▶ TTT-Team / Freitag, 14.07.2006


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14.07.06 06:56

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Pivots für den 14.07.2006

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Pivot-Punkte▶ TTT-Team / Freitag, 14.07.2006 2673677
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   Resist 35692,93   ▶ TTT-Team / Freitag, 14.07.2006 2673677
   Resist 25651,03   ▶ TTT-Team / Freitag, 14.07.2006 2673677
   Resist 15589,16   ▶ TTT-Team / Freitag, 14.07.2006 2673677
   Pivot 5547,26   ▶ TTT-Team / Freitag, 14.07.2006 2673677
   Support 15485,39   ▶ TTT-Team / Freitag, 14.07.2006 2673677
   Support 25443,49   ▶ TTT-Team / Freitag, 14.07.2006 2673677
   Support 35381,62   ▶ TTT-Team / Freitag, 14.07.2006 2673677
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Pivots, grafisch
R35692,93
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R25651,03
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R15589,16
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Pivot5547,26
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Berechnungsgrundlagen
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   Openv. 13.07.20065609,13
   Highv. 13.07.20065609,13
   Lowv. 13.07.20065505,36
   Closev. 13.07.20065527,29

Alle Angaben ohne Gewähr

 

Termine:

Freitag,  14.07.2006 Woche 28 
 
•  -JP BoJ Sitzungsergebnis
• 00:45 -NZ Statistikkennzahlen Juli
• 03:30 -AU Außenhandel Mai
• 08:00 - !EU ACEA Kfz-Neuzulassungen Juni
• 08:00 -DE Bruttojahresverdienste prod. Gewerbe 2005
• 08:00 -JP BoJ Monatsbericht Juli
• 10:00 -IT Verbraucherpreise Juni
• 10:00 -EU EZB MFI Zinsstatistik
• 14:30  ▶ TTT-Team / Freitag, 14.07.2006 2673677US Einzelhandelsumsatz Juni
• 14:30 - !US Ausfuhrpreise Juni
• 14:30 - !US Einfuhrpreise Juni
• 14:30 -CA Industriebericht Mai
• 15:45 - !US Verbraucherstimmung Uni Michigan Juli
• 16:00 - !US Lagerbestände Mai
 

Legende

Durch Klicken auf die Terminüberschrift können weitergehende Informationen abgefragt werden, so unter anderem auch die Erwartungen der Marktteilnehmer und ggf. aktuelle Informationen nach Terminveröffentlichungen.

12:00 -: Termin
12:00 -!: Termin von besonderer Bedeutung
12:00▶ TTT-Team / Freitag, 14.07.2006 2673677: wichtiger Termin mit stark marktbewegenden Charakter; oft werden viele Märkte deutlich vom Ergebnis beeinflusst

 

Viel Erfolg @all

Greetz  Happy

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DAX-Tages- und Langfristanalyse

 
14.07.06 07:02

Von Andreas Büchler

▶ TTT-Team / Freitag, 14.07.2006 2673680

Knapp zwei Wochen hielt es der Deutsche Aktienindex immerhin in einer etwa 130 Punkte breiten Tradingrange aus, doch gestern wurde es ihm langweilig. Der Ausbruch nach Süden fällt gleichzeitig mit dem Durchbruch unter die Untergrenze eines kurzfristigen Aufwärtstrendkanals zusammen. Dies dürfte zahlreiche Stoppkurse "getriggert" haben - wodurch sich die Abwärtsbewegung noch beschleunigte.


Das nächste Orientierungskursziel liegt nun bei 5410/5420Zählern. Dort verläuft ein horizontaler Unterstützungsbereich, an dem der DAX zugleich 61,8 Prozent der jüngsten Erholung von 5243 (Zwischentief vom 14. Juni) auf 5729 Zähler (Zwischenhoch vom 4. Juli) wieder nach unten kompensiert hätte. Erstreckt sich ein Kursrückschlag über dieses so genannte Fibonacci-Retracement hinaus, ist der vorangegangene Trend vorbei und es drohen erfahrungsgemäß weitere Verluste.


