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" Mobilmachung + China + Kasachstan = Uranpreise vor Explosion!"
"........ Fazit:
Auch Industrieberater UxC zog aus dem World Nuclear Symposium in London (das jährliche Treffen der gesamten Nuklear-Wertschöpfungskette) folgende Schlussfolgerung: "Die neue Realität ist, dass Versorger, die zuvor Lagerbestände aus einem überfluteten Spotmarkt bekommen konnten, dazu nicht mehr in der Lage sind und diese, die nach der Sicherung der Versorgung Ausschau halten, bald mit der Vertragsbildung beginnen müssen".
Doch selbst dann, wenn Kazatomprom seine Produktion auf maximale Kapazität steigert, wäre dies bei weitem nicht ausreichend, um das Angebotsdefizit auszugleichen.
Obwohl sich das geopolitische Risiko für Kazatomprom mit der Zusicherung des chinesischen Präsidenten erheblich reduziert hat, konnte die Aktie (bislang) nicht profitieren. Eventuell deshalb, weil diese Entwicklung den meisten Marktteilnehmern entgangen sein dürfte. Oder weil man die neue Abhängigkeit von China allenfalls als "kleineres Übel" betrachtet. Fakt ist, dass China in 15 Jahren über mehr als 200 Reaktoren verfügen wird und damit mehr als doppelt so viel Uran benötigt als der derzeitige Betreiber der größten Reaktorflotte, die USA.
Da neue Reaktoren mehr Leistung aufweisen und damit auch mehr Uran verbrauchen, dürfte China in einigen Jahren für sich alleine etwa so viel Uran benötigen, wie die heutige Produktion auf dem gesamten Planeten.
Energieversorger, die keine 10-jährige Abdeckung für Urankernbrennstoff haben, sollten sich beeilen, da viele nicht in der Lage sein werden, Lieferungen für Verträge abzuschließen, die man derzeit für akzeptable Preise hält.
Ein Preisanstieg auf +100 Dollar/Pfund über das kommende Jahr ist sehr wahrscheinlich - die Hebewirkung, die sich auf Uranaktien entfaltet, würde alle anderen Marktsektoren in den Schatten stellen! Deshalb gilt weiterhin: Schwache Tage im Uransektor sind Kauftage! "
www.goldseiten.de/artikel/...n--Uranpreise-vor-Explosion.html