Vonovia - Kommt bald die Wende


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Vonovia SE 16,535 € -0,03% Perf. seit Threadbeginn:   -25,38%
 
Diego01:

Vonovia - Kommt bald die Wende

2
31.10.22 16:08
Vonovia ist in letzter Zeit stark gefallen, vor allem wegen den hohen Schulden und den steigenden Zinsen. Der Trend könnte sich aber bald ändern, wie es um Vonovia steht, ist gut in diesem Video erklärt.
youtu.be/OcjeEo1T7uY
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#2

Lionell:

Schätze

 
19.03.26 20:21
Bald unter 20 €
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#4

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#5

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#6

todi1:

Gut!

2
20.05.26 12:53
www.vonovia.com/presse/pressemitteilungen/...d-australien-aus
Antworten
Betongold2024:

Cool

 
24.05.26 11:46
todi1, 20.05.26 12:53
Da laufen in 2027 einige Anleihen mit 4,75% aus. Die könnten also schon jetzt mit günstigeren Anleihen ersetzt werden. Dürfte in den nächsten Tagen interessant werden.  
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Lionell:

Wie soll ein Unternehmen Gewinne

 
31.05.26 09:16
machen
wenn die Schulden mehr als desaströs sind
Denn wer hoch hinaus will,der fällt meisten tief
Mein Bankberater warnte mich
Raus raus bevor es Einstellig wird
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Funatic:

Refinanzierung

 
31.05.26 11:05
Sooo viel besser sollte das jetzt auch nicht sein. Einerseits kann man - meinem Verständnis nach - nicht generell laufende Anleihen "ersetzen", sondern nur den Investoren ein entsprechendes Angebot machen. Zudem laufen die neuen Anleihen zwar mit durchschnittlich 4,4%, aber die Absicherung gg Währungsrisiken kostet ja auch was. Dürfte insgesamt kein großer Unterschied sein. Ich lerne aber auch gerne dazu, falls ich die Situation falsch einschätzen sollte.
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todi1:

Funatic

 
31.05.26 20:47
4,4% ist schon mit Währungsabsicherung.
Antworten
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#12

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#13

Lionell:

Mehrjahrestief

 
02.09.26 20:35
Noch Worte ?
Oder
Von Wohnungsimmobilie
zur
Bruchbudenverwaltung
Antworten
Lionell:

Eine Wende

 
18.09.26 12:51
sehe ich die nächsten Jahte nicht
Antworten
todi1:

Mucic

2
18.09.26 13:24
Berlin - Vonovia-Chef Luka Mucic hat sich mit deutlichen Worten gegen die im Berliner Wahlkampf geforderte Enteignung von großen Immobilienkonzernen gewandt. "Vergesellschaftung schafft keine einzige neue Wohnung, sie senkt keine Baukosten und würde stattdessen Milliarden binden, die für Neubau und Klimaschutz fehlen", sagte Mucic dem "Manager Magazin".

In Deutschland fehlten rund 1,4 Millionen Wohnungen. Um diesen Wohnraummangel zu überwinden, seien erhebliche private Investitionen erforderlich. "Dafür braucht es Verlässlichkeit, Rechtssicherheit und ein stabiles Investitionsumfeld", so Mucic.

Dem Vonovia-Chef zufolge bietet der Konzern Wohnraum zu einer durchschnittlichen Miete von 8,26 Euro pro Quadratmeter an. "Mit durchschnittlich 10,80 Euro sind auch unsere Neuvertragsmieten weit entfernt von den 20 Euro, die im politischen Diskurs propagiert werden. Diese Zahl ist nachweislich falsch, und sie schürt die Angst der Berlinerinnen und Berliner."

Künftige Investitionen würden "maßgeblich davon abhängen, ob Eigentum weiterhin verlässlich geschützt wird", sagte Mucic weiter. Der Konzern besitzt in Berlin dem Vernehmen nach rund 138.000 Wohnungen, mit einem Verkehrswert von über 23 Milliarden Euro.
Antworten
RobertControll.:

Frei nach @Lion...

 
21.09.26 16:45
... habe ich die Bruchbude bei 17,38 aufgestockt...  
Antworten
todi1:

Berlin

 
21.09.26 16:53
Kanzler Friedrich Merz bekräftigt nach dem Linke-Wahlsieg in Berlin die Pläne für ein Bundesgesetz, das Enteignungen privater Wohnungsgesellschaften ausschließt, um ein klares Signal an internationale Investoren zu senden. Union und SPD haben sich bereits im Juli darauf verständigt; Merz kündigt eine zügige Entscheidung an.
Die Deutsche Kreditwirtschaft warnt vor den Berliner Enteignungsplänen für Wohnungskonzerne, sieht Risiken für öffentliche Finanzen und Investitionsklima und verweist darauf, dass ein möglicher Wegfall von Grundschulden Kreditsicherheiten schwächt und Immobilienkredite verteuert. Der Verband fordert von der Bundesregierung noch in diesem Herbst einen Gesetzesvorschlag für Rechtsklarheit.
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Lionell:

Wende nicht in Sicht

 
22.09.26 11:29
Denke mal, das der Kurs bald unter 15€ aufschlägt
Oder winkt schon
Der Insolvenzverwalter?
Antworten
Lionell:

Bruchbude

 
29.09.26 10:36
Kurs Richtung 15 €
Wenn's so zügig weitergeht
Hoffentlich kommt die Enteignung
Antworten
neu-bert:

Kurs abhängig von Regierungsbeteiligung Linke

 
30.09.26 10:29
Es dürfte klar sein, wenn die Linke den Bürgermeister stellt, ist ja auch die SPD dabei. Dann dürfte der Kurs sogar noch sinken.

