Was haltet Ihr vom Wachstumsmarkt China ? Bitte be


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CrashPanther:

Was haltet Ihr vom Wachstumsmarkt China ? Bitte be

 
30.10.01 17:17
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CrashPanther:

Meiner Meinung nach sind manche chinesischen

 
30.10.01 17:25

Unternehmen im Blick auf die Olympischen Spiele recht interessant,
andere wiederum weniger. Erläuterungen dazu im Thread von
monique

Good times
CP
Antworten
Arbeiter:

@CrashPanther

 
30.10.01 17:52
Ich habe auch noch etwas über China, ... vielleicht hilft es bei der Abstimmung.

Gruß
Arbeiter
Antworten
CrashPanther:

@Arbeiter

 
30.10.01 19:13

Klar doch, wie konnte ich Dein Megaposting nur vergessen ;-) ?
Siehst Du mir das nach ;-) ?

Good times
CP
Antworten
Arbeiter:

nöö ! :-) o.T.

 
30.10.01 20:16
Antworten
monique:

CP: interessante Abstimmung! o.T.

 
31.10.01 11:08
Antworten
CrashPanther:

Danke monique

 
31.10.01 11:19

Bin ja auch selber dort investiert. Habe vor Zeiten COL im
Durchschnitt zu 0,19 € gekauft und warte, dass sie sich gen
Norden bewegen, wenn Totalverlust - auch nicht schlimm.

Good times
CP
Antworten
CrashPanther:

Sollte natürlich 0,019 heißen :-).

 
31.10.01 11:20


Good times
CP
Antworten
Twinson_99:

China Fond der Dresdner Bank - Votum +Chart

 
31.10.01 15:40
Der DRESDNER RCM ASIAN SELECTIONS FUND - CHINA eignet sich zwar grundsätzlich zur Depotbeimischung für spekulative, international orientierte Aktienanleger mit langfristigem Anlagehorizont, die sich die Chancen der Aktienmärkte in China und Hongkong erschließen möchten. Durch die Öffnung der vormals für ausländische Investoren reservierten B-Märkte auch für inländische Anleger, sind die Kurse an den B-Märkten zeitweise stark gestiegen. Diese Titel sind aber aufgrund der Marktenge und anderer Faktoren bislang in den meisten China-Fonds kaum vertreten. Zu den größten Einzelpositionen gehören momentan überwiegend an der Börse in Hongkong gehandelte Titel aus dem TMT-Bereich (wie z.B. China Mobile), die in den vergangenen Monaten aber teilweise kräftig unter Druck standen. Weitere mögliche Zinssenkungen in den USA und eine daraus voraussichtlich resultierende Belebung der US-Konjunktur in 2002 dürften diesen Werten mittelfristig aber wieder Auftrieb geben. Halten (spekulativ) (17.10.2001)

<img src=/images/voting.png border=0> Was haltet Ihr vom Wachstumsmarkt China ? Bitte be 458464www.mis.dresdner-bank.de/cgi-dremis/...=DE&avg1=100&avg2=200&" style="max-width:560px" >

Würde mit nem Einstieg noch abwarten, bis sich der Slow ein wenig weiter beruhigt hat.

Mfg

Twinson_99

CU @ de.geocities.com/your_investor
Antworten
CrashPanther:

@Twinson

 
05.11.01 14:36

Sehr interessante Analyse !

Good times
CP
Antworten
Flodder:

China? Super

 
05.11.01 14:41
Ein Chinese gab mir den Tipp.
Ich fragte Ihn woher er kommt-China
Ob er ausser Hertha noch einen Fussballclub kennt-Union
Hmm, China Union
Die Aktie gibts tatsächlich. Wenn ein Chinese Dir diesen Tipp gibt sollte man kaufen.
Antworten
Twinson_99:

@CrashPanther

 
05.11.01 15:54
Wenn Du weitere Infos benötigen solltest, kann ich mich ja noch mal schlau machen...

