LOL, auch bei den EMs macht der Letzte die Tür zu
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Wie hoch der Wert von Gold bei einem Systemcrash der Weltwährungen wäre, kann man nicht vorhersagen. Das hängt davon ab, welche Rolle Gold dann als Geld spielen wird. Ich sehe, wie ich hier schon mal geschrieben habe, Gold jetzt bei einer Kaufkraft die langfristig schwer zu halten sein wird. Wir haben jetzt sogar die Kaufkraft der Goldmark aus dem Kaiserreich übertroffen. Die Goldmark war eine reine Edelmetallwährung und ist meiner Meinung nach gut zum einschätzen der realistischen maximalen Goldkaufkraft verwendbar. Sollte Gold allerdings seine Geldverwendung wieder verlieren, wird die Kaufkraft deutlich darunter liegen.
Das Gold wegen der globalen Währungen, die wir heute haben, bei einem Crash zwangsweise stark an Wert verliert sehe ich aber nicht so. Gold ist auch im jetzigen System noch eine Devisenwährung. Wenn Zentralbanken jetzt Goldbestände aufbauen hat das auch nicht rein mit der Suche nach Sicherheit zu tun. Es geht dabei auch um Devisensteuerung und Beeinflussung der Wechselkurse zu den Fremdwährungen. Es geht aber dabei auch um die Absicherung gegen einen globalen Währungscrash. Das ist auch ganz offiziell ein Grund der Notenbanken für Goldreserven. Im Notfall könnte es sogar im Gegenteil dazu kommen, das Gold zumindest vorrübergehend die einzige Devisenwährung wird!
Also: Gold ist wertvoll aber derzeit wegen Krisenängsten auch überbewertet. Von einer zukünftigen Wertsteigerung auszugehen ist sehr spekulativ. Die Ziele Werterhalt und Abischerung sind realistischer. Für den Eínzelnen macht es daher vielleicht Sinn etwas Gold zu kaufen, wenn man derzeit keine bessere Verwendung für sein Geld hat. Dann ist man gegen den Verlust im Papiergeld abgesichert kann aber trotzdem bei Bedarf das Gold recht schnell wieder verkaufen, wenn sich was anderes ergibt. Andere Sachwerte bekommt man schlechter wieder los und muss meist auch Steuern berücksichtigen.
....kauf Dir doch mal Unze Wahres, dann kannste besser schlafen , Good Night , good Fight !!
nur wer nischt hat , schimpft über das gute magische Gelbe
nur ne intuitive Meinung aus dem Universum , net böse sein ;-9
greez
... kann jeder weltweit zu cash machen ! oder habe ich was verpasst ?
sorry ich habe mal geantwortet ;-)
Mit Geldverwendung meine ich nicht das jemand damit im Supermark einkaufen geht...
Da sind z.B. die Notenbanken die Goldreserven zum Devisenausgleich verwenden. Das machen alle Zentralbanken weltweit. Auch wenn sich einer einen Krügerrand kauft verwendet er Gold anstelle von anderem Geld aus Wertaufbewahrungsmittel. Ich meine damit einfach alles bei dem Gold als Ersatz für Geld und nicht als Rohstoff verwendet wird. Und das ist der größte Teil der jetzigen Verwendung von Gold. Ich denke man könnte Gold durchaus sogar in der Liste der derzeitigen Weltwährungen aufnehmen.
Was passiert, wenn Gold seine Geldbedeutung verliert haben wir in den 80ern gesehen. Die Aufhebung des Goldstandards und die damals noch guten Renditen im Kreditgeldbereich haben die Kaufkraft von Gold exrem verkleinert. Die letzten Jahre hat Gold nun wieder an Bedeutung gewonnen (Notenbanken bauen wieder Reserven auf, Anleger wollen physisches Gold). Auch wenn bei uns keiner direkt mit Gold bezahlt hat die "Geldverwendung" trotzdem extrem zugenommen. Die jetzige Goldkaufkraft schlägt sogar schon historische Vergleiche wo es noch Goldkurantgeld gab. Das ist für mich aber auch ein Warnzeichen und deshalb auch meine Meinung das Gold derzeit überbewertet ist und weitere Wertsteigerungen nur noch mit gleichzeitgen weiteren Aufweichungen des Kreditgeldsystems möglich sind.
@Werner hat da im Prinzip schon recht. Der Staat hat mit der Verschuldung sein Problem der Unterfinanzierung in die Zukunft verschoben. Er hat also damit das Volk erstmal vor höheren Steuern bewahrt und dafür lieber Staatsanleihen ausgegeben. Wenn er die Staatsanleihen aber nun nicht mehr neuverschulden sondern abbauen will muss er sich das Geld dazu jetzt von den Bürgern holen, denen das Geld dann fehlt und sie somit ärmer werden.
Das ganze würde ohne Verarmung der Bevölkerung funktionieren wenn ein jeztiges Wirtschaftswachstum die Staatskassen so gut füllen könnte, dass keine Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen notwendig wären. Dieses Wachstum haben wir aber nicht und bei der gigantischen Menge an aufgebauten Schulden scheint es mir auch nicht sonderlich realistisch, dass das mit dem vorhandenen bzw. noch möglichen Wachstum gehen kann. Eine Entschuldung bei der das Geld werhaltig bleibt, geht wohl nur für den Preis der Volksverarmung. Andere Möglichkeiten wären nur eine gezielte Abwertung/Inflationierung oder eben die umstrittenen Schuldenschnitte. Bei den Schnitten werden aber direkt private Vermögen vernichtet und bei zu großen Schnitten, wird das jetzige Kapitalmarktsystem untergehen.
Was wir jetzt in Griechenland und Spanien sehen sind keine Sonderfälle. Es ist die ganz logische Konsequenz des Versuchs die Verschuldung abzubauen ohne den Euro zu entwerten.
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