Doch die SPD hat ihre sozialen Grundfeste noch nicht gefunden. Sie hat wohl noch nicht danach gesucht.

Aber vielleicht ist der leise von Gregor Gysi gemachte Vorschlag eine Gesprächsgrundlage. Herr Gysi erwähnte in einem Interview, "man könne ja den Volksentscheid als Empfehlung interpretieren und einen neuen, verpflichtenden Entscheid vorlegen. Wenn dann die Berliner für oder gegen die Vergesellschaftung entscheiden, wird das von allen getragen".



Antworten
Lionell:

Nein die Wende ist nicht zu erwarten

2
01.10.26 17:30
Finananzexpert spricht schon von
Ca. 15€ Aufprall
Mein Freund schätzt bis Jahresende unter 10€
Antworten
Lionell:

Leider

 
09.10.26 07:52
Es ist keine Wende in Sicht?
Erleben wir so was wie Wirecard??
Fragen über Fragen  
Antworten
Silkarha144:

Sollte

 
09.10.26 08:18
die SPD bei Enteignungen mitmachen, wird die CDU die Brandmauer abbauen , zum Schutz von dem Rest des Landes vor den Linken...
Viele warten nur darauf ..  
Antworten
ABC-Frei:

Klartext von Fritze fehlt

 
09.10.26 08:26
Enteignung....
Und vieles Andere......

Antworten
Betongold2024:

Fritz nicht

 
09.10.26 08:36
”Sollte
die SPD bei Enteignungen mitmachen, wird die CDU die Brandmauer abbauen , zum Schutz von dem Rest des Landes vor den Linken...
Viele warten nur darauf ..  
Silkarha144, 09.10.26 08:18
Fritz nicht, aber sein Nachfolger.  Merz hat die ganze Zeit keine Einsicht gezeigt.  
Antworten
Lionell:

Brandmauer wird fallen

2
12.10.26 09:15
Enteignung kommt
Kurs wird sich dann wahrscheinlich nochmals halbieren
Antworten
Betongold2024:

Einwanderung

 
12.10.26 14:50
”Brandmauer wird fallen
Enteignung kommt
Kurs wird sich dann wahrscheinlich nochmals halbieren
Lionell, 12.10.26 09:15
Die AFD plant Einwanderung nach kanadischen Vorbild. Es sollen also Leute kommen die unsere Industrie/Wirtschaft braucht. Vermutlich wird die AFD auch Wert darauf das die kulturell zu uns passen.
Ob das unbedingt schlecht für Vonovia ist, möchte ich bezweifeln. Jeder weiß das es bestimmte Mieter sind die permanent Ärger machen und unnötige Kosten verursachen.
Antworten
xy0889:

was ich mich frage

 
12.10.26 15:24
”Brandmauer wird fallen
Enteignung kommt
Kurs wird sich dann wahrscheinlich nochmals halbieren
Lionell, 12.10.26 09:15
wird der Staat die Wohnungen effizienter verwalten als Vonovia??
Antworten
Lionell:

Ja, Denke ich schon

3
12.10.26 17:17
Wollen sog ar mit den Einnahmen Modernisieren und neue Wohnungen bauen  
Antworten
voltaren:

falsche frage

2
12.10.26 21:02
”was ich mich frage
wird der Staat die Wohnungen effizienter verwalten als Vonovia??
xy0889, 12.10.26 15:24
die richtige frage ist: wer wird so noch neue mietwohnungen bauen in berlin?
antwort: niemand.
Antworten
Lionell:

Doch

 
12.10.26 21:45
Wenn die Enteignung erfolgt , ist Pölen offen und alles ist möglich  
Antworten
hello_again:

Mietwohnungen bauen

 
12.10.26 22:28
Und immer wieder die falschen Glaubensgrundsätze, die von der Realität schon längst überholt sind...

@voltaren schreibt in #31
"wer wird so noch neue mietwohnungen bauen in berlin? antwort: niemand."

Das ist schlicht falsch. Die Berliner Wohnungsunternehmen haben deutlich weniger Wohnungen im Bestand als Vonovia im ganzen Land und bauen trotzdem ein Vielfaches von dem allein in Berlin, als das, was Vonovia im ganzen Land baut.


und @xy0889 fragt in #29
"wird der Staat die Wohnungen effizienter verwalten als Vonovia??"
Die Antwort ist ja, aus 3 Gründen
- die Zinsbelastung ist geringer als die Vonovia
- es gibt keinen Dividendenprofitdruck, weshalb die Mieter geringer sein kann
- und die folgende Studie vergleicht die Verwaltungskosten verschiedener Wohnungsunternehmen mit denen von Vonovia... als Aktionäre sollte wir Vonovia fragen, warum so viel verschwendet wird, wenn es andere öffentliche Unternehmen  deutlich besser können
Die Studie "KEINE PROFITE MIT DER MIETE - STRATEGIEN FÜR EINE BESTANDSSICHERNDE, NACHHALTIGE UND SOZIALE BEWIRTSCHAFTUNG GROSSER WOHNUNGSBESTÄNDE" gibt es bei der RLS


Antworten
voltaren:

oh ja

 
12.10.26 22:46
das ja schon mal so gut funktioniert in berlin mit staatlichen wohnungen. wie lange war nochmals die wartefrist? 20 jahre?

letzte frage: gibt es sowas wie kollektive amnesie?
Antworten
Goldäderchen:

du vergisst dabei nur eines..

