Von Andreas Albert, Hamburg
An der Wall Street ging es zum Wochenausklang nach guten Konjunkturdaten kräftig bergauf. Vor allem die Technologie-Werte verbuchten große Gewinne.
Der Dow Jones legte bis zum Handelsschluss 2,6 Prozent auf 10.368 Punkte zu. Die technologielastige Nasdaq gewann 4,1 Prozent auf 1802 Zähler.
Positive Konjunkturdaten heizten die Kauflust der Anleger an. "Seit einigen Monaten zeigen sich die Wirtschaftsdaten in stärkerer Verfassung als der Markt. Die Leute nehmen die besseren Daten und glauben erstmals wieder, dass sie auch zu besseren Unternehmensbilanzen führen werden", sagte Edward Hemmelgarn, Chief Investment Officer bei Shaker Investments.
Die Einkommen privater Haushalte in den USA sind im Januar so stark gestiegen wie seit Juli 2001 nicht mehr. Wie das Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte, stiegen die Einkommen um 0,4 Prozent zum Vormonat. Zusätzlichen Schub bekamen die Kurse durch die Veröffentlichung des Einkaufsmanager-Index ISM. Das viel beachtete Konjunkturbarometer ist im Februar erstmals seit Juli 2000 über 50 Punkte gestiegen. Der Konjunkturindex sei auf 54,7 Punkte von 49,9 im Januar geklettert, teilte das Institute of Supply Management (ISM - früher NAPM) am Freitag in Tempe mit. Er ist damit den dritten Monat in Folge und stärker als erwartet gestiegen. Auch die US-Bauausgaben stiegen unerwartet stark an.
Ohne Einfluss auf die US-Aktienmärkte blieb Händlern zufolge, dass das Vertrauen der amerikanischen Verbraucher in die Wirtschaft im Februar deutlich nachgelassen hat. Nach endgültigen Berechnungen der Universität Michigan fiel der Index des Verbrauchervertrauens auf 90,7 Punkte von 93,0 Punkten im Januar.
Erholung an der Nasdaq
Darüber hinaus hätten die Gewinne von Halbleiterwerten die Erholung an der Technologiebörse Nasdaq angetrieben, sagten Händler. Ausgelöst worden sei der Trend durch positive Nachrichten des Herstellers von Chipproduktionssystemen, Novellus . Unternehmenschef Richard Hill hatte gesagt, es gebe Anzeichen für ein Ende des Abschwungs der Branche.
Die Aktien des Unternehmens legten rund 14 Prozent auf 48,56 $ zu. Intel gewannen um 8,6 Prozent auf 30,99 $. Zuvor hatte der Konzern mitgeteilt, dass sich China innerhalb der kommenden zwei Jahre zu seinem größten asiatischen Absatzmarkt entwickeln und damit Japan überholen werde. Auch AMD legten 10 Prozent auf 14,85 $ zu.
Trotz eines negativen Analystenkommentars konnten die Papiere des Netzwerkausrüsters Cisco Systems zulegen. Die Experten von JP Morgan senkten ihren Erwartung für den Gewinn je Aktie im laufenden Geschäftsjahr von 38 auf 36 Cent. Das Papier gewann 5,1 Prozent auf 15 $.
Autowerte legten nach der Veröffentlichung ihrer Absatzzahlen für den Februar zu. Die Ergebnisse lagen über den Analystenschätzungen. Ford gewannen 5,1 Prozent auf 15,64, General Motors legten 3,8 Prozent auf 54,97 $ zu und DaimlerChrysler stiegen 4,1 Prozent auf 41,50 $.
Die Titel der drittgrößten US-Mobilfunkgesellschaft AT&T Wireless Services verloren gegen den Markttrend rund 7,3 Prozent auf 10,85 $ und waren der umsatzstärkste Wert an der New York Stock Exchange. Das Unternehmen hatte zuvor mitgeteilt, es erwarte für 2002 nach der Akquisition von TeleCorp PCS zwar mehr Umsatz und Teilnehmer, jedoch ein geringeres Wachstum des operativen Cash-Flow.
