Von John Willman, London
Ungeachtet der starken Kursrückgänge an den Börsen ist die Zahl der Millionäre weltweit gestiegen.
Im Jahr 2000 gab es nahezu 7,2 Millionen "Reiche", die ohne Immobilien ein Vermögen von mehr als 1 Mio. $ besaßen. Dies bedeute einen Anstieg um 2,9 Prozent im Vergleich zu 1999, ermittelten die Investmentbank Merrill Lynch und die Unternehmensberatung Cap Gemini Ernst & Young am Montag in ihrem "World Wealth Report".
Das Vermögen der Reichen und Superreichen legte demnach um sechs Prozent auf 27.000 Mrd. $ zu. 1999 betrug das Plus allerdings noch 18 Prozent. "Die Unruhen an den Aktienmärkten im vergangenen Jahr haben sich abschwächend ausgewirkt", sagte Chris Humphrey von Cap Gemini Ernst & Young. Fast ein Drittel derjenigen, die im ersten Quartal in den Club der Millionäre aufgenommen worden waren, flogen bis Jahresende bereits wieder raus.
Allerdings sei zu beobachten gewesen, dass die Reichen sich sehr schnell und flexibel von Technologieaktien getrennt und andere Investitionsmöglichkeiten gesucht hätten, sagte Tim Taylor, Marketing-Chef bei Merril Lynch in Europa.
Die meisten Millionäre in Europa
Die meisten neuen Millionäre gab es der Untersuchung zufolge in Europa. Hier erhöhte sich die Zahl um sechs Prozent auf 2,3 Millionen. Dies führten die Autoren vor allem auf den Börsenboom Anfang des Jahres 2000 zurück. Darüber hinaus hätten die wohlhabenden Privatkunden in Europa in einem geringerem Umfang in amerikanische und japanische Aktien investiert.
Das Vermögen der wohlhabenden Europäer wuchs um 7,5 Prozent, das der US-Bürger um neun Prozent. Verlierer waren die Asiaten. Ihr Vermögen schmolz im vorigen Jahr um neun Prozent. 1999 war es um 22 Prozent nach oben geschossen.
Für die nächsten fünf Jahre prognostizieren die Experten ein Wachstum von jährlich acht Prozent auf ein Volumen von 39.700 Mrd. $. Bis 2005 wird mit einer Zunahme um 46 Prozent auf 10.500 Mrd. $ gerechnet.
Der Bericht weist auf das gestiegene Interesse an speziellen Investmentformen wie riskanten Hedge Funds hin. Reiche Anleger orientierten sich zudem häufiger an Derivaten, um ihr Portfolio zu schützen.
Ungeachtet der starken Kursrückgänge an den Börsen ist die Zahl der Millionäre weltweit gestiegen.
Im Jahr 2000 gab es nahezu 7,2 Millionen "Reiche", die ohne Immobilien ein Vermögen von mehr als 1 Mio. $ besaßen. Dies bedeute einen Anstieg um 2,9 Prozent im Vergleich zu 1999, ermittelten die Investmentbank Merrill Lynch und die Unternehmensberatung Cap Gemini Ernst & Young am Montag in ihrem "World Wealth Report".
Das Vermögen der Reichen und Superreichen legte demnach um sechs Prozent auf 27.000 Mrd. $ zu. 1999 betrug das Plus allerdings noch 18 Prozent. "Die Unruhen an den Aktienmärkten im vergangenen Jahr haben sich abschwächend ausgewirkt", sagte Chris Humphrey von Cap Gemini Ernst & Young. Fast ein Drittel derjenigen, die im ersten Quartal in den Club der Millionäre aufgenommen worden waren, flogen bis Jahresende bereits wieder raus.
Allerdings sei zu beobachten gewesen, dass die Reichen sich sehr schnell und flexibel von Technologieaktien getrennt und andere Investitionsmöglichkeiten gesucht hätten, sagte Tim Taylor, Marketing-Chef bei Merril Lynch in Europa.
Die meisten Millionäre in Europa
Die meisten neuen Millionäre gab es der Untersuchung zufolge in Europa. Hier erhöhte sich die Zahl um sechs Prozent auf 2,3 Millionen. Dies führten die Autoren vor allem auf den Börsenboom Anfang des Jahres 2000 zurück. Darüber hinaus hätten die wohlhabenden Privatkunden in Europa in einem geringerem Umfang in amerikanische und japanische Aktien investiert.
Das Vermögen der wohlhabenden Europäer wuchs um 7,5 Prozent, das der US-Bürger um neun Prozent. Verlierer waren die Asiaten. Ihr Vermögen schmolz im vorigen Jahr um neun Prozent. 1999 war es um 22 Prozent nach oben geschossen.
Für die nächsten fünf Jahre prognostizieren die Experten ein Wachstum von jährlich acht Prozent auf ein Volumen von 39.700 Mrd. $. Bis 2005 wird mit einer Zunahme um 46 Prozent auf 10.500 Mrd. $ gerechnet.
Der Bericht weist auf das gestiegene Interesse an speziellen Investmentformen wie riskanten Hedge Funds hin. Reiche Anleger orientierten sich zudem häufiger an Derivaten, um ihr Portfolio zu schützen.