Kommt es dagegen zu einer technischen Gegenreaktion auf die jüngsten Verkäufe, so dürfte bereits bei 5560/5600 Zählern erneuter Verkaufsdruck aufkommen. Dort befand sich die Untergrenze der ehemaligen Seitwärtsspanne, die der DAX nun verlassen hat.

Individuelle Charteinstellungen:

Sie möchten nicht standardmäßig die drei Charts auf unserer Webseite angezeigt bekommen, sondern sich Ihre Favoriten selber aussuchen? Kein Problem: Klicken Sie bitte entweder auf den Link oder rechts oben auf der Webseite auf ▶ TTT-Team / Freitag, 14.07.2006 2673680 Neu hier und folgen dann den Anweisungen. Dann werden Sie künftig nicht nur persönlich begrüßt, sondern können Ihre Einstellungen auch dauerhaft speichern. NEU dabei: Die Funktion "Individuelle Charts" wurde erweitert. Neben den bisherigen Intraday-Darstellungen sind nun auch Einstellungen auf Wochen, Monats und Jahresbasis möglich.


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Chart: ▶ TTT-Team / Freitag, 14.07.2006 2673680 Investox

 


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Chart: ▶ TTT-Team / Freitag, 14.07.2006 2673680 Investox

Folgende Indikatoren sind im Chart zu sehen (von oben nach unten):

1) grau: Relative-Stärke-Index (RSI-Wilder), 14
2) orange: Double-Smoothed-Stochastics (DSS-Bressert), 10/3
3) schwarz/blau: MACD, 12/26/9
4) türkis: Relative-Momentum-Index (RMI), 13/5
5) rosa: Average-Directional-Movement-Index (ADX), 14
6) grün/rot: Aroon Up-Down, 14

 


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Chart: ▶ TTT-Team / Freitag, 14.07.2006 2673680 Investox

Folgende Indikatoren sind im Chart zu sehen (von oben nach unten):

1) grau: Relative-Stärke-Index (RSI-Wilder), 14
2) orange: Double-Smoothed-Stochastics (DSS-Bressert), 10/3
3) schwarz/blau: MACD, 12/26/9
4) türkis: Relative-Momentum-Index (RMI), 13/5
5) rosa: Average-Directional-Movement-Index (ADX), 14
6) grün/rot: Aroon Up-Down, 14

Handlungsempfehlung

Zeit-
horizont
PositionStatusEinstiegs-
kurs
Einstiegs-
datum
StoppAusstiegs-/
Zielkurs
Ausstiegs-
datum
z.B. mit
der WKN
KurzfristigLongverkauft555623.05.06-562030.05.06CM6014
KurzfristigLongverkauft555623.05.06-578229.05.06CM6014
MittelfristigLong 50%halten382829.03.044075---
MittelfristigLong 50%verkauft382829.03.04-475629.08.05-

<!--nop-->

Der Ausbruch unter 5560 Punkte macht eine Short-Position interessant. Allerdings hat der DAX bereits einen nicht unerheblichen Teil des nach dem Durchbruch verfügbaren Kurspotenzials bereits realisiert. Eine technische Aufwärtskorrektur sollte also abgewartet werden, da sonst das Chance-Risiko-Verhältnis nicht attraktiv genug ist.


Langfristige Analyse

Erneut droht der Index die bei etwa 5500 Punkten notierende 200-Tage-Linie zu durchbrechen. Dadurch entfernt sich der Deutsche Aktienindex wieder von dem nächsten Orientierungskursziel auf der langfristigen Zeitebene, das bei 6340 Punkten definierbar ist. Dort befindet sich ein zuletzt im Jahr 2001 in Erscheinung getretener Widerstandsbereich.

