Liebe Leser,
das Segment der Rohstoffaktien ist riesengroß und wächst immer weiter.
Ständig starten neue Firmen – aber alte Firmen verschwinden auch vom Markt.
Sie müssen bedenken: Von 100 gestarteten Rohstoffexplorern schaffen es vielleicht drei bis fünf wirklich bis zur Produktion.
Bei den anderen ergeben sich auf dem extrem langen Weg von der Entdeckung eines Vorkommens bis zur Produktion die verschiedensten Probleme. Am häufigsten geht den Firmen schlicht und einfach das Geld aus.
Allein an diesen Zahlen sehen Sie schon, wie risikoreich dieses Aktiensegment ist. Aber die Chancen sind auch riesengroß. Und das macht den Reiz aus. Bedenken Sie:
Wenn Sie bei einem Explorer früh einsteigen, wenn die Aktie bei 0,10 oder 0,15 Euro notiert, kann es gut sein, dass es bei 2,00 oder 3,00 Euro zu einer Übernahme kommt. Das sind Erträge die man kaum in anderen Bereich erzielen kann.
Aber wie gesagt: So etwas gelingt aber nur bei 3 bis 5% aller Firmen. Und am Anfang ist es eben wirklich nur schwer absehbar, wer denn zu den erfolgreichen Firmen zählen wird.
Grundsätzlich werden Rohstoffaktien an vielen verschiedenen Segmenten gehandelt. Das wichtigste Segment für die kleineren kanadischen Titel ist die TSX-Venture Exchange in Vancouver. Dort werden aktuell mehr als 700 Rohstoffwerte gehandelt.
Die große Schwester ist die TSX in Toronto, an der dann die größeren Rohstoff-Firmen gelistet sind. Weitere Segmente mit einem hohen Anteil an Rohstoff-Aktien sind auch noch die australische AIX, die US-Börse AMEX, das Londoner Handelssegment AIM und die Börse Frankfurt.
Die entscheidende Frage lautet nun: Wir filtere ich als Investor die wirklich lukrativen Werte heraus? Denn eins muss beim Investieren in die kleinen Exploreraktien beachtet werden: Es sind risikoreiche Aktien mit einem enormen Potenzial.
Es gibt auch Kennziffern bei Rohstoff-Explorern
Daher heißt es im Vorfeld: Investoren müssen ihre Hausaufgaben machen, sonst ist das Risiko nur schwer einzuschätzen. Trotz der oft noch sehr frühen Phase der Exploration kann man auch solche Aktie fundamental bewerten – wenn auch nach anderen Kriterien als in der klassischen Aktienanalyse.
So entfällt bei diesen Werten die wichtige Kennziffer Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV). Das liegt schlicht und einfach daran, dass diese Firmen noch keine Gewinne erzielen. Das Betriebskapital wird vielmehr dazu eingesetzt, um die Exploration aussichtsreicher Vorkommen voranzutreiben.
Die fundamentale Analyse bei Exploreraktien umfasst mehr als nur die Einzelwerte. Es geht immer auch um den Markt und den Sektor in dem die Firmen tätig sind. Mehr zur Analyse von Rohstoffaktien finden Sie hier im Newsletter "Rohstoff-Giganten" in den nächsten Wochen.
Erfolgreiche Investments
wünscht Ihnen
Heiko Böhmer
Redaktion "Rohstoff-Giganten"
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