Mfg

Twinson_99

CU @ de.geocities.com/your_investor
Antworten
CrashPanther:

Wäre okay

 
05.11.01 16:00

In Anbetracht der Tatsache, dass China in 2008 die Olympischen
Spiele ausrichtet und dass die technische Entwicklung gerade
mal in den Kinderschuhen steckt, scheint das Potential dieses
Markte schier unbegrenzt zu sein.
Wenn Du Infos zu dem Thema hast, bin ich immer ein dankbarer
Abnehmer ;-).

Good times
CP
Antworten
Twinson_99:

Aktuelle Markteinschätzung der Dresdner Bank

 
06.11.01 08:59
Aktuelle Markteinschätzung
Inländer dürfen nun auch in B-Aktien investieren:
Bislang durften B-Aktien von Inländern erworben werden, sofern sie rückwirkend zum 19. Februar 2001 über ein Auslandsdevisenkonto mit einer Einlage von mindestens 1000 USD verfügten. Mit Wirkung vom 1. Juni 2001 wird die Berechtigung zum Erwerb von B-Aktien aber auf all diejenigen chinesischen Investoren ausgeweitet, die ein Fremdwährungskonto besitzen. Inzwischen haben Tausende von chinesischen Privatanleger Fremdwährungskonten eingerichtet. Diese haben bislang allerdings nur einen kleinen Teil des auf diesen Konten eingezahlten Geldes in die B-Märkte investiert. Die Zahl der Handelskonten stieg auf über eine Million. Durch den starken Kursanstieg erhöhte sich die Marktkapitalisierung der B-Märkte in Shenzhen und Shanghai zeitweise von ca. 7 Mrd. USD auf rd. 20 Mrd. USD. Die Indizes der B-Märkte stiegen zwischenzeitlich ca. 150 (Shanghai) und 210 Prozent (Shenzhen). Das durchschnittliche Kursgewinnverhältnis des B-Marktes in Shanghai stieg von 26 auf 59, dasjenige in Shenzhen von 12 auf 36.

Allerdings wurde vor der Bekanntgabe der neuen Richtlinien schon ein Großteil dieser Aktien von Inländern gehalten. Diese nutzten "Gesetzeslücken", um in B-Aktien zu investieren. A-Aktien sind Inländern vorbehalten. Die B-Märkte in Shanghai (Notierung in US$) sowie in Shenzhen (Notierung in HK$) sind im Vergleich zu den A-Märkten gemessen an der Marktkapitalisierung (7 Mrd. USD (vor der Öffnung für Inländer) zu 500 Mrd. USD) sehr klein. Zudem war die Liquidität der B-Märkte bislang ebenfalls sehr dürftig. B-Aktien notieren im Vergleich zu den A-Aktien teilweise mit einem Abschlag von bis zu 90%. Seitdem Inländer mit Devisenkonten B-Aktien kaufen dürfen, ist das Handelsvolumen explodiert. An der Börse in Shanghai lag das Umsatzvolumen an manchen Tagen bei über 400 Mio. USD. Vorher hatte es teilweise nur 20 Mio. USD betragen. Die meisten Fonds sind aber bisher aufgrund der Illiquidität der Märkte, der bislang nur unzureichend implementierten Börsenaufsicht und des häufig intransparenten Bilanzierungswesens nur zu einem kleinen Teil in B-Aktien investiert, so dass sie derzeit kaum an dem Kursanstieg partizipieren dürften.

Achtung: Die Entwicklung des Shanghai-B-Index spiegelt nicht die Performance des DRESDNER RCM CHINA FUNDS wieder, da aufgrund der mangelnden Liquidität nur ein kleiner Teil (ca. 3%) in chinesischen B-Aktien investiert wird! Der China Fonds verlor im Jahr 2000 17,17%.

Rückblick und aktuelle Entwicklung des Aktienmarktes:

Der Shanghai-B-Index konnte im Jahr 2000 um 136,22% zulegen.

