TÜRKEI: Boom am Bosporus

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TÜRKEI: Boom am Bosporus Bleck
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TÜRKEI: Boom am Bosporus

4
05.04.04 12:49
#1
Hosch Geldiniz (Herzlich willkommen) im Türkei-Thread
TÜRKEI: Boom am Bosporus 1451153
Seit gut einem Jahr steigen die Kurse an den Weltbörsen und auch an der Türkischen Börse in Istanbul. Der türkische Aktienindex ISE National 30 schaffte 2003 ein Plus von fast 90%. Doch damit ist der Boom am Bosporus wahrscheinlich noch nicht zu Ende. Für langfristig orientierte Anleger ist es noch nicht zu spät einzusteigen. Denn im internationalen Vergleich sind die Aktien in der Türkei immer noch günstig bewertet und das BIP-Wachstum soll in den folgenden Jahren stärker sein als beispielsweise das der USA oder des Euroraums. Und selbst im Vergleich zu osteuropäischen Ländern hat die Türkei noch Aufholpotenzial. Das BIP pro Kopf liegt in der Türkei nämlich noch unter 3.000 US$.
Das Land befand sich in der schwersten Krise in der Geschichte, wodurch tausende Unternehmen pleite gingen und ein Staatsbankrott nur mit der Unterstützung des IWF abgewendet werden konnte. Im Jahr 2001 schrumpfte die Wirtschaft um 7,5%. Doch letztes Jahr konnte ein Wachstum von knapp 4,5% erzielt werden und die Inflation lag bei „nur“ 18,5% (2001: 54%). In diesem Jahr soll das BIP wieder um ca. 4,5% steigen. Zudem sorgt EU-Fantasie dafür, dass immer mehr ausländische Investoren die Türkei als Anlageland finden.
Ein Investment in der Türkei sollte als Beimischung für ein Langfrist-Depot nicht fehlen.

Nicht nur der Aktionär geht von weiter steigenden Kursen aus (Party am Bosporus, Heft Nr. 15), auch die Wirtschaftswoche berichtet im Heft vom 1.4. von den „Istanbullen“. Taipan brachte bereits im Januar dieses Jahres einen Spezialreport zum Thema Türkei raus. Außerdem schrieb Börse Online über die Türkei: „Dem Land geht es wirtschaftlich so gut wie lange nicht mehr. Davon profitieren Börse und Währung.“  In der Euro am Sonntag Ausgabe Nr. 14 vom 04.04.04 wird ebenfalls auf die Chancen in der Türkei hingewiesen. Dort wird der unten genannte Fonds Türkei 75 Plus zum Kauf empfohlen. Die Redakteure von EuramS meinen, dass ein Investment in der Türkei eine „ideale Depotbeischmischung“ ist. Der Höhenflug bezieht sich ihrer Meinung nach nicht nur auf die EU-Fantasie, sondern auch auf die niedrige Inflation und damit die  Zinssenkungsfantasie. Das Anlagerisiko des Fonds wird „hoch“ eingestuft, die Anlagechance sei „gut“.
Der Fondsmanager des Türkei 75 Plus Mike Bayer meint, dass innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre eine VERDOPPELUNG DER KURSE drin ist.
Ich habe mal ein paar interessante Werte aus den o.g. Quellen zusammengesucht, mit denen man von dem Aufwärtstrend in der Türkei profitieren kann.

Die einfachste Möglichkeit, in der Türkei zu investieren, ist der Kauf von Türkei-Fonds.
Da gibt es zwei sehr gute:
Türkei 75 Plus mit der WKN  989402 (ISIN: LU0093368008): Der Fonds muss mindestens 75% des verfügbaren Geldes in türkische Aktien anlegen. Der Rest kann in Aktien angelegt werden, die z.B. eng mit der Türkei zusammenarbeiten oder in Anleihen o.Ä. Der Fonds ist zur Zeit zu 96% investiert.
ESPA Stock Istanbul A mit der WKN 694675 (ISIN: AT0000704333)

Man kann aber natürlich auch direkt in Aktien investieren. Da bieten sich folgende an:

Turkcell (WKN: 806276), größter Mobilfunkwert der Türkei mit geschätztem KGV von 16 für 2004. Der Aktionär schreibt dazu. „Turkcell kann Wachstumsraten vorweisen, die weit über dem Branchendurchschnitt liegen. […] Selbst bei einer Kursverdoppelung wäre die Aktie im internationalen Vergleich noch unterbewertet.“ Und so geben die Experten vom Aktionär auch ein Kursziel von 70 US$ bei einem derzeitigen Stand von 36,95 US$.
Turkcell wird in Frankfurt ganz gut gehandelt. Für sehr große Orders kann man auch über NYSE gehen.
Die folgenden Werte werden kaum oder gar nicht in Deutschland gehandelt. Man kann bei niedrigen Stückzahlen in London ordern oder über die Börse in Istanbul gehen (mein Tipp: vorher die Gebühren prüfen):
Tupras ist eine türkische Raffinerie, die auch unterbewertet ist. (TUPRS, US90015M2044)
Sabanci Holdings ist einer der größten Industrieholdingkonzerne der Türkei (SAHOL, RASAHOL91Q5)
Anadolu Efes ist der größte Bierbrauer der Türkei (AEFES, TRAAEFES91A9)
Der Fonds Türkei 75 Plus ist auch in folgenden Werten mit einem relativ hohen Anteil vertreten (zu manchen Werten davon weiß ich aber nicht so viel):
IS Bank
Yapi Kredi Bank
Dogan Holding (Zitat Bayer aus EuramS Nr. 14: „Der Medienkonzern wird profitieren, wenn bei anziehender Binnennachfrage die Werbeausgaben steigen.“)
Tupras
Koc Holding
Sabanci Holding
Ak Bank
Ereglidemir
Tofas
Alarko

