UMS (549365)


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carlson:

UMS (549365)

 
19.11.01 07:39
12.11.2001
UMS "strong buy"
Sal. Oppenheim  

Rating-Updates:

Die Analysten vom Bankhaus Sal. Oppenheim stufen die Aktie von UMS United Medical Systems International (WKN 549365) unverändert mit "strong buy" ein. Der faire Wert wird von 28 auf 31 Euro angehoben
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carlson:

9 Monatszahlen

 
19.11.01 07:41
UMS legt 9-Monatsbericht 2001 vor / Dreistelliges Umsatz- und Ergebniswachstum

Corporate-News übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. --------------------------------------------------

UMS legt 9-Monatsbericht 2001 vor / Dreistelliges Umsatz- und Ergebniswachstum

Hamburg, 16. November 2001. UMS United Medical Systems International AG, Anbieter mobiler Versorgungskonzepte für innovative Medizintechnologie, hat heute den 9-Monatsbericht 2001 vorgelegt mit weiterhin dreistelligen Wachstumssteigerungen. Der Gruppenumsatz stieg im dritten Quartal 2001 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von EUR 5,4 Mio. um 108% auf EUR 11,3 Mio. Das ergibt per 30. September 2001 einen kumulierten Umsatz von EUR 31,4 Mio. (Vorjahr: EUR 13,3 Mio.) mit einer Steigerung von 135%. Das Bruttoergebnis konnte sich von EUR 1,8 Mio. im Vorjahresquartal um 149% auf EUR 4,5 Mio. verbessern. Das kumulierte Bruttoergebnis für 2001 beträgt demnach EUR 13,0 Mio. (Vorjahr: EUR 5,1 Mio.). Dies entspricht einer Steigerung von 155%. Die zugehörige Marge verbesserte sich im kumulierten Jahresvergleich von 32,2% (1999) über 38,3% (2000) auf 41,6% (2001). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) des dritten Quartals stieg im Vergleich zum Vorjahr von EUR 0,3 Mio. um 423% auf EUR 1,6 Mio. Zum 30. September 2001 ergibt sich ein kumuliertes EBIT von EUR 4,9 Mio. (Vorjahr: EUR 1,2 Mio.) mit einer EBIT Steigerung von 300%. Die zugehörige Marge verbesserte sich im kumulierten Jahresvergleich von minus 0,8% (1999) über 9,2% (2000) auf 15,6% (2001). EBITDA stieg per 30. September von EUR 3,4 Mio. (2000) auf EUR 8,7 Mio. (2001). Dies entspricht einer Steigerung von 154%. Im dritten Quartal 2001 verbuchte das Unternehmen eine Einmalbelastung aus einer Anleihe im Eurostoxx, die das Finanzergebnis mit EUR 2,6 Mio. belastet. Trotz des negativen Finanzergebnisses erzielte UMS in den ersten neun Monaten 2001 einen Überschuss von EUR 0,6 Mio. (Vorjahr: EUR 0,5 Mio.).

In der Umsatzverteilung auf die einzelnen Geschäftsfelder stiegen die Umsätze im größten Geschäftsbereich Urologie im 9-Monatsvergleich von EUR 10,8 Mio. in 2000 um 60% auf EUR 17,3 Mio. im Geschäftsjahr 2001. Bezogen auf das Quartal ergibt sich eine Steigerung von EUR 4,4 Mio. in 2000 auf EUR 6,2 Mio. in 2001. Dies entspricht einer Steigerung von 39%. Im Geschäftsfeld Gynäkologie stiegen die Umsätze in den ersten neun Monaten im Jahresvergleich von EUR 2,0 Mio. in 2000 um 116% auf EUR 4,4 Mio. in 2001. Im Quartalsvergleich konnte eine Umsatzsteigerung von EUR 0,8 Mio. in 2000 auf EUR 1,5 Mio. erzielt werden. Dies entspricht einer Steigerung von 82%. Der kleinste Geschäftsbereich Orthopädie konnte seine Umsätze von EUR 0,5 Mio. in den ersten neun Monaten des Jahres 2000 um 132% auf EUR 1,2 Mio. im Vergleichszeitraum 2001 steigern. Für das dritte Quartal ergibt sich ein Wachstum von EUR 0,2 Mio. in 2000 auf EUR 0,3 Mio. in 2001. Dies stellt eine Wachstum von 114% dar. Der seit Anfang des Jahres aufgrund der Neuromed-Akquisition in Europa neu hinzugekommene Geschäftsbereich Radiologie hat entsprechend der Planung deutliche Wachstumsraten zu verzeichnen. Für die ersten neun Monate 2001 beträgt der Umsatz in diesem wachstumsstarken Segment EUR 8,5 Mio. Für das dritte Quartal 2001 gibt es einen Umsatz von EUR 3,3 Mio. zu verzeichnen. Mit diesem Geschäftsbereich ist UMS bisher nur in Europa aktiv, da PET Scans of America noch nicht im Konsolidierungsergebnis enthalten ist.

