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30.10.2024, 07:38 Uhr
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Der Gewinn von Volkswagen bricht im dritten Quartal ein. Das operative Ergebnis fällt von Juli bis September im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 42 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro, wie das Unternehmen mitteilt. Nach Steuern bricht der Gewinn um knapp 64 Prozent auf 1,58 Milliarden Euro ein.
Hohe Kosten und ein deutlich schwächelnder Absatz in China haben die Quartalszahlen von Volkswagen stark belastet. Nach Steuern brach der Gewinn um 63,7 Prozent ein und betrug im dritten Quartal 1,576 Milliarden Euro, wie der Konzern in Wolfsburg mitteilte. VW sprach von einem "herausfordernden Marktumfeld", das den "dringenden Bedarf von erheblichen Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen" zeige.
Das operative Ergebnis fiel von Juli bis September im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 42 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro, wie das Unternehmen weiter mitteilte. Bei einem Umsatz knapp unter Vorjahr erwirtschaftete der größte europäische Autobauer eine Rendite von 3,6 Prozent, gut zweieinhalb Prozentpunkte weniger. Von LSEG befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem derart starken Rückgang des Betriebsgewinns gerechnet, nachdem VW Ende September die Gewinnprognose für das Gesamtjahr gesenkt hatte.
Immerhin: Zumindest für das Geschäft auf dem Heimatkontinent gibt es einen Hoffnungsschimmer. Im Vergleich zum Vorjahr kletterte der Auftragseingang in Westeuropa im dritten Quartal deutlich, so CFO Arno Antlitz laut Mitteilung. Das gebe "Rückenwind" für das Schlussquartal.
Die Kernmarke steckt unterdessen in einer schweren Krise. Der Autobauer hat angekündigt, erstmals in der Geschichte Werke in Deutschland zu schließen. Dem Betriebsrat zufolge geht es um mindestens drei Werke und massiven Beschäftigungsabbau. Die Arbeitnehmervertretung will das verhindern. In Wolfsburg gehen indes die Verhandlungen über den Haustarifvertrag von VW weiter, es steht die zweite Tarifrunde mit der IG Metall an.