 
13.10.26 07:16
”Mietwohnungen bauen
Und immer wieder die falschen Glaubensgrundsätze, die von der Realität schon längst überholt sind...

@voltaren schreibt in #31
"wer wird so noch neue mietwohnungen bauen in berlin? antwort: niemand."

Das ist schlicht falsch. Die Berliner Wohnungsunternehmen haben deutlich weniger Wohnungen im Bestand als Vonovia im ganzen Land und bauen trotzdem ein Vielfaches von dem allein in Berlin, als das, was Vonovia im ganzen Land baut.


und @xy0889 fragt in #29
"wird der Staat die Wohnungen effizienter verwalten als Vonovia??"
Die Antwort ist ja, aus 3 Gründen
- die Zinsbelastung ist geringer als die Vonovia
- es gibt keinen Dividendenprofitdruck, weshalb die Mieter geringer sein kann
- und die folgende Studie vergleicht die Verwaltungskosten verschiedener Wohnungsunternehmen mit denen von Vonovia... als Aktionäre sollte wir Vonovia fragen, warum so viel verschwendet wird, wenn es andere öffentliche Unternehmen  deutlich besser können
Die Studie "KEINE PROFITE MIT DER MIETE - STRATEGIEN FÜR EINE BESTANDSSICHERNDE, NACHHALTIGE UND SOZIALE BEWIRTSCHAFTUNG GROSSER WOHNUNGSBESTÄNDE" gibt es bei der RLS


hello_again, 12.10.26 22:28
der Staat hat auch einen Haushalt, welcher finanziert werden muss und derzeit verschuldet ist.
Möglichkeiten der Geldbeschaffung für Entschädigungen sind lediglich zusätzlich Steuern,  Ausgabe Staatsanleihen etc. pp. Bedeutet, der Staat würde auch nicht mehr bauen und modernisieren, sondern müsste erst einmal die Enteignung refinanzieren.

Ich weiß manchmal wirklich nicht mehr, welches Wahlprogramm an den Rändern von der helleren Kerze geschrieben wurde.
Gedanklicher Ausflug in die Vergangenheit: Die Förderung von Sozialwohnbau wurde abgeschafft (um Kosten beim Staat zu sparen *hust* und dafür Mietpreisbremse und dergleichen eingeführt....hat es was gebracht?!
Antworten
ABC-Frei:

At voltaren

 
13.10.26 07:45
Nie vergessen

Dummheit unerfahrenheit naivität wachsen nach....

Mit ü50 fühlt man sich weise da man vieles erlebt hat das andere  noch vor sich haben..

Antworten
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#37

Silkarha144:

unterschätzt

 
13.10.26 09:21
bitte Mucic nicht. Er ist nicht CEO weil er nichts kann. Die Linke verhandelt da über kein eigenes Geld ....
Antworten
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#39

voltaren:

tatsächlich

 
13.10.26 10:25
tatsächlich ist die intensive förderung von genossenschaftsbau die einzig bewiesen und verlässlich funktionierende politische initiative zur förderung von zusätzlichen, günstigen wohnungen.

damit könnte man das problem langfristig lösen -aber das wollen diese kreise ja gar nicht, weil womit sollen sie sonst in zukunft wahlkampf machen..

Antworten
Lionell:

Ich denke mal

 
13.10.26 10:27
die Enteignung wird kommen
Regierung von Berlin Linke SPD Grün
Das wird denen dann gewaltig Stimmen bringen
Antworten
voltaren:

die einzigen

 
13.10.26 10:36
die einzigen, welche von solchen schritten in berlin profitieren würden sind heerscharen von juristen.

und wie gesagt, eine vergesellschaftung bringt keine einzige zusätzliche wohnung.
Antworten
hello_again:

Schulden

 
13.10.26 10:50
@Goldäderchen schreibt in #35

"du vergisst dabei nur eines.. der Staat hat auch einen Haushalt, welcher finanziert werden muss und derzeit verschuldet ist.
Möglichkeiten der Geldbeschaffung für Entschädigungen sind lediglich zusätzlich Steuern,  Ausgabe Staatsanleihen etc. pp. Bedeutet, der Staat würde auch nicht mehr bauen und modernisieren, sondern müsste erst einmal die Enteignung refinanzieren."

Auch das ist falsch. Die meisten Wohnungen in Berlin werden von Berliner WohnungsbauUNTERNEHMEN gebaut. Das sind eigene Rechtsformen und deren Verschuldungen gehen überhaupt nicht in den Haushalt hinein. Wie die AöR (Anstalt öffentlichen Rechts) finanziert werden kann, steht auf einigen der 159 Seiten des Berichts der Expertenkomission.
Antworten
voltaren:

nun ja

 
13.10.26 11:10
wie heisst es so schön, wenn dir das leben zitronen schenkt, mach limo draus.

sollte die wirklich versuchen das durchzuziehen in berlin, dann werd ich versuchen, eine grosse mietwohnung zum schnäppchenpreis zu kaufen. dem bisherigem mieter müsste ich dann allerdings künden wegen eigenbedarf. also macht nur...
Antworten
Luzifer6:

So könnte es am Ende aussehen !

