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Bereits fünf Mal senkte die US-Notenbank in diesem Jahr die Zinsen. Bereits fünf Mal betrug der Zinsschritt 50 Basispunkte. Nun rechnet die Mehrheit der Experten damit, dass die Regel durchbrochen wird. Notenbank-Chef Alan Greenspan wird die US-Leitzinsen seit mehreren Jahren erstmals wieder um 25 Basispunkte senken, so prognostizieren sie.
Eine Zinssenkung um 50 Basispunkte würde die Wall Street verunsichern, und Investoren glauben machen, dass es um die US-Wirtschaft doch schlechter als befürchtet stehe.
Nicht zuletzt die jüngsten Konjunkturdaten bestärkten die Experten in ihrer Meinung. Sowohl das Konsumentenvertrauen, die Auftragslage für langlebige Güter als auch die Zahl der Verkäufe neugebauter Häuser fielen besser aus, als von der Mehrheit der Analysten zuvor prognostiziert. Das Konsumentenvertrauen stieg im Juni auf einen 117,9 Punkte. Die Mehrheit der Experten hatte mit einem Rückgang auf 114,5 Punkte gerechnet.
Bereits vorbörslich hatten die jüngsten Daten zur Auftragslage für langlebige Wirtschaftgüter diese Entwicklung angedeutet. Der Indikator fiel im Mai mit einem Anstieg um 2,9 Prozent besser aus als erwartet. Die Mehrzahl der Experten hatte mit einem Rückgang um 0,3 Prozent gerechnet.
Nach der vormittäglichen Aufregung über die Gewinnwarnungen von Merrill Lynch und Applied Mirco Circuits nahmen dann auch die Investoren die guten Wirtschaftsdaten wahr. Der Nasdaq Index konnte nach morgendlichen Verlusten am Nachmittag in die Gewinnzone drehen. Der Dow Jones Index ließ sich ebenfalls kurz im grünen Bereich blicken, rutschte dann jedoch wieder unter den Vortagesschlusskurs. Retter des technologielastigen Nasdaq Index waren vor allem Kursgewinne bei Microsoft, Oracle und Siebel.
Zu den Verlierern des Tages zählten dagegen vor allem die Aktien des Finanzsektors. Die Investmentbank Merrill Lynch setzte den Brokersektor mit einer Gewinnwarnung unter Druck. Das Brokerhaus wird nur einen Gewinn von 57 Cents statt der zuvor prognostizierten 82 Cents pro Papier ausweisen können. Auch das dritte Quartal werde voraussichtlich schwach verlaufen. Die Sorgenkinder sind das Aktien- und Anleihengeschäft. Merrill Lynch zog Goldman Sachs, Morgan Stanley Dean Witter und weitere Brokerwerte ins Minus.
Um den Chipsektor war es am Dienstag zunächst wegen der Gewinnwarnung bei Halbleiter-Urgestein Applied Micro Circuits schlecht bestellt. Am Nachmittag drehte die Branche jedoch ins Plus. Neben Applied Micro Circuits notierten auch Xilinx, Texas Instruments und Micron Technologies ebenfalls im Plus.
Neuigkeiten im Übernahmepoker bei General Electric und Honeywell machte General Electric erneut zum einem der größten Verlierer der 30 US-Standardwerte. Der Deal gelte als so gut wie gescheitert, soll aus vertrauten Kreisen der EU-Wettbewerbskommissare zu hören gewesen sein. Honeywell legte an Wert zu.
Bereits fünf Mal senkte die US-Notenbank in diesem Jahr die Zinsen. Bereits fünf Mal betrug der Zinsschritt 50 Basispunkte. Nun rechnet die Mehrheit der Experten damit, dass die Regel durchbrochen wird. Notenbank-Chef Alan Greenspan wird die US-Leitzinsen seit mehreren Jahren erstmals wieder um 25 Basispunkte senken, so prognostizieren sie.
Eine Zinssenkung um 50 Basispunkte würde die Wall Street verunsichern, und Investoren glauben machen, dass es um die US-Wirtschaft doch schlechter als befürchtet stehe.
Nicht zuletzt die jüngsten Konjunkturdaten bestärkten die Experten in ihrer Meinung. Sowohl das Konsumentenvertrauen, die Auftragslage für langlebige Güter als auch die Zahl der Verkäufe neugebauter Häuser fielen besser aus, als von der Mehrheit der Analysten zuvor prognostiziert. Das Konsumentenvertrauen stieg im Juni auf einen 117,9 Punkte. Die Mehrheit der Experten hatte mit einem Rückgang auf 114,5 Punkte gerechnet.
Bereits vorbörslich hatten die jüngsten Daten zur Auftragslage für langlebige Wirtschaftgüter diese Entwicklung angedeutet. Der Indikator fiel im Mai mit einem Anstieg um 2,9 Prozent besser aus als erwartet. Die Mehrzahl der Experten hatte mit einem Rückgang um 0,3 Prozent gerechnet.
Nach der vormittäglichen Aufregung über die Gewinnwarnungen von Merrill Lynch und Applied Mirco Circuits nahmen dann auch die Investoren die guten Wirtschaftsdaten wahr. Der Nasdaq Index konnte nach morgendlichen Verlusten am Nachmittag in die Gewinnzone drehen. Der Dow Jones Index ließ sich ebenfalls kurz im grünen Bereich blicken, rutschte dann jedoch wieder unter den Vortagesschlusskurs. Retter des technologielastigen Nasdaq Index waren vor allem Kursgewinne bei Microsoft, Oracle und Siebel.
Zu den Verlierern des Tages zählten dagegen vor allem die Aktien des Finanzsektors. Die Investmentbank Merrill Lynch setzte den Brokersektor mit einer Gewinnwarnung unter Druck. Das Brokerhaus wird nur einen Gewinn von 57 Cents statt der zuvor prognostizierten 82 Cents pro Papier ausweisen können. Auch das dritte Quartal werde voraussichtlich schwach verlaufen. Die Sorgenkinder sind das Aktien- und Anleihengeschäft. Merrill Lynch zog Goldman Sachs, Morgan Stanley Dean Witter und weitere Brokerwerte ins Minus.
Um den Chipsektor war es am Dienstag zunächst wegen der Gewinnwarnung bei Halbleiter-Urgestein Applied Micro Circuits schlecht bestellt. Am Nachmittag drehte die Branche jedoch ins Plus. Neben Applied Micro Circuits notierten auch Xilinx, Texas Instruments und Micron Technologies ebenfalls im Plus.
Neuigkeiten im Übernahmepoker bei General Electric und Honeywell machte General Electric erneut zum einem der größten Verlierer der 30 US-Standardwerte. Der Deal gelte als so gut wie gescheitert, soll aus vertrauten Kreisen der EU-Wettbewerbskommissare zu hören gewesen sein. Honeywell legte an Wert zu.