für die des Verstehens Unwilligen:
TGS hatte keinerlei Möglichkeiten, mehr als die produzierte Menge an Kathoden herzustellen. Dabei ist es gleichgültig ob im Boden 7 oder 1 % CU-Gehalt vorliegen.
Die Kapazitäten der Anlage geben zur Zeit einfach nicht mehr her.
Deshalb ist ja schließlich auch der Ausbau der Anlagen auf eine Produktionsjapazität von 32,5 tsd Tonnen Kathoden im Gange. Woher also hätten sie mehr einnehmen sollen?
Im Übrigen ist die komplette Produktion bereits verkauft, dieses durch einen Vertrag mit Taurus , wo die Lieferverpflichtungen vereinbart sind.
Deshalb finde ich, dass unter den obwaltenden Umständen TGS eine gute Leistung erbracht hat.
Gerade gelesen:
" Solvent extraction and electrowinning (SX/EW) is a two-stage hydrometallurgical process that first extracts and upgrades copper ions from low-grade leach solutions into a solvent containing a chemical that selectively reacts with and binds the copper in the solvent. The copper is extracted from the solvent with strong aqueous acid which then deposits pure copper onto cathodes using an electrolytic procedure (electrowinning).
SX/EW processing is best known for its use by the copper industry, where it accounts for 20% of worldwide production, but the technology is also successfully applied to a wide range of other metals including cobalt, nickel, zinc and uranium "
Wenn durch dieses Verfahren auch noch soviel CU selektiert wird, so muss dennoch die Verarbeitungskapazität hoch genug sein, dies zu Kathoden zu verarbeiten.
Erst dann kann man mehr verkaufen und bei einigermaßen günstigen Preisen entsprechend mehr an Gewinn erzielen.
"Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen."
Greeny