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Meldung des Tages: Freitagabend nachbörslich veröffentlicht – was der Markt erst am Montag sieht

►TTT- Montag 07.01.2008


Beiträge: 72
Zugriffe: 3.979 / Heute: 1
Ischariot MD:

Zahlen interessant, aber offenbar wenig kursreleva

3
07.01.08 11:42
nt. Euroland-Börsen z.Zt. ziemlich richtungslos.
Meine Meinung? Kurzfristige Bodenbildung, Erholungsversuch bis ca. 7880, wahrscheinlich am frühen Nachmittag, NYSE-Eröffnung wahrscheinlich mit Stabilisierungsversuch. Danach wissen nur die Götter, was kommt. Ist mittelfristig aber allenfalls Strohfeuer.  VG, Isc.
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Ommea:

Moargen ... so und gleich ein unbezahlbarer Tipp:

6
07.01.08 13:38
"Kaufen wenn die Kanonen donnern" ... entprechend diesem Leitsatz sollte man sich mal folgenden ETF genauer ansehen ... nachdem der Housing-Index in den USA der wohl am stärksten geprügelte Index gemäß Hypotheken-Krise ist, sollten sich alle Antizykler doch die Hände reiben ...

und natürlich auch den Privex von Lyxor ... denn die Private Equity Branche hat auch einiges an Federn lassen müssen ...

....
(Verkleinert auf 93%) vergrößern
►TTT- Montag 07.01.2008 140148
"Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit.
Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher."
Albert Einstein

:-))
Ommea
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Ommea:

natürlich noch den Chart nachgeliefert ...

2
07.01.08 13:41
Privex von Lyxor

FR0010407197
►TTT- Montag 07.01.2008 140149
"Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit.
Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher."
Albert Einstein

:-))
Ommea
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Ommea:

und für die Antizykliker noch ein besonderer

4
07.01.08 13:52
Service ... mit dem man seine Hausaufgaben für´s nächste Jahr machen könnte ...

hahahahahahhahahahaha
(Verkleinert auf 97%) vergrößern
►TTT- Montag 07.01.2008 140151
"Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit.
Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher."
Albert Einstein

:-))
Ommea
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Casaubon:

Und wieder raus

 
07.01.08 15:38
CB8384 (KK: 6,42 VK: 6,87)
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jungchen:

eroeffnung in NY

3
07.01.08 15:38
so recht will keiner kaufen.
haett zum auftakt ein groesseres plus erwartet, aber is scheinbar nich.
sehr schwach
Ich brauche einen Balkon - damit ich zum Volk sprechen kann.
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Ommea:

so der Dow-Fut hat auf der 12825 Unterstützung

2
07.01.08 16:26
aufgesetzt und dann wieder ab nach oben ... langweilig ...
(Verkleinert auf 62%) vergrößern
►TTT- Montag 07.01.2008 140193
"Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit.
Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher."
Albert Einstein

:-))
Ommea
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Ommea:

so und jetzt schaun wir mal, ob als nächstes Ziel

 
07.01.08 16:29

12800 im Fut ins Visier genommen werden ...

der Kampf um die 18225 ...
Moderation
Zeitpunkt: 09.01.08 16:05
Aktion: Nutzer-Sperre für 1 Tag
Kommentar: 1 Tag Sperre wegen Anlegen von Doppel-IDs

Link: Nutzungsbedingungen  

"Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit.
Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher."
Albert Einstein

:-))
Ommea
Antworten
Ommea:

kaum geschireben und schon sind wir

 
07.01.08 16:30
unten ... 12800 und abgeprallt und up auf die 12816 ...

langweilig ...
"Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit.
Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher."
Albert Einstein

:-))
Ommea
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Casaubon:

Apple fällt wie ein Stein

 
07.01.08 16:32
hab soeben meine sämtlichen Apple-Aktien geschmissen (immer noch mit schönem Gewinbn, hätte aber sehr viel mehr Gewinn vor einer Woche sein können. Warte nun auf neue Einstiegskurse.

What the hell is going on????
Antworten
Casaubon:

ommea, den Kampf um, die 18225

 
07.01.08 16:37



"der Kampf um die 18225 ..." darfst du aber alleine bestreiten. ;-))))

Ich habe erst mal Apple im Visier. Was ist da los???



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Anti Lemming:

Casaubon

7
07.01.08 16:57
In Deinem Posting stimmt die Reihenfolge nicht ganz, die Frage gehört an den Anfang ;-))

Frage:

What the hell is going on????