Einziger Lichtblick im Börsenjahr 2000 waren die Börsen in China. Sie konnten sich dem vorherrschenden Abwärtssog mit Index-Kursgewinnen zwischen 51 Prozent (Shanghai A-Index) und 136 Prozent (Shanghai B-Index) auf beeindruckende Weise entziehen. Hauptantriebskraft für den starken Kursanstieg war zum einen das kräftige Wirtschaftwachstum (BIP 2000: 8,0%; Exporte: +28%, stärkster Anstieg seit 1994). Das ist um so bemerkenswerter, da der Renminbi sehr stabil tendierte, ggü. dem Euro im Jahr 2000 sogar um rd. 18 Prozent aufwertete. Immer wieder aufflammende Gerüchte über eine Zusammenführung der für Inländer reservierten A-Aktien mit den für ausländische Investoren vorbehaltenen B-Aktien (mit dem jüngsten Entschluß, auch inländischen Investoren mit Fremdwährungskonten den Kauf von bislang ausschließlich für ausländische Anleger vorbehaltenen B-Aktien zu gestatten) und andere Äußerungen aus dem politisch-administrativen Bereich zur Modernisierung und Zusammenlegung der Börsen in Shenzhen und Shanghai nährten die jüngste Hausse an den B-Märkten. Nicht zuletzt beflügelten Nachrichten über den kurz bevorstehenden (allerdings immer noch nicht vollzogenen) WTO-Beitritt Chinas und die Vergabe der Olympischen Sommerspiele 2008 an China. Die Spekulationsblase ist aber mehr oder weniger geplatzt. Eine Flut von Börsengängen, eine sich spürbar abschwächende Weltkonjunktur, Fälle von Kursmanipulationen und zu hoch ausgewiesener Gewinne und Gerüchte über verbotene Spekulation mit Aktien von chineschen Unternehmen mit Bankkrediten führten zu einer deutlichen Korrektur der auf diesem Kursniveau immer noch überbewerteten B-Aktien. Weitgehend in den Hintergrund traten im Jahr 2000 und im bisherigen Jahresverlauf die nach wie vor drückenden Strukturprobleme, die ausstehende Reform der Staatsbetriebe, die kritische Situation bei den Banken, die Kapitalfehlallokation, die Korruption, die ausufernde Bürokratie sowie die Intransparenz bei Bilanzen.

Konjunktur:

Das BIP in China wuchs in 2000 um 8 Prozent. Die Industrieproduktion stieg vor allem aufgrund der Auslandsnachfrage um 11,5%, wobei die elektronische Industrie mit 26% am stärksten kletterte.

Im ersten Quartal 2001 meldete China ein Wachstum des BIP von 8,1%. Das lag über den Erwartungen der meisten Analysten. Die unvermindert kräftigen öffentlichen Investitionen (die staatlichen Ausrüstungsinvestitionen legten von Januar bis März um 15% zu) konnten das ggü. dem Vorjahr fallende Exportwachstum (siehe unten) überkompensieren. Die ausländischen Direktinvestitionen trugen mit einem Anstieg von 16% (Y/Y) ebenfalls zum Wachstum bei. Die Einzelhandelsumsätze legten im Berichtzeitraum um 10,3 Prozent zu und die Industrieproduktion um 11,2 Prozent. Die Binnennachfrage dürfte sich nicht zuletzt infolge von weiteren Konjunkturprogrammen im Jahresverlauf weiterhin recht robust zeigen. Die Finanzierung des Programms sollte für China angesichts der hohen gesamtwirtschaftlichen Sparquote (ca. 40% des BIP) keine Probleme bereiten. Auch wenn die öffentliche Verschuldung in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen ist, liegt sie mit einem Anteil am BIP von rd. 35% im Vergleich zu anderen Ländern am unteren Ende der Verschuldungsskala. Wir erwarten für das laufende Jahr nur einen moderaten Preisanstieg, der es der chinesischen Zentralbank weiterhin erlaubt, eine expansive Geldpolitik zu fahren.