Mit dem vorgelegten 9-Monatsbericht setzt die UMS-Gruppe die bisherige erfolgreiche Wachstumsentwicklung konsequent fort. Eine zügig vorangetriebene technologische und regionale Expansion wird auch in Zukunft das dynamische Wachstum der UMS-Gruppe bestimmen und zu deutlichen Beiträgen in Umsatz und Ergebnis führen. Nach der Einrichtung einer operativen Einheit in der Schweiz sieht die UMS-Gruppe weitere zukünftige Expansionsziele in Skandinavien und Spanien. Weiterhin hat der amerikanische Markt einen hohen Stellenwert für die Expansionsziele der UMS. Hier hält das Unternehmen bereits eine 10%ige Beteiligung an Pet Scans of America Corp., die zu Beginn des Jahres 2002 auf 51% erweitert werden kann.

DAS UNTERNEHMEN IN KÜRZE Die UMS International AG bietet innovative medizinische Versorgungskonzepte im Wachstumssegment Hightech-Medizin. UMS hat weltweit den transmobilen Einsatz von MedTech-Systemen pioniert und vermarktet umfassende Full-Service-Leistungen für Kliniken und Fachärzte. Die zukunftsweisenden Konzepte beinhalten den kompletten Service für den Kunden, vom Systemmanagement über den Einsatz der Applikationsspezialisten bis hin zum Betrieb von Diagnose- und Therapiezentren. Die UMS Gruppe beschäftigt über 200 Mitarbeiter. Annähernd 600 Kunden werden weltweit betreut.
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carlson:

Kaufempfehlung vom 19.11.01

 
20.11.01 07:22
19.11.2001
UMS kaufen
LB Baden-Württemberg  

Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg stufen die Aktien von UMS (WKN 549365) mit "kaufen" ein.

UMS (United Medical Systems) betreibe medizinische Therapie- und Diagnosezentren, statte solche aus und be- und vertreibe medizinische Geräte und Produkte, insbesondere medizinische Großgeräte. Das Unternehmen sei in den Bereichen Urologie (9 Monate 01: 55,1% des Umsatzes), Radiologie (27,1%), Gynäkologie (14,0%) und Orthopädie (3,8%) tätig.

UMS habe in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres seine Umsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 135% auf 31,4 Mio. Euro steigern können. Ein gutes Kostenmanagement habe im gleichen Zeitraum zu einer überproportionalen Steigerung des EBIT um 300% auf 4,9 Mio. Euro geführt. Das Periodenergebnis werde durch realisierte Kursverluste aus einer Anleihe (minus 2,5 Mio. Euro vor Steuern) deutlich belastet; dennoch habe auch hier eine Verbesserung um 45% auf 1,8 Mio. Euro erreicht werden können.

UMS habe die Umsatzerwartungen und die Erwartungen an das operative Ergebnis bislang weitgehend erfüllt. Die Belastung durch die realisierten Kursverluste sollte sich in dieser Form nicht wiederholen. Dennoch sehen sich die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg vor einem schwierigen wirtschaftlichen Gesamtumfeld veranlasst, die Umsatz- und Ergebnisprognosen leicht nach unten zu korrigieren.

Insgesamt halte man die Aussichten für UMS aber dennoch für sehr gut. Meilensteine wie die Zulassung und Kostenerstattung für die Extrakorporale Stoßwellentherapie in Nordamerika oder der Einstieg in die Brachytherapie zur Behandlung von Prostatakarzinomen mit dem Partner Nycomed Amersham würden hohe Umsatzpotenziale eröffnen. Zudem dürfte sich aus der anstehenden Einführung von Fallpauschalen (DRGs) in den deutschen Krankenhäusern ein zusätzlicher Schub für das Miet- und Servicemodell von UMS ergeben.

UMS sei ein profitabler Anbieter hochwertiger medizintechnischer Güter und Dienstleistungen. Das Geschäftskonzept und die bislang erreichten Erfolge seien überzeugend, auch wenn notwendige Investitionen ins Working Capital kurzfristig den Free Cashflow belasten würden. Man nehme keinen Peer-Group-Vergleich vor, da derzeit am Markt keine vergleichbaren Unternehmen agieren würden. Auf der Basis eines DCF-Modells halte man UMS jedoch auch vor dem Hintergrund der leicht reduzierten Erwartungen für günstig bewertet.

Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg bekräftigen daher ihre Empfehlung, die Aktie der UMS zu kaufen.

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