Antwort:

hab soeben meine sämtlichen Apple-Aktien geschmissen (immer noch mit schönem Gewinbn, hätte aber sehr viel mehr Gewinn vor einer Woche sein können. Warte nun auf neue Einstiegskurse.
Antworten
Pichel:

*

4
07.01.08 17:07

ADE: POLITIK/'CNN': Iranische Boote bedrohten US-Schiffe im Persischen Golf
   WASHINGTON (dpa-AFX) - Im Persischen Golf sind nach einem Bericht des
US-Senders CNN vom Montag amerikanische Marineschiffe von iranischen Booten der
Revolutionsgarden "belästigt und extrem provoziert" worden. Danach ereignete
sich der Vorfall am Samstag in der Straße von Hormus. Wie CNN unter Berufung auf
US-Militärs berichtete, machten die fünf iranischen Boote "bedrohliche
Bewegungen": Sie hätten sich den drei Marineschiffen sehr stark genähert, in
einem Fall bis auf eine Entfernung von nur etwa 180 Metern.
   Zudem hätten die Iraner Funksprüche mit Drohungen ausgesendet. In einem von
ihnen habe es geheißen: "Ich gehe Euch an den Kragen. Ihr werdet in ein paar
Minuten explodieren." Auf den US-Schiffen seien daraufhin die Geschützstellungen
bemannt worden, und Offiziere hätten kurz vor dem Feuerbefehl gestanden, als die
iranischen Boote abgedreht seien. Eines habe zuvor weiße Behälter ins Meer
abgeworfen. Der Inhalt sei unbekannt, zitierte CNN das US-Militär weiter, das
dem Sender zufolge von einer der schwersten Provokationen auf See seit Jahren
sprach./tm/DP/stw
NNNN


2008-01-07 15:53:00
2N|POL|USA GUL||
a
Gruß Pichel
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Casaubon:

AL, glaubst du wirklich, ich sei Schuld mit meinen

3
07.01.08 17:10
250.000 Apple und 500.000 RIMM-Aktien gewesen????


Übrigens Gruß an Werner Herzog ;-))))

Bin mittlerweile aber wieder mit einer kleinen vorsichtigen Posi Apple (@118) eingestiegen.

Und schwupps, steigt das Ding wieder lololol

Von Zertis und OS bei apple lass ich erst mal die Finger bis zur Macworld am 15.1. und den Q-Zahlen am 22.1.

Grus an alle

Casaubon
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Casaubon:

pichel, ich würde dem Säbelgerassel

2
07.01.08 17:14
am Persischen Golf nicht allzuviel Achtung shcenken.

Könnte sich eher um ein kleines ABlenkungsmanöver für den republikanischen US-Wahlkampf handeln. ("Seht ihr Folks, unsere Army darf sich nicht aus dem Irak zurückziehen, wie die bösen Demokraten es fordern. Der Iran ist die nächtte Gefahr.")
Antworten
Einszweidrei:

genau...

2
07.01.08 17:55
wenn das mal keine schöne Inszenierung gewesen ist.Da haben bestimmt wider diverse Leute Ihre Finger im Spiel.

ansonsten kann sich der Dax nicht so richtig entscheiden, oder ??
also an der Linie warten.

grüße123
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Anti Lemming:

Die iranischen U-Boote

6
07.01.08 18:37
fuhren im Auftrag von Shortsellern bei Merrill Lynch auf. Die haben heute offiziell erklärt, dass USA in einer Rezession ist (um ihre Shorts günstig zu covern - gerade rechtzeitig an der wichtigen Unterstützung von 1410 im SP-500).

Rezessionen dauern meist zwei Quartale. Da die Börse die Entwicklung 6 Monate vorwegnimmt, hat MER somit (heimlich) zum Einstieg geblasen.
Antworten
Anti Lemming:

Casaubon - # 39

3
07.01.08 18:43
"AL, glaubst du wirklich, ich sei Schuld mit meinen 250.000 Apple und 500.000 RIMM-Aktien gewesen???? Übrigens Gruß an Werner Herzog ;-))))"

Nein Casaubon. Es waren "10.000 Casaubons" mit je 25 Apple- und 50 RIMM-Aktien ;-))
Antworten
metropolis:

Casaubon

 
07.01.08 18:53
Ich verstehe deine AAPLE-Strategie nicht: Du hälst die Aktie seit Weihnachten (?) und verkaust sie heute am Tagestief um sie 30min später teurer zurückzukaufen.

