Am 27. September 2024 um 08:29 Uhr
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(NEU: Thyssenkrupp)
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
THYSSENKRUPP - Nach der Eskalation der vergangenen Monate beim Industriekonzern Thyssenkrupp mehren sich die Rufe nach einem Einstieg des Staates - doch das Management der Ruhrikone verfolgt offenbar einen ganz anderen Weg. Das Unternehmen mit seinen 100.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern könnte faktisch abgewickelt werden, wie das Handelsblatt von mehreren mit den Vorgängen vertrauten Personen erfahren hat. Nach vielen strategischen Volten und fehlgeschlagenen Umstrukturierungen, jahrelangen Verlusten und hohen Schulden herrscht in der Führung des Konzerns offenbar die Auffassung, dass das Konstrukt Thyssen-Krupp keine Zukunft mehr hat und die einzelnen Teile besser verwertet werden können. In der radikalsten Form könnte eine Restfirma um den Anlagenbauer Rothe Erde mit bestenfalls einigen wenigen Tausend Mitarbeitern stehen. Thyssenkrupp weist die Informationen auf Anfrage laut Handelsblatt noch zurück - und wie weit die Pläne tatsächlich umgesetzt werden können, ist unklar. Aber: "Die Zeichen", sagten die Insider, "stehen auf Zerschlagung." In einigen Bereichen wie der Stahlsparte und der Werftentochter Thyssen-Krupp Marine Systems (TKMS) soll der Prozess bereits eingeleitet worden sein und in anderen Feldern wie im Bereich Automobilzulieferer solle dieser baldmöglichst anlaufen. (Handelsblatt)
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THYSSENKRUPP - Nach der Eskalation der vergangenen Monate beim Industriekonzern Thyssenkrupp mehren sich die Rufe nach einem Einstieg des Staates - doch das Management der Ruhrikone verfolgt offenbar einen ganz anderen Weg. Das Unternehmen mit seinen 100.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern könnte faktisch abgewickelt werden, wie das Handelsblatt von mehreren mit den Vorgängen vertrauten Personen erfahren hat. Nach vielen strategischen Volten und fehlgeschlagenen Umstrukturierungen, jahrelangen Verlusten und hohen Schulden herrscht in der Führung des Konzerns offenbar die Auffassung, dass das Konstrukt Thyssen-Krupp keine Zukunft mehr hat und die einzelnen Teile besser verwertet werden können. In der radikalsten Form könnte eine Restfirma um den Anlagenbauer Rothe Erde mit bestenfalls einigen wenigen Tausend Mitarbeitern stehen. Thyssenkrupp weist die Informationen auf Anfrage laut Handelsblatt noch zurück - und wie weit die Pläne tatsächlich umgesetzt werden können, ist unklar. Aber: "Die Zeichen", sagten die Insider, "stehen auf Zerschlagung." In einigen Bereichen wie der Stahlsparte und der Werftentochter Thyssen-Krupp Marine Systems (TKMS) soll der Prozess bereits eingeleitet worden sein und in anderen Feldern wie im Bereich Automobilzulieferer solle dieser baldmöglichst anlaufen. (Handelsblatt)