Aber erst ein Rücksetzer unter die Untergrenze des schon seit dem Jahr 2003 im Wochenchart ersichtlichen Aufwärtstrendkanals bei etwa 5000 Zählern würde dazu zwingen, dieses Szenario neu zu überdenken. Im Price-Level-Profile-Wochenchart lassen sich allerdings bereits Umsatzhäufungen bei 5515 und 5300 Punkten ausmachen - die dort zu erwartende Nachfrage sollte den Index im Krisenfall stabilisieren können. Gleichzeitig drohen Volumenspitzen bei 5900 und 6020 Zählern aber auch, einen weiteren Anstieg des DAX zu verlangsamen.

 


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Chart: ▶ TTT-Team / Freitag, 14.07.2006 2673680 Investox

Folgende, auf Wochenbasis berechnete Indikatoren sind im Chart zu sehen (von oben nach unten):

1) grau: Relative-Stärke-Index (RSI-Wilder), 14
2) orange: Double-Smoothed-Stochastics (DSS-Bressert), 10/3
3) schwarz/blau: MACD, 12/26/9
4) türkis: Relative-Momentum-Index (RMI), 13/5
5) rosa: Average-Directional-Movement-Index (ADX), 14
6) grün/rot: Aroon Up-Down, 14

Der VDAX überlagert das Volumen als weinrote Linie (Werteskala am Rand)

 


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Zusammenfassung der Unterstützungen und Widerstände


Widerstand 3: 5900 (horizontal, kurzfristig, schwach)
Widerstand 2: 5800 (horizontal, kurzfristig, stark)
Widerstand 1: 5560/5600 (horizontal, kurzfristig, mittelstark)

DAX: 5527,29 (Xetra, Stand zum Analysezeitpunkt)

Unterstützung 1: 5410/20 (horizontal, kurzfristig, mittelstark)
Unterstützung 2: 5150 (horizontal, mittelfristig, schwach)
Unterstützung 3: 5000 (Aufwärtstrendkanal, langfristig, stark)


Der Price-Level-Profile-Chart ist eine Entwicklung von ▶ TTT-Team / Freitag, 14.07.2006 2673680 logical line und zeigt in Form eines Volumengebirges, auf welchem Kursniveau Umsatzhäufungen stattgefunden haben. Durch die farbliche Zuordnung der einzelnen Schichten auf der Zeitachse ist erkennbar, wann der jeweilige Umsatz zustande gekommen ist.

Um diese Grafik zu erstellen, wird das Volumen eines einzelnen Tages auf der y-Achse des Charts dort aufgetragen, wo sich der Kurs an diesem Tag bewegt hat. Wenn öfters hohe Umsätze auf dem gleichen Kursniveau getätigt wurden, entsteht mit der Zeit eine Spitze im Price-Level-Profile. Erfahrungsgemäß sind diese Umsatzspitzen gute Indikatoren für Widerstände oder Unterstützungen.

Quelle: boerse-online.de

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STADA bietet 485 Mio. für Hemofarm

 
14.07.06 07:04
BAD VILBEL (dpa-AFX) - Der Bad Vilbeler Generika-Hersteller STADA  will die serbische Pharmagruppe Hemofarm für rund 485 Millionen Euro vollständig übernehmen. STADA werde dazu an diesem Freitag in Serbien ein öffentliches Übernahmeangebot einreichen, teilte das im MDAX notierte Unternehmen am Freitag in Bad Vilbel mit. Der Kauf zum Preis von umgerechnet 146,97 Euro je Hemofarm-Aktie solle über bestehende Kreditlinien finanziert werden. Das Management der seit 2002 an der Belgrader Börse gelisteten Hemofarm begrüße das Übernahmeangebot.