Gefühle sind ein schlechter Ratgeber: Wenn du verkaufst (was aus MM-Gründen sicher ok war), dann solltest du erstmal einige Tage am der Sideline weiter beobachten, zumal du offensichtlich kein Daytrade mit AAPL machen möchtest. Wenn die Aktie morgen weiter fällt (was nicht unwahrscheinlich ist) hast du denselbsen Fehler 2x hintereinander gemacht und solltest dir in den A.... beißen.
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moya:

Rabenschwarzer Jahresauftakt

 
07.01.08 19:14

Rabenschwarzer Jahresauftakt

von Martin Weiss

Die ersten Handelstage im Neuen Jahr verliefen für die Bullen sehr frustrierend. Der deutsche Leitindex verlor gut drei Prozent.

Auch jenseits des Atlantiks brachte der schlechteste Jahresauftakt seit 1983 heftige Verluste. Der marktbreite S&P 500 Index gab um stolze 4,5 Prozent nach, der Nasdaq Composite verlor mehr als sechs Prozent.

Keine Neujahrsrallye

Zwar hatten zum Jahreswechsel die Bullen auf eine positive Entwicklung in den ersten Tagen des Jahres 2008 gehofft. Doch spätestens nach der Veröffentlichung der jüngsten US-Einkaufsmanagerdaten waren die Träume der Optimisten ausgeträumt. In der deutschen Finanzpresse wurde die Entwicklung des Einkaufsmanagerindex gar als „unterirdisch schlecht“ bezeichnet.

Arbeitsmarktdaten enttäuschen

Hinzu kam, dass am vergangenen Freitag die Dezember-Zahlen vom US-Arbeitsmarkt alles andere als „beruhigend“ ausfielen. Der Stellenzuwachs war deutlich schlechter als vom breiten Konsens angenommen. Gleichzeitig stieg die Arbeitslosenquote unerwartet stark an, von 4,7 Prozent auf fünf Prozent.

Massiver Stellenabbau

In einigen Branchen war indes ein deutliches Stellenminus zu verzeichnen. Insgesamt handelt es sich um die schwächste Entwicklung seit August 2003. Am Bau wurden fast 50000 Arbeitsplätze abgebaut, im verarbeitenden Gewerbe ebenfalls mehr als 30000. Nicht verwunderlich auch, dass im Einzelhandel ein Stellenaderlass von 24000 zu beklagen war.

Hoffnung auf Zinssenkung

Spätestens nach dem schwachen Arbeitsmarktbericht dürfte auch wieder Zinssenkungsphantasie ins Spiel kommen. Die nächste Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank findet am 29./30. Januar statt. Möglicherweise erzwingt ja die Zunahme der Marktturbulenzen ein früheres Handeln. Jedenfalls dürfte das Rezessionsgespenst auch in den kommenden Tagen durch die Börsensäle der Welt geistern.

Goldiger Start

Ganz im Gegensatz zu den maladen Aktienmärkten gelang dem gelben Edelmetall ein phantastischer Jahresauftakt. Am Freitag ging der Goldpreis bei 863 Dollar bzw. 585 Euro aus dem Handel. Zweifelsohne war es auch der zwischenzeitlich auf 100 Dollar gestiegene Ölpreis, der für Rückenwind sorgte.

Ganz Kurzfristig betrachtet wäre es alles andere als ungesund, wenn eine Korrektur einsetzen würde, um dann von etwas niedriger Basishöhe aus den Gipfelanstieg in Richtung 900 bzw. 1000 Dollar in Angriff zu nehmen.

Gruss Moya
►TTT- Montag 07.01.2008 3871785
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moya:

Fasch verstandene Signale aus den USA

 
07.01.08 19:17

Fasch verstandene Signale aus den USA

von Jochen Steffens

Kaum macht man Urlaub, schon bricht der Markt ein. Ein Kollege rief heute an und meinte dazu: „Siehste Jochen, es funktioniert doch! Immer wenn du in Urlaub bist und nicht schreibst, kommt es zu starken Kursverlusten!" Vorsichtig erwiderte ich, dass diese These bei meinem letzten Urlaub im Sommer nicht funktioniert hätte. Die lapidare Antwort: “Ja, da hattest Du es auch vorher groß angekündigt, da kann es doch nicht funktionieren.“

So einfach gerät man in die diffusen Klauen des Aberglaubens und der gefährlichen Halbwahrheiten. Was nicht passt, wird passend gemacht und schon stimmt wieder alles. Ich hoffe nicht, dass mein Kollege in seinem Glauben noch lange bestätigt wird...

