Umfrage: Immobilie ist die beste Altersvorsorge
Frank Peter Unterreiner, freier Immobilienjournalist (u. a. FAZ-Immobilienbeilagen)
Eine Immobilie ist der wichtigste Baustein der privaten Alterssicherung, das erklärten
88% der deutschen Immobilieninteressenten und -käufer nach Angaben des Immobilienverbands
Deutschland (IVD).
Trotz der teilweisen Preisrückgänge bei Immobilien gilt für drei Viertel der Deutschen die
geringe Volatilität im Vergleich zu anderen Anlageformen als Argument für die Wohnimmobilie.
Das Preisgefüge ist für die Mehrzahl nicht der zentrale Aspekt. „Wichtiger ist das
Verhältnis zwischen Hauspreis und dem verfügbaren Einkommen“, erläutert IVDVizepräsident
Jürgen Michael Schick.
„Das Problem ist, dass die Eigenheimkaufkraft in Deutschland etwa halb so groß ist wie
in anderen Ländern Europas.“ In Deutschland muss für die selbst genutzte Immobilie das
6- bis 8fache Nettojahreseinkommen investiert werden, in England nur das 3- bis 4fache.
Auch im Inlandsvergleich zeige sich, dass die Relation der Kaufpreise zu den erzielten
Einkommen in München oder Stuttgart schlechter sei als etwa in Mittelstädten.
Doppelter Nutzen: Für mehr als 70% der Immobilienkäufer ist der doppelte Nutzen von
Wohnimmobilien ausschlaggebend. Die eigenen vier Wände stellen einen bedeutenden
Vermögensaufbau dar. Zum anderen kann die Eigentumswohnung oder das Einfamilienhaus
bereits ab dem ersten Tag genutzt werden - im Gegensatz zu vielen anderen Kapitalanlagemöglichkeiten,
die einen „Verzehr“ erst bei Renteneintritt erlauben.
Mittelstädte beliebter: Der Käufer-Kompass 2004 stützt die seit Jahren anhaltende Bewegung
aus den Kernstädten in die Umlandregionen. „Für mehr als 60% der Befragten
war das ungenügende und teilweise unattraktive Angebot in den innenstädtischen Lagen
der Grund für einen Erwerb im Umland. Von einem Rückzugstrend in die Innenstädte
wollen die Deutschen nichts wissen. Das Thema Re-Suburbanisierung findet nur auf Diskussionsveranstaltungen
von Stadtplanern statt und nicht in der Statistik von Wanderungsbewegungen“,
sagt Schick.
Zudem zeige sich, dass teuere Objekte vornehmlich im Umland gekauft werden. In der
Stadt würden vermehrt kleinere Objekte gekauft. „Früher galt, dass die Gutverdienenden
in der Innenstadt bleiben und die mittleren Einkommen nach draußen ziehen. Dieser
Trend hat sich eindeutig gedreht“, erklärt Schick unter Berufung auf Ergebnisse des Forschungsinstitutes
Empirica.
Höherer Komfort: Ein weiterer Kaufgrund ist der Wunsch nach mietfreiem Wohnen im
Alter. Mehr als die Hälfte aller Erwerber gab an, dass das Leben in den eigenen vier
Wänden ein Wert an sich sei und einen höheren Lebenskomfort biete als das Wohnen
zur Miete. 52% der Käufer sehen die Möglichkeit der günstigen und einfachen Vererbbarkeit
als positiv.
Voll im Trend - Wohnungsprivatisierung alias RSE
Frank Peter Unterreiner, freier Immobilienjournalist (u. a. FAZ-Immobilienbeilagen)
Eine Immobilie ist der wichtigste Baustein der privaten Alterssicherung, das erklärten
88% der deutschen Immobilieninteressenten und -käufer nach Angaben des Immobilienverbands
Deutschland (IVD).
Trotz der teilweisen Preisrückgänge bei Immobilien gilt für drei Viertel der Deutschen die
geringe Volatilität im Vergleich zu anderen Anlageformen als Argument für die Wohnimmobilie.
Das Preisgefüge ist für die Mehrzahl nicht der zentrale Aspekt. „Wichtiger ist das
Verhältnis zwischen Hauspreis und dem verfügbaren Einkommen“, erläutert IVDVizepräsident
Jürgen Michael Schick.
„Das Problem ist, dass die Eigenheimkaufkraft in Deutschland etwa halb so groß ist wie
in anderen Ländern Europas.“ In Deutschland muss für die selbst genutzte Immobilie das
6- bis 8fache Nettojahreseinkommen investiert werden, in England nur das 3- bis 4fache.
Auch im Inlandsvergleich zeige sich, dass die Relation der Kaufpreise zu den erzielten
Einkommen in München oder Stuttgart schlechter sei als etwa in Mittelstädten.
Doppelter Nutzen: Für mehr als 70% der Immobilienkäufer ist der doppelte Nutzen von
Wohnimmobilien ausschlaggebend. Die eigenen vier Wände stellen einen bedeutenden
Vermögensaufbau dar. Zum anderen kann die Eigentumswohnung oder das Einfamilienhaus
bereits ab dem ersten Tag genutzt werden - im Gegensatz zu vielen anderen Kapitalanlagemöglichkeiten,
die einen „Verzehr“ erst bei Renteneintritt erlauben.
Mittelstädte beliebter: Der Käufer-Kompass 2004 stützt die seit Jahren anhaltende Bewegung
aus den Kernstädten in die Umlandregionen. „Für mehr als 60% der Befragten
war das ungenügende und teilweise unattraktive Angebot in den innenstädtischen Lagen
der Grund für einen Erwerb im Umland. Von einem Rückzugstrend in die Innenstädte
wollen die Deutschen nichts wissen. Das Thema Re-Suburbanisierung findet nur auf Diskussionsveranstaltungen
von Stadtplanern statt und nicht in der Statistik von Wanderungsbewegungen“,
sagt Schick.
Zudem zeige sich, dass teuere Objekte vornehmlich im Umland gekauft werden. In der
Stadt würden vermehrt kleinere Objekte gekauft. „Früher galt, dass die Gutverdienenden
in der Innenstadt bleiben und die mittleren Einkommen nach draußen ziehen. Dieser
Trend hat sich eindeutig gedreht“, erklärt Schick unter Berufung auf Ergebnisse des Forschungsinstitutes
Empirica.
Höherer Komfort: Ein weiterer Kaufgrund ist der Wunsch nach mietfreiem Wohnen im
Alter. Mehr als die Hälfte aller Erwerber gab an, dass das Leben in den eigenen vier
Wänden ein Wert an sich sei und einen höheren Lebenskomfort biete als das Wohnen
zur Miete. 52% der Käufer sehen die Möglichkeit der günstigen und einfachen Vererbbarkeit
als positiv.
Voll im Trend - Wohnungsprivatisierung alias RSE


in allen Geschäftsfeldern profitieren. 