Wer mehr zu den einzelnen Werten wissen möchte, kann sich gerne bei mir melden. Auch sonstige Anregungen, Kritik oder Wünsche sind gerne willkommen!!

Wer kennt noch andere aussichtsreiche türkische Werte?? Die sind gerne erwünscht!

Hosch çakalin (tschüss)!

Gruß,
Bleck
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TÜRKEI: Boom am Bosporus Bleck
Bleck:

Türkei vor Beitrittsverhandlungen

 
24.09.05 12:52
21.09.2005
Türkei vor Beitrittsverhandlungen
Commerzbank Corp. & Markets

Für die Türkei gab es in den vergangenen Tagen gleich zwei positive Nachrichten, berichten die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.

Zunächst sei es dem bürgerlichen Lager in Deutschland nicht gelungen, bei den Bundestagswahlen eine eigene Mehrheit zu erringen. Die ablehnende Haltung gegenüber einem türkischen EU-Beitritt dürfte sich somit auch im Falle einer Regierungsübernahme kaum mehr vollständig umsetzen lassen. Zudem hätten sich die 25 Mitgliedsstaaten der EU darauf verständigt, dass die Türkei erst nach Beginn der Beitrittsgespräche Zypern völkerrechtlich anerkennen müsse. Wenn nicht noch unvorhersehbare Dinge geschehen würden, dürfte der Aufnahme von Beitrittsgesprächen am 3. Oktober somit nichts mehr im Wege stehen, da auch Zypern seine Zustimmungsbereitschaft signalisiert habe.

Vor diesem Hintergrund überrasche es nicht, dass die türkische Lira seit Wochenbeginn fester tendiere. Da die EU-Verhandlungen ein langer und ergebnisoffener Prozess seien, dürfte sich das Interesse nun wieder stärker auf die Fundamentaldaten verlagern. Ein robustes Wachstum, ein attraktives Zinsniveau und eine weiter zurückgehende Inflationsrate dürften die Lira stützen. Das Interesse richte sich nun auf die derzeit laufenden Verhandlungen mit dem IWF über die Freigabe eines 10 Milliarden-Dollar-Kredites. Die Türkei habe gestern erklärt, die staatlichen Ausgaben im Sozialbereich und in der Landwirtschaft um insgesamt 2 Mrd. Lira kürzen zu wollen, was ebenfalls als positives Zeichen zu werten sei.

www.fondscheck.de
TÜRKEI: Boom am Bosporus Bleck
Bleck:

Türkische Börse - anhaltende Rallye oder Korrektur

 
12.10.05 13:01
3. Türkische Börse – anhaltende Rallye oder Korrektur?

An der türkischen Börse ging es heiß her in der vergangenen Woche. Nach anfänglichen deutlichen Kursgewinnen setzte eine Korrektur ein. Nun stellt sich die Frage: Ist dies die Trendwende nach der rasanten Klettertour der vergangenen Monate oder doch nur eine Konsolidierung im Aufwärtstrend?

Grund für die zunächst deutlich anziehenden Notierungen in der Vorwoche war der Start der EU-Beitrittsverhandlungen. Die türkischen Börsianer ließen sich dabei zum Wochenauftakt nicht von der zermürbenden EU-Krisendiplomatie in Luxemburg beirren. Noch bevor der politische Deal über die Aufnahme von Beitrittsgesprächen mit der Türkei in trockenen Tüchern war, feuerte die Börse in Istanbul ein Kursfeuerwerk ab. Das nationale Kursbarometer ISE 100 schnellte am Montag um 2,9% nach oben und schloss auf Tageshöchststand. Und auch der ISE 30, der ähnlich wie beim deutschen DAX die 30 nach Marktkapitalisierung größten Unternehmen zusammenfasst, kletterte um 3%. Am Dienstag setzte sich die Rekordjagd beim ISE 100 um weitere 3,9% auf einen neuerlichen Rekordstand von 35.624 Punkten fort. Im Handelsverlauf lag der Index sogar noch höher und erreichte in der Spitze mehr als 35.800 Punkte. Der ISE 30 markierte bei 46.264 Punkten den bisher höchsten Stand.

