US-Tourismus erstarrt vor Verlusten


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sir charles:

US-Tourismus erstarrt vor Verlusten

 
28.09.01 10:21
US-Tourismus erstarrt vor Verlusten

Orlando - Der amerikanischen Tourismus-Industrie stehen die größten Verluste ihrer Geschichte bevor. Die Terroranschläge am 11. September haben die Reiselust im In- und Ausland gebrochen, die Nachfrage nach Flugtickets und Hotelzimmern ist rapide gesunken. Die Vereinigung der Reiseveranstalter (TIA) will daher in den kommenden zwei Wochen eine sieben Millionen Dollar (7,63 Mill. Euro/105 Mill. S) teure Werbekampagne in den zwanzig größten Zeitungen des Landes starten. Außerdem wird an die Einführung weit reichender Rabatte gedacht.

Branche auf Erholungskur

Offiziell wurden die Verluste nicht bekannt gegeben, Reisende aus den In- und Ausland geben jedoch in den USA täglich etwa 1,53 Milliarden Dollar aus. In den kommenden Wochen wollen die Reiseveranstalter die Fernsehsender bitten, in kostenlosen Spots die Zuschauer zum Reisen zu ermutigen. Die TIA fordert die Einrichtung eines nationalen Tourismusbüros, das mit Steuermitteln für den Tourismus werben soll. Die USA verfügen als einziges Industrieland nicht über ein solches Büro.

Im ganzen Land wollen sich die Fremdenverkehrsbüros nicht allein auf die TIA verlassen und starten eigene Programme. Die Florida Keys geben eigene Anzeigen heraus, während die Stadt New York ihre jährliche Aktion "Paint the town red (Streicht die Stadt rot)" von Jänner auf Herbst vorzieht. Die Kampagne bietet Besuchern reduzierte Preise in Hotels, Restaurants und Broadway-Shows. Sie soll in diesem Jahr "Paint the town red, white and blue" heißen.

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