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WDI Forum für Verantwortungsbewusste

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Wirecard 0,2505 € -1,38% Perf. seit Threadbeginn:   -99,30%
 
WDI Forum für Verantwortungsbewusste Volkswirt
Volkswirt:

Ich gehe mal davon aus ( naiv), dass zumindest die

4
18.06.20 17:51
Umsatzzahlen stimmen. Wenn jetzt nicht das Problem mit 1,9 Mrd. wären, dann würden wir wahrscheinlich jubeln.

Nach vorläufigen Zahlen wickelte die Wirecard AG ein Transaktionsvolumen von 173 Mrd. Euro ab (plus 38,5 Prozent). Der Unternehmensumsatz wuchs um 37,5 Prozent auf 2,8 Mrd. Euro.

Wirecard meldete für das Geschäftsjahr 2019 zudem einen Jahresüberschuss von 482,4 Mio. Euro (Vorjahr: 347,4 Mio. Euro) bzw. ein Ergebnis je Aktie (unverwässert) in Höhe von 3,90 Euro (Vorjahr: 2,81 Euro).

Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich um 37,8 Prozent auf 772,3 Mio. Euro. Der (bereinigte) Free Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit wuchs demnach im gleichen Zeitraum im Vergleich zum Vorjahr um 37 Prozent auf 580,8 Mio. Euro.

Die Wirecard AG bestätigte damit heute einzelne vorläufige Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2019, die bereits im Februar 2019 veröffentlicht wurden.  
WDI Forum für Verantwortungsbewusste HamBurch
HamBurch:

...kann´s immer noch nicht glauben...

3
18.06.20 17:51
aber leider kein Alptraum sondern knallharte Börsenrealität...Aber wie hier ein anderer User es schon geschrieben hatte, jetzt noch verkaufen wäre Blödsinn...wenn ich mir nur nochmal ins Gedächtnis rufe welche Deals WDI in den letzten Wochen an Land gezogen hat...und jetzt dieses Dilemma...hoffe echt auf ein kleines Wunder, das sich wirecard wohl sehr langsam, aber wieder berappelt...die Hoffnung....
WDI Forum für Verantwortungsbewusste Schrotti937
Schrotti937:

Was mich so maßlos enttäuscht

5
18.06.20 17:54
Kein Statement von WDI. Das finde ich extrem schwach.
Ich hoffe , das zumindest eine Aussage erfolgt  
WDI Forum für Verantwortungsbewusste mitterland
mitterland:

für mich

3
18.06.20 17:54
ist es zumindest teilweise eine riesen-shortsellerattacke. leerverkäufer gibt es nach den früheren ft-
angriffen ja genug. kurzum: das geld findet sich, aktie in einer woche wieder bei 12o euronen.
dann müssen die shorties auch noch auf einen squeeze aufpassen.
schönen abend wünscht
mitterland
WDI Forum für Verantwortungsbewusste iudexnoncalculat
iudexnoncalc.:

Alles wird gut!

 
18.06.20 17:55
Markus Braun ist ÖVP Großspender und ein Freund von Basti! Österreich wird Wirecard einfach viel Geld schenken und zusätzliche Staatsgarantien geben, hat ja bei der AUA auch funktioniert!
WDI Forum für Verantwortungsbewusste S2RS2
S2RS2:

Geschädigte

4
18.06.20 17:58
Also in erster Linie sehe ich ganz klar uns Aktionäre und MB als Geschädigte, da die Verluste in erster Linie auf uns Investoren einprasseln...
Ich bin außerordentlich gespannt wie sich die größten Kapitalgeber von WDI nun positionieren: Die DB hatte ja vor Kurzem noch signalisiert, dass man durchaus über Zukäufe nachdenkt - und eines solle uns dabei klar sein: viele Banken haben den Trend von Fintech verschlafen. Und die Gelegenheit scheint m.E. doch sehr günstig, wenn Liquidität notwendig ist, also man ordentlich Kapital im Rücken braucht.
Dass die Deutsche Börse heute einen Abschlag von 60-70% zugelassen hat und keine Aussetzung stattfand, spricht aus meiner Sicht übrigens auch Bände... schaut euch doch mal die Top 10 an - 2x Wirecard und 7 Werte während der Finanzkrise 2008 wenn ich mich an die Übersicht recht erinnere.
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#8982