Im zweiten Quartal 2001 wuchs das BIP um 7,8%. Die Konjunktur verlor damit etwas an Fahrt. Für das erste Halbjahr ergibt sich damit ein Wachstum von 7,9%. Die Investitionen in Sachanlagen stiegen von Januar bis Juni um 15,1% ggü. dem Vorjahr. Die Einzelhandelsumsätze kletterten im Berichtszeitraum um 10,3% (Konsumentenausgaben Juli: +9,8% Y/Y; August: +9,6% Y/Y). Die Konsumentenpreise nahmen um 1,1% zu und stoppten damit die Deflation. Die öffentlichen Investitionen bilden derzeit die Hauptstütze der Wirtschaft. So stiegen die staatlich geförderten Wohnungsbauinvestitionen von Januar bis Juli um über 30% ggü. demselben Vorjahreszeitraum.

Wir gehen davon aus, dass sich das Wachstum infolge der weiterhin expansiven Geld- und Fiskalpolitik in China auch im Jahr 2001 mit einem von uns erwarteten Anstieg in Höhe von rd. 7,3% recht robust zeigen wird. Gemäß Angaben des chinesischen Finanzministers hat die öffentliche Hand in den vergangenen drei Jahren 180 Mrd. US-$ zur Ankurbelung der Konjunktur ausgegeben. Im Jahr 2001 soll das Ausgabenprogramm zur Stützung der Konjunktur rd. 18 Mrd. US-$ betragen. Die relativ niedrigen Realzinsen dürften die privaten Konsumausgaben ebenfalls stimulieren, die aber auf der anderen Seite durch die steigende Arbeitslosigkeit im Zuge der Umstrukturierung der Staatsfirmen einen Dämpfer erhalten.

Positiv:

Geringe kurzfristige Verschuldung
Binnenkonjunktur weiterhin relativ robust
Staatliche Infrastruktur-Investitionen
Nach wie vor relativ hohes Wirtschaftswachstum
Leistungsbilanzüberschüsse
WTO-Beitritt mittelfristig positiv für die Entwicklung der Wirtschaft
Abebben der Deflation
Stabile Währung und hohe Devisenreserven
Negativ:

Überkapazitäten in der Industrie
unzureichende Transparenz/Gesetze hinsichtlich (u.a.) Bilanzierungsrichtlinien und Aufsicht an den Kapitalmärkten
Strukturprobleme, viele marode Staatsunternehmen
Korruption, ausufernde Bürokratie
steigende ("versteckte") Arbeitslosigkeit
steigende Haushaltsdefizite infolge der Programme zur Stützung der Konjuktur, aber noch nicht kritisch
Bankenkrise, Not leidende Kredite
Kapitalfehlallokation (z.B. überflüssige Infrastrukturprojekte zur Ankurbelung der Wirtschaft)
Bildung einer "bubble" an den chinesischen Börsen; KGV von rd. 60 deutet auf starke Überhitzung hin
Inflation und Zinsen:

Überkapazitäten in der Industrie sowie Preiskämpfe halten die Inflation weiter in Schach. In 2000 stiegen die Preise um durchschnittlich 0,4%. Die vermehrte Konsumnachfrage im Jahr 2000 bewirkte, dass die Preise ggü. dem Vorjahr leicht anzogen. Damit ist die Deflation der beiden vorangegangenen Jahre zwar gestoppt. Inflationsgefahren dürften aber in den nächsten Monaten kaum drohen. Wir rechnen für das laufende Jahr mit einem Anstieg der Preise um rd. 1,4%.

Um die Binnenkonjunktur anzukurbeln, hat die chinesische Regierung seit 1996 sieben Mal die Zinsen gesenkt. Trotz der rekordtiefen Zinsen steigen die Ersparnisse weiterhin an. Viele Chinesen sparen, da sie fürchten, arbeitslos zu werden. Die Ersparnisse der privaten Haushalte betragen rd. 40% des BIP.

