Der aktuell amtierende CFO von Wirecard, Alexander von Knoop, wurde erst zum 01.01.2018 dazu berufen. Er hat das organisatorische Chaos also nicht zu verantworten. Unterstellt man, dass er auch noch einiges an Einarbeitungszeit brauchte, dann hat er bisher wohl gute Arbeit geleistet. So scheint es nach außen hin.
Auf der anderen Seite hat der AR im Januar betont, dass der Vorstand umgebaut werden soll. Vielleicht stimmt die Chemie zwischen beiden nicht, und von Knoop wurde schon bedeutet, dass er "gehen kann", weil sein Verterag bisher nicht verlängert worden ist. Von Vertragsverlängerungen der anderen Vorstandsmitglieder habe ich auch noch nichts vernommen.
Das mag vielleicht erklären, weshalb der KPMG Bericht so desaströs ausgefallen ist: Der Haussegen zwischen Eichelmann und dem Vorstand hängt wahrscheinlich schon jetzt gehörig schief. Anders kann ich mir nicht erklären, dass der Bericht im Hause Wirecard nicht mit höchster Priorität vorangetrieben wurde und manche Unterlagen nur zögerlich herausgegeben wurden.
Den Schaden haben wir Aktionäre.
Nun zum Guten: Wenn die Bilanz für 2019 ohne große Änderungen testiert wird, dann bedeutet es auch, dass alle Vermögenswerte und Schulden im wesentlichen zutreffend erfasst und dargestellt worden sind. dann ist es eigentlich auch egal, womit die Umsätze in den Vorjahren erzielt wurden, was in Singapur war, ob es Roundtripping gab etc. Das ist dann alles Schnee von vorgestern. Ob man das heute noch nachvollziehen kann oder eben nicht.
Auf der anderen Seite hat der AR im Januar betont, dass der Vorstand umgebaut werden soll. Vielleicht stimmt die Chemie zwischen beiden nicht, und von Knoop wurde schon bedeutet, dass er "gehen kann", weil sein Verterag bisher nicht verlängert worden ist. Von Vertragsverlängerungen der anderen Vorstandsmitglieder habe ich auch noch nichts vernommen.
Das mag vielleicht erklären, weshalb der KPMG Bericht so desaströs ausgefallen ist: Der Haussegen zwischen Eichelmann und dem Vorstand hängt wahrscheinlich schon jetzt gehörig schief. Anders kann ich mir nicht erklären, dass der Bericht im Hause Wirecard nicht mit höchster Priorität vorangetrieben wurde und manche Unterlagen nur zögerlich herausgegeben wurden.
Den Schaden haben wir Aktionäre.
Nun zum Guten: Wenn die Bilanz für 2019 ohne große Änderungen testiert wird, dann bedeutet es auch, dass alle Vermögenswerte und Schulden im wesentlichen zutreffend erfasst und dargestellt worden sind. dann ist es eigentlich auch egal, womit die Umsätze in den Vorjahren erzielt wurden, was in Singapur war, ob es Roundtripping gab etc. Das ist dann alles Schnee von vorgestern. Ob man das heute noch nachvollziehen kann oder eben nicht.