WDI Forum für Verantwortungsbewusste Flaterik1988
Flaterik1988:

@hagschr

 
18.06.20 17:59
Frau Berghold spricht

www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/...ffallen-1029322446
WDI Forum für Verantwortungsbewusste Locodiablo
Locodiablo:

Wie hat Geschäft ohne Treuhandgeld funktioniert?

9
18.06.20 18:04
Also auch nach langem Überlegen kann ich mir keinen Reim auf das Problem mit den Einlagen auf den Treuhandkonten machen. Die Treuhandkonten dienen laut Wirecard ja als Sicherheit für die Händler, d.h. die Händler sollten von diesen Konten regelmäßig Gelder abgerufen haben als Vorfinanzierung, bis Wirecard die Umsätze abgewickelt hat. Gleichzeitig muss Wirecard ja analog der registrierten Umsätze regelmäßig Gelder auf die Konten eingezahlt haben. Insofern sollte Wirecard ja eigentlich wissen, auf welches Konto sie die Gelder überwiesen haben. Sie werden die Gelder ja wohl kaum an den Treuhänder überwiesen haben und dieser hat sie wiederum auf sein Konto bei der Bank überwiesen, denke ich mir?

Wenn nun der Treuhänder widerrechtlich Zugriff auf die Konten erlangt haben und das Geld abgezogen haben sollte wären doch schon längst Probleme im operativen Geschäft bekannt geworden. Händler hätten nicht mehr auf das Geld zugreifen können und die Vorfinanzierung wäre nicht möglich gewesen. Das gilt für heute, aber auch für die Vergangenheit. So etwas wäre Wirecard doch bekannt geworden!? Und wenn die Bank das Geld hätte versickern lassen läge das Problem doch nun bei der Bank und diese wäre schadensersatzpflichtig gegenüber Wirecard!?

Und da EY ja offensichtlich die Umsätze abgesegnet hat (laut PM von Wirecard) müssen ja zumindest die Umsätze vorhanden gewesen bzw. auf Wirecard Konten geflossen sein, nur das korrespondierende Treuhandgeld ist nicht auffindbar ...

Schwer zu begreifen, was da gerade vor sich geht ...
WDI Forum für Verantwortungsbewusste Katjuscha
Katjuscha:

was ich mich trotzdem frage

14
18.06.20 18:07
Wie kann es sein, dass Umsätze und Ebitdas angeblich stimmen, aber die Cashflows bzw. der daraus resultierende Cashbestand nicht?

Ich mein, wenn man die letzten 3 Geschäftsberichte durchsieht (was ich ja vor ein paar Wochen getan hatte), dann kam man eigentlich zu dem Schluss, dass die GUV ganz gut mit den Cashflows und Bilanzveränderungen zusammen passte. Deshalb war für mich Betrug eigentlich sehr unwahgrscheinlich.


Was kann man aus den heutigen Aussagen also schließen? ... Für mich kommen da fast nur zwei Optionen in Betracht.

1. Zumindest vor 2019 hat auch Wirecard selbst (also der Finanzvorstand) schon faktisch operative Cashflows gefälscht. Allerdings muss das in Zusammenarbeit mit den Treuhand-Banken und unter völlige, Wegsehen oder Mitmachen von E&Y geschehen sein. Wenn diese Annahme stimmt, steht Wirecard wegen Bilanzbetrug vor einem Scherbenhaufen.
2. Der Vorstand hat recht, und es gibt Betrug seitens der Treuhandbanken. Aber hey, dann müsste man E&Y aber in Grund und Boden klagen. Das kann ja nicht sein, dass sowas in der Jahresabschlussprüfung nicht auffällt.

