Hi,
ich wünsche allen Mitstreitern hier etwas mehr Zuversicht und vorweihnachtliche Freude.
Grund dafür gibt es nach meiner Ansicht genug, seitdem Pjöngjang am 08.12. nachts um 02.05 Uhr den Artikel von Bloomberg zur gerade abgelaufenen Gerichtsverhandlung eingestellt hat. Danke dafür! Bei den unzähligen Informationen kam ich erst am nächsten Tag dazu, mir einzelne Formulierungen verständlich zu machen. Meine Schlussfolgerung habe ich dann unter 113509 zur Diskussion dargelegt. Offensichtlich waren meine Überlegungen nicht klar genug t oder sie wurden wieder schnell durch andere Informationen überrollt. Deshalb noch einmal deutlicher, damit sich alle beruhigter der Weihnachtszeit widmen können:
1. Bloomberg formulierte „Walrath … would … issue an opinion“. Wenn dies zutreffend die Aussage von Mary wiedergibt, dann formulierte Mary dies ganz bewusst so als Konkursrichterin und sagte nicht „her oinion“, was ja naheliegend wäre, wenn sie ihren Beschluss/ihr Urteil mit dem einen oder anderen Ergebnis in Aussicht stellt und später veröffentlichen möchte.
2. Die Richterin in diesem Konkursverfahren ist sicherlich kompetent in Finanzfragen.
3. Ich halte es deshalb in dieser Situation nach einem mehrstündigen Verhandlungsmarathon für möglich, dass sie – vieleicht sogar unbewusst – mit der Formulierung „an opinion“ einen Fachbegriff aus dem Finanzsektor, speziell aus dem Rechnungsprüfungbereich verwandt hat.
4. Damit schloss sie eine andere mögliche Formulierung aus, die sie hätte verwenden können, wenn sie zwar Unregelmäßigkeiten festgestellt hätte, sich aber nicht im Stande gesehen hätte darüber zu entscheiden. In diesem Fall hätte sie eine Verzichterklärung (disclaimer) angekündigt/abgegeben.
5. Eine bewusste Verwendung der Formulierung „an opinion“ beinhaltet im Finanzbereich/Rechnungsprüfungswesen, dass sie zwar „Unregelmäßigkeiten“ ermittelt hat, sich aber durchaus im Stande sieht darüber zu entscheiden. Ein Beschluss/Urteil in diesem Verfahren dient dann ausschließlich der Befriedung aller Parteien.
Mit dieser - für mich Gewissheit – kann ich in aller Gelassenheit Marys Entscheidung abwarten (das geht ja wirklich nicht im Fluge) und die Vorweihnachtszeit genießen.
Etwas mehr Ruhe und Gelassenheit – am Ende aber ausgelassene Freude - wünsche ich hier allen.
MfG