufolge sind noch 46 Prozent der Wähler unentschlossen. Bei den übrigen hat vor allem die PDS schlechte Karten.

Hamburg/Berlin - Bisher waren die Wahlforscher von lediglich rund 30 Prozent unentschlossener Wähler ausgegangen. Ihre Wahlentscheidung bereits getroffen haben nach der Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag von "Stern" und RTL 47 Prozent.
Union und FDP haben in der Gunst der Befragten weiterhin eine stabile Mehrheit. Zusammen kämen sie wie bei der letzten Forsa-Erhebung vor einer Woche auf 51 Prozent. Rot-Grün läge zehn Punkte dahinter. Die PDS erreichte nach dem Rücktritt ihres Aushängeschildes Gregor Gysi als Berliner Wirtschaftssenator erneut nur noch vier Prozent; sie wäre damit wie bereits in einer Emnid-Umfrage von vergangener Woche an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert und nicht mehr im Bundestag vertreten.

Allerdings verschlechterte sich die CDU/CSU um einen Punkt auf 41 Prozent, dafür gewann die FDP einen Punkt hinzu und kommt jetzt auf 10 Prozent. Die Sozialdemokraten lagen unverändert bei 35 Prozent, die Grünen bei 6.

Bei der Frage nach der Kanzlerpräferenz konnte Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) seinen Rückschlag aus der Vorwoche wieder wettmachen. Er gewann vier Punkte hinzu und rangiert mit 42 Prozent weit vor seinem Herausforderer Edmund Stoiber (CSU) mit 28 Prozent. Für Guido Westerwelle als Kanzler würden sich 11 Prozent entscheiden.

Die guten Werte für den Kanzler sind möglicherweise auch auf seine Haltung zum Irak-Krieg zurückzuführen. 82 Prozent der Befragten erklärten in der Erhebung, Schröders Ansicht, sich nicht an einem Krieg gegen den Irak zu beteiligen, sei richtig. Als falsch bezeichneten dies nur 13 Prozent. Für 43 Prozent der Bürger spielt die Frage nach einer deutschen Beteiligung an einem derartigen Krieg für die eigene Wahlentscheidung eine große Rolle.

Forsa befragte zwischen dem 5. und 10. August 3008 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger. Datenbasis für die Frage nach dem Irak-Krieg und der Wahlentscheidung sind 1004 Befragte am 9. und 10. August.

Quelle: www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,209367,00.html


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