Ich kann mir echt keinen Reim drauf machen, was da abgelaufen ist, und wer von was wusste.
the harder we fight the higher the wall
WDI Forum für Verantwortungsbewusste TRDR
TRDR:

@Treuhandgelder

 
18.06.20 18:09
Bei uns ist es so: Wir setzen Wirecard als Zahlungsabwickler unserer Onlineshops ein.
Ein gewisser Prozentsatz wird immer als Sicherheitsleistung einbehalten, falls es zu Problemen kommen sollte (in unserem Fall 10%). Jetzt liegen bspw. bei WC noch 450.000€, die wir erst nach X-Tagen ausbezahlt bekommen. Aus meiner Sicht liegen solche Gelder dann auf Treuhandkonten. Wenn also 2 Mrd. nicht da sind, sind es Gelder, die WC seinen Kunden schuldet, oder liege ich da komplett falsch?
WDI Forum für Verantwortungsbewusste Biker 20
Biker 20:

Wolfgang Ehrensberger

 
18.06.20 18:10
hat  allerdings   Frau Bergdolt vergessen zu  fragen  wie sie  die  Aussage  von KPMG

 - Die Bilanzen  für 2016-2018 müssen  nicht korrigiert werden -

bewertet.  
WDI Forum für Verantwortungsbewusste Katjuscha
Katjuscha:

yepp Locodiablo, so seh ichs auch

2
18.06.20 18:13
bzw. ich seh da genauso wenig durch, weil das eben längst hätte auffallen müssen, entweder dem Wirecard-Finanzvorstand oder bzw. vor allem E&Y.

So richtig rausreden wird man sich da nicht können, selbst wenn am Ende Betrug seitens der Treuhänder nachgewiesen werden kann. Es ist mindestens grenzenlose Dummheit, Inkompetenz seitens CFO und WP. Mindestens!
Hinzu kommen die kommunikativen Fragwürdigkeiten, auch vom Chef persönlich. Kann natürlich sein, der dachte wirklich immer, alles ist klar. Aber dann scheint er sich niemals (selbst als die Kacke Anfang 2020 schon richtig am dampfen war) mit dem Finanzvorstand abgestimmt zu haben.

Ist das alles damit erklärbar, dass man so ein junges, schnell (vielleicht zu schnell) gewachsenes Unternehmen ist, und daher die eigenen Bücher nicht kannte? Kaum zu glauben.
the harder we fight the higher the wall
WDI Forum für Verantwortungsbewusste BudFox18
BudFox18:

Alles Illusionen

 
18.06.20 18:15
Ist wie das Schauspiel bei Staramba  
WDI Forum für Verantwortungsbewusste Flaterik1988
Flaterik1988:

@ Hambruch denk ich mir eg auch

 
18.06.20 18:18
aber wenn man ehrlich ist mach ein verkauf schon auch sinn

wenn man jetzt mit ca. 60-65% verkauft und von dem Verlust 25% von der steuer wieder bekommt, wäre man bei etwa 50% verlust. Sollte morgen WDI insovent gehen und man seine Aktien nicht mehr verkaufen können, also dein Buchverlust nicht realisieren können (bekommt man soweit ich weiß nichts von der Steuer zurück) wäre man bei 100% verlust.

Und trotzdem will ich es nicht wahrhaben und klammer mich an das Prinzip hoffnung. ein Verkauf ist entgültig aber vermutlich die richtige entscheidung. Ich sehe schon wie morgen bereue, dass ich heute nicht verkauft habe.

Wobei ich muss sagen ich halte mir das noch bis heute abend um 22Uhr offen. Scheinbar haben sich die 40 euro einigermaßen stabilisiert und xetra ist jetzt geschlossen.
WDI Forum für Verantwortungsbewusste Armasar
Armasar:

Ein schwacher Trost...