Börsianer bejubeln Start der Verhandlungen

Die türkischen Investoren feierten die aufgenommenen Beitrittsverhandlungen der Türkei zur EU. Zunächst sah es dabei so aus, als wenn sie am Widerstand Österreichs scheiterten. So wurde mit Erstaunen registriert, dass nicht etwa Griechenland oder Zypern, sondern gerade Österreich eine so starke Position gegen den EU-Beitritt Ankaras eingenommen hatte. Ironie der Geschichte: Schon früher hatten sich die Türken die Zähne an den Österreichern ausgebissen. Zum ersten Mal scheiterte das osmanische Reich, der Vorgänger der Türkei, 1529 bei der Belagerung von Wien. Ein Wintereinbruch hatte die Belagerer hier gezwungen, den Feldzug abzubrechen. Dennoch wurde Österreich als Folge dieses Konflikts langfristig tributpflichtig. 1683 unternahm man dann nochmals einen Versuch, Wien zu erobern. Was aber schon in der Blütezeit des Osmanischen Reiches 150 Jahre vorher nicht gelang, wurde nun zum Desaster und zum Wendepunkt der Auseinandersetzung mit den europäischen Staaten.

Friedliche Annäherung

Einige hundert Jahre später ist die Türkei nun dabei, sich der EU auf freundlichem Wege zu nähern. Nachdem Österreich seinen Widerstand aufgegeben hat, haben die Gespräche begonnen. Für die Türkei bedeutet dies nach Ansicht der Investoren einen Riesenschritt. Schon in den vergangenen Jahren hatte das Land die Ärmel hochgekrempelt. Politische Stabilität, hohes Wirtschaftswachstum und sinkende Inflation haben den Staat am Bosporus zu einem begehrten Wirtschaftsstandort gemacht. Ausländische Investoren, die sich früher eher rar gemacht hatten, kommen mittlerweile in Scharen. Die Entscheidung der EU, mit der Türkei über einen Beitritt zu verhandeln, könnte nun weitere ausländische Kapitalgeber anlocken.

Reichlich Reformbedarf

Allerdings gibt es auch noch einige Baustellen, die es zu bearbeiten gilt und den Investoren wurde im weiteren Wochenverlauf klar, dass die Verhandlungen schwer und lang werden könnten. Es besteht noch reichlich Reformbedarf. So müssten Rechtsstaat, Meinungsfreiheit und die Rechte von Frauen, Religionsgemeinschaften und Gewerkschaften zur alltäglichen Realität in jedem Winkel des Landes werden. Und auch die Differenzen im Zypernkonflikt sind noch nicht ausgeräumt. Den Investoren wurde im weiteren Wochenverlauf daher klar, dass der Weg in die EU lang und steinig werden dürfte. Ob diese schwierig anmutenden Themen die Stimmung an der türkischen Börse im Wochenverlauf eintrübten, oder ob es an den schwachen Vorgaben anderer Börsen lag, ist offen. Sicherlich war es ein Mix aus beidem. Zudem sind Gewinnmitnahmen auf dem hohen Niveau nicht verwunderlich, und hier könnte die Börsenweisheit "Sell on good news!" zur Begründung herangezogen werden. Nun stellt sich die Frage: Wird die Konsolidierung fortgesetzt oder wird die Rallye wieder aufgenommen?

Türkei im Kommen

Aus fundamentaler Sicht könnte die Aufwärtstendenz der türkischen Börse aber weiter anhalten. Zwar ist das Land schon seit einiger Zeit kräftig im Kommen, und dies zeigt sich auch in der Entwicklung am türkischen Aktienmarkt. Die begonnenen Verhandlungen könnten aber für zusätzliche Impulse für die Wirtschaft sorgen. Die zunehmende Aufwärtstendenz wird auch am Beispiel Deutschland erkennbar. So gehen einige Experten davon aus, dass bis Jahresende rund 2000 deutsche Firmen in der Türkei vertreten sein werden. Damit hätte sich die Zahl den Angaben nach innerhalb von zehn Jahren vervierfacht. Ferner hat sich das deutsch-türkische Handelsvolumen in den vergangenen Jahren kräftig erhöht. Vor allem durch steigende türkische Exporte nach Deutschland. Sie sind von 12 Mrd. Euro im Jahr 2001 auf 20 Mrd. Euro im Jahr 2004 gestiegen. Die große Stärke der türkischen Exportexpansion liegt darin, das sie stark diversifiziert ist und immer mehr Produkte hinzukommen. In weniger beachteten Branchen wie etwa der Sanitärkeramik kommt die Türkei in Europa bereits auf zweistellige Marktanteile.

Anhaltende Rallye oder Korrektur?

Trotz der nach wie vor guten fundamentalen Aussichten könnte es derzeit aber auch eine kleine Pause geben. Vor allem die Charttechnik ist aus kurzfristiger Sicht ein wenig angeschlagen. Die am Freitag und Montag gebildeten Muster im Kerzenchart ("Dojis") deuten dabei auf eine große Unentschlossenheit zwischen Bullen und Bären hin. Sie wurden in etwa auf dem Niveau zweier kurzfristiger Unterstützungen gebildet. Immerhin haben diese gehalten, und die Chancen für eine Fortsetzung der Rallye sind nach wie vor vorhanden. Noch sind die Würfel aber nicht gefallen, und eine ausgedehntere Korrektur ist noch nicht vom Tisch. Möglicherweise bietet diese aber eine gute Möglichkeit, um sich langfristig zu positionieren.

