Produktionsprognose um über 11% geschlagen
Der australische Kupferproduzent Tiger Resources (WKN
A0CAJF) hat den
Nettogewinn der ersten sechs Monate 2013 gegenüber dem Vorjahreszeitraum
mehr als verdoppelt.
Wie das Unternehmen von Managing Director Brad Marwood mitteilte,
erzielte man in der ersten Hälfte dieses Jahres einen Nettogewinn von
14,14 Mio. AUD nach lediglich 6,5 Mio. AUD im gleichen Zeitraum 2012.
Tiger wies zudem darauf hin, dass die laufende HMS-Produktion (Heavy
Media Separation) auf der Kipoi-Mine, die im Mai 2011 kommissioniert
wurde, einen Cashflow von rund 45,3 Mio. AUD generiert habe.
Die Anlage verarbeitete in diesem Zeitraum rund 506.665 Tonnen Erz mit
einem durchschnittlichen Gehalt von 6,96% Kupfer. Das führte zu einem
Ausstoß von 20.604 Tonnen Kupfer in Konzentrat. Das überstieg die
eigentlich vorgesehene Produktionskapazität von 17.500 Tonnen Kupfer in
Konzentrat deutlich und übertraf die Produktionsprognose des
Unternehmens um mehr als 11%, so Tiger.
Der Konzentratabsatz der ersten sechs Monate dieses Jahres erreichte den
Angaben des Unternehmens zufolge 95.231 Tonnen, die 21.862 Tonnen Kupfer
enthielten. Daraus erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 94,7 Mio.
AUD. Tiger wies darauf hin, dass der Verkauf an Hüttenwerke in der
Demokratischen Republik Kongo, wo Kipoi gelegen ist, 79% des physischen
Verkaufsvolumens und 56,6 Mio. AUD des Umsatzes ausmachte. Die
restlichen 21,7 Mio. AUD entfielen auf die Exporte.
Auf Grund des hohen Produktionsniveaus in der ersten Hälfte des
Geschäftsjahres hatte Tiger seine Produktionsprognose für das Gesamtjahr
von ursprünglich 37.000 auf nun 41.000 bis 43.000 Tonnen angehoben.
Wir sind beeindruckt, auch wenn sich ein gutes Ergebnis bereits
abzeichnete. Tiger ist es gelungen, die Kipoi-Mine perfekt ins Laufen zu
bringen. Jetzt fehlt nur noch", dass auch mit dem Bau der zweiten Phase
der Produktion und der Umstellung auf die Herstellung von hochwertigem
Elektrolytkupfer alles läuft wie geplant, um unserer Ansicht nach eine
längst fällige Neubewertung der Aktie einzuleiten.
Sicher besteht bei einem vergleichsweise kleinen Rohstoffunternehmen wie
Tiger es immer noch ist auch ein nicht zu verachtendes Risiko -
insbesondere angesichts der Lage der Mine in der Demokratischen Republik
Kongo - doch zeigt das Management, unserer Meinung nach, dass es in der
Lage ist, diese stetig zu reduzieren. Wenn jetzt auch noch der
Kupferpreis mitspielt, könnte Tiger noch einiges des zweifellos
vorhandenen Potenzials ausreizen.
http://www.ariva.de/news/kolumnen/...winn-mehr-als-verdoppelt-4774349 "Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen."
Greeny