So wie ich es verstanden (und auch in den Mitteilungen gelesen) habe, haben sowohl Schäfer als auch Dorval am letzten Tag der Verlängerung (also dem 12.07.2019) angedient haben. Sonst hätte Fosun ja nicht schon am 16.07.2019 den erreichten Anteil von rund 75 % verkünden können.
Das war ja auch der Grund, warum hier im Forum davon ausgegangen wurde, dass der Freefloat nur noch sehr gering sein muss (ist er ja gar nicht mit knapp 25 %).
Also selbst mit großzügiger Berücksichtigung von Wochenenden, Werktagen etc. ist die verzögerte Mitteilung nicht zu erklären.
Ich muss gestehen, dass ich in der Regel keine Übernahmeangebote annehme (ich glaube es war das erste Mal). Entsprechend war ich von der Verlängerung überrascht. Ist dies denn ein Muss? Ich konnte dazu keine genauen Informationen erhalten.
Ich hatte am letzten Tag der ursprünglichen Frist 3/4 meiner Aktien angedient und hatte damit gerechnet einige Tage später die Gutschrift zu erhalten. Stattdessen wurden die Aktien mit Wert "0 Euro" gebucht und ich habe rund 4 Wochen auf das Geld gewartet. Eine Verlängerung der Annahmefrist hatte ich ausgeschlossen, da ich es so verstanden habe, dass dies nur gemacht wird, wenn nicht die gewünschte Anzahl an Aktien erreicht wurde. Das war ja definitiv nicht der Fall. Für mich ein weiteres Zeichen, dass Fossun nicht "aus Versehen" so viele Aktien eingesammelt hat. Zudem war es wirklich ärgerlich einen beträchtlichen Betrag an totem Kapital im Depot zu haben und hätte ich von der Verlängerung gewusst, hätte ich sicherlich auch erst am 12.07. angedient.
Mir ist bewusst, dass man an der Börse nicht mit hätte, hätte etc. argumentieren sollte. Hier geht es aber um Informationen, die (so meine Meinung) uns als Aktionären zugestanden hätte. Gefühlt wird die Anzahl solch "unsauberer Deals" immer höher. Nach meinem Empfinden ist dies für die ohnehin schwache Aktienkultur in Deutschland schlechter als damals das Theater umd die T-Aktie.
Zu der unsichtigen Gesamtsituation (Nebel des Grauen, wie du sagst) trägt TT / Fosun auch weiterhin tatkräftig mit bei. Seit Wochen keinerlei neue Infos. Besonders ehrlos ist dabei das Verhalten des CEO. Ich kann doch nicht meine Meinung um 180° ändern und dies nicht kommentieren.
Es können sich doch neue Konstellationen ergeben und ein entsprechendes Handeln erfordern, aber kommentarlos ist dies eines CEOs einer deutschen AG unwürdig (nur meine Meinug).
VG