Außenwirtschaft:

Chinas Exporte erlebten in 2000 eine Renaissance. Die Ausfuhren stiegen um 27,8% auf 249,2 Mrd. US-$. Insbesondere die verbesserte Wirtschaftslage in den asiatischen Nachbarländern trug zur Steigerung der Exporte bei. Der intra-asiatische Handel wurde in 2000 also zunehmend zur Stütze für den Export. China wickelt über 50% seines Außenhandels innerhalb Asiens ab. Die elektronischen Güter machen inzwischen 25% am Gesamtexport Chinas aus. Die Exporte in die USA und nach Asien dürften sich allerdings in 2001 infolge der weltweiten Konjunkturabkühlung abschwächen. Der Export Chinas trägt rd. 20% zum BSP bei und ist somit als Wachstumsmotor von nicht zu vernachlässigender Bedeutung. In 2001 dürften die Exporte nur einstellig wachsen.

Die Importe erhöhten sich im Jahr 2000 um 35,8% auf 225,1 Mrd. US-$ ggü. dem Vorjahr. Die gestiegenen Importe lassen sich vor allem auf den größeren Bedarf an Erdöl und anderen Rohstoffen zurückführen. Die Importe werden in 2001 aller Voraussicht nach schneller als die Exporte wachsen, da die Binnennachfrage sich weiter leicht beleben dürfte. Wir rechnen für 2001 mit einem Anstieg von ca. 10% ggü. dem Vorjahr.

Von Januar bis Juli 2001 stiegen die Exporte ggü. demselben Vorjahreszeitraum auf US-Dollar-Basis um 8 Prozent. Die Importe legten im selben Zeitraum um 15% zu.

Trotz der von uns erwarteten Halbierung des Leistungsbilanzüberschusses in 2001 auf rd. 9 Mrd. USD dürften die Devisenreserven in diesem Jahr infolge der höheren Zuflüsse aus den Direktinvestitionen um 22 Mrd. auf 190 Mrd. USD ansteigen.

Quelle: Dresdner Bank
Antworten
Twinson_99:

China - Markteinschätzung der Dresdner Bank

 
06.11.01 09:01
Aktuelle Markteinschätzung
Inländer dürfen nun auch in B-Aktien investieren:
Bislang durften B-Aktien von Inländern erworben werden, sofern sie rückwirkend zum 19. Februar 2001 über ein Auslandsdevisenkonto mit einer Einlage von mindestens 1000 USD verfügten. Mit Wirkung vom 1. Juni 2001 wird die Berechtigung zum Erwerb von B-Aktien aber auf all diejenigen chinesischen Investoren ausgeweitet, die ein Fremdwährungskonto besitzen. Inzwischen haben Tausende von chinesischen Privatanleger Fremdwährungskonten eingerichtet. Diese haben bislang allerdings nur einen kleinen Teil des auf diesen Konten eingezahlten Geldes in die B-Märkte investiert. Die Zahl der Handelskonten stieg auf über eine Million. Durch den starken Kursanstieg erhöhte sich die Marktkapitalisierung der B-Märkte in Shenzhen und Shanghai zeitweise von ca. 7 Mrd. USD auf rd. 20 Mrd. USD. Die Indizes der B-Märkte stiegen zwischenzeitlich ca. 150 (Shanghai) und 210 Prozent (Shenzhen). Das durchschnittliche Kursgewinnverhältnis des B-Marktes in Shanghai stieg von 26 auf 59, dasjenige in Shenzhen von 12 auf 36.