 
13.10.26 12:48
www.n-tv.de/politik/...oalition-mit-Linken-ab-id31412032.html
Antworten
thefan1:

SPD in Berlin-Reinickendorf lehnt Koalition mit Li

 
13.10.26 13:16
SPD in Berlin-Reinickendorf lehnt Koalition mit Linken ab

www.n-tv.de/politik/...oalition-mit-Linken-ab-id31412032.html

Sparbuch Schlüchtern Long !
Antworten
thefan1:

Linke sagt Gespräch mit Mucic kurfristig ab

 
13.10.26 13:47
Die Linke hat ein geplantes Gespräch ihres Vorsitzenden Luigi Pantisano mit Vonovia-Vorstandschef Luka Mucic über die Berliner Wohnungspolitik abgesagt. Grund war ein Streit über die Teilnahme eines Journalisten; Vonovia zufolge war ein vertrauliches Gespräch vereinbart, beide Seiten bleiben grundsätzlich gesprächsbereit.

stock3.com/news/live
Sparbuch Schlüchtern Long !
Antworten
Bogumil:

@hello

6
13.10.26 13:55
"- die Zinsbelastung ist geringer als die Vonovia
- es gibt keinen Dividendenprofitdruck, weshalb die Mieter geringer sein kann"

Sie haben dies schon mehrfach gepostet, gehen auf Nachfragen und Argumente, die Ihre Aussagen widerlegen, aber leider nicht ein. Darum nochmal:

Die Zinsbelastung wäre für das Land nur dann geringer, wenn die Entschädigung maximal zum halben Verkehrswert erfolgt (was m.E. rechtlich nicht möglich ist). Denn Vonovia hat weniger als 50% finanziert und arbeitet im übrigen mit EK.

Das Land müsste aber alles finanzieren, sodass die Zinsbelastung viel höher wäre, als bei Vonovia. Auch der Zinssatz dürfte höher ausfallen, als die ca. 2%, die Vonovia derzeit zahlt.

Die von Ihnen kritisierte Dividende ist im Grunde die Verzinsung des EK und etwa ähnlich hoch wie beim FK. Darum könnten auch die Mieten nicht sinken, weil man zwar die Dividende sparen könnte, stattdessen aber mehr auf das FK zahlen müsste - siehe oben.

Die Frage nach Ihrer Rechnung wird wohl wieder unbeantwortet bleiben...
Antworten
thefan1:

Linke und Mucic

 
13.10.26 14:06
scheinen dicke Freunde von Anfang an zu werden.
Sparbuch Schlüchtern Long !
Antworten
Bogumil:

@hello

 
13.10.26 14:43
"die folgende Studie vergleicht die Verwaltungskosten verschiedener Wohnungsunternehmen mit denen von Vonovia... als Aktionäre sollte wir Vonovia fragen, warum so viel verschwendet wird, wenn es andere öffentliche Unternehmen  deutlich besser können
Die Studie "KEINE PROFITE MIT DER MIETE - STRATEGIEN FÜR EINE BESTANDSSICHERNDE, NACHHALTIGE UND SOZIALE BEWIRTSCHAFTUNG GROSSER WOHNUNGSBESTÄNDE" gibt es bei der RLS"

Dort steht:

"Dafür wurden Geschäftsdaten der landeseigenen Wohnungsunternehmen (LWU) in Berlin (ca. 360.000 Wohnungen), ausgewählter Genossenschaften (WBG) mit größeren Wohnungsbeständen in Berlin (ca. 30.000 Wohnungen) sowie von Wiener Wohnen, die circa 210.000 Gemeindewohnungen in der österreichischen Hauptstadt bewirtschaften, ausgewertet."

Von Vonovia steht da nichts...
Antworten
Bogumil:

und die AI sagt

 
13.10.26 14:44
"In der reinen kaufmännischen Buchhaltung pro Wohnung arbeitet Vonovia durch die schiere Masse effizienter und günstiger. Allerdings wird diese Effizienz oft durch eine geringere Erreichbarkeit vor Ort erkauft. Die LWU haben strukturell höhere Verwaltungskosten, da sie politische und soziale Aufgaben für das Land Berlin miterfüllen, die über die reine Bestandsverwaltung hinausgehen."

Antworten
Lionell:

Wir werden sehen, was rauskommt

 
13.10.26 15:36
Vonovia wird dadurch ganz schön in der Öffentlich durchgerüttelt und endlich entgläsert. Mucic wird hoffentlich bald Geschichte sein.
Antworten
Goldäderchen:

@hello

 
13.10.26 21:21
was genau ist bitte falsch....Vergesellschaftung durch die Linke hat genau was mit Wohnbauunternehmen und dem Neubau zu tun?
ich hatte von der Refinanzierung der Entschädigung für die Enteignung gesprochen ....
Antworten
marmorkuche.:

Also diese

3
14.10.26 00:42
”@hello
"- die Zinsbelastung ist geringer als die Vonovia
- es gibt keinen Dividendenprofitdruck, weshalb die Mieter geringer sein kann"

Sie haben dies schon mehrfach gepostet, gehen auf Nachfragen und Argumente, die Ihre Aussagen widerlegen, aber leider nicht ein. Darum nochmal:

Die Zinsbelastung wäre für das Land nur dann geringer, wenn die Entschädigung maximal zum halben Verkehrswert erfolgt (was m.E. rechtlich nicht möglich ist). Denn Vonovia hat weniger als 50% finanziert und arbeitet im übrigen mit EK.

