Audi-Entwicklungsvorstand: „Wir wollen die Elektromobilität“
08.06.2021 in Autoindustrie, Technik | 6 Kommentare
Für die Einheitszelle habe Volkswagen in einem langen Prozess die Formate und die chemische Zusammensetzung der Zellen analysiert, unter anderem nach den Leistungsanforderungen und den gesetzlichen Vorgaben. Im nächsten Schritt seien die Zellen hinsichtlich Geometrie und Abmessungen vereinheitlicht worden, um dem Autobauer Flexibilität und seinen Lieferanten Planungssicherheit zu geben. Für Anforderungen, die so nicht abgedeckt werden können, werde es flankierend Sonderformate geben, insbesondere für Hochleistungsfahrzeuge von Marken wie Porsche und Lamborghini. Diese Spezialanwendungen bei der Einheitszelle zu berücksichtigen, würde deren Kosten zu sehr in die Höhe treiben, sagte Hoffmann.
Audi wolle die besten Verbrennungsmotoren und zugleich die besten E-Fahrzeuge auf den Markt bringen, unterstrich der Entwicklungsvorstand. Bei Sportwagen sei allerdings klar, dass es keine rein konventionell angetriebenen Modelle mehr geben werde. Audi prüfe derzeit verschiedene Konzepte mit hohem oder hundertprozentigem Elektrifizierungsgrad, hier könnte es auch Synergien mit anderen Konzernmarken geben. „Wir werden Sportwagen anders denken. Damit werden wir auch unserem Anspruch an ‚Vorsprung durch Technik‘ gerecht werden“, so Hoffmann.
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