Allerdings wurde vor der Bekanntgabe der neuen Richtlinien schon ein Großteil dieser Aktien von Inländern gehalten. Diese nutzten "Gesetzeslücken", um in B-Aktien zu investieren. A-Aktien sind Inländern vorbehalten. Die B-Märkte in Shanghai (Notierung in US$) sowie in Shenzhen (Notierung in HK$) sind im Vergleich zu den A-Märkten gemessen an der Marktkapitalisierung (7 Mrd. USD (vor der Öffnung für Inländer) zu 500 Mrd. USD) sehr klein. Zudem war die Liquidität der B-Märkte bislang ebenfalls sehr dürftig. B-Aktien notieren im Vergleich zu den A-Aktien teilweise mit einem Abschlag von bis zu 90%. Seitdem Inländer mit Devisenkonten B-Aktien kaufen dürfen, ist das Handelsvolumen explodiert. An der Börse in Shanghai lag das Umsatzvolumen an manchen Tagen bei über 400 Mio. USD. Vorher hatte es teilweise nur 20 Mio. USD betragen. Die meisten Fonds sind aber bisher aufgrund der Illiquidität der Märkte, der bislang nur unzureichend implementierten Börsenaufsicht und des häufig intransparenten Bilanzierungswesens nur zu einem kleinen Teil in B-Aktien investiert, so dass sie derzeit kaum an dem Kursanstieg partizipieren dürften.

Achtung: Die Entwicklung des Shanghai-B-Index spiegelt nicht die Performance des DRESDNER RCM CHINA FUNDS wieder, da aufgrund der mangelnden Liquidität nur ein kleiner Teil (ca. 3%) in chinesischen B-Aktien investiert wird! Der China Fonds verlor im Jahr 2000 17,17%.

Rückblick und aktuelle Entwicklung des Aktienmarktes:

Der Shanghai-B-Index konnte im Jahr 2000 um 136,22% zulegen.

Einziger Lichtblick im Börsenjahr 2000 waren die Börsen in China. Sie konnten sich dem vorherrschenden Abwärtssog mit Index-Kursgewinnen zwischen 51 Prozent (Shanghai A-Index) und 136 Prozent (Shanghai B-Index) auf beeindruckende Weise entziehen. Hauptantriebskraft für den starken Kursanstieg war zum einen das kräftige Wirtschaftwachstum (BIP 2000: 8,0%; Exporte: +28%, stärkster Anstieg seit 1994). Das ist um so bemerkenswerter, da der Renminbi sehr stabil tendierte, ggü. dem Euro im Jahr 2000 sogar um rd. 18 Prozent aufwertete. Immer wieder aufflammende Gerüchte über eine Zusammenführung der für Inländer reservierten A-Aktien mit den für ausländische Investoren vorbehaltenen B-Aktien (mit dem jüngsten Entschluß, auch inländischen Investoren mit Fremdwährungskonten den Kauf von bislang ausschließlich für ausländische Anleger vorbehaltenen B-Aktien zu gestatten) und andere Äußerungen aus dem politisch-administrativen Bereich zur Modernisierung und Zusammenlegung der Börsen in Shenzhen und Shanghai nährten die jüngste Hausse an den B-Märkten. Nicht zuletzt beflügelten Nachrichten über den kurz bevorstehenden (allerdings immer noch nicht vollzogenen) WTO-Beitritt Chinas und die Vergabe der Olympischen Sommerspiele 2008 an China. Die Spekulationsblase ist aber mehr oder weniger geplatzt. Eine Flut von Börsengängen, eine sich spürbar abschwächende Weltkonjunktur, Fälle von Kursmanipulationen und zu hoch ausgewiesener Gewinne und Gerüchte über verbotene Spekulation mit Aktien von chineschen Unternehmen mit Bankkrediten führten zu einer deutlichen Korrektur der auf diesem Kursniveau immer noch überbewerteten B-Aktien. Weitgehend in den Hintergrund traten im Jahr 2000 und im bisherigen Jahresverlauf die nach wie vor drückenden Strukturprobleme, die ausstehende Reform der Staatsbetriebe, die kritische Situation bei den Banken, die Kapitalfehlallokation, die Korruption, die ausufernde Bürokratie sowie die Intransparenz bei Bilanzen.