Das Land müsste aber alles finanzieren, sodass die Zinsbelastung viel höher wäre, als bei Vonovia. Auch der Zinssatz dürfte höher ausfallen, als die ca. 2%, die Vonovia derzeit zahlt.

Die von Ihnen kritisierte Dividende ist im Grunde die Verzinsung des EK und etwa ähnlich hoch wie beim FK. Darum könnten auch die Mieten nicht sinken, weil man zwar die Dividende sparen könnte, stattdessen aber mehr auf das FK zahlen müsste - siehe oben.

Die Frage nach Ihrer Rechnung wird wohl wieder unbeantwortet bleiben...
Bogumil, 13.10.26 13:55
zwei Punkte versuchen anzugreifen ist nicht logisch, denn das sind die Punkte die absolut stummig sind.
Da muss man ihnen auch als Kapitalist ehrlicherweise recht geben. Die Zinsen zur Finanzierung sind für den Staat nunmal tradionell fast immer geringer als die für ein Unternehmen im gleichen Land. Punkt, ist einfach so aus diversen Gründen, die kann ja jeder ders nicht glaubt selbst nacharbeiten.
Ohne eine Gewinnabsicht kann natürlich auch die Miete um einiges geringer sein, besonders über längeren Zeiträume kann das sehr viel ausmachen, wenn ein privater Vermieter zu recht jedes Jahr ein paar % Rendite auf sein Kapital möchte und der Staat mit 0% zufrieden wäre summiert sich das um einiges in Jahrzehnten gerechnet.
Das sind Argumente die richtig sind und ich nochvollziehen kann.
Es gibt durchaus Gründe warum spezielle Grundversorgungsunternehmen nicht komplett privatisiert werden sollen. Sonst bekommst da sone "Shitshow" wie die Amis zb beim Gesundheitssystem.
Ändert aber alles nichts daran, dass das Problem zuwenig Wohnraum ist und das Geld besser aufgehoben wäre in der Schaffung neuen Wohnraums.
Wenn man da dann diese Prinzipien konsequent einhält, also 0 Gerwinn und niedrige Verzinsung, dann wären fallende Mieten irgendwann für die breite Masse möglich. Ansonsten hätte man zwar auf dem Papier niedrige Mieten aber kaum einer kommt in den Genuss derer, da die Wohnungen ne Warteliste haben weit länger als früher bei denen um nen Trabbi zu kaufen (waren Anfang der 70er bis 17 Jahre )
Antworten
Dragonwork:

Typisch die Linken...

 
14.10.26 09:02
was hat ein Schmierblatt Schreiber...egal welcher Zeitung...bei einem vertraulichem Gespräch zu suchen? Wahrscheinlich noch ein Blatt wo die Linke immer schön Anzeigen schaltet.

Der leichte Anstieg die Tage und möglicherweise Heute ist Grundlegend als positiv zu werten, aber um von einer möglichen Wende zu sprechen müssten wir erst einmal € 17,40.- überwinden, nicht unmöglich aber bei momentanem Umfeld dürfte dies schwer werden.

Natürlich mit einer positiven News, denke ich würde es direkt auf > €  18.- gehen...alles negative ist im Kurs drin, also nach unten wenn dann zu den letzten Tiefs...

Wunsch Szenario: Ein positives Gespräch mit den Linken für Vonovia und dann am 4 November gute Q-Zahlen und dann ein paar Shorteindeckungen... Kurs dann > € 20.- :-))) Wie gesagt WUNSCH SZENARIO
Antworten
Kasa.damm:

Politisch getrieben

 
14.10.26 09:21
Fakt ist, dass der Kurs zu einem Teil politisch getrieben ist, fundamental aber genau dort steht, nicht weil Enteignung eine Rolle spielt, sondern die Zinsen maßgeblich für den schwachen Kurs verantwortlich sind. Man schaue sich die Reits aus den USA an, die fast alle mehr oder weniger 20 bis 30% Kursverluste hinnehmen mussten. Viel Geschreibsel in diesem Forum ist emotional und Frust gesteuert, weil wahrscheinlich viele auf dicken Kursverlusten sitzen.  
Antworten
Hustensaftsc.:

Kasa,damm

 
14.10.26 09:31
Eine Enteignung wird es nicht geben. Es sind die hohen Zinsen und vllt.sehen wir noch die Halbierung der Dividende oder gar die komplette Streichung.
Antworten
Silkarha144:

bekommen

 
14.10.26 10:36
noch nicht mal faire Sondierungen hin....wie soll sowas regieren .. wird nicht kommen.. Vonovia steht im Frühjahr wesentlich höher ...nmM.
Antworten
Lionell:

Enteignung

 
14.10.26 12:07
Ich gehe voll davon aus
Divi kann von mir aus gestrichen werden
Hauptsache der Kurs geht Richtung 30€
Divi ist was für Rosinenpicker
Antworten
Bogumil:

@marmor

 
14.10.26 13:10
Kann die Einwände nicht nachvollziehen.

"Die tatsächlich am Markt erzielbare Rendite schwankt je nach Restlaufzeit und aktuellem Kursniveau und bewegt sich für Berliner Landesschatzanweisungen derzeit meist im Bereich von etwa 3,0 % bis 3,7 %.