Das Übernahmeangebot benötige noch die Genehmigung der serbischen Wertpapierkommission sowie der zuständigen Kartellbehörden, teilte STADA weiter mit. Es werde zudem nur wirksam, wenn mindestens 67 Prozent der Aktien an STADA verkauft werden. STADA habe unter anderem mit institutionellen Investoren und Mitgliedern des Hemofarm-Managements bereits vertragliche Vereinbarungen über den Kauf von mindestens 59 Prozent der Anteile. Ab einer Übernahmequote von mindestens 95 Prozent strebe STADA strebe einen zwangsweisen Herauskauf (Squeeze-Out) der verbleibenden Aktionäre an.

WACHSTUMSKURS

Der Generikaanbieter Hemofarm erzielte im Jahr 2005 den Angaben zufolge einen Umsatz von rund 205,5 Millionen Euro - ein Plus von etwa 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Konzerngewinn einschließlich Anteile Dritter habe bei rund 27,3 Millionen Euro gelegen (plus 89 Prozent). Das Hemofarm-Management gehe davon aus, den Wachstumskurs fortsetzen zu können. Im Heimatmarkt Serbien wie auch in Montenegro sei Hemofarm klarer Marktführer. Weltweit sei Hemofarm im vergangenen Jahr mit 3.625 Beschäftigten in elf Ländern aktiv gewesen.

Die Übernahme von Hemofarm sei ein wichtiger strategischer Schritt zur Internationalisierung des STADA-Konzerns und zur Expansion des Vertriebs nach Osteuropa, hieß es weiter. STADA erhalte gleichzeitig kostengünstige Produktionsstätten und Entwicklungszentren in dieser Region. Derzeit verfüge Hemofarm über fünf Produktionsstandorte in verschiedenen osteuropäischen Ländern./fd  
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Japan erhöht Leitzins erstmals seit über 5 Jahren

 
14.07.06 07:34
TOKIO (dpa-AFX) - Die japanische Zentralbank hat die Zinsen erstmals seit über fünf Jahren erhöht. Der geldpolitische Rat der Bank von Japan beschloss am Freitag, den Leitzins von Null Prozent auf 0,25 Prozent zu erhöhen. Der Diskontsatz wurde von 0,1 Prozent auf 0,4 Prozent angehoben. Die Entscheidung war von Beobachtern erwartet worden. Denn die Wirtschaft in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt erholt sich und die Jahre währende Deflation scheint überwunden. Gleichwohl signalisierten die Währungshüter, dass die Leitzinsen auf einem 'sehr niedrigen' Niveau bleiben werden. Dies gilt als ein Zeichen, dass die zweite Erhöhung nicht unmittelbar bevorsteht./FX/jha/aa  
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Dax weiter leichter erwartet

 
14.07.06 07:35
Nach schwachen Vorgaben aus den Vereinigten Staaten und von den asiatischen Handelsplätzen wird der Dax auch am Freitag schwächer erwartete. Das belastende Umfeld habe sich nicht verändert, heißt es.


Rentenmärkte freundlich erwartet


Frendlich werden die Rentenmärkte am Freitag erwartet. Die Eskalation der Gewalt im Nahen Osten hatte die Anleger bereits am Donnerstag verstärkt in Engagements in Staatsanleihen getrieben. Am europäischen Rentenmarkt kletterte der richtungweisende Bund-Future um 43 Basispunkte auf 115,74 Prozent; der Bobl-Future um 31 Baisispunkte auf 109,40 Prozent.


„Die Renten reagieren vor allem auf Israel“, sagte ein Händler in London. „Es war in den vergangenen Tagen immer im Hintergrund und jetzt scheint es zu eskalieren.“ Die Bombardierung des Flughafens der libanesischen Hauptstadt Beirut habe zudem den
Ölpreis nach oben getrieben. Weitere politische Unruheherde wie Iran und Nordkorea trieben Anleger ebenfalls in die als sichere Investition geltenden Staatsanleihen.


Positiv für den Rentenmarkt dürften sich auch Äußerungen der Bank of Japan auswirken. Die japanische Zentralbank hat am Freitag wie erwartet in einem ersten Zinsschritt seit sechs Jahren den Leitzins um 25 Basispunkte erhöht. Da sie aber erklärte, daß das Zinsniveau trotzdem für einige Zeit sehr niedrig bleiben werde, dürfte das am Rentenmarkt für Entspannung sorgen.