 
18.06.20 18:18
...der Tagesschlusskurs passt komischerweise ganz gut zu Fibo-Clustern - nur dass die normalerweise nicht innerhalb eines einzigen Tages abgearbeitet werden und in so ner kurzen Zeit kaum Aussagekraft haben. Kann also Zufall sein, aber es kann auch einen Bounce bis knapp 60 geben.
WDI Forum für Verantwortungsbewusste hgschr
hgschr:

Konsequenzen

12
18.06.20 18:24
da rede ich nicht gerne drüber, aber legen wir die Karten mal auf den Tisch.
Zunächst mal zu dem Cash Flow Thema von Katjuscha: Die Berechnungen und Relationen zwischen Umsatz, Investitionsaufwand und Cash - Positionen passen. Das alles stimmt dann nicht mehr, wenn herauskommt, dass der cash, in diesem Falle die Kontosalden gar nicht oder nur teilweise existieren, weil sich jemand bedient hat, oder weil evtl das Konto jemandem anderes gehört. Letzteres könnte im Falle der Treuhandkonten so sein, wenn nicht registriert ist, dass das Konto durch den Treuhänder im Namen Wirecards geführt wird. Das wäre dann ein Problem, wenn der Treuhänder nun sagen würde, das ist alles meines. Dann hat Wirecard immer noch die Einzahlungsnachweise und kann das Gegenteil beweisen. Im ersten Falle ist es schlimmer. Jemand hat das Geld an sich genommen. Dann aber, da die Banken in den Vorjahren den Saldo bestätigten, wäre aus meiner Sicht die Bank in der Haftung, ggfs. auch für Fehlverhalten eines Bankmitarbeiters.Dann stellt sich die Frage, ob geklagt werden muss, wie lange der Prozess dauert und ob die Bank solvent ist, eine solche Summe zu begleichen.

Zu möglichen Konsequenzen, dass die 1,9 MRD komplett weg sind (was ich in dieser Höhe nicht annehme), dann wäre der worst case, dass Wirecard nun 1,9 MRD als Sicherheiten bringen muss, eventuell die 2 MRD Kredite gekündigt werden. Grundsätzlich sehe ich, dass das noch zu lösen wäre.
Aber wenn dort z.B. der Treuhänder der Untäter war, dann muss kurzfristig das business modell unterbrochen werden. Dann würden kurzfristig Umsätze bzw. cash flows zusätzlich fehlen. Andererseits scheint sicher zu sein, dass zumindest der verbliebene Dritte Treuhänder ehrlich ist, und man auf ihn übertragen könnte. Da wir vom worst case sprechen: Wegfall von Kundenbeziehungen, Partnerschaften...
WDI Forum für Verantwortungsbewusste Egbert_reloaded
Egbert_reload.:

@ Kathuscha & alle anderen

 
18.06.20 18:24
Worst Case Szenario: Könnte es sich um ein Ponzi-Schema gehandelt haben? Ein unprofitables Geschäft mit Kapitalinjektionen (Kredite) wachsen lassen und Gewinne ausweisen?
WDI Forum für Verantwortungsbewusste Brilantbill
Brilantbill:

Masalek ist weg

6
18.06.20 18:24
18:19dpa-AFX
Wirecard AG: Personalien: Vorstandsmitglied Jan Marsalek widerruflich freigestellt - James Freis, Jr. mit sofortiger Wirkung zum Compliance-Vorstand ernannt

DGAP-Ad-hoc: Wirecard AG / Schlagwort(e): Personalie
Wirecard AG: Personalien: Vorstandsmitglied Jan Marsalek widerruflich
freigestellt - James Freis, Jr. mit sofortiger Wirkung zum
Compliance-Vorstand ernannt

18.06.2020 / 18:18 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung
(EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

--------------------------------------------------

18 June 2020

Wirecard AG:

Personalien: Vorstandsmitglied Jan Marsalek widerruflich freigestellt -
James Freis, Jr. mit sofortiger Wirkung zum Compliance-Vorstand ernannt

Der Aufsichtsrat der Wirecard AG hat heute das Vorstandsmitglied Jan
Marsalek mit sofortiger Wirkung widerruflich bis zum 30. Juni 2020 von
seiner Tätigkeit als Vorstand der Wirecard AG freigestellt.