Quelle: FTD.de
An der Wall Street ging es zum Wochenausklang nach guten Konjunkturdaten kräftig bergauf. Vor allem die Technologie-Werte verbuchten große Gewinne.
Der Dow Jones legte bis zum Handelsschluss 2,6 Prozent auf 10.368 Punkte zu. Die technologielastige Nasdaq gewann 4,1 Prozent auf 1802 Zähler.
Positive Konjunkturdaten heizten die Kauflust der Anleger an. "Seit einigen Monaten zeigen sich die Wirtschaftsdaten in stärkerer Verfassung als der Markt. Die Leute nehmen die besseren Daten und glauben erstmals wieder, dass sie auch zu besseren Unternehmensbilanzen führen werden", sagte Edward Hemmelgarn, Chief Investment Officer bei Shaker Investments.
Die Einkommen privater Haushalte in den USA sind im Januar so stark gestiegen wie seit Juli 2001 nicht mehr. Wie das Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte, stiegen die Einkommen um 0,4 Prozent zum Vormonat. Zusätzlichen Schub bekamen die Kurse durch die Veröffentlichung des Einkaufsmanager-Index ISM. Das viel beachtete Konjunkturbarometer ist im Februar erstmals seit Juli 2000 über 50 Punkte gestiegen. Der Konjunkturindex sei auf 54,7 Punkte von 49,9 im Januar geklettert, teilte das Institute of Supply Management (ISM - früher NAPM) am Freitag in Tempe mit. Er ist damit den dritten Monat in Folge und stärker als erwartet gestiegen. Auch die US-Bauausgaben stiegen unerwartet stark an.
Ohne Einfluss auf die US-Aktienmärkte blieb Händlern zufolge, dass das Vertrauen der amerikanischen Verbraucher in die Wirtschaft im Februar deutlich nachgelassen hat. Nach endgültigen Berechnungen der Universität Michigan fiel der Index des Verbrauchervertrauens auf 90,7 Punkte von 93,0 Punkten im Januar.
Erholung an der Nasdaq
Darüber hinaus hätten die Gewinne von Halbleiterwerten die Erholung an der Technologiebörse Nasdaq angetrieben, sagten Händler. Ausgelöst worden sei der Trend durch positive Nachrichten des Herstellers von Chipproduktionssystemen, Novellus . Unternehmenschef Richard Hill hatte gesagt, es gebe Anzeichen für ein Ende des Abschwungs der Branche.
Die Aktien des Unternehmens legten rund 14 Prozent auf 48,56 $ zu. Intel gewannen um 8,6 Prozent auf 30,99 $. Zuvor hatte der Konzern mitgeteilt, dass sich China innerhalb der kommenden zwei Jahre zu seinem größten asiatischen Absatzmarkt entwickeln und damit Japan überholen werde. Auch AMD legten 10 Prozent auf 14,85 $ zu.
Trotz eines negativen Analystenkommentars konnten die Papiere des Netzwerkausrüsters Cisco Systems zulegen. Die Experten von JP Morgan senkten ihren Erwartung für den Gewinn je Aktie im laufenden Geschäftsjahr von 38 auf 36 Cent. Das Papier gewann 5,1 Prozent auf 15 $.
Autowerte legten nach der Veröffentlichung ihrer Absatzzahlen für den Februar zu. Die Ergebnisse lagen über den Analystenschätzungen. Ford gewannen 5,1 Prozent auf 15,64, General Motors legten 3,8 Prozent auf 54,97 $ zu und DaimlerChrysler stiegen 4,1 Prozent auf 41,50 $.
Die Titel der drittgrößten US-Mobilfunkgesellschaft AT&T Wireless Services verloren gegen den Markttrend rund 7,3 Prozent auf 10,85 $ und waren der umsatzstärkste Wert an der New York Stock Exchange. Das Unternehmen hatte zuvor mitgeteilt, es erwarte für 2002 nach der Akquisition von TeleCorp PCS zwar mehr Umsatz und Teilnehmer, jedoch ein geringeres Wachstum des operativen Cash-Flow.
Quelle: FTD.de