Derivate-Trading

Investoren können dabei auf einige Derivate zurückgreifen. Sie gibt es allerdings nur auf den ISE 30. Und auch hier ist die Auswahl eher mager. Im Angebot sind derzeit zwei Indexzertifikate der Deutschen Bank (WKN: DB0AMD) und ABN Amro (WKN: ABN5TL). ABN Amro hat zudem zwei Hebelzertifikate (WKN: ABN0L2) (WKN: ABN0L6) im Sortiment.

Generell sollten sich Anleger über die erhöhten Risiken beim Handel mit Optionsscheinen bzw. Knockout-Produkten bewusst sein und eine adäquate Limittechnik verfolgen. Anleger sollten verstehen, dass der Handel mit Optionsscheinen unter anderem durch die höhere Reagibilität wesentlich risikoreicher ist als der physische Aktienhandel und vornehmlich der gezielten Nutzung von zeitlich fest definierten Marktchancen dient. Aufgrund der Hebelwirkung ist im Vergleich zum physischen Erwerb der Aktie ferner lediglich ein wesentlich geringerer Kapitaleinsatz erforderlich.

Quelle: "Global Markets Newsletter" Ausgabe #259

TÜRKEI: Boom am Bosporus Biomedi
Biomedi:

Tippe auf Korrektur wg. Merkel/Stoiber Wirts.min. o. T.

 
12.10.05 13:24
TÜRKEI: Boom am Bosporus Bleck
Bleck:

Türkei 75 Plus 09'05-Bericht

 
18.10.05 13:03
11.10.2005
Türkei 75 Plus 09'05-Bericht
CEROS Financial Services
Das Anlageziel des Türkei 75 Plus Investmentfonds (ISIN LU0093368008/ WKN 989402) ist die Erzielung eines langfristigen, überdurchschnittlichen Wertzuwachses mit Anlagen im türkischen Wirtschaftsraum, so die Experten von CEROS Financial Services.

Nach dem überraschend hohen Gebot im Zuge der Privatisierung der staatseigenen Raffinerie Tupras sei im vergangenen Monat auch bei der Privatisierung des Stahlkonzerns Eregli Demir Celik ein unerwartet hohes Angebot abgegeben worden. Obwohl die Preisangebote jeweils rund 100% über den Börsenwerten der Unternehmen gelegen hätten, hätten die Anleger die Gelegenheit genutzt, um Gewinne mitzunehmen. Dennoch sei das große Interesse und die Bereitschaft, hohe Preise für Privatisierungen zu zahlen, positiv zu werten, da so der türkische Staatshaushalt deutlich entlastet werde. In den nächsten Monaten würden weitere Privatisierungen anstehen, darunter allein neun Zementhersteller und der Mobilfunkanbieter Telsim.

Auf Grund der erfreulichen Nachrichtenlage bei den Privatisierungen und mit Blick auf den Beginn der EU-Beitrittsgespräche zeichne sich mittelfristig eine weitere Fortsetzung des Aufwärtstrends am türkischen Aktienmarkt ab. Allerdings könne kein stetiger Verlauf der Aktienkurse erwartet werden. Vielmehr sei, bedingt durch Gewinnmitnahmen oder temporäre Unstimmigkeiten mit der EU, immer wieder mit Rückschlägen zu rechnen. Zudem könnte eine Verschlechterung der Stimmungslage an der US-Börse für Verkaufsdruck bei Aktien in Emerging Markets sorgen.

Dennoch sei der Aufwärtstrend am türkischen Aktienmarkt weitaus nachhaltiger als die Rallye im Jahr 1999, da das Land seither sowohl politisch als auch ökonomisch deutlich stabiler geworden sei. Auch wenn türkische Aktien sicher nicht mehr als Schnäppchen bezeichnet werden könnten, so würden die wirtschaftlichen Wachstumsaussichten durchaus Anlass zu langfristigem Optimismus geben.

www.fondscheck.de
TÜRKEI: Boom am Bosporus Mr.Fresh
Mr.Fresh:

Frage zu Türk, Werten

 
18.10.05 13:51
Merhaba,
ich war gerade letzte Woche in Istanbul. Allerdings nicht, um mich mit Akzien zu befassen.
Aber es steckt tatsächlich viel Kraft und Investitionsbereitschaft ! und Gelegenheit in diesem Land.
Nun meine Frage, wo finde ich Infos auf Deutsch zu guten türk. Werten oder Möglichkeiten des VentureKapital Früheinstiegs wie z.Bsp in Telsim?

Tessekür Ederim
TÜRKEI: Boom am Bosporus Dr.UdoBroemme
Dr.UdoBroem.:

Die jungen Wilden vom Bosporus

 
13.12.05 16:01
Die jungen Wilden vom Bosporus

Türkische Unternehmen drängen mit Macht auf Europas Märkte. Sie produzieren am Bosporus, wenn es der Qualität dient und lagern aus, wenn die Türkei zu teuer wird. Sie kaufen deutsche Marken, um zu wachsen. Nur eines tun sie nicht: untätig warten, bis die EU über einen Beitritt der Türkei entscheidet. Vor allem Istanbul macht Tempo.

