Folgende börsennotierte Unternehmen sind direkt oder indirekt von einer Kirch-Pleite betroffen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit).
- ProSiebenSat.1: Wird von mehr Unabhängigkeit von Kirch eher profitieren.
- HypoVereinsbank, Deutsche Bank: Schlechte Sicherheiten, Abschreibungsbedarf derzeit unklar. Kreditratingagenturen haben aber schon angedeutet: Ausfallrisiko nicht sehr belastend.
- Deutsche Bank: Besitzt mit dem 40-Prozent-Anteil am Springer-Verlag erstklassige Sicherheit. Kaum Ausfallrisiko.
- Dresdner Bank (Allianz): Ähnlich wie Deutsche Bank: gute Sicherheit mit Anteil an der spanischen Telecinco-Gruppe.
- EM. TV: Hier droht Abschreibungsbedarf beim 16,7-Prozent-Anteil an der Formel 1, der für Kirch beliehen ist. Die Zukunft des Gemeinschaftsunternehmens Junior ist unsicher.
- Constantin Film: Kirch-Anteil (24,2 Prozent) könnte in die Konkursmasse fallen. Keine existenzbedrohenden Auswirkungen, aber es fällt ein großer Kunde weg.
- Highlight Communications: Es bestehen offenbar Forderungen in Millionenhöhe für gelieferte Spielfilme gegen noch nicht insolvente Premiere mit Tele München (EM. TV-Beteiligung) und News Corp. als Zwischenhändler. Unklare Situation sorgt für Druck auf die Aktie.
- Axel-Springer-Verlag: Dürfte eine Hauptrolle bei der Sanierung des Kirch-Konzerns zukommen. Waren auch Mitauslöser der Pleite. Rolle in der deutschen Medienlandschaft wird insgesamt wichtiger.
- Borussia Dortmund: Weniger Geld aus Fernsehrechten träfe auch die Schwarz-Gelben. Durch internationale Auftritte und starken Markennamen (Merchandising) ist die Abhängigkeit aber unterdurchschnittlich.
- News Corporation / Mediaset: Haben den gewünschten Einstieg durch die zögerliche Haltung bei den Verhandlungen mit den Banken nicht geschafft. Vielleicht gibt es hier aber noch Überraschungen. Denn für die großen Vermögensgegenstände - vor allem die Fernsehsender - gibt es nicht viele potenzielle Interessenten.
- ProSiebenSat.1: Wird von mehr Unabhängigkeit von Kirch eher profitieren.
- HypoVereinsbank, Deutsche Bank: Schlechte Sicherheiten, Abschreibungsbedarf derzeit unklar. Kreditratingagenturen haben aber schon angedeutet: Ausfallrisiko nicht sehr belastend.
- Deutsche Bank: Besitzt mit dem 40-Prozent-Anteil am Springer-Verlag erstklassige Sicherheit. Kaum Ausfallrisiko.
- Dresdner Bank (Allianz): Ähnlich wie Deutsche Bank: gute Sicherheit mit Anteil an der spanischen Telecinco-Gruppe.
- EM. TV: Hier droht Abschreibungsbedarf beim 16,7-Prozent-Anteil an der Formel 1, der für Kirch beliehen ist. Die Zukunft des Gemeinschaftsunternehmens Junior ist unsicher.
- Constantin Film: Kirch-Anteil (24,2 Prozent) könnte in die Konkursmasse fallen. Keine existenzbedrohenden Auswirkungen, aber es fällt ein großer Kunde weg.
- Highlight Communications: Es bestehen offenbar Forderungen in Millionenhöhe für gelieferte Spielfilme gegen noch nicht insolvente Premiere mit Tele München (EM. TV-Beteiligung) und News Corp. als Zwischenhändler. Unklare Situation sorgt für Druck auf die Aktie.
- Axel-Springer-Verlag: Dürfte eine Hauptrolle bei der Sanierung des Kirch-Konzerns zukommen. Waren auch Mitauslöser der Pleite. Rolle in der deutschen Medienlandschaft wird insgesamt wichtiger.
- Borussia Dortmund: Weniger Geld aus Fernsehrechten träfe auch die Schwarz-Gelben. Durch internationale Auftritte und starken Markennamen (Merchandising) ist die Abhängigkeit aber unterdurchschnittlich.
- News Corporation / Mediaset: Haben den gewünschten Einstieg durch die zögerliche Haltung bei den Verhandlungen mit den Banken nicht geschafft. Vielleicht gibt es hier aber noch Überraschungen. Denn für die großen Vermögensgegenstände - vor allem die Fernsehsender - gibt es nicht viele potenzielle Interessenten.