Euro legt vor Zinsentscheidung in Japan zum Yen zu


Vor der Zinsentscheidung der Bank von Japan hat der Euro zum Yen am Freitag im Fernost-Handel zugelegt. Die europäische Gemeinschaftswährung kletterte auf 146,83 Yen nach 146,43 Yen im späten amerikanische Handel. Auch der Dollar stieg und notierte mit 115,75 Yen fester. Gegenüber dem Euro blieb die amerikanische Währung nahezu unverändert: Der Euro kostete 1,2680 Dollar.


Die Bank of Japan wird nach einhelliger Meinung von Experten am Freitag mit der ersten Zinserhöhung seit sechs Jahren die Ära der Null-Zins-Politik beenden. Die Währungshüter werden voraussichtlich ab 5.00 Uhr MESZ bekannt geben, den japanischen
Leitzins auf 0,25 Prozent zu erhöhen. Im Anschluß werden die Währungshüter ihre Entscheidung auf einer Pressekonferenz erläutern. (Reuters)


Aktienmarkt in Tokio im Minus
Vor der Zinsentscheidung der Bank von Japan hat der Aktienmarkt in Tokio am Freitag Verluste verbucht. Vor allem die Kurse von Exportfirmen kamen wegen der Sorge um eine geringere Nachfrage im Ausland unter Druck.


Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index fiel am Vormittag (Ortszeit) um 1,17 Prozent auf 14.920 Punkte. Es war das erste Mal seit zwei Wochen, daß der Nikkei unter die Marke von 15.000 Zählern rutschte. Der breiter gefaßte Topix-Index verlor 1,21 Prozent auf 1532 Stellen.


„Die Gewalt in Nahost hat den Ölpreis in die Höhe schnellen lassen und die amerikanische Aktien gedrückt. Und das tut uns auch nicht gut“, sagte ein Analyst. Die höheren Energiekosten könnten die amerikanische Konjunktur zum Abflauen bringen und damit auch die Nachfrage nach japanischen Exportgütern dämpfen. Die Aktien des weltgrößten Digitalkamera-Herstellers Canon gaben um knapp zwei Prozent nach. Sony verloren mehr als drei Prozent.


Die Bank of Japan wird nach einhelliger Meinung von Experten am Freitag mit der ersten Zinserhöhung seit sechs Jahren die Ära der Null-Zins-Politik beenden. Die Währungshüter werden voraussichtlich ab 5.00 Uhr MESZ bekannt geben, den japanischen Leitzins auf 0,25 Prozent zu erhöhen. Im Anschluß werden die Währungshüter ihre Entscheidung auf einer Pressekonferenz erläutern. (Reuters)


Aktien in Hongkong tendieren leichter


Belastet von schwachen amerikanischen Vorgaben und daraus resultierenden Verlusten der asiatischen Märkte ist der Aktienmarkt in Hongkong am Freitag mit schwächerer Tendenz aus der ersten Handelshälfte gegangen. Der Leitindex Hang Seng sinkt um 1,1 Prozent bzw 180 Punkte auf 16.126 Zähler. Das Handelsvolumen ist etwas höher als die zuletzt im Durchschnitt erzielten 16,419 Milliarden Hongkong-Dollar. Unter den Standardwerten stehen besonders Werte mit einem hohen Bezug zur Volksrepublik wegen der Sorge um steigende Zinsen in China unter Abgabedruck. China Mobile büßen 1,9 Prozent auf 43,90 Hongkong-Dollar ein und China Unicom verlieren 3,6 Prozent, China Merchants sinken um 4,6 Prozent. COSCO Pacific verbilligen sich um 3,7 Prozent. In der nahen Zukunft sollte es Händlern zufolge dem Index Schwierigkeiten bereiten, die 50-Tagelinie bei rund 16.150 Punkten zu halten.