Konjunktur:

Das BIP in China wuchs in 2000 um 8 Prozent. Die Industrieproduktion stieg vor allem aufgrund der Auslandsnachfrage um 11,5%, wobei die elektronische Industrie mit 26% am stärksten kletterte.

Im ersten Quartal 2001 meldete China ein Wachstum des BIP von 8,1%. Das lag über den Erwartungen der meisten Analysten. Die unvermindert kräftigen öffentlichen Investitionen (die staatlichen Ausrüstungsinvestitionen legten von Januar bis März um 15% zu) konnten das ggü. dem Vorjahr fallende Exportwachstum (siehe unten) überkompensieren. Die ausländischen Direktinvestitionen trugen mit einem Anstieg von 16% (Y/Y) ebenfalls zum Wachstum bei. Die Einzelhandelsumsätze legten im Berichtzeitraum um 10,3 Prozent zu und die Industrieproduktion um 11,2 Prozent. Die Binnennachfrage dürfte sich nicht zuletzt infolge von weiteren Konjunkturprogrammen im Jahresverlauf weiterhin recht robust zeigen. Die Finanzierung des Programms sollte für China angesichts der hohen gesamtwirtschaftlichen Sparquote (ca. 40% des BIP) keine Probleme bereiten. Auch wenn die öffentliche Verschuldung in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen ist, liegt sie mit einem Anteil am BIP von rd. 35% im Vergleich zu anderen Ländern am unteren Ende der Verschuldungsskala. Wir erwarten für das laufende Jahr nur einen moderaten Preisanstieg, der es der chinesischen Zentralbank weiterhin erlaubt, eine expansive Geldpolitik zu fahren.

Im zweiten Quartal 2001 wuchs das BIP um 7,8%. Die Konjunktur verlor damit etwas an Fahrt. Für das erste Halbjahr ergibt sich damit ein Wachstum von 7,9%. Die Investitionen in Sachanlagen stiegen von Januar bis Juni um 15,1% ggü. dem Vorjahr. Die Einzelhandelsumsätze kletterten im Berichtszeitraum um 10,3% (Konsumentenausgaben Juli: +9,8% Y/Y; August: +9,6% Y/Y). Die Konsumentenpreise nahmen um 1,1% zu und stoppten damit die Deflation. Die öffentlichen Investitionen bilden derzeit die Hauptstütze der Wirtschaft. So stiegen die staatlich geförderten Wohnungsbauinvestitionen von Januar bis Juli um über 30% ggü. demselben Vorjahreszeitraum.

Wir gehen davon aus, dass sich das Wachstum infolge der weiterhin expansiven Geld- und Fiskalpolitik in China auch im Jahr 2001 mit einem von uns erwarteten Anstieg in Höhe von rd. 7,3% recht robust zeigen wird. Gemäß Angaben des chinesischen Finanzministers hat die öffentliche Hand in den vergangenen drei Jahren 180 Mrd. US-$ zur Ankurbelung der Konjunktur ausgegeben. Im Jahr 2001 soll das Ausgabenprogramm zur Stützung der Konjunktur rd. 18 Mrd. US-$ betragen. Die relativ niedrigen Realzinsen dürften die privaten Konsumausgaben ebenfalls stimulieren, die aber auf der anderen Seite durch die steigende Arbeitslosigkeit im Zuge der Umstrukturierung der Staatsfirmen einen Dämpfer erhalten.

