Der Blick auf die durchschnittliche Bewertung von Dow Jones und Nasdaq100 zeigt, dass in den Kursen bereits die Erwartung stärker sprudelnder Gewinne steckt, als die aktuellen Schätzungen anzeigen.
An der Weltmacht jenseits des Atlantiks scheiden sich in vielerlei Hinsicht die Geister. So auch hinsichtlich der Aussichten auf dem Aktienmarkt. Die hohe Bewertung der Aktien steht dabei im Zentrum der Diskussion. Die einen versuchen die Notwendigkeit einer Korrektur zu begründen, die anderen das Bewertungsniveau mit Argumenten zu rechtfertigen. Zumindest in einer Hinsicht gibt es Klarheit: Der Dow Jones und vor allem der Nasdaq-100-Index weisen hohe Bewertungskennziffern auf.
Wie aus der Statistik unseres aktuellen Börsenbriefes 4investors-weekly zu ersehen, beläuft sich das durchschnittliche Kurs-Gewinn-Verhältnis des Nasdaq-100 auf 42,11 für 2003 und 36,33 für 2004. Das dynamische KGV, das PEG 2004, beträgt 1,49. Für den Dow Jones liegen die Kennzahlen niedriger: Das KGV 2003 beträgt 18,57, für 2004 beläuft es sich auf 15,75. Das PEG kommt schließlich auf 1,33, bereinigt um den verzerrenden Ausreißer SBC Communications mit einem PEG von mehr als 20.
Das PEG setzt Gewinnwachstum und statische Bewertung miteinander in Beziehung. Folgt man der Faustregel, dass ein PEG von mehr als 1 eine Überbewertung signalisiert, dann sind sowohl Dow Jones als auch Nasdaq-100 im Schnitt deutlich zu hoch bewertet. Anders formuliert: Die Aktienkurse sind der von Analysten prognostizierten Gewinnentwicklung für 2004 ein ganz erhebliches Stück vorausgeeilt.
Die Spekulation des Marktes läuft darauf hinaus, dass die US-Unternehmen im kommenden Jahr deutlich höhere Gewinne ausweisen, als von Experten aktuell erwartet. Andernfalls signalisieren die Kennzahlen Korrekturbedarf. Daher ist die Entwicklung der Gewinnprognosen von großer Bedeutung. Tatsächlich zeigt unsere Statistik ein ernüchterndes Bild: Von einem klaren Aufwärtstrend bei den Gewinnprognosen kann keine Rede sein.
Quelle: wallstreet-online.de
So long,
Calexa
www.investorweb.de
An der Weltmacht jenseits des Atlantiks scheiden sich in vielerlei Hinsicht die Geister. So auch hinsichtlich der Aussichten auf dem Aktienmarkt. Die hohe Bewertung der Aktien steht dabei im Zentrum der Diskussion. Die einen versuchen die Notwendigkeit einer Korrektur zu begründen, die anderen das Bewertungsniveau mit Argumenten zu rechtfertigen. Zumindest in einer Hinsicht gibt es Klarheit: Der Dow Jones und vor allem der Nasdaq-100-Index weisen hohe Bewertungskennziffern auf.
Wie aus der Statistik unseres aktuellen Börsenbriefes 4investors-weekly zu ersehen, beläuft sich das durchschnittliche Kurs-Gewinn-Verhältnis des Nasdaq-100 auf 42,11 für 2003 und 36,33 für 2004. Das dynamische KGV, das PEG 2004, beträgt 1,49. Für den Dow Jones liegen die Kennzahlen niedriger: Das KGV 2003 beträgt 18,57, für 2004 beläuft es sich auf 15,75. Das PEG kommt schließlich auf 1,33, bereinigt um den verzerrenden Ausreißer SBC Communications mit einem PEG von mehr als 20.
Das PEG setzt Gewinnwachstum und statische Bewertung miteinander in Beziehung. Folgt man der Faustregel, dass ein PEG von mehr als 1 eine Überbewertung signalisiert, dann sind sowohl Dow Jones als auch Nasdaq-100 im Schnitt deutlich zu hoch bewertet. Anders formuliert: Die Aktienkurse sind der von Analysten prognostizierten Gewinnentwicklung für 2004 ein ganz erhebliches Stück vorausgeeilt.
Die Spekulation des Marktes läuft darauf hinaus, dass die US-Unternehmen im kommenden Jahr deutlich höhere Gewinne ausweisen, als von Experten aktuell erwartet. Andernfalls signalisieren die Kennzahlen Korrekturbedarf. Daher ist die Entwicklung der Gewinnprognosen von großer Bedeutung. Tatsächlich zeigt unsere Statistik ein ernüchterndes Bild: Von einem klaren Aufwärtstrend bei den Gewinnprognosen kann keine Rede sein.
Quelle: wallstreet-online.de
So long,
Calexa
www.investorweb.de