Zum Markt: Angesichts der doch dramatischen Entwicklungen der letzten Tage an den US-Börsen ist es angesagt, die wichtigsten Themen der letzten Woche aufzuarbeiten. Es wird also heute etwas ausführlicher:

Öl, ISM-Index und Arbeitsmarktdaten

Der US-Markt kam aufgrund mehrerer Faktoren in Bedrängnis: Zum einen erreichte der Ölpreis die 100 Dollar-Marke. Dann wurde ein sehr schlechter ISM-Index des verarbeitenden Gewerbes veröffentlicht. Der Index sank unter die 50 Punkte Marke auf 47,5 Punkte.

Werte unter 50 weisen auf eine Schrumpfung des verarbeitenden Gewerbes hin. Der Index der bezahlten Preise stieg von zuvor 67,5 auf nunmehr 68 Punkte an und deutet damit noch keine Entwarnung von der Inflationsfront an.

Diese Werte schürten die Rezessionsängste der US-Anleger. Dabei weist erst ein Wert des ISM-Index unter 42 Punkte auf eine Rezession hin. Oberhalb dieser Marke kann es immer noch zu einem BIP-Wachstum kommen.

Sinkende Zinsen trotz Inflation?

Für mich wesentlich interessanter ist aber, dass die Fed dazu neigt, immer dann die Zinsen zu senken, wenn dieser ISM-Index dreimal in Folge unter der magischen 50 Punkte-Marke notiert. Sinkende Zinsen führen, wie Sie wissen, gerne zu steigenden Kursen.

Dem entgegnen die Skeptiker, dass der hohe Ölpreis noch die Inflationssorgen schürt. Wird das Inflationsrisiko zu hoch, kann die Fed die Zinsen nicht senken. Sie wird lieber eine Rezession riskieren, als eine zu hohe Inflation, da eine ausufernde Inflation für eine Volkswirtschaft immer wesentlich gefährlicher ist, als eine überschaubare Rezession.

Importierte Inflation

Das kleine Problem dabei ist, dass die aktuelle Inflation zu einem großen Teil den hohen Energie- und Rohstoffpreisen geschuldet ist. Es handelt sich demnach nicht um eine Inflation im klassischen Sinne. Dazu müsste die Wirtschaft brummen und ganz besonders die Löhne steigen. Denn nur so können die Unternehmen höhere Preise bei den Konsumenten durchsetzen.

Und hier liegt die Crux: Da bei höheren Energie- und Rohstoffpreisen auch die Verbraucher selbst über die Heiz- und Kraftstoffpreise belastet sind, haben diese „weniger“ Geld zur Verfügung, um zu konsumieren. Das wieder verschärft den Wettbewerb zwischen den Unternehmen, so dass diese die höheren Produktionskosten nicht auf die Verbraucher umlegen können.

Die Folge davon sind sinkende Gewinnmargen.

Aus diesem Grund ist eine importierte Inflation nicht mit den gleichen Mitteln zu bekämpfen, wie eine Inflation, die durch zu hohes Wachstum entsteht. Mit anderen Worten, die Fed hat mehr Spielraum, die Zinsen zu senken.

Der Arbeitsmarkt ist wichtig

Die Fed muss also weniger auf die Entwicklung der Rohstoffpreise achten, diese kann sie schließlich nicht beeinflussen, sondern auf die Entwicklung der Löhne. Diese wiederum hängen direkt mit dem Arbeitsmarkt zusammen. Und hier kamen am Freitag erschreckende Nachrichten:

US-Arbeitslosenquote steigt auf Zweijahreshoch

Die neu geschaffenen Stellen in den USA sanken auf 18.000 Stellen. Analysten hatten mit 70.000 gerechnet (!). Die Arbeitslosenquote stieg damit von zuvor 4,7 auf nunmehr 5 % an und damit auf den höchsten Stand seit November 2005!

Das ist ein klares Warnzeichen. Der Arbeitsmarkt ist in den USA derart wichtig, da das Wirtschaftswachstum in den USA hauptsächlich vom Binnenkonsum abhängig ist. Für viele Analysten waren diese Zahlen somit ein deutlicher Hinweis darauf, dass die USA in eine Rezession abrutschen wird. Dementsprechend kam es zu starken Verlusten am Freitag in den USA.

So einfach ist es nicht!