Von Kai Lange
Istanbul erwacht gerade: Das Wahrzeichen Istanbuls - die blaue Moschee
Istanbul erwacht gerade: Das Wahrzeichen Istanbuls - die blaue Moschee
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Istanbul - "Wir sind nicht auf dem Weg nach Europa", sagt Attila Ilbas. "Wir sind längst da." Der General Manager von Arcelik blickt auf das Ende der Fertigungslinie: Alle sieben Sekunden läuft hier eine Waschmaschine vom Band. Europas größte Fertigungsstätte am Stadtrand von Istanbul spuckt mit jeder 16-Stunden-Schicht 10.000 Maschinen aus.

Um die Weiße Ware in Deutschland an den Mann zu bringen, haben die Türken die Traditionsmarke Blomberg übernommen. Unter dem Label Beko verkaufen sie die gleichen Maschinen in mehr als 100 Ländern der Welt: "Arcelik ist eine Topmarke in der Türkei. Im Ausland kann das aber niemand aussprechen", sagt Ilbas. 2,7 Milliarden Euro Umsatz hat das Unternehmen im vergangenen Jahr erzielt, davon knapp die Hälfte im Export. Manager Ilbas hat keinen Grund, sich aus Europa ausgesperrt zu fühlen.

Made in Turkey, sold in China
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Europa ist dem türkischen Hersteller von Haushaltsgeräten bereits zu klein geworden. Bis zum Jahr 2010 soll die Marke Beko zu den stärksten Marken der Welt gehören. Um dieses Ziel zu erreichen, wagt das zur mächtigen Koc Holding gehörende Unternehmen das in Deutschland kaum Denkbare: Arcelik macht sich daran, Waschmaschinen und Geschirrspüler nach China zu exportieren.

Weiße Ware nach China exportieren? Ausgerechnet in das Land, wohin die meisten Global Player ihre Produktion verlagert haben? In das Billiglohnland, das für das Sterben klassischer westeuropäischer Industriefelder verantwortlich gemacht wird? "Der Markt dort ist schwierig, aber er bietet Chancen", sagt Ilbas mit demonstrativer Gelassenheit. Er glaubt daran, dass die Formel "Made in Europe - sold in China" funktionieren kann - zumindest im Fall Türkei.

Türkei ist kein Billiglohnland mehr

"Die Türkei ist derzeit der weltbeste Standort, um hochwertige Haushaltsware herzustellen", ist Ilbas überzeugt. Dabei gehe es nicht nur um Kosten: Mit Lohnkosten, die bei etwa einem Viertel der deutschen Aufwendungen liegen, ist die boomende türkische Volkswirtschaft kein Billiglohnland mehr. Wenn türkische Unternehmen ihre Produktionskosten drücken wollen, lassen sie, wie Arcelik, zusätzlich in Rumänien und in Russland fertigen.

Im Werk Istanbul, in dem derzeit noch 1500 Menschen arbeiten, werden zudem immer mehr Arbeitsplätze durch technische Optimierung wie die vollautomatische Endkontrolle eingespart. Auch in der Türkei ist Automatisierung längst ein Thema.

Gleichzeitig sind Produktivität und technisches Know-how in Arceliks türkischen Produktionsstätten derart gestiegen, dass in der Kombination aus Kosten und Qualität ein enorm schlagkräftiger Exporteur entstanden ist. Arcelik gehört in seiner Branche zu den Top Five in Europa. Ein Exporteur, der sogar in Asien erfolgreich sein und damit verwirklichen kann, wovon die meisten deutschen Unternehmen bislang nur träumen. "Chinesen lieben Qualität - wir müssen also qualitativ um so viel besser sein, wie wir teurer sind", sagt Ilbas. Ob dies auch auf deutscher Kostenbasis funktionieren kann, lässt Ilbas offen. Er will seine Gäste nicht verärgern.

Europa fordert Geduld

Die Türkei mag noch zehn bis 15 Jahre vor sich haben, bis sie politisch Aufnahme in der Europäischen Union findet. Türkische Unternehmen sind dagegen spätestens seit der Zollunion 1996 in Europa aktiv und treiben den Wandel in ihrer Heimat voran. Sie sind mutig, erfolgreich und haben keinen Grund, sich als Bittsteller zu fühlen.

Viele Türken sind ungeduldig. Seit das Land 2001 knapp am Staatsbankrott vorbeischrammte, erleben sie rasantes Wachstum und Reformen. Ministerpräsident Tayyip Erdogans Regierungspartei AKP schaffte die Todesstrafe ab, gestand den Kurden mehr Rechte zu und beschleunigte die Privatisierung. Die türkische Wirtschaft ist im vergangenen Jahr um knapp 9 Prozent gewachsen, in diesem Jahr werden es rund 5 Prozent sein. Die Börse brummt, ausländisches Kapital fließt reichlich, Inflation und Staatsverschuldung sinken, das Staatsdefizit wird 2006 wahrscheinlich unter 3 Prozent betragen. Warum, fragen sich nicht nur türkische Unternehmer, will sich die EU trotz dieser Dynamik so viel Zeit lassen?