Vonovia liegt derzeit bei etwa 2%, da viele Schulden noch aus der Niedrigzinsphase stammen. Auch wenn die künftigen Zinsen höher liegen werden, ist nicht davon auszugehen, dass eine AöR da grosse Vorteile hätte.

Wichtiger ist aber der zweite Aspekt: Wenn das Land den Bestand erwirbt, müssen 100% finanziert werden, wohingegen Vonovia nur ca. 50% finanzieren muss und daher absolut betrachtet eine deutlich geringere Zinsbelastung hat.

Die Aussage von hello stimmt nur dann, wenn die Entschädigung weniger als den halben Vwt ausmacht.
Der Zinsvorteil für kommunale Anleihen reicht nicht.
Antworten
marmorkuche.:

Du versuchst

 
14.10.26 16:02
”@marmor
Kann die Einwände nicht nachvollziehen.

"Die tatsächlich am Markt erzielbare Rendite schwankt je nach Restlaufzeit und aktuellem Kursniveau und bewegt sich für Berliner Landesschatzanweisungen derzeit meist im Bereich von etwa 3,0 % bis 3,7 %.

Vonovia liegt derzeit bei etwa 2%, da viele Schulden noch aus der Niedrigzinsphase stammen. Auch wenn die künftigen Zinsen höher liegen werden, ist nicht davon auszugehen, dass eine AöR da grosse Vorteile hätte.

Wichtiger ist aber der zweite Aspekt: Wenn das Land den Bestand erwirbt, müssen 100% finanziert werden, wohingegen Vonovia nur ca. 50% finanzieren muss und daher absolut betrachtet eine deutlich geringere Zinsbelastung hat.

Die Aussage von hello stimmt nur dann, wenn die Entschädigung weniger als den halben Vwt ausmacht.
Der Zinsvorteil für kommunale Anleihen reicht nicht.
Bogumil, 14.10.26 13:10
da Äpfel mit Birnen zu vergleichen.
Im Zeitraum als Vonovia diese Niedrigzinsanleihen ausgegeben hat wurden vom Staat auch Anleihen ausgegeben zu noch niedrigeren Zinsen.
Dieser Blick ist daher eigentlich völlig irrelevant , was wichtig ist, das zu jedem Zeitpunkt der Neuausgabe die dt. Staatsanleihen in der Rendite unter den Anleihen von Vonovia liegen, ob in der Vergangenheit oder in der Zukunft.
Hier gehts nur um die Aussage, dass der Staat immer! zu jedem Zeitpunkt "billiger" NEUE Schulden machen kann als die Wohnungsunternehmen zum selben Zeitpunkt und das ist richtig.
Daher hat er von der Seite gegenüber den fremdfinanzierten Teilen des Immobilienmarktes einen Kostenvorteil. Das nicht der gesamte Markt fremdfinanziert ist da erstmal egal.
Auch die Tatsache, dass der Kostenvorteil nur bei 1-2% wäre, wenn man den Unterschied zwischen Staats/Wohnungsunternehmenanleihen z.Z nimmt und damit wahrscheinlich so marginal , dass da Effizienzvorteile bei den privaten Unternehmen den Vorteil schon wieder negieren dürften spielt da erstmal keine Rolle.
Wieviel % des gesamten Bestandes wo fremdfinanziert ist ist auch irrelevant. Ich könnte ja auch argumentieren, dass alle Berliner Immobilien bei Vonovia zu 100% fremdfinanziert sind und nur die in anderen Bundesländern abbezahlt sind -  oder das der Kaufpreis aus den Einnahmen genommen wird und für die anderen Ausgaben dann halt mehr neue Schulden aufgenommen werden müssten wie der Staat es sowieso vormacht und jetzt?
Der zweite Punkt der Linken wäre langfristig gesehen der Ausschlaggebende, wenn man es auf Gedeih und Verderben darauf anlegt die Mieten langfristig! so niedrig wie möglich zu halten. Wenn man die Rendite auf 0% setzt könnte man langfristig weit billiger vermieten als die private Wirtschaft - gleiche Effizienz vorausgesetzt.
Die potentiellen Auswirkungen die das allerdings dann hätte, wenn man das grossflächig machen würde... also da kann man Masterarbeiten drüber schreiben...
Antworten
Bogumil:

@marmor

 
14.10.26 20:10
"Hier gehts nur um die Aussage, dass der Staat immer! zu jedem Zeitpunkt "billiger" NEUE Schulden machen kann als die Wohnungsunternehmen zum selben Zeitpunkt und das ist richtig."

Das bestreite ich auch nicht. Aber es geht hier um die Frage, ob die Zinsbelastung für das Land niedriger wäre als bei Vonovia, wie hello behauptet. Vonovia hat schon finanziert. Zu sehr günstigen Zinsen. Das Land oder die AöR müsste hingegen neu finanzieren. Und das geht derzeit nur zu höheren Zinssätzen als 2% wie bei Vonovia.

Auch ist es absolut relevant, ob man 100% finanzieren muss oder nur 50%. Denn die Dividende kann gestrichen werden, wenn nötig. Kredite oder Anleihen müssen aber wie vereinbart bedient werden.

