Es ist eıne Frage der Zeit... aber ich denke sie steht kurz davor !
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Versatel reduce
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Heike Pauls, Analystin von Commerzbank Corporates & Markets, stuft die Aktie von Versatel (ISIN DE000A0M2ZK2/ WKN A0M2ZK) unverändert mit "reduce" ein und bestätigt das Kursziel von 17 EUR.
Versatel habe mit AKF-Telekabel einen kleinen, regionalen Breitband-Kabelanbieter übernommen. Mit einem Unternehmenswert von 30 Mio. EUR habe die Transaktion nur eine begrenzte finanzielle Bedeutung.
Eine 2008er EBITDA-Multiple von 9,4 erscheine angemessen. Die Synergiepotenziale seien aber nur schwer abschätzbar. Eine neue Runde von M&A-Spekulationen dürfte ausgelöst werden, wobei auch Kabelnetzbetreiber involviert seien.
Vor diesem Hintergrund bleiben die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets bei ihrer Empfehlung die Aktie von Versatel zu reduzieren. (Analyse vom 19.06.08) (19.06.2008/ac/a/t)Offenlegungstatbestand nach WpHG §34b: Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Analyse-Datum: 19.06.2008
Commerzbank senkt Ziel für Versatel auf 4 Euro - 'Reduce'
Die Commerzbank hat das Kursziel für Versatel von 6,60 auf 4,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Reduce" belassen. Er rechne im Jahr 2011 unter den deutschen Technologie- und Telekomwerten zwar mit einer nachlassenden Gewinndynamik, schrieb Analyst Thomas Becker in einer am Dienstag veröffentlichten Branchenstudie. Die Bewertung der Aktien erscheine jedoch nach wie vor attraktiv. Er erwarte, dass der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen im Jahr 2010 im Schnitt um 35,2 Prozent und 2011 noch um 10,1 Prozent steigen wird. Der Fokus von Versatel bleibe jedoch auf dem Abbau von Schulden und lasse für Aktionäre keine Wertsteigerungen erwarten.
Gegenüber 2008 hat der Free Cashflow sich bei Versatel spektakulär verbessert, von -35 auf +46 Mio. Euro.
Ein normaler Bewertungsansatz im Telko Sektor ist etwa 10 x Free Cash Flow, was ein Kurs von 11 Euro entspreche.
Alleine ein Anstieg des Free Cashflows von etwa 80 Mio. auf Jahresbasis würde bei jede „normale“ Telko dementsprechend zu ein Wertsteigerung von 600 bis 800 Mio. Euro führen.
Versatel wird von den Analystenklientel stattdessen mit dem Schnelligkeit eienes ICE abgestuft, von Commerzbank binnen zwei Jahre von 16 Euro auf 4 Euro!
Weil „dem Abbau von Schulden und für Aktionäre keine Wertsteigerungen erwarten lasse“.
Nein, stattdessen sollen also Werte vernichtet werden.So eine Frechheit.
Wenn ein Unternehmen es schafft seine Verbindlichkeiten stark zu reduzieren müsse der Eigenkapitalwert bzw Kurs dementsprechend steigen.
Alles um Versatel ist doch ein Skandal, achter solchen faulen und Analysen muesse diese Heuschrecke Apax dahinter stecken. Die haben vor Börsengang die Kasse von Versatel ausgeraubt, verlangen dafür seitdem als „Geldgeber“ Jahr fuer Jahr überhoehte Zinsen, verlangen von Anleger dann ueberhoehte IPO Preisen und rotten nacher die Aktionäre komplett aus. Beim Börsengang wurde trotz 700 Mio. Nettofinanzverbindlichkeiten 36€ angepeilt. Starke Abbau von Verbindlichkeiten seitdem und jetzt wird von den letzten Aktionäre verlangt das die unter 5€ ihre Aktien schmeißen.
Dieser Analyst scheint auch nicht zu verstehen das ein starke Fokus auf Abbau von Schulden zwangsläufig bedeutet das die Abschreibung sehr stark fallen werden sowie in Zukunft auch den zu bezahlen Zinsen.
Der Free Cashflow von heute ist der Reingewinn des nahen Zukunft.
Die deutsche Telkoanalysten sind ein bunch of crap, sehe auch die unterschiedliche weise wie zb Cb das extrem verschuldetet Kabel Deutschland einstuft (8 x EBITDA). Tja, bei KDG muss ein Heuschrecke seine Aktien noch teuer los werden!
8 x EBITDA entspreche für Versatel übrigens ein Kurs von 24 Euro!
Einfach unglaublich was bei Versatel alles passiert.
Ich bin mir sicher das die Heuschrecken von Versatel an Börseexit anstreben und auch die wenige verbliebene Aktionäre komplett lehr ausgangen lassen werden.
Versatel ist nur noch im roten Bereich wegen hohen, aber nicht cashwirksame Abschreibungen.
Ohne Abschreibungen hätte Versatel 2009 ein sattes Gewinn je Aktie von 3,38 € vorgelegt. Zudem werden die Zinszahlungen in Zukunft etwa halbieren. Das wird der Gewinn je Aktie nochmal om 0,50 € erhöhen.
Das zeigt das enorme Potenzial der Versatel Aktie, ohne das es dafür notwendig ist das UMSATZ / EBITDA steigen.
Nur so kann man erklären warum der Kurs von Versatel so faul zerstört wurde/wird!
Es ist doch viel wichtiger die Abschreibungen im Betracht zu ziehen.
Da braucht man gar keine Spekulationen.
Es ist sicher das bei Versatel (und QSC) die Abschreibungen stark fallen werden.
DT, UI, Drillisch stehen unter den Strich nur besser da weil ihre Abschreibungen so niedrig sind.
Diese Nivos werden die alternative Netzbetreiber auch erreichen. Man muss nur rechnen um dieses potenzial zu sehen.
Gewinn je Aktie 2009 (ohne Abschreibungen)
QSC 0,53 €
Versatel 3,38 €
Bei Versatel werden zudem auch noch die Zinsen um etwa 0,50 € je Aktie fallen, weil da derzeit kein Dividende usw. aus der Substanz / Cashflow bezahlt wird.
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