Halt, möchte der geneigte Börsianer hier rufen. Wir rechnen schon die ganze Zeit mit einer Rezession in den USA. Das ist mehr oder weniger schon in den Kursen eingepreist. Hinzu kommt, dass die Börse immer die Zukunft vorweg nimmt. Das bedeutet, sie wird in einer Rezession darauf traden, dass es besser wird, sprich die Kurse steigen, und in einem Boom darauf traden, dass es schlechter wird, sprich die Kurse fallen, oder laufen seitwärts.

Aus diesem Grund sind schlechte Wirtschaftsjahre oft sehr gute Börsenjahre. Ein Umstand, der immer wieder von den ganzen Volkswirtschaftlern übersehen wird. (Erinnern Sie sich an die Jahre 2003 und 2004)

Alles zusammengenommen ist es bullish

Nun muss man nur noch 1 und 1 zusammenzählen.

1. Wenn die USA in eine Rezession abrutscht, wird die Weltwirtschaft davon ebenfalls betroffen sein. Eine weltweit sinkende Wirtschaftskraft führt dazu, dass die Nachfrage nach Rohstoffen abnimmt. Die Rohstoffpreise haben somit nur noch beschränktes Aufwärtspotential, da dort viel vorweg genommen wurde. Das wird aber die Inflationsgefahren dämpfen.

2. Wenn der US- Arbeitsmarkt weiter einbrechen sollte, sinkt die Gefahr der Lohninflation erheblich. Es wird in diesem Fall vielmehr zu einem stärkeren Preiskampf zwischen den Unternehmen kommen, so dass wir wieder schnell beim Thema Deflation sind.

3. Wenn die Inflationsgefahren sinken oder sogar Deflationsgefahren drohen, dann hat die Fed wieder die Handhabe, die Zinsen weiter zu senken, um die Wirtschaft zu stützen!

Folge: Wenn die Fed die Zinsen weiter deutlich senkt, während die Börsen seitwärts laufen oder fallen, dann wird ein massiver Ausbruch aus dieser Seitwärtsbewegung nach oben wahrscheinlich! Das wäre das bullishe Signal schlechthin!

Fazit:

Tatsächlich ist also das, was wir an US-Konjunkturdaten in der letzten Wochen gesehen haben für die Börsen tendenziell positiv. Allerdings kann es, wie immer, zu Verzögerungseffekten kommen. Erst einmal müssen die Zittrigen aus dem Markt gedrängt werden. Erst einmal kann das Thema Rezession in den USA noch eine Weile gespielt werden.

Der Markt reagiert zurzeit, wie ich hier schon beschrieben habe, tendenziell sehr langsam. Das liegt meines Erachtens daran, dass das große Geld sich zum Teil aus dem US-Markt bereits verabschiedet hat. Und das sind die Jungs, die solche Entwicklungen vorwegnehmen. Die „Kleinanleger“ reagieren eher tagesaktuell.

Unsere Aufgabe muss es also sein, herauszufinden, wann das große Geld wieder einsteigt, wann es auf eine Entwicklung wie oben beschrieben, setzt. Da das nicht unbemerkt geschehen kann und wird, müssen wir genauestens auf die Charts achten.

In diesem Sinne

auch wenn es fast schon etwas spät ist:

Eine gute Gesundheit, viel Glück und Erfolg im Jahr 2008

Ihr

Jochen Steffens

Quelle: Investor's Daily Abonnenten

Gruss Moya
►TTT- Montag 07.01.2008 3871808
Antworten
hardyman:

Mal sehen ob die Divergenz

5
07.01.08 19:21
aufgelöst wird.
(Verkleinert auf 54%) vergrößern
►TTT- Montag 07.01.2008 140254
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Charttechniker wissen nicht ob sie mit Äpfeln, Birnen oder Zitronen handeln, weil Fundamentalanalyse über ihren Horizont geht, aber der getrübte Blick auf den Depotstand zeigt die Realität.
copyright by hardyman
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Antworten
hotte39:

Guten Abend zusammen! 709335

4
07.01.08 20:29
  
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►TTT- Montag 07.01.2008 3872084chart4.onvista.de/...amp;COMP_IND=0&COMP=&QUALITY=RLT" style="max-width:560px" />
Antworten
jungchen:

so, mal gucken

 
07.01.08 20:56
kauf BN1CNF zu 0,69
Ich brauche einen Balkon - damit ich zum Volk sprechen kann.
Antworten
marcbm:

jungchen, pass aber auf, den

 
07.01.08 21:04
kannst Du morgen erst ab 9 Uhr verkaufen, solltest Du diesen heute nicht mehr abgeben wollen...
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