Zitat aus Zeitungsbericht::
'Derweil wird die Sanierung der angeschlagenen Großbank Bankia für den spanischen Staat immer teurer: Wie das teilverstaatlichte Geldinstitut am Abend mitteilte, bittet es die Madrider Regierung um eine weitere Finanzhilfe von 19,0 Milliarden Euro. Das Unternehmen hatte vor zwei Jahren bereits 4,5 Milliarden Euro aus dem staatlichen Bankenrettungsfonds FROB erhalten. Bliebe es bei den genannten 19 Milliarden Euro, würde die Bankia-Rettung den spanischen Staat mehr als 23 Milliarden Euro kosten. RETTUNG WÄRE GRÖSSTE STAATLICHE HILFSOPERATION IN DER SPANISCHEN GESCHICHTE Wenn Madrid dem Gesuch nachkommt, wäre die Rettung der viertgrößten inländischen Bank die größte staatliche Hilfsoperation für ein Unternehmen in der spanischen Geschichte. Der Sanierungsplan muss noch von der Zentralbank, der Regierung und der Europäischen Union bewilligt werden. Dieser Betrag übertrifft bei weitem die schlimmsten Befürchtungen der konservativen Regierung von Ministerpräsident Mariano Rajoy. Wirtschaftsminister Luis de Guindos war kürzlich davon ausgegangen, dass für die Sanierung des gesamten Bankensystems in Spanien weniger als 15 Milliarden Euro erforderlich seien.'
Das Fettgedruckte lässt mich dann sprachlos zurück .... frage mich da, was für ein ahnungsloses Personal in der spanischen konservativen Regierung versammelt ist. Man hat dort demnach nicht!!! den erforderlichen Durchblick .... und wenn der zum jetzigen Zeitpunkt gar beim Wirtschaftsminister fehlt ... dann kapieren die meisten anderen Regierungsmitglieder ja praktisch .... gar nix.
Zeitpunkt: 27.05.12 15:04
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