erklärt Thomas Grüner sehr gut:
"Hinterfragen Sie das Stopp-Loss-Konzept!
Das Prinzip einer Stopp-Loss-Strategie mutet recht sympathisch an – setzt man beispielsweise das Niveau bei 15 % an, so wird das Portfolio niemals Werte enthalten, die sich unterhalb dieser Verlustschwelle bewegen. Nüchtern betrachtet bleibt allerdings auch festzuhalten: Stopp-Loss-Limits generieren keinesfalls Erträge. Viel mehr wird ein sicherer Verlust in Kauf genommen und jegliche Chancen auf eine Kurserholung werden eliminiert. Folgende Problemstellung muss analysiert werden: Wenn der Einsatz von Stopp-Loss-Limits bei einer Schwelle von 15 % hilfreich für Ihr Portfolio ist, wäre es eventuell ja noch gewinnbringender, die Verluste schon bei 10 % einzugrenzen. Wo liegt im finalen Schritt dann die optimal gewählte Verlustgrenze, um die Performance tatsächlich nachhaltig zu verbessern? Diese Frage kann Ihnen niemand beantworten. Ein klarer Hinweis auf die Tatsache, dass dieses Konzept grundlegend nicht funktioniert.
Anschließend stellt sich nämlich die entscheidende Frage: Wie und wann soll die freigewordene Liquidität wieder investiert werden? In dieselbe Aktie, nur zu einem späteren Zeitpunkt? Wenn ja – zu welchem Einstiegsniveau? Alternativ eine andere Aktie aus einem komplett anderen Sektor? Gleichgültig wie sie sich entscheiden – es gibt keine Gewissheit darüber, wie der erlittene Verlust am schnellsten wieder aufgeholt werden kann. Aktien haben keine serielle Korrelation!"
"Hinterfragen Sie das Stopp-Loss-Konzept!
Das Prinzip einer Stopp-Loss-Strategie mutet recht sympathisch an – setzt man beispielsweise das Niveau bei 15 % an, so wird das Portfolio niemals Werte enthalten, die sich unterhalb dieser Verlustschwelle bewegen. Nüchtern betrachtet bleibt allerdings auch festzuhalten: Stopp-Loss-Limits generieren keinesfalls Erträge. Viel mehr wird ein sicherer Verlust in Kauf genommen und jegliche Chancen auf eine Kurserholung werden eliminiert. Folgende Problemstellung muss analysiert werden: Wenn der Einsatz von Stopp-Loss-Limits bei einer Schwelle von 15 % hilfreich für Ihr Portfolio ist, wäre es eventuell ja noch gewinnbringender, die Verluste schon bei 10 % einzugrenzen. Wo liegt im finalen Schritt dann die optimal gewählte Verlustgrenze, um die Performance tatsächlich nachhaltig zu verbessern? Diese Frage kann Ihnen niemand beantworten. Ein klarer Hinweis auf die Tatsache, dass dieses Konzept grundlegend nicht funktioniert.
Anschließend stellt sich nämlich die entscheidende Frage: Wie und wann soll die freigewordene Liquidität wieder investiert werden? In dieselbe Aktie, nur zu einem späteren Zeitpunkt? Wenn ja – zu welchem Einstiegsniveau? Alternativ eine andere Aktie aus einem komplett anderen Sektor? Gleichgültig wie sie sich entscheiden – es gibt keine Gewissheit darüber, wie der erlittene Verlust am schnellsten wieder aufgeholt werden kann. Aktien haben keine serielle Korrelation!"