Doga: Türkisches Müsli, deutsche Haferflocken

Vor allem in Istanbul sind Unternehmergeist und Mut zur Veränderung besonders stark zu spüren. Die Stadt am Bosporus, deren Brücken Europa und Asien verbinden, bietet auch immer mehr deutschen Unternehmern eine Perspektive. Die Zahl der deutschen Firmen sowie deutsch-türkischen Joint Ventures in der Türkei ist nach Angaben der Handelskammer auf knapp 2000 gestiegen. "Gute Qualität zu vernünftigen Preisen produzieren - das ist verlockend", meint Ilbas. Er fügt hinzu: Bevor die EU über die Aufnahme der Türkei entscheidet, werden noch viele Westeuropäer ihr Glück in der Türkei versuchen.

Partner in Deutschland hat Feryal Menemenli bereits gefunden. Die energische 42-Jährige stellt nahe Istanbul unter der Marke Doga Müsli-Riegel, Kräutertee und allerlei gesunde Snacks ohne chemische Zusätze her. "Wir sind Trendsetter, bieten Premiumprodukte für einen jungen, wachsenden Markt", sagt die Gründerin des 100-Mann-Unternehmens. Haferflocken und ausgewählte Teesorten kommen zum Teil aus Deutschland, weil deutsche Biobauern für biologisch-dynamische Qualitätsstandards garantieren können.

"Natürlich könnten wir unsere Zutaten auch aus Anatolien beziehen - aber zunächst müssen wir den Anbau nach bestimmten Richtlinien sicherstellen", sagt Menemenli. Bis es soweit ist, beliefern deutsche Biobauern eine aufstrebende und trendbewusste Käuferschicht im Agrarland Türkei: Auch auf solch verschlungenen Wegen wächst Europa zusammen.

Doga verlässt sich nicht auf eine Wellness-Welle in prosperierenden türkischen Metropolen wie Istanbul und Ankara. Das Unternehmen hat auch den englischen Markt in den Blick genommen. Bei Tesco und Sainsbury sollen bald die ersten Doga-Riegel erhältlich sein - unter der Marke Nutridigest und mit der aufmunternden Wirkung einer Tasse grünen Tees will man gegen Konkurrenz wie Kellogg's bestehen. Dass auch der englische Teegigant Lipton inzwischen auf dem türkischen Markt angreift, ficht Menemenli nicht an: "Wir haben hier einen jungen, wachsenden Markt, und Konkurrenz wird diesen Markt noch stärker beleben."
Picasso-Ausstellung im Museum of Modern Art: Reise aus der Provinz ins neue Istanbul
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Mobilfunk: Investoren ante portas

Auf belebende Konkurrenz richtet sich auch Baris Öney ein, Vorstand beim türkischen Mobilfunker Turkcell . Der türkische Marktführer zählt knapp 27 Millionen Kunden und ist damit das viertgrößte Mobilfunkunternehmen in Europa: Turkcell-Aktien werden in Istanbul sowie an der New York Stock Exchange gehandelt. Mit europäischen Regulierungskünsten ist Öney bestens vertraut - er ist gespannt, unter welchen Bedingungen der türkische Staat im nächsten Herbst seine UMTS-Lizenzen vergeben wird.

Investoren aus Europa und dem Nahen Osten drängen jedoch schon früher auf den Markt. Bis Mitte Dezember wird sich entscheiden, welcher ausländische Bieter den zweitgrößten türkischen Mobilfunker Telcim übernehmen wird. Selbst ein enorm schlagkräftiger europäischer Konkurrent wie Vodafone ist Öney lieber, als dass Konkurrent Telcim wie bisher wie ein Staatsunternehmen geführt wird. "Wir werden nach dem Verkauf eine starke Konkurrenz haben. Aber eine, mit der wir besser umgehen können." Statt mit einem Staatsunternehmen zu konkurrieren, nimmt es Turkcell lieber mit dem Rest der Welt auf.

Mavi Jeans: Welcome to Maviland

Den Sprung zur globalen Marke hat Mavi Jeans bereits geschafft. Der türkische Marktführer exportiert in 50 Länder und hat im vergangenen Jahr rund 7,5 Millionen Jeans verkauft.

Doch auch ein türkischer Jeanshersteller kann es sich längst nicht mehr leisten, all seine Jeans in der vergleichsweise teuren Türkei zu fertigen: Ebenso wie die globale Konkurrenz lässt Mavi die meisten seiner Jeanshosen, Jacken und Taschen in Asien und Indonesien schneidern. "Wir sind ein Marketingunternehmen. Unsere Kraft liegt in der Marke", sagt General Manager Nurettin Kantarelli kühl. Besonders stolz ist er auf die riesige Leuchttafel am New Yorker Times Square: "Made in Maviland" steht darauf. Wo auch immer das ist. "Wir wollen überall sein", sagt Kantarelli.

Mavi hat den Blick nach Westen gerichtet. Will sich an den Marktführern messen, statt Pionier in den neuen Märkten zu sein. Wer im Jeansgeschäft Erfolg haben wolle, müsse in den USA erfolgreich sein, sagt Kantarelli. Die Nähe der Türkei zu Osteuropa und dem Nahen Osten mögen andere Branchen nutzen. "Wir brauchen keine Abenteuer in diesen neuen Märkten - wenn wir im Westen unsere Ziele erreichen, werden die östlichen Märkte folgen", so der Mavi-Manager.

