Hierfür kann das gesamte Guthaben aller Familienmitglieder "herangezogen" werden.
In der Theorie sehe ich das genauso. Nur hat das Beispiel Griechenland ja gezeigt, dass doch unterschieden wird.
Die griechischen Gläubiger haben keinerlei Anspruch auf das Vermögen der Staatsbürger obwohl dies im Falle einer Bürgschaft ja gegeben währe.
Bei einem Schuldenschnitt/ Zahlungsausfall schauen die Gläubiger in die Röhre, die Vermögenden Griechen merken so gut wie nichts.
Natürlich müsste man sagen, dass der Staat in dem Fall verpflichtet sein sollte durch Sondersteuern/Enteignung usw. an dieses Geld zu kommen um die Gläubiger auszubezahlen.
Warum dem so ist liegt nach meiner Ansicht auch wieder darin das System am laufen zu halten. Es werden Sparprogramme aufgelegt (die natürlich wirtschaftlich absolut Sinn- und Wirkungslos sind) aber es wird der Anschein gewahrt, dass die Verursacher bestraft werden und nichtmehr weitermachen können wie bisher. Es lebt zumindest der mehrheitliche Glaube an Gerechtigkeit und das System weiter.
Über arm und reich kann man lange diskutieren, meiner Meinung nach gibt es bessere mathematische Lösungen um die Umverteilung von Vermögen von arm nach reich einzudämmen. z.B ein logarithmisches Modell anstatt Prozentual. Noch dazu sollte ab einer gewissen Höhe nicht zwischen Kapitalerträgen und Erträgen aus eigener Arbeit unterschieden werden.