Daher ist es illusorisch, dass bei Vergesellschaftung die Mieten sinken könnten, weil die Zknsbelastung niedriger ist. Es sei denn, der Plan mit 40% des Vwt als Entschädigung geht durch. Was ich für ausgeschlossen halte.
Antworten
Bogumil:

Hier eine grobe Rechnung:

 
14.10.26 20:55
Da der Berliner Bestand rund 27 % des Gesamtportfolios ausmacht, entfallen rein rechnerisch rund 11,3 Milliarden Euro Schulden auf Berlin. Bei Finanzierungskosten von 2 % zahlt Vonovia für diesen Anteil somit rechnerisch knapp 240 Millionen Euro Zinsen pro Jahr.

Bei einer Entschädigung zu 40% des Vwt ergeben sich rd. 9 Mrd, die die AöR finanzieren müsste. Bei den aktuellen Zinsen von mindestens 3,5% macht das 315 Mio.

Bei höherer Entschädigung und/oder höheren Zinsen entsprechend mehr.
Antworten
RobertControll.:

Ich kann dieses Gezerre...

 
14.10.26 21:24
... um Vergesellschaftung tatsächlich nicht mehr lesen... auch wenn ich der letzten Zinsrechnung zustimme.

Fakt ist: Wenn ich der Überzeugung wäre, dass eine Vergesllschaftung realistisch wäre, hätte ich keine Vonovia Aktien.
Und den Grund des Absturzes sehe ich alleinig in dieser Diskussion...  
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Gonzo 52:

Das sehe ich wie Robert

 
14.10.26 21:43
Das Problem ist nur , dass die Berliner CDU noch schwächer ist, als die Bundes CDU.
Nach dem Tennisspieler (Kai aus der Kiste) folgte ein Neutrum, von dem auch nichts kommt.
Darum wird das HickHack der politischen Protagonisten noch dauern.
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marmorkuche.:

Das ist doch

 
15.10.26 03:20
”@marmor
"Hier gehts nur um die Aussage, dass der Staat immer! zu jedem Zeitpunkt "billiger" NEUE Schulden machen kann als die Wohnungsunternehmen zum selben Zeitpunkt und das ist richtig."

Das bestreite ich auch nicht. Aber es geht hier um die Frage, ob die Zinsbelastung für das Land niedriger wäre als bei Vonovia, wie hello behauptet. Vonovia hat schon finanziert. Zu sehr günstigen Zinsen. Das Land oder die AöR müsste hingegen neu finanzieren. Und das geht derzeit nur zu höheren Zinssätzen als 2% wie bei Vonovia.

Auch ist es absolut relevant, ob man 100% finanzieren muss oder nur 50%. Denn die Dividende kann gestrichen werden, wenn nötig. Kredite oder Anleihen müssen aber wie vereinbart bedient werden.

Daher ist es illusorisch, dass bei Vergesellschaftung die Mieten sinken könnten, weil die Zknsbelastung niedriger ist. Es sei denn, der Plan mit 40% des Vwt als Entschädigung geht durch. Was ich für ausgeschlossen halte.
Bogumil, 14.10.26 20:10
wie gesagt nur eine Momentaufnahme und daher irrelevant.
Der Vergleich wird jedes Jahr anders aussehen und im langfristigen Durchschnitt wird er sich dem zugrundeliegenden Spreadvorteil den die Staatsanleihen gegenüber den Vonoviaanleihen haben annähren von 1-2%.  Das kann und wird nächstes Jahr anders sein und im darauffolgen Jahr wieder und gerade bei einer Diskussion um die langfristigen Vorteile ist der Punkt nunmal stimmig.
Und nein, die Mieten könnten theoretisch langfristig stark unter der privaten Konkurrenz liegen, da hat die Linke absolut recht. Vorrausgesetzt zwei Unternehmen mit selber Effizienz, eines mit 0% Renditezwang und einem minimalen Zinsvorteil und das andere ohne und der Verpflichtung von 3-5% Rendite aufs eingesetzte Kapital. In dem Szenario kann das erste Unternehmen die Mieten um 5% senken bzw je nach Inflazion äquivalent um den Betrag weniger erhöhen als Unternehmen zwei pro Jahr, jedes Jahr.
Das nur so betrachtet, gleiche Effizienz unterstellt ist durchaus richtig in Theorie. Da würd ich nicht versuchen gegen zu argumentieren. Es gibt wirklich genug Gründe warum die Idee trotz dieses Vorteils total idiotisch ist, aber lass Dir das von KI erklären oder so, das wird hier zu ausufernd.
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Bogumil:

@marmor

 
15.10.26 12:58
Ganz abstrakt betrachtet, stimmt das in der Theorie. Würde in beiden Fällen neu mit aktuellen Konditionen finanziert, wäre die Zinsbelastung eines kommunalen Schuldners etwas niedriger. Und auch die Mieten könnten niedriger sein, wenn die Rendite statt 10% nur z.B. 3% beträgt.

Hier ist die Ausgangslage aber anders. Aktuell hätte eine AöR keinen Zinsvorteil ggü Vonovia, sondern müsste sogar höhere Zinssätze tragen. Inwieweit sich das über die Jahre ändern würde, ist schwer kalkulierbar.

Der zweite wesentliche Punkt ist, dass es die vermeintliche zweistellige Rendite bei Vonovia gar nicht gibt. Tatsächlich sind es etwa 2%. Bei der aktuellen Miete von ca. 8,50 €/qm im Durchschnitt und 2% Zinsen auf das FK. Da bleibt auch für eine AöR kein Spielraum für Mietsenkungen. Selbst wenn man mit völlig unrealistischen Entschädigung zu 40% des Vwt ausgeht.