Mit viel Musik und schicken Bildern, Flagship-Stores in Los Angeles, Berlin und London, dem Mavi-Basketball-Cup und einem eigenen Filmfestival eint Mavi seine Kunden: Westlicher geht es kaum. Auch der Preis kann mit Edelmarken wie Levi's oder Lee durchaus mithalten. "Weder Teppiche noch türkischer Kaffee sind zur ersten erfolgreichen Exportmarke der Türkei in den USA geworden", notierte das Magazin "Newsweek". Es sind Jeans, ausgerechnet Jeans.

"Untätigkeit ist keine Option"

Mavi, Turkcell, Beko/Arcelik: Türkische Marken behaupten sich prächtig in Europa und über Europa hinaus. Sie gründen ihren Erfolg nicht nur darauf, dass in der Türkei noch vergleichsweise günstig produziert wird. Sie haben ihre Produktion teilweise selbst nach Rumänien, Asien oder Russland ausgelagert, kooperieren mit Partnern, treiben Forschung und Innovationen voran, stärken die Kraft ihrer Marken, erschließen ausländische Märkte. Sie tun das, was westeuropäische Konkurrenten auch tun. Doch weil die jungen Wilden vom Bosporus in ihrem Heimatmarkt kräftigen Rückenwind verspüren, wachsen sie schneller.

"In der Türkei ist Dynamik zu spüren, das Vertrauen in die Wirtschaft ist zurückgekehrt", sagt Dilek Yardim, Chefin der Deutschen Bank in Istanbul. "Untätigkeit ist hier für niemanden eine Option."

In ihrem Büro im 18. Stock blickt Yardim auf ein 80 Jahre altes Ölbild einer beschaulichen anatolischen Landschaft. Daneben, durch die Fensterfront, fällt der Blick auf die mächtigen Türme der Akbank . In Kürze könnte wenige Meter weiter der noch größere "Dubai Tower" hochgezogen werden, der die Glastürme in Istanbuls Financial District klein erscheinen ließe. Investoren aus dem Nahen Osten treiben am Bosporus die Preise: Die Deutsche Bank hat in einigen Bieterwettbewerben in diesem Jahr den Kürzeren gezogen, doch Untätigkeit will sich auch das deutsche Geldhaus hier nicht leisten.

Europa kann warten

Und Europa? Nach drei Sturm- und Drangjahren vermag niemand einzuschätzen, wo die Türkei in zehn bis 15 Jahren stehen wird. Geschweige denn, in welchem Zustand sich die Europäische Union in dieser fernen Zukunft befinden wird. "Die Menschen registrieren, dass die EU derzeit in Schwierigkeiten ist", sagt Ferhat Boratav, Chefredakteur von CNN Turk. "Doch sie ist weiterhin wichtig für uns, weil sie Wandel fordert und fördert."

Zum Wandel der Türkei gehören Konflikte und Streit. Das Land nimmt Gegensätze mit auf den Weg, die es auszutragen gilt. Während Mavi Jeans eine neue Lifestyle-Kampagne in New York startet, wird in türkischen Städten über ein generelles Alkoholverbot diskutiert. Türkische Lehrer werden zwangsversetzt, weil sie während des Rufs des Muezzins die Schulfenster geschlossen haben. Gleichzeitig stehen Bürgerinnen Istanbuls morgens vor dem Produktionsgebäude von Channel 4 Schlange, um an der Mittags-Talkshow zum Thema "Neue Mütter" teilzunehmen. Familien aus der Provinz reisen nachts im Überlandbus nach Istanbul, um die Picasso-Ausstellung und das neue Istanbul Museum of Modern Art zu besuchen. "Es wird noch viele schmerzhafte Auseinandersetzungen geben", sagt Chefredakteur Boratav. "Doch ohne sie wäre der Wandel nicht gesund".

Für die Türkei sei der Weg dorthin wichtiger als das Ziel einer EU-Mitgliedschaft: "Der Wandel dient nicht dem Ziel, die Vorgaben der EU zu erfüllen. Er dient unmittelbar dazu, dass es der Türkei besser geht", sagt Boratav. Das Land sei auf dem Weg, wirtschaftlich sogar auf der Überholspur. "Wir fühlen uns gut dabei", sagt Boratav. Europa könne warten - doch ihren Schwung werde die Türkei auch im kommenden Jahr nutzen.

TÜRKEI: Boom am Bosporus 2277765
Never argue with an idiot -- they drag you down to their level, then beat you with experience.
TÜRKEI: Boom am Bosporus ER2DE2
ER2DE2:

Bodenbildung?

 
30.05.06 13:44
ABN-Tertifikat auf den DJ Turkey Titans:


TÜRKEI: Boom am Bosporus 42113
TÜRKEI: Boom am Bosporus datex
datex:

Hat keiner mehr türkische Aktien ?