Nachrichten und Kursbewegungen nach Börsenschluß


Die amerikanischen Aktien zeigten sich am Mittwoch im nachbörslichen Handel leichter. Der Nasdaq-100 After Hours Indicator fiel um 0,6 Punkte zu auf 1.477,56 Punkte.


Nahezu unverändert haben sich im nachbörslichen Handel am Donnerstag die Aktien von Cintas gezeigt. Das Unternehmen gab für das vierte Quartal Zahlen bekannt, die teilweise unter den Erwartungen der Analysten lagen. So wurde im Berichtszeitraum ein Gewinn je Aktie von 0,55 Dollar erzielt, während die Analysten lediglich mit 0,54 Dollar gerechnet hatten. Der Umsatz lag mit 908 Millionen Dollar allerdings deutlich unter den Schätzungen des Marktes von 914,75 Millionen Dollar. Zudem erwarte Cintas für 2007 einen Gewinn je Aktie zwischen 2,10 und 2,20 Dollar und einen Umsatz zwischen 3,77 und 3, 85 Milliarden Dollar. Die Schätzungen der Analysten liegen hier bei 2,20 Dollar je Aktie und einem Umsatz von 3,84 Milliarden Dollar. Die Titel fielen um einen Cent auf 37,09 Dollar.


Rocky Brands brachen um 26,2 Prozent auf 16,45 Dollar ein. Der Schuhhersteller erwartet für das zweite Quartal einen Verlust je Aktie zwischen 0,05 und 0,10 Dollar, nachdem im gleichen Zeitraum des Vorjahres noch ein Gewinn von 0,50 Dollar erwirtschaftet wurde. Dell stiegen nach starken Verlusten im regulären Handel um 0,2 Prozent auf 21,75 Dollar. Der gemessen an der Stückzahl weltgrößte Computerhersteller will mit einer vereinfachten Preisgestaltung auf sinkende Marktanteile in den Vereinigten Staaten reagieren.


Wall Street schließt schwächer


Die Eskalation der Auseinandersetzungen zwischen Israel und dem Libanon und der in der Folge auf ein neues Rekordhoch gestiegene Ölpreis haben am Donnerstag an Wall Street für eine schwache Tendenz gesorgt. Nachdem die militärischen Aktionen eskalierten, kletterte der Ölpreis deutlich über die Marke von 76 Dollar und schloß bei 76,70 Dollar. Im elektronischen Handel hat er mittlerweile sogar das Niveau von 77 Dollar übersprungen. Die Anleger befürchten eine weitere Ausbreitung des Konflikts und dadurch auch einen weiter zulegenden Ölpreis. Auch der Atom-Streit mit dem Iran habe das Sentiment weiter belastet, sagte ein Beobachter.


Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) reduzierte sich um 1,5 Prozent oder 167 Punkte auf 10.846 und schloß damit nur knapp über seinem Tagestief von 10.833 Punkten. Der S&P-500 gab um 1,3 Prozent oder 16 Punkte auf 1.242 nach. Der Nasdaq Composite verzeichnete ein Minus von 1,7 Prozent oder 36 Punkten auf 2.054.


Die am Berichtstag veröffentlichten Daten zu den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe hatten dagegen kaum Einfluß auf den Handel. Diese sind in der Woche zum 8. Juli unerwartet deutlich gestiegen. Wie das amerikanische Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte, nahmen sie saisonbereinigt um 19.000 auf 332.000 zu. Ökonomen hatten einen Anstieg von lediglich 7.000 erwartet.


Zu den Verlierern im DJIA gehörten General Motors, die um 4,4 Prozent auf 28,32 Dollar nachgaben. Händler verwiesen auf die am Freitag beginnenden Gespräche zwischen dem GM-Chef Richard Wagoner und Renault/Nissan-Boss Carlos Ghosn über eine mögliche Zusammenarbeit. Zusätzlich habe die Mitteilung von Ford, die Quartalsdividende um die Hälfte auf 0,05 Dollar zu kürzen belastet. Ford gaben um 4,7 Prozent auf 6,56 Dollar nach.