Positiv:

Geringe kurzfristige Verschuldung
Binnenkonjunktur weiterhin relativ robust
Staatliche Infrastruktur-Investitionen
Nach wie vor relativ hohes Wirtschaftswachstum
Leistungsbilanzüberschüsse
WTO-Beitritt mittelfristig positiv für die Entwicklung der Wirtschaft
Abebben der Deflation
Stabile Währung und hohe Devisenreserven
Negativ:

Überkapazitäten in der Industrie
unzureichende Transparenz/Gesetze hinsichtlich (u.a.) Bilanzierungsrichtlinien und Aufsicht an den Kapitalmärkten
Strukturprobleme, viele marode Staatsunternehmen
Korruption, ausufernde Bürokratie
steigende ("versteckte") Arbeitslosigkeit
steigende Haushaltsdefizite infolge der Programme zur Stützung der Konjuktur, aber noch nicht kritisch
Bankenkrise, Not leidende Kredite
Kapitalfehlallokation (z.B. überflüssige Infrastrukturprojekte zur Ankurbelung der Wirtschaft)
Bildung einer "bubble" an den chinesischen Börsen; KGV von rd. 60 deutet auf starke Überhitzung hin
Inflation und Zinsen:

Überkapazitäten in der Industrie sowie Preiskämpfe halten die Inflation weiter in Schach. In 2000 stiegen die Preise um durchschnittlich 0,4%. Die vermehrte Konsumnachfrage im Jahr 2000 bewirkte, dass die Preise ggü. dem Vorjahr leicht anzogen. Damit ist die Deflation der beiden vorangegangenen Jahre zwar gestoppt. Inflationsgefahren dürften aber in den nächsten Monaten kaum drohen. Wir rechnen für das laufende Jahr mit einem Anstieg der Preise um rd. 1,4%.

Um die Binnenkonjunktur anzukurbeln, hat die chinesische Regierung seit 1996 sieben Mal die Zinsen gesenkt. Trotz der rekordtiefen Zinsen steigen die Ersparnisse weiterhin an. Viele Chinesen sparen, da sie fürchten, arbeitslos zu werden. Die Ersparnisse der privaten Haushalte betragen rd. 40% des BIP.

Außenwirtschaft:

Chinas Exporte erlebten in 2000 eine Renaissance. Die Ausfuhren stiegen um 27,8% auf 249,2 Mrd. US-$. Insbesondere die verbesserte Wirtschaftslage in den asiatischen Nachbarländern trug zur Steigerung der Exporte bei. Der intra-asiatische Handel wurde in 2000 also zunehmend zur Stütze für den Export. China wickelt über 50% seines Außenhandels innerhalb Asiens ab. Die elektronischen Güter machen inzwischen 25% am Gesamtexport Chinas aus. Die Exporte in die USA und nach Asien dürften sich allerdings in 2001 infolge der weltweiten Konjunkturabkühlung abschwächen. Der Export Chinas trägt rd. 20% zum BSP bei und ist somit als Wachstumsmotor von nicht zu vernachlässigender Bedeutung. In 2001 dürften die Exporte nur einstellig wachsen.

Die Importe erhöhten sich im Jahr 2000 um 35,8% auf 225,1 Mrd. US-$ ggü. dem Vorjahr. Die gestiegenen Importe lassen sich vor allem auf den größeren Bedarf an Erdöl und anderen Rohstoffen zurückführen. Die Importe werden in 2001 aller Voraussicht nach schneller als die Exporte wachsen, da die Binnennachfrage sich weiter leicht beleben dürfte. Wir rechnen für 2001 mit einem Anstieg von ca. 10% ggü. dem Vorjahr.

Von Januar bis Juli 2001 stiegen die Exporte ggü. demselben Vorjahreszeitraum auf US-Dollar-Basis um 8 Prozent. Die Importe legten im selben Zeitraum um 15% zu.

Trotz der von uns erwarteten Halbierung des Leistungsbilanzüberschusses in 2001 auf rd. 9 Mrd. USD dürften die Devisenreserven in diesem Jahr infolge der höheren Zuflüsse aus den Direktinvestitionen um 22 Mrd. auf 190 Mrd. USD ansteigen.

Quelle: Dresdner Bank

Twinson_99

CU @ de.geocities.com/your_investor
Antworten
Twinson_99:

Sorry, doppelt gepostet... o.T.

 
06.11.01 09:06
Antworten
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