Erzreserven und Grubenplan
Die Erzreserven für den SXEW-Betrieb in Phase 2 umfassen die verschiedenen Halden aus dem HMS-Betrieb von Phase 1, d. h. Bergehalden, Mittelkorn und Erzreserven in der Grube, alle mit nachgewiesener Wirtschaftlichkeit.
Die Halden und Bergehalden der HMS-Anlage von Phase 1 bilden Erzreserven; sie wurden als vermutete Erzreserven klassifiziert und liegen entweder auf Halde oder als in den nächsten 18 Monaten abzubauende und auf Halde zu legende Erzreserven in der Grube von Phase 1.
Bergehalden (Grobstoffe) auf Kipoi Central 1,6 Mio. t mit 3,00 % Cu
Bergehalden (Feinstoffe) auf Kipoi Central 0,9 Mio. t mit 3,00 % Cu
Halden auf Kipoi Central 2,4 Mio. t mit 2,40 % Cu
Diese vermuteten Erzreserven enthalten 137.400 Tonnen Kupfer; sie dienen als Vorschub für die SXEW-Anlage vor der Wiederaufnahme der Abbautätigkeit etwa zwei Jahre nach Beginn der Aufbereitung. Die Halden wurden von SEK geschätzt.
Die oben angegebenen Erzressourcen wurden einer wirtschaftlichen Beurteilung aufgrund einer Tagebaustrategie unterzogen. Cube schloss die Analyse unter Verwendung aktueller Parameter für Betriebskosten aus dem laufenden Betrieb und von ARCCON bereitgestellter Aufbereitungsparameter ab; ARCCON leitete die DFS insgesamt. Die folgende Tabelle zeigt die Ergebnisse der Entwicklung der vermuteten Erzreserven aus den oben aufgeführten Erzressourcen und den Erzreserven auf Halde.
Tabelle 4 Gesamtreserven des SXEW-Projekts von Phase 2 auf Kipoi
Hier geht es zur Tabelle aus der originalen englischen Pressemitteilung:
www.tigerresources.com.au/aurora/assets/...ge_2_SXEW_Final.pdf
Zu den drei wichtigsten Lagerstätten - Kipoi Central, Kipoi North und Kileba - durchgeführte Studien zur Minenoptimierung stützten sich auf die folgenden Eingangsparameter:
• Kupferpreis:2,62 US$/lb
• Abbaukosten:gemäß dem derzeitigen Abbauvertrag
• Grubenböschungen:minus 37° bis 42°
• Metallurgische Ausbringung: 85 % auf der Basis einer 83 %-igen Ausbringung aus der Haufenlaugung und einer 90 %-igen Ausbringung aus der Tanklaugung
Die weiteren Eingangsparameter wurden direkt aus dem aktuellen Betrieb auf Kipoi übernommen. Der gesamten geschlussfolgerten Oxid-, Übergangs- und primären Vererzung wurde für die Zwecke der Optimierungsanalyse eine Ausbringung von Null zugewiesen; sie ist daher von den Reserven ausgenommen. Der Abbauplan wurde entwickelt, um den frühen Cashflow zu maximieren und so NGV und IRR zu verbessern. Die folgende Tabelle zeigt den Abbauplan. Es ist zu beachten, dass der Abbau 2016 beginnt, während Haldenmaterial ab dem 2. Quartal 2014 als Vorschub dient.
Tabelle 6 Abbauplan für das SXEW-Projekt von Phase 2
Hier geht es zur Tabelle aus der originalen englischen Pressemitteilung:
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Abb. 1: Abbauplan nach Lagerstätte und Phase für einen Abbaubeginn 2016, nach Abarbeitung der HMS-Halden
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Aufbereitung
Die Aufbereitungsanlage hat die Form einer konventionellen SXEW-Anlage (Lösungsmittelextraktion/ Elektrogewinnung) mit einer Jahreskapazität von 50.000 Tonnen Elektrolytkupfer in zwei parallelen SXEW-Systemen mit einer Kapazität von je 25.000 Tonnen pro Jahr.
Der Vorschub der Anlage wird zerkleinert und gewaschen, um die Fraktion von über 0,3 mm vom Schlämm- und Feinkorn zu trennen. Die Fraktion von über 0,3 mm geht in Haufenlaugungsbecken, aus denen Ausbringungsraten von über 83 % enthaltenen Kupfers erwartet werden. Schlämm- und Feinkorn wird direkt einem Tanklaugungssystem zugeführt, dessen erwartete Ausbringung zwischen 88 und 90 % liegt.
Dieses geteilte Aufbereitungssystem gibt dem Verfahrensablauf durch die Bereitstellung von Optionen für Erze hohen, mittleren und geringen Gehalts Flexibilität. Die HMS-Anlage erzeugt laufend Vorschubmaterial, das dann zur Aufbereitung in Phase 2 zur Verfügung steht; 1,5 Mt Schwebekörper mit 3 % Cu, 0,9 Mt Schlämmkorn mit 3 % Cu und 2,4 Mt Mittelkorn mit 2,6 % Cu.
Der Vorschubplan für die Anlage ermöglicht es, die HMS-Bergehalde von Schwebekörpern in der Haufenlaugung aufzubereiten, gefolgt von der Aufbereitung der mittelgradigen, während des HMS-Betriebs von Phase 1 abgebauten Halde. Die Tanklaugung wird in der ersten Jahreshälfte 2016 in Betrieb genommen; in ihr wird das Schlämmkorn aufbereitet.
Tabelle 7 Vorschub und Produktionsplan für das SXEW-Projekt von Phase 2
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Abb. 2 Aufbereitungsanlage - abschließendes Flussschema
Hier geht es zur Abbildung aus der originalen englischen Pressemitteilung:
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