13. Feb. 2002 Die Gewinnrate der 80 größten deutschen Konzerne hat sich in den ersten drei Quartalen des Jahres 2001 verringert. Nach einer Untersuchung des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) in Köln wurde im Schnitt nur noch ein Nachsteuergewinn von 2,5 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet. Im Vorjahreszeitraum lag die Nettoumsatzrendite noch bei 4,6 Prozent.
Besonders hart traf es demnach die Dienstleistungsfirmen, deren Rendite von sechs auf 1,7 Prozent schmolz. In der Industrie verringerte sich die Gewinnrate laut IW von 3,6 auf drei Prozent. Aufgrund der schwächelnden Konjunktur rechnet das Wirtschaftsinstitut damit, dass das Gewinnniveau im Gesamtjahr 2001 sogar noch weiter abgesunken ist.
Im internationalen Vergleich liegen die deutschen Unternehmen laut IW damit auf den hinteren Plätzen. Selbst im wachstumsreichen Jahr 2000 belegten deutsche Konzerne mit einer durchschnittlichen Nettoumsatzrendite von 3,6 Prozent unter 18 Industrieländern den drittletzten Platz. An der Spitze lagen finnische Firmen, deren Gewinne nach Steuern 8,7 Prozent des Umsatzes erreichten. Auf den Plätzen folgten Spanien und Schweden.
Besonders hart traf es demnach die Dienstleistungsfirmen, deren Rendite von sechs auf 1,7 Prozent schmolz. In der Industrie verringerte sich die Gewinnrate laut IW von 3,6 auf drei Prozent. Aufgrund der schwächelnden Konjunktur rechnet das Wirtschaftsinstitut damit, dass das Gewinnniveau im Gesamtjahr 2001 sogar noch weiter abgesunken ist.
Im internationalen Vergleich liegen die deutschen Unternehmen laut IW damit auf den hinteren Plätzen. Selbst im wachstumsreichen Jahr 2000 belegten deutsche Konzerne mit einer durchschnittlichen Nettoumsatzrendite von 3,6 Prozent unter 18 Industrieländern den drittletzten Platz. An der Spitze lagen finnische Firmen, deren Gewinne nach Steuern 8,7 Prozent des Umsatzes erreichten. Auf den Plätzen folgten Spanien und Schweden.