Zudem wurde Dr. James H. Freis, Jr. (49) mit sofortiger Wirkung - und damit
zu einem früheren Termin als dem am 8. Mai 2020 bekannt gegebenen 1. Juli
2020 - zum Compliance-Vorstand bestellt. James Freis, Jr. wird das
neugeschaffene Ressort "Integrity, Legal and Compliance" verantworten.

Wirecard AG

Iris Stoeckl
VP Investor relations & Corporate Communications
Tel.: +49 (0) 89-4424-1424
E-Mail: iris.stoeckl@wirecard.com
www.wirecard.com
ISIN DE0007472060
Reuters: WDI.GDE
Bloomberg: WDI GY

Über Wirecard:

Wirecard (GER:WDI) ist eine der weltweit am schnellsten wachsenden digitalen
Plattformen im Bereich Financial Commerce. Wir bieten sowohl Geschäftskunden
als auch Verbrauchern ein ständig wachsendes Ökosystem an
Echtzeit-Mehrwertdiensten rund um den innovativen digitalen Zahlungsverkehr
durch einen integrierten B2B2C-Ansatz. Dieses Ökosystem konzentriert sich
auf Lösungen aus den Bereichen Payment & Risk, Retail & Transaction Banking,
Loyalty & Couponing, Data Analytics & Conversion Rate Enhancement in allen
Vertriebskanälen (Online, Mobile, ePOS). Wirecard betreibt regulierte
Finanzinstitute in mehreren Schlüsselmärkten und hält Lizenzen aus allen
wichtigen Zahlungs- und Kartennetzwerken. Die Wirecard AG ist an der
Frankfurter Wertpapierbörse notiert (DAX und TecDAX, ISIN DE0007472060).
Besuchen Sie uns auf www.wirecard.de, folgen Sie uns auf Twitter @wirecard
und auf Facebook @wirecardgroup.

--------------------------------------------------

18.06.2020 CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter www.dgap.de

--------------------------------------------------

  Sprache:        Deutsch
  Unternehmen:    Wirecard AG
                  Einsteinring 35
                  85609 Aschheim b. München
                  Deutschland
  Telefon:        +49 (0)89-4424 1400
  Fax:            +49 (0)89-4424 1500
  E-Mail:         ir@wirecard.com
  Internet:       www.wirecard.com
  ISIN:           DE0007472060
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  Indizes:        DAX, TecDAX, Prime All Share, Technology All Share
  Börsen:         Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard);
                  Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München,
                  Stuttgart, Tradegate Exchange
  EQS News ID:    1073857

  Ende der Mitteilung    DGAP News-Service
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WDI Forum für Verantwortungsbewusste Bigtony83
Bigtony83:

.

 
18.06.20 18:25
www.wallstreet-online.de/nachricht/...liance-vorstand-ernannt
WDI Forum für Verantwortungsbewusste Brainware
Brainware:

Hatte die Financial Times vielleicht doch recht?

4
18.06.20 18:25
Würde gerne sagen können, dass ich mit meinem Investment damals aufgrund der vorliegenden Fakten die richtige Entscheidung getroffen haben und dass diese katastrophale Ereignis überhaupt nicht vorherzusehen war. Es deutet sich aber langsam an, dass hinter den Vorwürfen wohl doch deutlich mehr steckt. Insbesondere die Liquidierung von Al Alam hätte einen nachdenklich machen sollen...
Wenn ich über Jahre Luftbuchungen betrieben hätte, hätte ich mich auch aus dem Staub gemacht.



„Dass die Belege für 1,9 Milliarden Euro fehlen, ist bedrohlich“, heißt es aus Analystenkreisen. Der Verdacht stand schon länger im Raum, doch nun hat es der einstige Überflieger unter den Dax-Unternehmen selbst eingeräumt: Es ist nicht auszuschließen, dass es sich dabei um Luftbuchungen handelt, maßgeblich betrieben von einem dubiosen Wirecard-Partner unter dem Namen Al Alam in Dubai. Die Geschäftsbeziehung bestand von 2013 bis Mitte Mai dieses Jahres. Bereits ein Versuch der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG, den Vorwurf fiktiver Kundenbeziehungen zur Erhöhung des Umsatzes aufzuklären, scheiterte Ende April daran, dass die beteiligten Firmen Dokumente nicht zur Verfügung stellten und sich auch sonst der Sonderprüfung entzogen. Auch EY konnte diese Vorwürfe nun nicht entkräften.