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Betongold2024:

Schattenhaushalt

 
15.10.26 13:21
”Schulden
@Goldäderchen schreibt in #35

"du vergisst dabei nur eines.. der Staat hat auch einen Haushalt, welcher finanziert werden muss und derzeit verschuldet ist.
Möglichkeiten der Geldbeschaffung für Entschädigungen sind lediglich zusätzlich Steuern,  Ausgabe Staatsanleihen etc. pp. Bedeutet, der Staat würde auch nicht mehr bauen und modernisieren, sondern müsste erst einmal die Enteignung refinanzieren."

Auch das ist falsch. Die meisten Wohnungen in Berlin werden von Berliner WohnungsbauUNTERNEHMEN gebaut. Das sind eigene Rechtsformen und deren Verschuldungen gehen überhaupt nicht in den Haushalt hinein. Wie die AöR (Anstalt öffentlichen Rechts) finanziert werden kann, steht auf einigen der 159 Seiten des Berichts der Expertenkomission.
hello_again, 13.10.26 10:50
Ja das können die Linken. Tricksen und Täuschung. Das nennt man Schattenhaushalt.
Antworten
marmorkuche.:

Wieso abstrakt

 
15.10.26 19:48
”@marmor
Ganz abstrakt betrachtet, stimmt das in der Theorie. Würde in beiden Fällen neu mit aktuellen Konditionen finanziert, wäre die Zinsbelastung eines kommunalen Schuldners etwas niedriger. Und auch die Mieten könnten niedriger sein, wenn die Rendite statt 10% nur z.B. 3% beträgt.

Hier ist die Ausgangslage aber anders. Aktuell hätte eine AöR keinen Zinsvorteil ggü Vonovia, sondern müsste sogar höhere Zinssätze tragen. Inwieweit sich das über die Jahre ändern würde, ist schwer kalkulierbar.

Der zweite wesentliche Punkt ist, dass es die vermeintliche zweistellige Rendite bei Vonovia gar nicht gibt. Tatsächlich sind es etwa 2%. Bei der aktuellen Miete von ca. 8,50 €/qm im Durchschnitt und 2% Zinsen auf das FK. Da bleibt auch für eine AöR kein Spielraum für Mietsenkungen. Selbst wenn man mit völlig unrealistischen Entschädigung zu 40% des Vwt ausgeht.



Bogumil, 15.10.26 12:58
betrachtet? das ist eine logische Betrachtung. Genauso wie mit dem Zinsvorteil. Du kannst da nicht einfach eine Momentaufnahme nehmen als Vergleich der auch noch in sich falsch ist (da Du alte Schuldenaufnahme beim einen mit aktueller beim anderen vergleichst) und dann nicht akzeptieren, dass selbst diese Momentaufnahme sich dem zugrundelegenden fundamentalen Zinsvorteil über Dauer annähren wird. Das ist wie mit nem Würfel wo Du bei 10 würfen nur 6er hast aber bei 1000 wird sich das der Normalverteilung auf alle Augen annähren.
Das es zweistellige Renditen nicht gibt und nichtmal 3-5% zu Buchwerten ist im Prinzip auch egal. Das war nur die logische Herleitung warum die zwei Punkte der Linken im theoretischen Idealfall wirklich zu niedrigeren Mieten langfristig führen würden sofern eine Partei jedes Jahr Gewinne machen muss zur Ausschüttung und die andere das Geld ebenfalls ausschüttet in Form von niedrigeren Mieten.
Im übrigen spielts dabei nichtmal so eine grosse Rolle ob man jetzt 50 oder 100% finanzieren müsste und diese Vorteile dadurch halt erst in 10-20 Jahren weitergeben werden würden und bis dahin der Vorteil zum Abbezahlen auf 50% genommen würde.
Der Effekt würde irgendwann in der Theorie einsetzen, aber das wird er auch beim Neubau und Vermietung und auch in jedem Bereich.
Überraschung auch der Nahrungsmittelanbau und Verkauf mit 0% Profit würde zu niedrigeren Nahrungsmittelpreisen theoretisch führen. Ebenfalls Grundbedürfnis, also als nächstes auf der Agenda der Linken? Die Zwangskollektivierung der Landwirtschaft? Geschichte wiederholt sich scheinabr momentan, also warum nicht nochmal versuchen?
Lass das jetzt mal beenden, auch wenn ich über die Linken Ansichten in dem Bereich immer wieder einsteigen muss so führt das nie zu etwas, anscheinend nichtmal wenn ich mit im Geiste vereinten diskutiere...
Antworten
Bogumil:

@marmor

 
15.10.26 21:34
" in sich falsch ist (da Du alte Schuldenaufnahme beim einen mit aktueller beim anderen vergleichst)"

Aber genau so ist es doch! Vonovia hat die Finanzierung schon. Also sind bei dem Vergleich deren Zinsen anzusetzen. Die AöR muss sie neu aufnehmen. Also sind aktuelle Zinsen anzusetzen. Nur so ist festzustellen, ob es eine geringere Zinsbelastung ggü dem derzeitigen Zustand gibt, der eventuell eine Redzierung der Mieten ermöglichen würde.


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Lionell:

Der Titel heißt

 
16.10.26 22:00
Kommt die Wende
Ich sage Nein Nein
Antworten
Lionell:

Hoffentlich kommt schnellsten die Einigung

 
17.10.26 21:39
Damit der Eiertanz ein Ende hat
Auch wenn der Kurs nochmals nachgibt
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