12.01.2001
Höhere Bauproduktion bis September
Gesamtanstieg um fast 5 Prozent nach ersten neun Monaten 2000
- Positive Entwicklung im Hochbau - Tiefbau stagnierte, Rückgang
im öffentlichen Sektor
Wien. Die österreichischen Hoch- und Tiefbauunternehmen haben
in den ersten neun Monaten 2000 einen Produktionswert von 97,7
Mrd. S (7,1 Mrd. Euro) erzielt, das waren um 4,8 Prozent mehr als
im gleichen Vorjahreszeitraum. Wie die Statistik Austria heute
mitteilte, war diese positive Entwicklung dem Hochbau zu
verdanken, dessen Produktion um 4,6 Prozent höher lag. Im
Tiefbau hingegen stagnierte die Bauproduktion in den ersten drei
Quartalen mit minus 0,4 Prozent.
Kräftige Zuwächse verzeichneten die Einzelsparten Spezialbau
und sonstiger Tiefbau (plus 15,6 Prozent), Brückenbau (plus 15,4
Prozent), Industrie- und Ingenieurbau (plus 15,0 Prozent) und
sonstiger Hochbau (plus 10,0 Prozent). Markante Einbrüche gab
es beim Wasserbau (minus 19,1 Prozent), beim Tunnelbau (minus
15,0 Prozent) und beim Eisenbahnbau (minus 10,2 Prozent).
Weiterhin rückläufig zeigte sich die öffentliche Bauproduktion mit
minus 2,4 Prozent auf 34,6 Milliarden Schilling, und zwar sowohl
im Hochbau (minus 2,0 Prozent) als auch im Tiefbau (minus 3,1
Prozent).
Von der Rücknahme der öffentlichen Bautätigkeit besonders
betroffen waren die Sparten Eisenbahnbau (minus 27,1 Prozent),
Tunnelbau (minus 23,2 Prozent), Wasserbau (minus 22,1 Prozent)
und Wohnbau (minus 17,2 Prozent). Positive Trends waren im
Zeitraum Jänner bis Ende September vor allem im Brückenbau
(plus 21,9 Prozent), beim Industrie- und Ingenieurbau (plus 21,8
Prozent) sowie beim Spezialbau und sonstigen Tiefbau (plus 20,6
Prozent) festzustellen.
In den Bundesländern verlief die Entwicklung mehrheitlich positiv,
berichtet die Statistik Austria weiter. Am deutlichsten stiegen die
Bauleistungen in der Steiermark (plus 6,8 Prozent), in Wien (plus
6,3 Prozent) und in Vorarlberg (plus 5,7 Prozent), die mit ihren
Zuwachsraten deutlich über dem Bundesschnitt lagen, während
sich im Burgenland (minus 4,6 Prozent) und in Salzburg (minus
4,9 Prozent) der Konjunkturrückgang weiter deutlich fortsetzte.
In Niederösterreich lag die Bauproduktion um 2,6 Prozent höher,
in Oberösterreich um 1,6 Prozent und in Kärnten um 0,7 Prozent.
In Tirol blieb die Produktion mit minus 0,6 Prozent annähernd
stabil.
(apa)
Höhere Bauproduktion bis September
Gesamtanstieg um fast 5 Prozent nach ersten neun Monaten 2000
- Positive Entwicklung im Hochbau - Tiefbau stagnierte, Rückgang
im öffentlichen Sektor
Wien. Die österreichischen Hoch- und Tiefbauunternehmen haben
in den ersten neun Monaten 2000 einen Produktionswert von 97,7
Mrd. S (7,1 Mrd. Euro) erzielt, das waren um 4,8 Prozent mehr als
im gleichen Vorjahreszeitraum. Wie die Statistik Austria heute
mitteilte, war diese positive Entwicklung dem Hochbau zu
verdanken, dessen Produktion um 4,6 Prozent höher lag. Im
Tiefbau hingegen stagnierte die Bauproduktion in den ersten drei
Quartalen mit minus 0,4 Prozent.
Kräftige Zuwächse verzeichneten die Einzelsparten Spezialbau
und sonstiger Tiefbau (plus 15,6 Prozent), Brückenbau (plus 15,4
Prozent), Industrie- und Ingenieurbau (plus 15,0 Prozent) und
sonstiger Hochbau (plus 10,0 Prozent). Markante Einbrüche gab
es beim Wasserbau (minus 19,1 Prozent), beim Tunnelbau (minus
15,0 Prozent) und beim Eisenbahnbau (minus 10,2 Prozent).
Weiterhin rückläufig zeigte sich die öffentliche Bauproduktion mit
minus 2,4 Prozent auf 34,6 Milliarden Schilling, und zwar sowohl
im Hochbau (minus 2,0 Prozent) als auch im Tiefbau (minus 3,1
Prozent).
Von der Rücknahme der öffentlichen Bautätigkeit besonders
betroffen waren die Sparten Eisenbahnbau (minus 27,1 Prozent),
Tunnelbau (minus 23,2 Prozent), Wasserbau (minus 22,1 Prozent)
und Wohnbau (minus 17,2 Prozent). Positive Trends waren im
Zeitraum Jänner bis Ende September vor allem im Brückenbau
(plus 21,9 Prozent), beim Industrie- und Ingenieurbau (plus 21,8
Prozent) sowie beim Spezialbau und sonstigen Tiefbau (plus 20,6
Prozent) festzustellen.
In den Bundesländern verlief die Entwicklung mehrheitlich positiv,
berichtet die Statistik Austria weiter. Am deutlichsten stiegen die
Bauleistungen in der Steiermark (plus 6,8 Prozent), in Wien (plus
6,3 Prozent) und in Vorarlberg (plus 5,7 Prozent), die mit ihren
Zuwachsraten deutlich über dem Bundesschnitt lagen, während
sich im Burgenland (minus 4,6 Prozent) und in Salzburg (minus
4,9 Prozent) der Konjunkturrückgang weiter deutlich fortsetzte.
In Niederösterreich lag die Bauproduktion um 2,6 Prozent höher,
in Oberösterreich um 1,6 Prozent und in Kärnten um 0,7 Prozent.
In Tirol blieb die Produktion mit minus 0,6 Prozent annähernd
stabil.
(apa)