Ebenfalls auf der Verliererseite zeigten sich Walt Disney mit einem Abschlag von 4,1 Prozent auf 28,70 Dollar. Walt Disney ist von CIBC World Markets auf „Sector Underperformer“ von zuvor „Sector Performer“ abgestuft worden. Die Bewertung der Aktie sei hoch und die Aussichten für 2007 nicht rosig, lautet die Begründung der Analysten.


Zu den wenigen Lichtblicken gehörten die Aktien von PepsiCo, die um 1,6 Prozent auf 62,07 Dollar zulegten. Der Getränkekonzern hat einen Gewinn je Aktie von 0,80 Dollar ausgewiesen. Analysten hatten im Konsens mit 0,77 Dollar gerechnet. Umgesetzt hat der Getränkehersteller 8,6 Milliarden Dollar. Hier hatten die Analysten im Schnitt mit 8,3 Milliarden Dollar gerechnet.


Dagegen verloren Wal-Mart 2,2 Prozent auf 44,16 Dollar. Merrill Lynch hat die Aktie auf „neutral“ von „kaufen“ gesenkt. Die Analysten begründen den Schritt mit Zweifeln an der Fähigkeit des Handelskonzerns, den Umsatz langfristig zu steigern.


Merck & Co legten um 0,7 Prozent auf 36,94 Dollar zu. Das Pharma-Unternehmen hat im amerikanische Bundesstaat New Jersey einen Prozeß um das Medikament „Vioxx“ gewonnen. Das Gericht sprach Merck von der Verantwortung für den Herzanfall einer Patientin frei, die das Präparat über einen Zeitraum von rund zwei Jahren eingenommen hatte. Die in den Vereinigte Staaten gelisteten Aktien von SAP fielen um 7 Prozent auf 46,83 Dollar. Als Grund für das Minus wurde auf die hinter den Erwartungen zurückgebliebenen Lizenzumsätze des Unternehmens verwiesen. SAP wies für das abgelaufene Quartal lediglich ein Plus von 8 Prozent auf 621 Millionen Euro aus. Analysten waren im Vorfeld jedoch weit optimistischer und schätzten 675 Millionen Euro.


Amerikanische Anleihen fester


Mit einer gut behaupteten Tendenz haben sich die amerikanischen Anleihen am Donnerstag im späten Handel gezeigt. Es gab vor dem Hintergrund der Eskalation der Lage zwischen Israel und dem Libanon und dem dadurch auf neue Rekordhochs gestiegenen Ölpreis verstärkte Umschichtungen aus Aktien in den „sicheren Hafen“ Anleihen, sagte ein Beobachter.


Zweijährige Anleihen legten 0,032 Punkte auf 99,316 Punkte zu. Sie rentierten mit 5,111 Prozent. Fünfjährige Anleihen stiegen um 0,052 Punkte auf 100,110 Punkte. Sie rentierten mit 5,038 Prozent. Richtungsweisende zehnjährige Anleihe wurden 0,071 Punkte höher bei 100,110 Punkten gehandelt. Sie rentierten mit 5,073 Prozent. Schatzanweisungen mit einer Laufzeit von dreißig Jahren gewannen 0,072 Punkte auf 90,173 Punkte. Sie rentierten mit 5,122 Prozent.