 
02.10.07 19:19
Freue mich zur Zeit über Turkcell ADR WKN 806276, die haben in einem guten Jahr über 70 % zugelegt
TÜRKEI: Boom am Bosporus kologe
kologe:

Turkcell

 
02.12.16 11:30
Turkcell ist der größte Türkische Mobilfunkanbieter. Turkcell bilanziert nach IFRS und ist das einzige voll transparente Türkische Unternehmen. Eine sehr interessante Aktie...
TÜRKEI: Boom am Bosporus broker-poker
broker-poker:

servus

 
09.02.17 16:10
Hat hier einer überhaupt Turkcell Aktie ?
Ich halte die Firma für sehr solide !

keine kauf bzw. verk. Empfehlung
TÜRKEI: Boom am Bosporus lumbagoo
lumbagoo:

Weltuntergangstimmung?

 
07.09.18 12:38
Habe mir eine kleine Position zugelegt.
TÜRKEI: Boom am Bosporus lumbagoo
lumbagoo:

Heute

 
27.09.18 13:22
Dividende bekommen, werde weiter aufstocken.
TÜRKEI: Boom am Bosporus eckert1
eckert1:

Bin auch dabei, allerdings noch im Minus

 
28.09.18 21:21

Ich rechne schon bald mit der Freilassung des US-Pastors, dann steigt die Türkische Lira wieder und auch Türkcell.
TÜRKEI: Boom am Bosporus lumbagoo
lumbagoo:

Hi eckert1,

 
01.10.18 11:09
ich dachte schon ich wäre ein Alien weil hier sonst keiner unterwegs war. Bin ganz zufällig auf TKC gestoßen. Und auch schon eine Minidividende bekommen :-)  Hoffe noch auf einen kleinen Rücksetzer auf 3,9-4€, dann würde ich mir nochmal 1000 St. zulegen. Viel Glück
TÜRKEI: Boom am Bosporus M13021989
M13021989:

Ich

 
02.10.18 19:11
halte Turkcell auch für sehr solide, das hier hört sich auf jeden Fall viel versprechend an!
TÜRKEI: Boom am Bosporus lumbagoo
lumbagoo:

Nachgelegt

 
05.10.18 15:21
700 St. zu 3,93
TÜRKEI: Boom am Bosporus lumbagoo
lumbagoo:

TKC

 
11.10.18 22:36
hält sich erstaunlich gut in diesem Markt! Auch das Handelsvolumen ist interessant. Eigentlich wollte ich noch einmal nachlegen, aber am 24.Oktober kommen die Q3 Zahlen und ich erwarte einen Verlust für das Quartal.
Bin aber ( leider oder zum Glück ) kein BWLer, vermute nur, dass dieser ernorme TL Verfall sich negativ auswirken wird. Wäre toll wenn hier ein/e "Fachmann/frau" ein Blick auf die Verschuldung in Fremdwährung nehmen könnte. Darüber hinaus ist besteht immer noch die Gefahr, dass sie Türkei in die Pleite rutscht. Da liegt wohl der Hase im Pfeffer.
Die TL hat sich gegenüber US$/€ ja schon wieder etwas erholt. Man stelle sich vor, der Wechselkurs zu US§/€ wäre wieder der zu Jahresbeginn........
TÜRKEI: Boom am Bosporus lumbagoo
lumbagoo:

Nachtrag

 
11.10.18 23:10
www.zerohedge.com/news/2018-08-15/...-will-become-debt-crisis
und
www.reuters.com/article/...y-2019-jpmorgan-says-idUSKCN1LE0WS
TÜRKEI: Boom am Bosporus lumbagoo
lumbagoo:

Die Wege des Herrn sind unergründlich:-)

 
12.10.18 15:57
der PASTOR kommt frei. Eilmedung bei ntv.
TÜRKEI: Boom am Bosporus M13021989
M13021989:

Was???

 
12.10.18 21:29
Das ist ja unglaublich! (Und toll für den Herrn Pastor). Da hat der ökonomische Druck, den Herr Trump auf Erdogan ausgeübt hat, ja doch geklappt! :)
TÜRKEI: Boom am Bosporus lumbagoo
lumbagoo:

Über 7% im Plus,

 
15.10.18 19:57
war ich wieder einmal zu feige um weiter nachzulegen.........
TÜRKEI: Boom am Bosporus M13021989
M13021989:

Oh Mann

 
15.10.18 22:08
Ja, es ist manchmal echt ein Kreuz, wenn man übervorsichtig ist und kein Risiko wagt :(
TÜRKEI: Boom am Bosporus lumbagoo
lumbagoo:

TKC

 
17.10.18 16:55
finance.yahoo.com/news/7-high-value-high-yield-190502413.html
Gestern auf Schlusskurs unverändert, heute bisher über 3% im Plus.

www.onvista.de/devisen/Euro-Tuerkische-Lira-EUR-TRY
Auch ein gutes Zeichen ist, dass die Türkei zurück auf dem Kapitalmarkt ist.

www.wiwo.de/finanzen/boerse/...-anleihen-heraus/23198036.html
TÜRKEI: Boom am Bosporus lumbagoo
lumbagoo:

Zahlen........

 
24.10.18 18:33
s.turkcell.com.tr/hakkimizda/en/.../Presentation-Q318-ENG.pdf
TÜRKEI: Boom am Bosporus lumbagoo

Zur Finanzlage in der Türkei

 
seekingalpha.com/article/4213907-turkey-2018-financial-crisis
Werde weiter nachlegen.......

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