Bestätigt sich der Verdacht, könnten sich auch vergangene Geschäftsberichte als falsch erweisen – ein gewaltiges Glaubwürdigkeitsdesaster für die verantwortlichen Wirtschaftsprüfer von EY. Die verweisen aktuell darauf, dass die Abschlussprüfung noch im Gange sei. „Daher können wir keine weiteren Aussagen treffen“, heißt es von EY.

Wirecard und EY müssen nun schnellstmöglich herausfinden, wie viel der 1,9 Mrd. Euro auf den Konten zweier asiatischer Partnerbanken, für die die Prüfnachweise fehlen, sich doch noch belegen lassen. „Sonst entscheidet das am Ende womöglich ein Gericht“, heißt es aus dem Unternehmensumfeld.

Markus Braun sieht sich indes mehr als Opfer denn als Betrüger. „Es ist derzeit unklar, ob es zu betrügerischen Transaktionen zum Nachteil der Wirecard AG gekommen ist“, erklärte er.   Er kündigte seinerseits strafrechtliche Konsequenzen an: „Die Wirecard AG wird eine Beschwerde gegen unbekannte Personen einreichen.“

Quelle: Capital
WDI Forum für Verantwortungsbewusste margoe63
margoe63:

Freis kommt sofort, Marsalek freigestelltl...

3
18.06.20 18:25
18.06.2020 Wirecard AG: Personalien: Vorstandsmitglied Jan Marsalek widerruflich freigestellt - James Freis, Jr. mit sofortiger Wirkung zum Compliance-Vorstand ernannt | Wirecard AG | News | Nachricht | Mitteilung
WDI Forum für Verantwortungsbewusste normala
normala:

neue Adhoc DGAP -- Marsalek raus !!

 
18.06.20 18:28
18 June 2020
Wirecard AG:
Personalien: Vorstandsmitglied Jan Marsalek widerruflich freigestellt -
James Freis, Jr. mit sofortiger Wirkung zum Compliance-Vorstand ernannt
Der Aufsichtsrat der Wirecard AG hat heute das Vorstandsmitglied Jan Marsalek mit sofortiger Wirkung widerruflich bis zum 30. Juni 2020 von seiner Tätigkeit als Vorstand der Wirecard AG freigestellt.
Zudem wurde Dr. James H. Freis, Jr. (49) mit sofortiger Wirkung - und damit zu einem früheren Termin als dem am 8. Mai 2020 bekannt gegebenen 1. Juli 2020 - zum Compliance-Vorstand bestellt. James Freis, Jr. wird das neugeschaffene Ressort "Integrity, Legal and Compliance" verantworten.

Wirecard AG  
WDI Forum für Verantwortungsbewusste tutata
tutata:

Bin fassungslos

3
18.06.20 18:29
Ich versuche noch das Geld innerlich abzuschreiben und mich nicht zu sehr zu ärgern.

Zum Inhalt heute. Am JA stimmt eigentlich alles, es kann lediglich keine Aussage zu den Konten mit 1,9 Mrd gemacht werden? Ich steig da nicht durch. Wie soll man damit Bilanzbetrug begehen? Ich erinnere an die 7-8% der Konzernsumme die nicht belegbar, aber Cash-mäßig da waren laut KPMG. Und auf einmal fehlen fast 2Mrd? Never. Ich stehe es jetzt durch.
Aber es braucht natürlich Kommunikation und ich bezweifle, dass sie nicht dürfen.
WDI Forum für Verantwortungsbewusste IQ 177
IQ 177:

Jan Marsalek weg?

 
18.06.20 18:29
Whistle whistle oder was

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