Im Blickpunkt stand zudem die Auktion zehnjähriger und an den Inflationsindex gebundener amerikanische Notes durch das amerikanische Schatzamt im Volumen von 9,00 Milliarden Dollar. Hier hat sich eine High-Rate von 5,550 Prozent ergeben. Die Notes sind mit einem Zinskupon von 2,50 Prozent ausgestattet. Das Interesse der Investoren richte sich aber bereits auf das Ergebnis der Sitzung des geldpolitischen Rates der Bank of Japan. Hier wird mit einer Zinsanhebung um 25 Basispunkte gerechnet. Es wäre die erste Zinserhöhung seit dem Jahr 2000. Dazu komme der amerikanische Einzelhandelsumsatz für Juni am Freitag und die Anhörung von Fed-Chairman Ben Bernanke vor dem Kongress in der kommenden Woche, hieß es. Hier erhoffen sich die Investoren Hinweise auf die weitere Zinspolitik der amerikanische Notenbank und ob es im August zu einer erneuten Anhebung des Zinsniveaus kommt.

Quellen: FAZ.NET, vwd, dpa, AP, AFP, Bloomberg, Reuters.
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DAX, trübes Bild

 
14.07.06 09:02
DAX, trübes Bild

14.07.2006 - 08:19:57 Uhr
Helaba Trust

Frankfurt (derivatecheck.de) - Christian Schmidt, Handelsexperte bei der Helaba Trust, äußert sich zur aktuellen Marktlage am DAX.

Dem, von negativen, geopolitschen Spannungen geprägten Bild, hätte sich gestern auch der DAX nicht entziehen können und deutliche 2 % nachgegeben. Mit dem Bruch der Support-Marke bei 5.594 und dem gleichzeitigen Unterschreiten der 200-Tagelinie habe sich das technische Bild weiter eingetrübt. Entsprechend seien die weiteren Kursziele auf der Unterseite festzumachen. Diese lauteten 5.460 Punkte, das mit der Indikation nahezu erreicht wäre, und 5.245 Punkte im DAX. Die von dem Trading-Analysten beachteten, trendfolgenden Indikatoren hätten nach dessen Angaben nun allesamt Short-Signale generiert, beachtenswert wäre die Tatsache, dass die Bewegungsdynamik gemessen am ADX langsam beginne anzusteigen, was die laufende Bewegung wohl verstärken würde. Unter den genannten Aspekten erscheint es ratsam, so der Trading-Stratege weiter, mögliche, kleinere Zwischenbewegungen zum Abbau evtl. vorhandener Long-Positionen zu nutzen.
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TOKIO: Schwach nach negativen Vorgaben

 
14.07.06 09:54
TOKIO (dpa-AFX) - Die Aktienbörse in Tokio hat am Freitag schwach geschlossen. Händler verwiesen auf den hohen Ölpreis und die Verluste in New York. Die Zinserhöhung der Bank of Japan sei unterdessen erwartet worden. Der Nikkei-225-Index verlor 1,67 Prozent auf 14.845,24 Punkte. Der breiter gefasste TOPIX gab 1,89 Prozent auf 1.521,71 Zähler ab.

'Der hohe Ölpreis und die Verluste an der Wall Street haben den Markt klar nach unten gedrückt', sagte Hideo Mizutani von Sieg Securities. Überrascht habe zudem die deutliche Anhebung des Diskontsatzes durch die Bank of Japan von 0,1 auf 0,4 Prozent. Jetzt sei allerdings die Unsicherheit über eine mögliche Zinserhöhung aus dem Markt und die Anleger könnten sich wieder den Unternehmensnachrichten zuwenden, so der Chefstratege Mizutani.

Aktien des Schiffbauers Ishikawajima-Harima Heavy Industries (IHI)  gehörten zu den größten Verlierern - die Titel gaben 5,4 Prozent auf 315 Yen ab. Aber auch im Maschinenbausektor gab es Verluste. Komatsu-Papiere  fielen um 5,8 Prozent auf 2.120 Yen, Kubota  verloren 3,6 Prozent auf 999 Yen.

Einzelhändler profitierten von positiv aufgenommenen Zahlen. Daiei gewannen nach den Ergebnissen zum ersten Quartal 2,4 Prozent auf 2.120 Yen. Aeon legten 2,3 Prozent auf 2.630 Yen zu./FX/dr  
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