Devisen: Euro sackt unter 88 US-Cent - US-Aktienmärkte stärken US-Dollar
NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro hat am Freitag im New Yorker Handel weiter an Wert eingebüßt und unterschritt dabei die Marke von 88 US-Cent. Experten begründeten die Abwärtstendenz der Devise mit der Erholung der US-Aktienmärkte gegen Handelsschluss, die den US-Dollar gestärkt habe. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete gegen 23.46 Uhr in New York 0,8783 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte am Nachmittag noch den Referenzkurs auf 0,8832 (Donnerstag: 0,8840) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 2,2145 (2,2125) DM.
Unter Druck sei die europäische Währung außerdem geraten, weil die Entscheidung der EZB vom Donnerstag, ihre Leitzinsen unverändert zulassen, die Aussichten für den Euro-Kurs-Entwicklung eingetrübt habe, hieß es. Viele Anleger hätten auf eine Zinssenkung durch die europäische Notenbank gehofft.
Zunächst habe der US-Dollar zeitweilig noch zu den wichtigsten Währungen abgegeben, sagten Händler. Auslöser dafür sei gewesen, dass der am Nachmittag veröffentlichte Chicagoer Einkaufsmanager-Index für März, einem Frühindikator für die US-Konjunktur, von 43,2 Zählern im Februar auf ein Niveau von 35,0 Punkten abgestürzt sei. Auch der revidierte März-Stand des Verbrauchervertrauensindexes der Universität Michigan, ebenfalls einem Frühindikator, habe sich leicht auf 91,5 Punkte (Erstschätzung: 91,8 Punkte) abgeschwächt./FX/av
Good Trades !
NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro hat am Freitag im New Yorker Handel weiter an Wert eingebüßt und unterschritt dabei die Marke von 88 US-Cent. Experten begründeten die Abwärtstendenz der Devise mit der Erholung der US-Aktienmärkte gegen Handelsschluss, die den US-Dollar gestärkt habe. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete gegen 23.46 Uhr in New York 0,8783 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte am Nachmittag noch den Referenzkurs auf 0,8832 (Donnerstag: 0,8840) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 2,2145 (2,2125) DM.
Unter Druck sei die europäische Währung außerdem geraten, weil die Entscheidung der EZB vom Donnerstag, ihre Leitzinsen unverändert zulassen, die Aussichten für den Euro-Kurs-Entwicklung eingetrübt habe, hieß es. Viele Anleger hätten auf eine Zinssenkung durch die europäische Notenbank gehofft.
Zunächst habe der US-Dollar zeitweilig noch zu den wichtigsten Währungen abgegeben, sagten Händler. Auslöser dafür sei gewesen, dass der am Nachmittag veröffentlichte Chicagoer Einkaufsmanager-Index für März, einem Frühindikator für die US-Konjunktur, von 43,2 Zählern im Februar auf ein Niveau von 35,0 Punkten abgestürzt sei. Auch der revidierte März-Stand des Verbrauchervertrauensindexes der Universität Michigan, ebenfalls einem Frühindikator, habe sich leicht auf 91,5 Punkte (Erstschätzung: 91,8 Punkte) abgeschwächt./FX/av
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