Die australische Tiger Resources hält über ein Joint Venture mit der staatlichen Gecamines die Mehrheit am Kupferprojekt Kipoi in der Demokratischen Republik Kongo. Anfang Mai 2011 konnte das Unternehmen die Produktionsaufnahme melden. Über eine Finanzierung mit einem der größten Rohstoffhändler weltweit, Trafigura Beheer, hatte Tiger sich das Kapital für den Minenbau gesichert. Trafigura ist mit 28,03 % nun größter Aktionär bei Tiger Resources – neben so bekannten Namen wie der Macquarie Bank und Fidelity International. In der ersten Produktionsphase konzentriert Tiger sich auf die Lagerstätte Kipoi Central, die über eine Ressource von 637.000 Tonnen Kupfer, 28.000 Tonnen Kobalt und rund 2,3 Mio. Unzen Silber verfügt. Die Produktion erfolgt zunächst mit einem relativ einfachen Prozess, mit dem in den ersten drei Jahren 35.000 Tonnen Kupfer in Konzentrat pro Jahr produziert werden sollen. Bis zum 31. Dezember 2011 lag der Ausstoß bereits bei 26.017 Tonnen Konzentrat mit 5.502 Tonnen enthaltenem Kupfer. Die Cashkosten betrugen niedrige 0,71 USD pro Pfund. In der zweiten Phase der Produktion will Tiger dann auch Erz aus anderen Lagerstätten der Liegenschaft produzieren. Dabei soll ab 2014 mit einer anderen Technologie nicht nur Kupferkonzentrat, sondern auch hochwertigeres Elektrolytkupfer gewonnen werden. Hier rechnet Tiger nach bisherigen Studien mit einer Produktion von 42.350 Tonnen Kupfer pro Jahr über 10,5 Jahre zu durchschnittlichen Kosten von 0,92 USD pro Pfund. Eine endgültige Machbarkeitsstudie läuft bereits und soll Mitte 2012 vorgelegt werden. Insbesondere auf dem Sase-Projekt besteht zudem erhebliches Potenzial zur Ausweitung der Vorkommen. Hier wurde mittlerweile eine Ressource von 200.000 Tonnen Kupfer kalkuliert.
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Greeny